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  #1  
Alt 27.11.2012, 16:42
Benutzerbild von Volker_I
Volker_I Volker_I ist offline
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Erfahrungen/Festellungen/Testberichte zur Fenix

Da die Neugier und der Spieltrieb gesiegt haben, habe ich mir ein Fenix zugelegt. Die Fenix macht einen wertigen Eindruck - bei meinem Gerät sind auch, die schon in einigen Test bemängelten Bedienknöpfe /-tasten bzgl. eines vernünftigen Druckpunktes (noch?) in Ordnung. Die enthaltene (Welt-) basemap verdient eigentlich nicht die Bezeichnung und man kann sie eigentlich getrost vergessen (kein Wunder, bei einer Größe von nur 558 kb). Es sind auf dem Gerät knapp 20 MB frei für WP/Geocaches/Routen/Tracks und für Trackaufzeichnungen. Ich hatte versuchsweise eine osm Kartenkachel meiner Homezone der Freizeitkarte in der Größe von 7 MB aufgespielt. Ist auf dem kleinen Mäusekino als Orientierungshilfe durchaus brauchbar. Allerdings wir da bei aktiven Luftlinienrouting bei Abbiegungen die Karte/Luftlinie erst ca. 20-25 Sekunden später nachgeführt/gedreht, was natürlich nicht so optimal ist- während die Kompassrichtung bei der Abbiegung sofort auf die korrekte Richtung umspringt- dies könnte an der 16 bit Farbtiefe der osm Karte liegen- ich habe aber keinen Plan, wie man die reduzieren kann. Da könnte durchaus die Garmin Topo D V1 wieder interessant werden- da fehlen in Bezug auf die Aktualität zwar einige Straßen/Pfade im Vergleich zu aktuellen osm Karten, dies ist aber durchaus zu vernachlässigen, wenn dafür die Karte/Luftlinie zügig nachgeführt wird- eine aus 4 Kacheln bestehende Karte (ca. 50 x 50 KM), die noch um einiges größer ist als die o. a. osm Karte von 7 MB, nimmt dagegen nur 1,83 MB ein- zur besseren Orientierung ggf. wirklich hilfreich. Bild 1-3 (osm openmtbmap); Bild 4 vorinstallierte basemap.

Ich habe übrigens die original basemap als gmapbmap drauf und die Detailkarte als gmapsupp. Zoomt man weit rein, wird die Datailkarte angezeigt, zoomt man raus, die (Welt-) basemap. popej hat speziell für die Fenix eine osm Karte mit kleinen Kartenkacheln und reduzierten Details erstellt. Wird schön angezeigt, auch beim Zoomen besssere Übsersichtlichkeit, als bei der Topo D V1; inzwischen liegt popejs Karte in der Version 2 vor- ein erster kurzer Test bei mir ergab, dass sie nun deutlich schneller und auch detailreicher als die erste Version ist. Mit der Karte von popej dauert es hingegen nur noch ca. 5-7 Sekunden, bis die Karte richtig ausgerichtet ist- also aus meiner Sicht eine klare Empfehlung für diese Karten! Ich pers. habe max 2 Kacheln der Karte drauf, erstens ist damit normalerweise ein mehr als ausreichender Bereich abgedeckt und zweitens nimmt die Performance der Karte bei mehreren Kacheln dann deutlich ab, die Fenix ist da ja (leider) von Haus aus eigentlich nicht für vorgesehen wesen und der Prozessor käme dann an seine Grenzen - aber das müsst ihr selber für euch austesten. Hier mal 2 screens der osm von popej und von der TopoDV1:



Die Darstellung in der Karte von popej kann man ggf. noch durch ein geändertes typefile beeinflussen. Ein geändertes typefile gibt's z. B. hier. Das sieht bei den beiden shots von oben dann so aus:



Inzwischen empfehle ich nur noch die Karten von popej, die er inzwischen weiter verfeinert hat, insbesondere hat er die Kartenkachelgrößen nochmals kleiner erstellt und mittlerweile in der z. Zt. aktuellen Version V5 kostenlos anbietet. Zur Übertragung der Karten müssen entweder die Garmin PC Programme Mapsource (MS) oder Basecamp (BC) installiert sein (gib es kostenlos legal im Netz, einfach mal danach suchen). Die Programme (besonders BC benötigen aber einige Einarbeitung, zumal bei BC die Kartenübertragung durch ein separat automatisch mitinstalliertes Programm MapInstall erfolgt. Eine Anleitung für die Installation der Karten in BC gibt hier. Wobei ich bei mir die basemap nicht gelöscht habe. Ich habe momentan 3 Kacheln mit knapp 3 MB installiert, reicht mir mit der Gebietsabdeckung völlig aus. Installation natürlich auf eigene Gefahr.

