Zurück   NaviBoard GPS Forum > Allgemeines > Plauderecke

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 07.01.2006, 05:28
wagenwohner wagenwohner ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 07.01.2006
Beiträge: 2
Hallo,
wir brauchen für unsere Arbeit relativ genaue höhendaten für punkte im Gelände. Bisher läuft das über seperaten Höhenmesser und GPS (Garmin V), da sich die GPS basierte Höhenmessung als zu ungenau für unsere zwecke erwiesen hat. Nun gibt es ja mittlerweile GPS-Geräte mit integriertem barometrischen Höhenmesser.
Nun meine Frage: Wenn ich aus einem solchen Gerät Wegpunkte z.B. mit Mapsource auslese woher stammen dann die Höhendaten die in Mapsource angezeigt werden. Vom GPS oder vom Barometer? Nur letzteres würde für uns Sinn machen.
Danke für eure Antworten.
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 07.01.2006, 07:46
JLacky JLacky ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 26.12.2002
Ort: Ortenberg, Hessen, Deutschland
Beiträge: 5.155
Zitat:
Zitat von wagenwohner@7.01.2006 - 06:28
Wenn ich aus einem solchen Gerät Wegpunkte z.B. mit Mapsource auslese woher stammen dann die Höhendaten die in Mapsource angezeigt werden.
Hi,

diese Frage lässt sich so einfach nicht beantworten.

Beim GARMIN GPSMAP60CS wird beim Anlegen eines Wegpunktes zunächst mal die barometrische Höhe im Wegpunkt gespeichert. Beim Anlegen eines Wegpunktes hat man jedoch die Möglichkeit zusätzlich einen Mittelwert über die GPS-Position zu bilden. Tut man dies, so wird die GPS-Höhe im Wegpunkt gespeichert. Man sieht aber später in MapSource nicht ob ein Wegpunkt mit Hilfe der Mittelwertbildung gespeichert wurde.

Jedoch wird in der Trackaufzeichnung immer die barometrische Höhe gespeichert. Somit könnte man über die Trackaufzeichnung entscheiden, welche Höhenmessung bei einem zum gleichen Zeitpunkt gespeicherten Wegpunkt zu Grunde liegt.

Ob sich die anderen GARIN Geräte bei Speichern eines Wegpunktes ebenso verhalten kann ich nicht sagen. Zumindestens der 76CS verhält sich ebenso wie der 60CS, da beide Geräte die gleiche Firmware haben.

mfg
JLacky
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 07.01.2006, 08:36
Benutzerbild von graf
graf graf ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 09.09.2002
Ort: Ybbs/Donau
Beiträge: 335
Hallo! Hast du schon versucht, das Ganze an einem bekannten Höhenpunkt zu testen? Am besten an 2 Tagen mit unterschiedlichem Luftdruck. Dann müsstest du Klarheit bekommen!
__________________
servus
graf / Ybbs a.d. Donau
Skype: graf_c1
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 07.01.2006, 08:44
JLacky JLacky ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 26.12.2002
Ort: Ortenberg, Hessen, Deutschland
Beiträge: 5.155
Zitat:
Zitat von graf@7.01.2006 - 09:36
Hallo! Hast du schon versucht, das Ganze an einem bekannten Höhenpunkt zu testen?
An wenn war die Frage gerichtet?

Soweit ich wagenwohner verstanden habe, hat er noch kein GPS-Gerät mit barometrischer Höhenmessung mit dem er testen kann.

mfg
JLacky
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 07.01.2006, 17:24
Benutzerbild von graf
graf graf ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 09.09.2002
Ort: Ybbs/Donau
Beiträge: 335
Zitat:
Zitat von JLacky@7.01.2006 - 09:44
An wenn war die Frage gerichtet?

Soweit ich wagenwohner verstanden habe, hat er noch kein GPS-Gerät mit barometrischer Höhenmessung mit dem er testen kann.

mfg
JLacky
Du hast recht, habe ich in der Eile übersehen! Doch vielleicht weiß ein "Schon-Besitzer" Bescheid!
__________________
servus
graf / Ybbs a.d. Donau
Skype: graf_c1
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 07.01.2006, 17:44
AndreL AndreL ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 05.12.2004
Beiträge: 618
Hi,
also die Sache mit dem Barometrischen Höhenmesser (ich habe ein 76CS) ist eine recht heikle Sache. WENN er richtig geeicht wurde ist er sehr zuverlässig aber er muß eigendlich vor jedem Einsatz geeicht werden ausserdem wird er je länger der Eichzeitpunkt zurückliegt immer ungenauer durch eventuelle Luftdruckschwankungen, was aber eigendlich bei ALLEN barometrischen Höhenmessern der Fall ist. Fürs eichen braucht man natürlich die exakte Höhe des Standortes an dem man ihn eicht. Die Höhendaten die in MS angezeigt werden stammen vom Barometrischen Höhenmesser (so steht es in meiner Bedienungsanleitung) ich habe auch noch keine Möglichkeit gefunden das 76er auf die GPS Höhe umzuschalten.

