﻿\comperichtext;GC3R1EW\n;\n;\b;Kalkabbau zu Borna\-b;  (Germany/Sachsen/SÃ¤chs. Schweiz-Osterzgebirge)
\n;\n;by Bergbilch at 22/07/2012\n;\n;**********************\n;\n;N 50 52.995  E 13 53.795\n;\n;Diff: 2,5/5       Terr: 3/5\n;\n;Type: Multi           Size: Small\n;\n;GCVote: 4.5/12           Favourite Points: 28\n;\n;\b;Attributes:\-b; 
Available at all times;
Ticks;
Parking available;
Picnic tables nearby;
Bicycles;
Thorns;
\color:#FF0000;no Stroller accessible\color:reset;;
Watch for livestock;
Medium hike (1km-10km);\n;\n;**********************\n;\n;\b;Hint: Kalksteinblock\-b;\n;\image:GC3R1EW_Spoiler_1.jpg;
Spoiler 1
\n;\image:GC3R1EW_Spoiler_2.jpg;
Spoiler 2
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Spoiler01
\n;**********************\n;\n;\b;Short Desc:\-b;\n;Kalkabbau zu Borna\n;\n;\b;Long Desc:\-b;\n;Mit diesem Multicache mÃ¶chte ich Euch einen kleinen Einblick in die lange Tradition des Kalksteinabbaus und Kalkbrennens in und um Borna geben.
Die erste urkundliche ErwÃ¤hnung des Abbaus findet man 1551 im LiebstÃ¤dter Stadtbuch, wonach die â€žMiete fÃ¼r den Kalckberg zu Borne'' der LiebstÃ¤dter Pfarre zustÃ¼nde. Borna selbst wird jedoch bereits im Jahre 1388 erwÃ¤hnt.
Sicher ist, dass schon viele Jahre vorher die Bauern der Umgebung in einfachen FeldÃ¶fen Kalk gebrannt hatten, um ihn als DÃ¼nger zu verwenden.
Bedingt durch den rasanten Ausbau der Region - insbesondere der Stadt Dresden - wurde Kalk auch als Baustoff immer stÃ¤rker nachgefragt, so dass der Abbau des Gesteins stark anstieg. Es ist davon auszugehen, dass viele der alten in Dresden noch erhaltenen GebÃ¤ude mit MÃ¶rtel aus Bornaer Kalk errichtet wurden.
Aber auch fÃ¼r dekorative Zwecke wurde der Kalkstein aus den umliegenden BrÃ¼chen verwendet. Man findet ihn noch heute als Wandverkleidung im Marmorsaal des FranzÃ¶sischen Pavillons, im Preziosensaal des GrÃ¼nen GewÃ¶lbes oder auch in der katholischen Hofkirche.
Wer einmal ins Innere der 1738 neu errichteten Bornaer Kirche schaut, wird auch hier am Altar das Material vorfinden.
In erster Linie war Kalk aber als Baustoff begehrt, so dass neben den kleinen SteinbrÃ¼chen auch die entsprechenden BrennÃ¶fen entstanden. Waren dies am Anfang nur kleine Gruben (sog. Kalkschneller), so wurden spÃ¤ter grÃ¶ÃŸere Ã–fen mit mehreren Kammern errichtet. Da der Kalkstein einige Tage brennen musste, hatten diese Mehrkammer-Anlagen den Vorteil, dass immer aus einer davon gebrannter Kalk entnommen werden konnte. Die einzelnen Kammern wurden mit einem Gemisch aus Stein und Kohle bzw. Holz gefÃ¼llt und angezÃ¼ndet. Kalkstein besteht hauptsÃ¤chlich aus Kalziumkarbonat (CaCO3). Werden die Steine dann auf etwa 1000 C erhitzt, so entweicht zuerst wenig Kohlendioxid (Rotglut) und spÃ¤ter, wÃ¤hrend der sog. WeiÃŸglut, das gesamte Kohlendioxid (CO2).
Als Formel stellt sich dies wie folgt dar: CaCO3 -> CaO + CO2
Beim Brennen verringert sich das Volumen um ca. 10-20%. Noch deutlicher ist aber der Gewichtsverlust, der bei ungefÃ¤hr 44% liegt.
