GC3G4H3

7 auf einen Streich  (Bayern)
by k@y

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N 49 03.246  E 12 05.942

33U  E288059  N5437524

Diff: 1,5/5       Terr: 2/5

Type: Multi
Size: Micro

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Short Desc:

Ein "kleiner" Multi mit 7 Stationen incl. Final.



Bitte lest euch die Cachebeschreibung genau durch. Alles was ihr braucht steht hier drin...

Long Desc:

An einem Sommermorgen sa ein Schneiderlein auf seinem Tisch am Fenster, war guter Dinge und nhte aus Leibeskrften. Da kam eine Bauersfrau die Strae herab und rief: "Gut Mus feil! Gut Mus feil!"

Das klang dem Schneiderlein lieblich in die Ohren, er steckte sein zartes Haupt zum Fenster hinaus und rief: "Hierherauf, liebe Frau, hier wird Sie Ihre Ware los."

Die Frau stieg die drei Treppen mit ihrem schweren Korbe zu dem Schneider herauf und mute die Tpfe smtlich vor ihm auspacken. Er besah sie alle, hob sie in die Hhe, hielt die Nase dran und sagte endlich: "Das Mus scheint mir gut, wieg Sie mir doch vier Lot ab, liebe Frau, wenn's auch ein Viertelpfund ist, kommt es mir nicht darauf an."

Die Frau, welche gehofft hatte, einen guten Absatz zu finden, gab ihm, was er verlangte, ging aber ganz rgerlich und brummig fort.

"Nun, das Mus soll mir Gott gesegnen" rief das Schneiderlein, "und soll mir Kraft und Strke geben" holte das Brot aus dem Schrank, schnitt sich ein Stck ber den ganzen Laib und strich das Mus darber. "Das wird nicht bitter schmecken" sprach er, "aber erst will ich den Wams fertigmachen, eh ich anbeie."

Er legte das Brot neben sich, nhte weiter und machte vor Freude immer grere Stiche. Indes stieg der Geruch von dem sen Mus hinauf an die Wand, wo die Fliegen in groer Menge saen, so da sie herangelockt wurden und sich scharenweis darauf niederlieen. "Ei, wer hat euch eingeladen?" sprach das Schneiderlein und jagte die ungebetenen Gste fort. Die Fliegen aber, die kein Deutsch verstanden, lieen sich nicht abweisen, sondern kamen in immer grerer Gesellschaft wieder. Da lief dem Schneiderlein endlich, wie man sagt, die Laus ber die Leber, es langte aus seiner Hlle nach einem Tuchlappen, und "Wart, ich will es euch geben!" schlug es unbarmherzig drauf. Als es abzog und zhlte, so lagen nicht weniger als sieben vor ihm tot und streckten die Beine.

"Bist du so ein Kerl?" sprach er und mute selbst seine Tapferkeit bewundern. "Das soll die ganze Stadt erfahren." Und in der Hast schnitt sich das Schneiderlein einen Grtel, nhte ihn und stickte mit groen Buchstaben darauf "Siebene auf einen Streich!"

"Ei was, Stadt!" sprach er weiter, "die ganze Welt soll's erfahren!" Und sein Herz wackelte ihm vor Freude wie ein Lmmerschwnzchen. Der Schneider band sich den Grtel um den Leib und wollte in die Welt hinaus, weil er meinte, die Werksttte sei zu klein fr seine Tapferkeit. Eh er abzog, suchte er im Haus herum, ob nichts da wre, was er mitnehmen knnte. Er fand aber nichts als einen alten Ks, den steckte er ein. Vor dem Tore bemerkte er einen Vogel, der sich im Gestruch gefangen hatte, der mute zu dem Kse in die Tasche.

Nun nahm er den Weg tapfer zwischen die Beine, und weil er leicht und behend war, fhlte er keine Mdigkeit. Der Weg fhrte ihn auf einen Berg, und als er den hchsten Gipfel erreicht hatte, so sa da ein gewaltiger Riese und schaute sich ganz gemchlich um. Das Schneiderlein ging beherzt auf ihn zu, redete ihn an und sprach: "Guten Tag, Kamerad, gelt, du sitzest da und besiehst dir die weitlufige Welt? Ich bin eben auf dem Weg dahin und will mich versuchen. Hast du Lust, mitzugehen?"