Trackaufzeichnungen sind bisher aus meiner Sicht mit der zur Testzeit aktuellen FW 3.90 (hier ggf. die aktuelleste FW *-man kann sie aber auch über den Webupdater downloaden) auf Oregonniveau. Die aktuellste Beta FW gibt es nicht über den Webupdater, sondern hier: aktuellste Beta FW.

Die aktuelle GPS FW ist z. Zt. die 2.90 und über auch über den Wepupdater zu beziehen. Wer ansonsten aus irgendwelchen Grunden eine ältere FW benötigt, wird wie immer, bei Perry fündig.

Seit der FW 4.11beta kann man via GarminExpress/GarminConnect eine EPO.bin Datei (EPO=Extended Prediction Orbit) auf die Fenix laden. Diese beinhaltet die Satdaten für max. 7 Tage, so dass ein schnellerer Satfix erfolgt- wobei man aber bevor man loslegt mit Tracken etc. checken sollte, dass auch die GPS Genauigkeit gut ist- denn der Fix ist nun zwar schnell(er) da, bis zu einer größeren Genauigkeit kann es aber trotzdem noch etwas dauern. Die max. 7 Tage habe ich aus Garmin FAQ zum Forerunner 220/620 abgeleitet:http://support.garmin.com/support/se...}&locale=en_US

Aus meiner pers. Erfahrung, ist die GPS Genauigkeit seit der GPS FW 2.80/2.90 schlechter geworden, aber Garmin arbeitet angeblich schon (länger) an einer genaueren GPS FW.

Auf Auswertungen von Höhenaufzeichnungen /Auf- und Abstieg habe ich hier im Flachland bei mir bewusst verzichtet. Ich werde das erst selber im März 2013 testen, da ich mich da in der Schweiz bis auf 3.000 Meter Höhe befinde. Flachlandhöhen hier bei mir von 2 Meter bis max. 15 Meter bringen nicht viel, es sei denn, ich würde mal in nem "Hochhaus" hier aufzeichnen Der 3 D Kompass funktioniert stabil und einwandfrei- das Kalibrieren geht auch einfach von der Hand. Ich habe ein PQ mit 500 Caches aufgespielt- das Gerät beherrscht paperlescas Geoching, zeigt also auch Cachebeschreibungen vollständig an- natürlich gehen hier keine Spoilerbilder. Ich glaube aber kaum, dass sich jemand die Uhr überwiegend zum Cachen kaufen würde. Da das Teil auch ANT+ beherrscht, funktionieren auch die Garmin Sensoren wie Chirp etc.; natürlich kann man auch zwischen ANT+ fähigen Garmingeräten Geocaches, WP, Tracks und Routen versenden, klappt zwischen meinem Oregon 550t und der Fenix (und umgekehrt) leider nicht mehreinwandfrei bzw. gar nicht mehr, siehe hier.

Paperless geocaching :


Allerdings dauert das Aufrufen der Cachebeschreibung und das nervt:
siehe hier.

Der Garmin Chirp (Geocaching) wird auch einwandfrei von der Fenix
erkannt:


Die Fenix verfügt ja über einen eingebauten Temperatursensor, der natürlich bedingt durch die Körperwärme und Bekleidung keine brauchbaren Temperaturwerte (auf das Wetter bezogen) anzeigt; gestern bei ca. 6° C Außentemperatur wurde im Track eine Temperatur von 29°C bis fallend auf 21°C aufgezeichnet- um eine verlässliche (Wetter-)Temperatur zu haben, sollte die Uhr ggf. am Rucksack o. ä. befestigt sein (braucht ca. 10-15 Minuten um sich zu „ akklimatisieren “) – dann zeigt sie die Temperatur aber zuverlässig an. Eine verlässlichere Temperaturaufzeichnung/-anzeige mit der Fenix am Handgelenk ist mit dem zusätzlichen (externen) Tempe Sensor zu erreichen.