Als Beginn der industriellen Produktion in Borna wird das Jahr 1927 gesehen. Paul Uhlig lÃ¤sst einen 22mÂ³ fassenden Schachtofen errichten, der heute als Ofen 5 bezeichnet wird. In den folgenden Jahren wurden weitere 4 Ã–fen errichtet, wobei der Ofen Nr. 4 bereits 48mÂ³ Material fassen konnte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gestein teilweise unter Tage abgebaut. HierfÃ¼r benutzte man einen Gang, den Kriegsgefangene fÃ¼r unterirdische RÃ¼stungsanlagen in den Nentmannsdorfer Bruch getrieben hatten. 1960 beschloss die SED-FÃ¼hrung, ein neues Kalkwerk zu errichten. Die Ã–fen Nr. 1 - 4 fielen den BaumaÃŸnahmen zum Opfer. 1964 wurde das Werk fertig gestellt. In Spitzenzeiten wurden pro Jahr 136.000 Tonnen abgebaut und die Belegschaft stieg auf bis zu 180 Mitarbeiter. Nach der Wiedervereinigung wurde der Kalkstein hauptsÃ¤chlich zu Mineralgemisch verarbeitet. Das endgÃ¼ltige Aus kam 1999, als nach der Stilllegung des Werkes die Produktionsanlagen demontiert bzw. gesprengt wurden. Heute erinnert in erster Linie Ofen 5 an die lange Tradition des Kalkabbaus in Borna.
Detaillierte Informationen findet Ihr auf folgender Webseite: www.kalkwerk-areal.de
Nun zum Cache:
Parken kÃ¶nnt Ihr bei: N 50  52.995, E 13  53.795
Von dort seht Ihr auch schon den mehrfach erwÃ¤hnten Ofen Nr. 5, an dessen FuÃŸe sich das kleine, im Dezember 2011 erÃ¶ffnete Museum befindet. Interessierten Besuchern steht es von Mai bis September jeden 3. Samstag im Monat von 14:00 - 18:00 Uhr offen.
Um zum Ziel zu gelangen, folgt Ihr grÃ¶ÃŸtenteils dem 2011 angelegten Kalkofen-Rundwanderweg. FÃ¼r die ca. 4,5km lange Tour mÃ¼sst Ihr ca. 1,5h einplanen. Bis auf das Final und die letzte Station kann die Runde auch mit dem Fahrrad zurÃ¼ckgelegt werden.
Wir starten direkt am Ofen.
Welches FassungsvermÃ¶gen (Kubikmeter) hat er?
A = Quersumme
Wie lautet die letzte Ziffer des Formelzeichens fÃ¼r Kalziumkarbonat?
B = Ziffer
Wir laufen nun nach SÃ¼dosten zum ehemaligen Haupttor des Betriebes und lernen das Schild kennen (Brennofen), dem wir nun folgen. Nach ca. 900m erreichen wir den ehemaligen Kalkofen am MÃ¼hlberg, der durch den FÃ¶rderverein Dorfentwicklung Bahretal e.V. wieder zugÃ¤nglich gemacht wurde. Lest Euch in Ruhe die Schautafel durch. Aus welchem Jahr stammt der Kartenausschnitt rechts oben?
C = letzte Ziffer der Quersumme
Der Weg fÃ¼hrt nun weiter in Richtung Autobahn und zweigt dort links ab. Wir passieren ein groÃŸes blaues Schild. Addiert alle darauf befindlichen Ziffern.
D = Summe
Ein StÃ¼ck weiter biegen wir links auf die PlattenstraÃŸe ab und gelangen an eine kleine Baumgruppe (Pappeln) am linken Wegesrand. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Jentzsch-Schneller, einem ehemaligen Kalkofen mit 4 Brennkammern. Da der Ofen an einem nun verfÃ¼llten kleinen Steinbruch lag, sehen wir nur noch die Oberkante davon. Sucht hier nach einem Hinweis (Spoiler1 und Spoiler01). Bitte entfernt KEINE STEINE aus der Mauer!
E = Hinweis
Wir folgen weiter dem Wanderweg (ca. 400m) und sehen bald auf der linken Seite den Tagebau. Rechts des Weges steht eine Eiche und es schlieÃŸt sich ein kleines WÃ¤ldchen an. Jetzt wird es unwegsam. Wir lassen die Baumgruppe rechts liegen und steuern am rechten Feldrand entlang die folgenden Koordinaten an:
N 50  53.062 E 13  53.059
Hier finden wir die Reste des ehemaligen â€žLeuschke''-Kalkofens. Anfang der neunziger Jahre waren die Brennkammern noch begehbar. Jetzt ist leider ein GroÃŸteil eingestÃ¼rzt und auch zugewachsen, so dass man die Dimensionen des ehemaligen 3-Kammer-Brennofens nur noch erahnen kann. Bitte betretet die Ruine nicht! Es kÃ¶nnen immer noch Bereiche einstÃ¼rzen und die noch erhaltenen Reste wÃ¼rden weiteren Schaden nehmen. Der zu findende Hinweis ist NICHT in den Steinen verborgen. Das Versteck sollte aber jedem Geocacher sofort ins Auge springen (Spoiler2).