Der Riese sah den Schneider verchtlich an und sprach: "Du Lump! Du miserabler Kerl!"

"Das wre!" antwortete das Schneiderlein, knpfte den Rock auf und zeigte dem Riesen den Grtel. "Da kannst du lesen, was ich fr ein Mann bin."

Der Riese las "Siebene auf einen Streich", meinte, das wren Menschen gewesen, die der Schneider erschlagen htte, und kriegte ein wenig Respekt vor dem kleinen Kerl. Doch wollte er ihn erst prfen, nahm einen Stein in die Hand und drckte ihn zusammen, da das Wasser heraustropfte.

"Das mach mir nach" sprach der Riese, "wenn du Strke hast."

"Ist's weiter nichts?" sagte das Schneiderlein. "Das ist bei unsereinem Spielwerk", griff in die Tasche, holte den weichen Ks und drckte ihn, da der Saft herauslief. "Gelt" sprach er, "das war ein wenig besser?"

Der Riese wute nicht, was er sagen sollte, und konnte es von dem Mnnlein nicht glauben. Da hob der Riese einen Stein auf und warf ihn so hoch, da man ihn mit Augen kaum noch sehen konnte.

"Nun, du Erpelmnnchen, das tu mir nach."

"Gut geworfen" sagte der Schneider, "aber der Stein hat doch wieder zur Erde herabfallen mssen. Ich will dir einen werfen, der soll gar nicht wiederkommen", griff in die Tasche, nahm den Vogel und warf ihn in die Luft. Der Vogel, froh ber seine Freiheit, stieg auf, flog fort und kam nicht wieder. "Wie gefllt dir das Stckchen, Kamerad?" fragte der Schneider.

"Werfen kannst du wohl" sagte der Riese, "aber nun wollen wir sehen, ob du imstande bist, etwas Ordentliches zu tragen." Er fhrte das Schneiderlein zu einem mchtigen Eichbaum, der da gefllt auf dem Boden lag, und sagte. "Wenn du stark genug bist, so hilf mir den Baum aus dem Wald heraustragen."

"Gerne" antwortete der kleine Mann, "nimm du nur den Stamm auf deine Schulter, ich will die ste mit dem Gezweig aufheben und tragen, das ist doch das schwerste."

Der Riese nahm den Stamm auf die Schulter, der Schneider aber setzte sich auf einen Ast, und der Riese, der sich nicht umsehen konnte, mute den ganzen Baum und das Schneiderlein noch obendrein forttragen. Es war dahinten ganz lustig und guter Dinge, pfiff das Liedchen "Es ritten drei Schneider zum Tore hinaus", als wre das Baumtragen ein Kinderspiel. Der Riese, nachdem er ein Stck Wegs die schwere Last fortgeschleppt hatte, konnte nicht weiter und rief: "Hr, ich mu den Baum fallen lassen." Der Schneider sprang behendiglich herab, fate den Baum mit beiden Armen, als wenn er ihn getragen htte, und sprach zum Riesen: "Du bist ein so groer Kerl und kannst den Baum nicht einmal tragen."

Sie gingen zusammen weiter, und als sie an einem Kirschbaum vorbeikamen, fate der Riese die Krone des Baumes, wo die zeitigsten Frchte hingen, bog sie herab, gab sie dem Schneider in die Hand und hie ihn essen. Das Schneiderlein aber war viel zu schwach, um den Baum zu halten, und als der Riese loslie, fuhr der Baum in die Hhe, und der Schneider ward mit in die Luft geschnellt. Als er wieder ohne Schaden herabgefallen war, sprach der Riese: "Was ist das, hast du nicht die Kraft, die schwache Gerte zu halten?"

"An der Kraft fehlt es nicht", antwortete das Schneiderlein,"meinst du, das wre etwas fr einen, der siebene mit einem Streich getroffen hat? Ich bin ber den Baum gesprungen, weil die Jger da unten in das Gebsch schieen. Spring nach, wenn du's vermagst."

Der Riese machte den Versuch, konnte aber nicht ber den Baum kommen, sondern blieb in den sten hngen, also da das Schneiderlein auch hier die Oberhand behielt.

Der Riese sprach: "Wenn du ein so tapferer Kerl bist, so komm mit in unsere Hhle und bernachte bei uns."