WPs, Tracks, Routen, Geocaches konnte ich problemlos von meinem Oregon auf die Fenix per ANT+ übertragen.

Zur Akkulaufzeit: mir scheinen die von Garmin gemachten Angaben durchaus stimmig zu sein, am Anfang hantiert und probiert man ja noch vieles aus, was natürlich einen höheren Akkuverbrauch zur Folge hat. Man kann ggf. mit dem bei Garmin kostenlos downloadbaren Programm xImage bei am PC angeschlossener Fenix auch screenshots vom Display erstellen-wobei ich es praktikabler finden würde, wenn das Teil selber screenshots machen könnte, dann wäre diese Möglichkeit auch spontan unterwegs gegeben.

In der Fenix dürfte ein Mediatek GPS Chipset eingebaut sein, da mir bei einem FW Update ein GPSFW Update Type M angeboten wurde. Der Satfix erfolgt recht schnell, gelegentlich nimmt er sich aber mal auch nen knappes Minütchen Zeit. Satfix ist bisher immer sehr stabil. Werde ich nen Auge drauf haben.

Ich habe auch mal ein paar Tracks von Oregon 550t und Fenix verglichen, Das Ergebnis finde ich durchweg gut. Anbei mal ein Track Oregon (gelb) und Fenix (türkis) als shot:



Nach diversen FW/GPS FW Updates hat sich aus meiner Sicht die Trackaufzeichnungsqualität nun leider deutlich verschlechtert und ich würde es gerade noch als befriedigend beurteilen, wenn man genau Tracks aufzeichnen möchte, kann ich die Fenix (jedenfalls momentan) nicht empfehlen.

Spontane Verbesserungsvorschläge fallen mir ein: das der Wecker auch bei komplett ausgeschalteter Fenix anspringt; dass man, schließt man die Uhr an den PC an, auswählen kann, ob die Uhr auch geladen wird- bei einem festverbautem Akku ist das evtl. auf Dauer nicht gut für die Lebenszeit des Akkus.

Schön finde ich auch, das man verschiedene Alarme definieren kann, bei denen man sich dann per Ton und/oder Vibration warnen lassen kann.


Es sei noch erwähnt, das das Teil nach Luftlinie routet und ggf. Tracks/ Routen (wobei bei mir mit bc erstellte und auf die Fenix überspielte Routen immer als Luftlinie dargestellt werden*) erstellt/aufgespielt/abgefahren werden können. Ein normales Routing auf Straßen-/Topokarten (àla Nüvi) beherrscht sie nicht. *(Routen werden als direkte Verbindung der Zwischenziele angezeigt und folgen nicht den Strassen = kein Autorouting)

Für den normalen Alltagsgebrauch als Uhr etwas wuchtig am Handgelenk- vielleicht aber auch nur gewöhnungsbedürftig, weil ich ansonsten keine Uhr getragen habe. Wie üblich bei Garmin, benötigt die German.gtt auch noch eine deutliche Überarbeitung/Ergänzung, da doch noch viele Ausdrücke in englisch erscheinen (gerade bei den POIs- da ist das anzeigeverhalten teilweise sowieso nicht logisch: bei einigen wie Geographic Points wird ein leerer Bildschirm angezeigt (kein Daten?); bei Others kommt: keine Ergebnisse gefunden...)

Für ne Tagestour mit GPS an, aktivem Routing und Trackaufzeichnungen etc. ist der festverbaute Akku ja ausreichend, aber was, wenn man auf Mehrtagestour geht und keine Steckdose in Reichweite hat? Da könnte man sich z. B. mit einem Akkupack aushelfen. Mein just mobile pro (ca. 113 g) mit 4400 mAh passt dafür. Das Laden kann ggf. sogar mit dem Ladekabel der Fenix am Handgelenk während der Navigation durchgeführt werden, sollte es notwendig sein. Das Kabel kann im Jackenärmel zum Handgelenk geführt werden, der Akku in der Jackeninnentasche o. ä. verstaut werden.