Gruß Andre
__________________
GPSmap 620, Nüvi 765 T, Nüvi 205 T, CN NT 2010.1, BlueChart v9
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 07.01.2006, 18:12
JLacky JLacky ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 26.12.2002
Ort: Ortenberg, Hessen, Deutschland
Beiträge: 5.155
Zitat:
Zitat von AndreL@7.01.2006 - 18:44
ich habe auch noch keine Möglichkeit gefunden das 76er auf die GPS Höhe umzuschalten.
Das 76CS verhält sich da mit großer Wahrscheinlichkeit exakt wie das 60CS, da beide Geräte die gleiche Firmware haben.

Im Tracklog wird immer die barometrische Höhe gespeichert.
Im Wegpunkt wird zunächst die barometrische Höhe gespeichert. Es sein denn man lässt die Position mitteln, dann wird nicht nur die gemittelte Position, sondern auch die gemittelte GPS-Höhe im Wegpunkt gespeichert.

Das heist also, wenn man Wert auf die barometrische Höhenmessung legt, sollte man die Position nicht mitteln lassen.

mfg
JLacky
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 08.01.2006, 06:50
Wolfgangh Wolfgangh ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 13.05.2003
Beiträge: 70
Ich habe keine Erfahrung mit barometrischer Höhenmessung beim GPS (habe GPSV), aber ich hatte eine Armbanduhr mit baromtrischer Höhenmessung und diese Angaben schwankten ja nach Wetterlage auch um plus-minus 30 m oder mehr.
Ist ja aber auch relativ einleuchtend: Hochdruckgebiet - Tiefdruckwirbel - Sturmtief..., das muss sich dabei doch auswirken!
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 09.01.2006, 03:21
wagenwohner wagenwohner ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 07.01.2006
Beiträge: 2
Vielen Dank für die Antworten .
Das mit dem eichen ist klar, dass müssen wir jetzt ja auch machen mit unserem separatem altimeter und das geschieht in der Regel zweimal am Tag. GPS-Höhen sind an dem gleichen Punkt an verschiedenen Tagen sehr unterschiedlich unter anderem auch unterm Meeresspiegel .

Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 10.01.2006, 08:15
Benutzerbild von Sette
Sette Sette ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 19.07.2002
Ort: Wien, Österreich
Beiträge: 1.154
Hi,
bei mir ist's umgekehrt - ich bin meistens verblüfft, was der barometr. Höhenmesser meiner Uhr liefert. Momentan bin ich in Wien auf -59 m. Ich hatte schon Schwankungen von 200 m
Ist klar, ohne Eichung geht nix. Da ist mir das GPS schon lieber. Vielleicht nicht ganz genau aber keine Zusatzinfo notwendig: Einschalten und sehen, wie hoch ich bin.
Ist meiner Meinung immer plausibel und ich hatte bei Wanderungen bei Gipfelkreuzen (Gipfel=guter Empfang) noch nie mehr als 10m Abweichung

Gruß
__________________
GPSMap 276C, Nüvi 255T, GPS V, ForeRunner 201
276C mit RAM-Mount auf Honda FireBlade CBR1000RR
Nüvi 2565LMT, GPS-TrackerQstarz BT-Q1000eX (LapTimer)
Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 10.01.2006, 10:46
webmantz webmantz ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 03.01.2006
Beiträge: 102
Zitat:
Zitat von Sette@10.01.2006 - 09:15
Ist meiner Meinung immer plausibel und ich hatte bei Wanderungen bei Gipfelkreuzen (Gipfel=guter Empfang) noch nie mehr als 10m Abweichung*
Könnte das daran liegen, dass kaum irgendwo der GPS-Empfang besser ist, als in der Nähe von Gipfelkreuzen? Erhöhter Standort, freie Sicht, etc.
Für viele (mich eingeschlossen) ist aber die Höhe an den Gipfelkreuzen eher die uninteressanteste. Mich als Tourenradler interessieren viel mehr genaue Höhenprofile meiner Strecke, und auch der Bergsteiger braucht die Höhe eher am Hang. Steht man erst mal neben dem Gipfelkreuz, genügt ein Blick in die Karte, um die Höhe absolut geanu zu bestimmen.