F = Hinweis
Im dahinter liegenden Leuschke-Steinbruch sind die Spuren der AbbautÃ¤tigkeit (BohrgÃ¤nge) noch deutlich erkennbar. Von einer Begehung der sumpfigen und vermÃ¼llten Talsohle wird jedoch dringend abgeraten. Die ZugÃ¤nge sind zudem sehr steil und rutschig. P.S. Inzwischen hat sich hier einiges getan und die BautÃ¤tigkeiten sind Ã¼berall sichtbar. Das Versteck ist aber zum GlÃ¼ck nicht betroffen.
Wir gehen zurÃ¼ck zum Hauptwanderweg und folgen dem bekannten Zeichen (am StraÃŸenschild angeschraubt). Auf der rechten Seite seht ihr die 1737 erbaute Bornaer Kirche mit dem umgebenden Friedhof. Zur linken erÃ¶ffnet sich wieder ein phantastischer Blick Ã¼ber den groÃŸen Tagebau.
Achtung: In dem Steinbruch wird seit kurzem wieder Material abgebaut. Das Betreten des GelÃ¤ndes ist verboten!
Jetzt wird es aber Zeit fÃ¼r das Final. Ihr findet es bei den folgenden Koordinaten:
N 50  5(A:2).C(C-F)(C-D)
E 13  5B.(D-F)(B+E)E
Geht anschlieÃŸend wieder zurÃ¼ck zum Weg, der euch wieder zum Ausgangspunkt bringt. Der Schornstein von Ofen V ist ein nicht zu verfehlender Orientierungspunkt. Im unteren Teil befindet sich zeitweise eine Kuhweide, so dass gegebenenfalls ein Weidezaun passiert werden muss.
Wer fÃ¼r einen sehr schmalen Taler noch einen kleinen Imbiss nehmen mÃ¶chte, findet bei den Koordinaten N 50  52.932, E 13  53.873 die EinkehrmÃ¶glichkeit â€žZum Iwan''. Leider ist hier nicht durchgehend geÃ¶ffnet. Nachtrag: Die Silvesterfeier am 31.12.2015 war leider die letzte Veranstaltung an dieser Stelle. Schade, dass damit eine weitere GaststÃ¤tte der Region ihre Pforten geschlossen hat.
Quellen: â€žGeschichte & Geschichten der Gemeinde Bahretal'', Ausgabe 8, 2010.
www.kalkwerk-areal.de
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 by T.Wilisch on 2/10/2017
Am Start war das Tor geschlossen und so konnte A nicht ermittelt werden, was aber nicht weiter stÃ¶rt. Auf der Runde um den Steinbruch konnten die restlichen Variablen ermittelt werden und nach ein paar schÃ¶nen Blicken konnte die Dose gut gefunden werden und das Logbuch konnte signiert werden. DfdC
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 by ZX969 on 1/05/2017
WunderschÃ¶ner und lehrreicher  Rundweg! Idealer Feiertagsausflug. Vielen Dank! Unsere Umgebungskarte nun endlich bereinigt
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 by FriFlo on 16/02/2017
Bei so einem schÃ¶nen Wetter konnte ich nicht drin sitzen bleiben. Da die Sonne hatte in den letzten Tag fleiÃŸig gearbeitet, sodass der Weg weitestgehend wieder frei war. Die Runde habe ich sehr genossen und am Final warteten sogar zwei Hasen auf mich.
Danke fÃ¼rs herfÃ¼hren.
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 by gum4711 on 11/02/2017
Dieser Multi stand schon lange auf meinem Plan. Heute Nachmittag hatte ich etwas Zeit, da fuhr ich endlich mal hierher. Die Wege waren teilweise vereist und verharrscht und deshalb relativ schwer begehbar. Aber ich kÃ¤mpfte mich durch, konnte alle Variablen ermitteln und schlieÃŸlich auch die Dose aus ihrem Versteck holen - der erste Fund nach Ã¼ber einem halben Jahr... Den Stationen und dem Final geht's gut, sie warten auf weitere Finder [;)].
FÃ¼r die informative Runde lasse ich ein blaues Schleifchen zurÃ¼ck.
TFTC.
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