Das Schneiderlein war bereit und folgte ihm. Als sie in der Hhle anlangten, saen da noch andere Riesen beim Feuer, und jeder hatte ein gebratenes Schaf in der Hand und a davon. Das Schneiderlein sah sich um und dachte, es ist doch hier viel weitlufiger als in meiner Werkstatt.

Der Riese wies ihm ein Bett an und sagte, er solle sich hineinlegen und ausschlafen. Dem Schneiderlein war aber das Bett zu gro, es legte sich nicht hinein, sondern kroch in eine Ecke. Als es Mitternacht war und der Riese meinte, das Schneiderlein lge in tiefem Schlafe, so stand er auf, nahm eine groe Eisenstange, schlug das Bett mit einem Schlag durch und meinte, er htte dem Grashpfer den Garaus gemacht. Mit dem frhsten Morgen gingen die Riesen in den Wald und hatten das Schneiderlein ganz vergessen, da kam es auf einmal ganz lustig und verwegen dahergeschritten. Die Riesen erschraken, frchteten, es schlge sie alle tot, und liefen in einer Hast fort.

Das Schneiderlein zog weiter, immer seiner spitzen Nase nach. Nachdem es lange gewandert war, kam es in den Hof eines kniglichen Palastes, und da es Mdigkeit empfand, so legte es sich ins Gras und schlief ein. Whrend es da lag, kamen die Leute, betrachteten es von allen Seiten und lasen auf dem Grtel "Siebene auf einen Streich."

"Ach" sprachen sie, "was will der groe Kriegsheld hier mitten im Frieden? Das mu ein mchtiger Herr sein."

Sie gingen und meldeten es dem Knig und meinten, wenn Krieg ausbrechen sollte, wre das ein wichtiger und ntzlicher Mann, den man um keinen Preis fortlassen drfte. Dem Knig gefiel der Rat, und er schickte einen von seinen Hofleuten an das Schneiderlein ab, der sollte ihm, wenn es aufgewacht wre, Kriegsdienste anbieten.

Der Abgesandte blieb bei dem Schlfer stehen, wartete, bis er seine Glieder streckte und die Augen aufschlug, und brachte dann seinen Antrag vor.

"Eben deshalb bin ich hierhergekommen" antwortete das Schneiderlein, "ich bin bereit, in des Knigs Dienste zu treten." Also ward er ehrenvoll empfangen und ihm eine besondere Wohnung angewiesen.

Die Kriegsleute aber waren dem Schneiderlein aufgesessen und wnschten, es wre tausend Meilen weit weg.

"Was soll daraus werden" sprachen sie untereinander, "wenn wir Zank mit ihm kriegen und er haut zu, so fallen auf jeden Streich siebene. Da kann unsereiner nicht bestehen."

Also faten sie einen Entschlu, begaben sich allesamt zum Knig und baten um ihren Abschied.

"Wir sind nicht gemacht" sprachen sie, "neben einem Mann auszuhalten, der siebene auf einen Streich schlgt."

Der Knig war traurig, da er um des einen willen alle seine treuen Diener verlieren sollte, wnschte, da seine Augen ihn nie gesehen htten, und wre ihn gerne wieder los gewesen. Aber er getraute sich nicht, ihm den Abschied zu geben, weil er frchtete, er mchte ihn samt seinem Volke totschlagen und sich auf den kniglichen Thron setzen. Er sann lange hin und her, endlich fand er einen Rat. Er schickte zu dem Schneiderlein und lie ihm sagen, weil er ein so groer Kriegsheld wre, so wollte er ihm ein Anerbieten machen. In einem Walde seines Landes hausten zwei Riesen, die mit Rauben, Morden, Sengen und Brennen groen Schaden stifteten, niemand drfte sich ihnen nahen, ohne sich in Lebensgefahr zu setzen. Wenn er diese beiden Riesen berwnde und ttete, so wollte er ihm seine einzige Tochter zur Gemahlin geben und das halbe Knigreich zur Ehesteuer; auch sollten hundert Reiter mitziehen und ihm Beistand leisten.

Das wre so etwas fr einen Mann, wie du bist, dachte das Schneiderlein, eine schne Knigstochter und ein halbes Knigreich wird einem nicht alle Tage angeboten.