Man hat natürlich auch diverse Konfigurationsmöglichkeiten bei der Uhr, man kann sich z. B. die Zeitanzeige u. a. wie folgt einstellen: Nein, Zeiger gibt es nicht, die waren wohl ausverkauft Bei der Fenix kann man sich natürlich auch diverse unterschiedliche Profile einrichten (einige sind schon standardmäßig eingereichtet); dabei kann man auch die Reihenfolge der Seiten die angezeigt werden sollen, den Informationsgehalt der Datenfelder etc. individuell einstellen.

Die bluetooth Funktionalität der Fenix beschränkt sich momentan nach meinem Kenntnisstand nur auf die Kommunikation mit Iphones (neuere 4 Generation und 5 Generation) in Verbindung mit Garmin basecampe mobile; bisher leider noch nicht für das bei weitem verbreitetere Android erhältlich- wobei der Funktionsumfang dieser App ja auch durchaus noch ausbaufähig ist. Leider also keine Datenübertragung via BT von/an andere handys bzw. leider auch nicht zum PC. Wäre bei einem BT fähigem PC ja nett, wenn man Daten dann auch so übertragen könnte.

Einige Leute sind ja immer dran interessiert in das Diagnose-Menü zu kommen, geht natürlich auch bei der Fenix: Gerät ausschalten - dann den orangenen (enter) Knopf gedrückt halten und und den Power Knopf drücken und gedrückt halten. Voila! Mit der enter Taste kommt man durchs Menü. Man verläßt es wieder durch drücken und gedrückt halten der Power Taste.


Tastenbelegung-bei der Fenix kann man zwischen fest eingestellten und frei konfigurierbaren Tastenbelegungen wählen. Eine schöne Beschreibung dazu gibt es hier (die Taschenlampenfunktion habe ich schon eingerichtet, könnte u. U. mal ganz nützlich sein): Tastenbelegung Auf der gleichen Seite unten findet man ein schönes Stichwortverzeichnis zur Fenix: Stichwortverzeichniss

Da die Fenix mir doch wieder erwarten sehr zusagt, habe ich das mir überlassene Testmodel kostengünstig erwerben können Zwar wird von kratzfesten Mineralglas geschrieben, ich habe aber sicherheitshalber doch noch ne Folie von vikuiti draufgezogen. Sollte man bei nem hochpreisigem gadget schon ausgeben, es sei denn, man geht damit nur auf schönwettrige Sonntagsnachmittagsspaziergänge...

Einen Hardreset kann man auch wie folgt auslösen: Gerät ausschalten. Tasten Power, down und return drücken. Wenn Gerät angeht Taste Power loslassen, beim ersten "Pipeton" Taste down loslassen, beim zweiten "Piepton" die Return Taste loslassen.

Fotos vom "Innenleben"der Fenix. Hier der Zulassungsbericht der zuständigen amerikanischen Zulassungsbehörde FCC

"Wasserdichtigkeit":Garmin gibt auf seiner Homepage 5bar/50 Meter an, wobei dies aber nicht heißt, dass ihr damit 50 Meter abtauchen könnt. Das meint ledig, dass die Fenix auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 bar geprüft ist, was dem Druck einer angenommenen Wassersäule von 50 Metern entspricht. Welcher Schutzklasse nach "IPX" die Fenix zugeordnet ist, liest man leider nicht bei den technischen Angaben etc. auf der Garmin Homepage. Da muss man schon tiefer bei Garmin suchen: man sieht also, die Fenix ist nach "IPX7"zertifiziert.

Mehrfach in diversen Foren benannte Schwächen/Fehler (die bei einigen Geräten auftraten), die auch schon zum Gerätetausch durch Garmin geführt haben, sind: bei einigen Geräten sind nach kurzer Zeit die Druckpunkte der Tasten nicht mehr "spührbar" und bei einigen Geräten waren die Displays von innen angelaufen. Das mit den beschlagenen Displays, scheint doch verbreiteter zu sein, als ich zuerst dachte: beschlagenes Display +Fotos. Seit Mitte Februar 2013 wird eine neue Version der Fenix verkauft, bei der das Kondenzproblem seitens Garmin behoben wurde. Optisch ist sie mit dem alten Modell identisch (das Gehäuse und die Nut für die Dichtung wurden geringfügig verändert) erkennbar wohl an der Seriennumer > 50.000 (*evtl. auch geringer- ab 50.000 ist man aber auf der sicheren Seite). Man sollte also noch einige Zeit aufpassen, wenn man Online oder bei einem Händler vor Ort eine Fenix kauft: alles mit Seriennummer < 50.000 (* s. o.) ist wohl das alte Modell mit evtl. Kondenzproblemen! Leider scheint auch die neue Serie nicht ganz frei vom zuvor beschriebenen Problem zu sein.