Deine 10m-Abweichung sagen aber nichts darüber aus, wie hoch die Abweichung weiter unten am Berg ist. Und da ist eben ein barom. Höhenmesser deutlich überlegen.

Gruß, André
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 10.01.2006, 14:35
Benutzerbild von paul-josef
paul-josef paul-josef ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 27.09.2004
Ort: Gudensberg
Beiträge: 4.417
Zitat:
Zitat von webmantz@10.01.2006 - 11:46
Steht man erst mal neben dem Gipfelkreuz, genügt ein Blick in die Karte, um die Höhe absolut geanu zu bestimmen
Genau! Und das ist dann auch eine gute Gelegenheit, den Barometrischen zu kalibrieren. Dann klappts auch mit der präzisen Höhenangabe beim Abstieg. Die GPS-Höhe hat halt den Vorteil, daß sie sich unabhängig von allen Luftdruckveränderungen zumindest einigermaßen genau bestimmen lässt. Natürlich ist die barometrische Höhenmessung genauer und braucht vor allem keine freie Himmelssicht. Diese Genauigkeit erfordert aber eine möglichst häufige Nachkalibrierung, wo immer das möglich ist.

Auch meine Erfahrungen mit dem Vergleich von angezeigter GPS-Höhe und Höhenangaben an prominenten Plätzen ergeben zumeist eine Genauigkeit von +/- 10 Metern. Also für die meisten Zwecke völlig ausreichend.

paul-josef
__________________
◊ 276C FW 5.50 ◊ VistaHCx FW 3.20, GPS-SW 2.90 ◊ c510 ◊ Quest I ◊ Nüvi 200 ◊ Nüvi 5000 ◊ VistaC ◊ Wintec WBT-201 ◊
◊ N51 10.58 E9 22.73 ◊
- screenshots from Garmin® City-Navigator® Europe & TOPO-Germany® by Garmin Deutschland® -
Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 15.01.2006, 22:00
adabei adabei ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 11.07.2004
Beiträge: 64
Hallo Andre,

Zitat:
Deine 10m-Abweichung sagen aber nichts darüber aus, wie hoch die Abweichung weiter unten am Berg ist. Und da ist eben ein barom. Höhenmesser deutlich überlegen.
Also das kann ich nicht bestätigen. Ich wohne mitten in den Bergen, in Tirol, und habe das sehr oft getestet. Mein Fazit: Barometrische Systeme sind eindeutig schwächer. Plötzlicher Wetterwechsel und schon ist dein Höhenmesser im A....

Ganz anders das GPS. Von wegen 10m - meistens ist die Angabe exakt. D.h. die angezeigt Zahl stimmt ganz genau. Ich habe das sehr oft überprüft und das Ergebnis stimmte praktisch immer.
Natürlich: ist die Sicht auf Satelliten verstellt und das kommt eben doch vor in Schluchten etc. dann ist ein barometrisches System besser - vorausgesetzt du hast es vorher geeicht und das Wetter ist stabil genug - und genau das ist nicht sooft der Fall. Zumindest nicht so stabil, dass die Angaben exakt sind.

Und wer von uns brauch ständig sooo präzise Angaben. Es ist halt wie bei allem, alles hat Vor und Nachteile. Mir persönlich ist das reine GPS auf alle Fälle weit lieber.

lg

chris



Mit Zitat antworten
  #14  
Alt 16.01.2006, 11:53
mapman mapman ist offline
NaviBoard Mitglied
 
Registriert seit: 03.01.2002
Ort: Altbach
Beiträge: 534
Ich sehe den Vorteil bei einem GPS-Gerät mit barometr. Höhenmessung darin, dass sich die Nachteile beider Systeme (GPS-/barometr. Höhe) gegenseitig kompensieren lassen und die Vorteile wiederum sich vereinen lassen.

Gruß
Ralf
http://www.kanadier.gps-info.de
Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Höhenmessung / Höhenmeter Summe erwokaltzi GPSMap 276 und 278 1 24.01.2008 07:01
Höhenmessung Vista HCX Storck-Racer Outdoor, Wandern, Radwandern und Bergsport 2 10.01.2008 19:20
60 CS, Software 4.06, Höhenmessung mantel GPSMap 60xx und 76xx Serie 19 23.03.2006 06:45
Wie funktioniert der barometrische Druckmesser? Axel_S GPS-Geräte: Herstellerübergreifend & Kaufberatung 5 23.02.2005 11:03
Höhenmessung über GPS möglich? imprezagt555 GPS-Geräte: Herstellerübergreifend & Kaufberatung 6 31.08.2003 23:50


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 23:32 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2014, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Licensed to: pocketnavigation.de GmbH © 2001-2008 NaviBoard Team [rz]