"O ja" gab er zur Antwort, "die Riesen will ich schon bndigen und habe die hundert Reiter dabei nicht ntig; wer siebene auf einen Streich trifft, braucht sich vor zweien nicht zu frchten."

Das Schneiderlein zog aus, und die hundert Reiter folgten ihm. Als es zu dem Rand des Waldes kam, sprach es zu seinen Begleitern: "Bleibt hier nur halten, ich will schon allein mit den Riesen fertig werden."

Dann sprang er in den Wald hinein und schaute sich rechts und links um. ber ein Weilchen erblickte er beide Riesen: Sie lagen unter einem Baume und schliefen und schnarchten dabei, da sich die ste auf und nieder bogen. Das Schneiderlein, nicht faul, las beide Taschen voll Steine und stieg damit auf den Baum. Als es in der Mitte war, rutschte es auf einen Ast, bis es gerade ber die Schlfer zu sitzen kam, und lie dem einen Riesen einen Stein nach dem andern auf die Brust fallen. Der Riese sprte lange nichts, doch endlich wachte er auf, stie seinen Gesellen an und sprach: "Was schlgst du mich?"

"Du trumst" sagte der andere, "ich schlage dich nicht."

Sie legten sich wieder zum Schlaf, da warf der Schneider auf den zweiten einen Stein herab.

"Was soll das?" rief der andere. "Warum wirfst du mich?"

"Ich werfe dich nicht" antwortete der erste und brummte.

Sie zankten sich eine Weile herum, doch weil sie mde waren, lieen sie's gut sein, und die Augen fielen ihnen wieder zu. Das Schneiderlein fing sein Spiel von neuem an, suchte den dicksten Stein aus und warf ihn dem ersten Riesen mit aller Gewalt auf die Brust.

"Das ist zu arg!" schrie er, sprang wie ein Unsinniger auf und stie seinen Gesellen wider den Baum, da dieser zitterte. Der andere zahlte mit gleicher Mnze, und sie gerieten in solche Wut, da sie Bume ausrissen, aufeinander losschlugen, so lange, bis sie endlich beide zugleich tot auf die Erde fielen.

Nun sprang das Schneiderlein herab.

"Ein Glck nur" sprach es, "da sie den Baum, auf dem ich sa, nicht ausgerissen haben, sonst htte ich wie ein Eichhrnchen auf einen andern springen mssen: Doch unsereiner ist flchtig!" Es zog sein Schwert und versetzte jedem ein paar tchtige Hiebe in die Brust, dann ging es hinaus zu den Reitern und sprach: "Die Arbeit ist getan, ich habe beiden den Garaus gemacht; aber hart ist es hergegangen, sie haben in der Not Bume ausgerissen und sich gewehrt, doch das hilft alles nichts, wenn einer kommt wie ich, der siebene auf einen Streich schlgt."

"Seid Ihr denn nicht verwundet?" fragten die Reiter.

"Das hat gute Wege" antwortete der Schneider, "kein Haar haben sie mir gekrmmt."

Die Reiter wollten ihm keinen Glauben beimessen und ritten in den Wald hinein: Da fanden sie die Riesen in ihrem Blute schwimmen, und ringsherum lagen die ausgerissenen Bume.

Das Schneiderlein verlangte von dem Knig die versprochene Belohnung, den aber reute sein Versprechen, und er sann aufs neue, wie er sich den Helden vom Halse schaffen knnte.

"Ehe du meine Tochter und das halbe Reich erhltst" sprach er zu ihm, "mut du noch eine Heldentat vollbringen. In dem Walde luft ein Einhorn, das groen Schaden anrichtet. Das mut du erst einfangen."

"Vor einem Einhorne frchte ich mich noch weniger als vor zwei Riesen; siebene auf einen Streich, das ist meine Sache." Er nahm sich einen Strick und eine Axt mit, ging hinaus in den Wald und hie abermals die, welche ihm zugeordnet waren, auen warten. Er brauchte nicht lange zu suchen, das Einhorn kam bald daher und sprang geradezu auf den Schneider los, als wollte es ihn ohne Umstnde aufspieen. "Sachte, sachte" sprach er, "so geschwind geht das nicht", blieb stehen und wartete, bis das Tier ganz nahe war, dann sprang er behendiglich hinter den Baum. Das Einhorn rannte mit aller Kraft gegen den Baum und spiete sein Horn so fest in den Stamm, da es nicht Kraft genug hatte, es wieder herauszuziehen, und so war es gefangen. "Jetzt hab ich das Vglein" sagte der Schneider, kam hinter dem Baum hervor, legte dem Einhorn den Strick erst um den Hals, dann hieb er mit der Axt das Horn aus dem Baum, und als alles in Ordnung war, fhrte er das Tier ab und brachte es dem Knig.

Der Knig wollte ihm den verheienen Lohn noch nicht gewhren und machte eine dritte Forderung. Der Schneider sollte ihm vor der Hochzeit erst ein Wildschwein fangen, das in dem Wald groen Schaden tat; die Jger sollten ihm Beistand leisten.

"Gerne" sprach der Schneider, "das ist ein Kinderspiel."

Die Jger nahm er nicht mit in den Wald, und sie waren's wohl zufrieden, denn das Wildschwein hatte sie schon mehrmals so empfangen, da sie keine Lust hatten, ihm nachzustellen.

Als das Schwein den Schneider erblickte, lief es mit schumendem Munde und wetzenden Zhnen auf ihn zu und wollte ihn zur Erde werfen. Der flchtige Held aber sprang in eine Kapelle, die in der Nhe war, und gleich oben zum Fenster in einem Satze wieder hinaus. Das Schwein war hinter ihm hergelaufen, er aber hpfte auen herum und schlug die Tr hinter ihm zu; da war das wtende Tier gefangen, das viel zu schwer und unbehilflich war, um zu dem Fenster hinauszuspringen. Das Schneiderlein rief die Jger herbei, die muten den Gefangenen mit eigenen Augen sehen. Der Held aber begab sich zum Knige, der nun, er mochte wollen oder nicht, sein Versprechen halten mute und ihm seine Tochter und das halbe Knigreich bergab. Htte er gewut, da kein Kriegsheld, sondern ein Schneiderlein vor ihm stand, es wre ihm noch mehr zu Herzen gegangen. Die Hochzeit ward also mit groer Pracht und kleiner Freude gehalten und aus einem Schneider ein Knig gemacht.

Nach einiger Zeit hrte die junge Knigin in der Nacht, wie ihr Gemahl im Traume sprach: "Junge, mach mir den Wams und flick mir die Hosen, oder ich will dir die Elle ber die Ohren schlagen." Da merkte sie, in welcher Gasse der junge Herr geboren war, klagte am anderen Morgen ihrem Vater ihr Leid und bat, er mchte ihr von dem Manne helfen, der nichts anderes als ein Schneider wre. Der Knig sprach ihr Trost zu und sagte: "La in der nchsten Nacht deine Schlafkammer offen, meine Diener sollen auen stehen und, wenn er eingeschlafen ist, hineingehen, ihn binden und auf ein Schiff tragen, das ihn in die weite Welt fhrt." Die Frau war damit zufrieden, des Knigs Waffentrger aber, der alles mit angehrt hatte, war dem jungen Herrn gewogen und hinterbrachte ihm den ganzen Anschlag.

"Dem Ding will ich einen Riegel vorschieben" sagte das Schneiderlein. Abends legte es sich zu gewhnlicher Zeit mit seiner Frau zu Bett. Als sie glaubte, er sei eingeschlafen, stand sie auf, ffnete die Tr und legte sich wieder. Das Schneiderlein, das sich nur stellte, als wenn es schliefe, fing an mit heller Stimme zu rufen: "Junge, mach mir den Wams und flick mir die Hosen, oder ich will dir die Elle ber die Ohren schlagen! Ich habe siebene mit einem Streich getroffen, zwei Riesen gettet, ein Einhorn fortgefhrt und ein Wildschwein gefangen und sollte mich vor denen frchten, die drauen vor der Kammer stehen!"

Als diese den Schneider also sprechen hrten, berkam sie eine groe Furcht, sie liefen, als wenn das wilde Heer hinter ihnen wre, und keiner wollte sich mehr an ihn wagen.

Also war und blieb das Schneiderlein sein Lebtag ein Knig.

Inhalt:
- Logbuch
- kein Stift

Benutzt die Strae zum Wasserwerk. Parken knnt ihr dann in der Nhe Von Stage 1. Die Bundesstrae braucht nicht betreten werden!!! Der Cache befindet sich westlich der B15 (manche Karten zeigen das falsch an)!
Additional WaypointsFN3G4H3 - GC3G4H3 FinalN/S  __   __ . ___ W/E ___   __ . ___ PK3G4H3 - GC3G4H3 ParkingN 49  03.205 E 012  05.940Hier am Straenrand kann das Cachemobil geparkt werden.S13G4H3 - GC3G4H3 Stage 1N 49  03.246 E 012  05.942Hinweis fr Stage 2S23G4H3 - GC3G4H3 Stage 2N/S  __   __ . ___ W/E ___   __ . ___ Hinweis fr Stage 3S33G4H3 - GC3G4H3 Stage 3N/S  __   __ . ___ W/E ___   __ . ___ Hinweis fr Stage 4S43G4H3 - GC3G4H3 Stage 4N/S  __   __ . ___ W/E ___   __ . ___ Hinweis fr Stage 5S53G4H3 - GC3G4H3 Stage 5N/S  __   __ . ___ W/E ___   __ . ___ Hinweis fr Stage 6S63G4H3 - GC3G4H3 Stage 6N/S  __   __ . ___ W/E ___   __ . ___ Auf zum Final...

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Hint:

Final: Nano

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>>>> Found it
 by WinzerKastl on 9/07/2012
Auch wir haben heute bei herrlichen Wetter die Wanderschuhe ausgepackt um diesen Multi zu bewltigen. Die Stages waren alle recht einfach zu finden	[:)] und auch der Final konnte sich nicht vor uns verbergen.
Sehr lustige Idee
TFTC

>>>> Found it
 by erdnus on 4/07/2012
Bevor die cachelose Zeit zu lange wird, war heute mal wieder etwas Dosensammeln angesagt [:D] ...

Gut, dass ich hier meine "Sieben-Meilen-Stiefel" an und mit "Tischlein-deck-Dich" ausreichend Proviant dabei hatte, sonst wre mir bei dieser Runde hier beinahe die Puste ausgegangen [:I][:D]!!

So aber habe ich mich von Stage zu Stage gekmpft, smtliches noch vorhandene Mrchenwissen in die Waagschale geworfen und letztlich das tapfere Schneiderlein besiegt [;)][:D].

Ein klasse Multi, der mit einen FP verdient hat [^][:)]!

TFTC
erdnus

>>>> Found it
 by timtim1 on 6/06/2012
Aufgrund der bisherigen Logs bin ich gut vorbereitet an diesen Multi rangegangen. Da ich vorher noch mein Detailwissen ber das Mrchen auffrischte versteht sich von selbst. Auch gutes Schuhwerk und ausreichen Proviant sind fr einen Cacher selbstverstndlich und braucht eigentl. nicht extra erwhnt werden. Am Parkplatz angekommen ging die Suche gleich los und und auch die weiteren Stages waren aufgrund exakter Koords gut zu finden und auch dank moderner Kommunikationsmittel eindeutig lsbar. Als ich dann bei der perfekt fr das Mrchen gewhlten Finallocation angekommen bin, wurde mir auch klar, warum hier nur ein Nano Platz hat. Dieser Multi war zwar anstrengend, aber hat hat Spa gemacht. Absolut empfehlenswert. Ein Bonus auf dem Rckweg zum Parkplatz htte diese Runde noch perfekt abgerundet [;)][:D].
In: FAV-Punkt
Schne Caches verdienen lange Logeintrge!
#1244, 16:22, TFTC, NT

>>>> Found it
 by Necrow on 5/06/2012
Bei berraschend schnem Wetter sind Team Bradfisch und ich heute aufgebrochen um den Spuren des Schneiderleins zu folgen.
Dies konnten wir auch erfolgreich tun, und Stage fr Stage absolvieren.
Danke fr die schne und witzige Idee und natrlich auch fr's Doserl.
Das hat doch glatt a Schleiferl verdient.

>>>> Found it
 by eve76 on 13/05/2012
Bepackt mit Kraxe und Wanderstiefel machten wir uns heute auf die Suche nach diesem Multi. Ein paar Stages haben wir zwar nicht kapiert - nichts desto trotz konnten wir uns verewigen.
TFTC, eve76