Höhenmesser
Man kann ja beim Höhenmesser bei Auto Kalibration auf "at start", "continoius" oder "aus" stellen. Bei "at start" nimmt er die da gerade vorliegende GPS Höhe und das kann schon zu erheblichen Abweichungen zum tatsächlichen Wert führen. Bei "continuous" gleicht er dies kontinuierlich auf die GPS Höhe ab. Ich habe mit "aus" und einer manuellen Kalibrierung beim Start der Tour auf die tatsächliche Höhe (wissen, aus Karte etc.) persönlich die besten Erfahrungen gemacht. Muss aber jeder für sich selbst austesten.
Wer mit den Datenfeldern Höhm.z.Wp oder Höhm.z.Ziel arbeiten will: dies funktioniert lt. Garmin bisher nur bei der Navigation zu einem einzelnen WP (Luftlinie; drauf achten, dass ihr den WP mit Höhenmetern gespeichert habt!) und nicht bei Tracks oder Routen- gerade da würde es ja Sinn machen und sehr hilfreich sein. Mal sehen, ob und wann das noch kommt.

Tracknavigation
Das Aufzeichnen/Aufspielen vorhandener Tracks klappt aus meiner Sicht vorzüglich. Da ich bei der Tracknavigation nicht immer permanent auf die Uhr starren will, habe ich einen Alarm bei Abweichung vom Track (Alarme>Distanz> Versatz) eingerichtet. Wenn ich also aus Unachtsamkeit etc. eine Abbiegung/ Richtungsänderung verpassen sollte, signalisiert mir die Fenix das per Piepton+Vibration. Ich habe den Versatz auf 30 Meter eingestellt, da durch GPS Ungenauigkeit etc. sonst zu oft Alarm ausgelöst werden könnte, muss jeder für sich austesten.

Routennavigation
Bei der Routenfunktion der Fenix muss man umdenken, da die Fenix ja nicht routingfähig ist. Übertragene Routen werden nicht 1:1 übernommen, sondern als direkte Luftlinie zwischen den WPs angezeigt. Will man "punktgenau" navigieren, sollte man die Route vorher als Track umwandeln (z. B. in bc) und an die Fenix übertragen. Ich sehe diese Funktion eher dafür, dass man mit auf dem Gerät vorhandenen (oder noch zu erstellenden WPs) spontan eine (Luftlinien-) Route erstellt, um zu einem bestimmten Ziel zu gelangen, wenn man gerade keinen Track zur Hand hat. Siehe auch hier. Wenn man also trotzdem mit einer Route arbeitet, muss man bedenken, dass man den nächsten WP exakt anlaufen muss, da sonst nicht zum nächsten "geroutet" wird. Dies kann man ggf. insoweit ändern, dass man den default eingerichteten Routenübergang von automatisch auf Distanz (ggf. auf manuell) ändert. Diese Einstellung findet man nur, wenn man eine Route aktiviert hat, dann auf Aktive Route geht, dort einen WP ausfählt>Einstellungen>Routenübergang>Distanz (Entfernungsradius eingibt); dann werden alle WPs der Route auf diese Einstellung geändert. In den Grundeinstellungen gibt es die Routenüber- gänge Funktion nicht, so dass man das ggf. für jede Route einzeln machen muss.

Hier habe ich mal aus meiner Sicht wünschenswerte Verbesserungen aufgelistet.

Eine schöne Beschreibung mit screenshots zu Datenfeldern etc. gibts hier. Ansonsten sind viele Datenfelder der Fenix auch im Handbuch der Quatix aufgelistet. Das Handbuch der Fenix ist, wie so oft bei Garmin, dürftig und wurde nicht auf die vielen FW-Änderungen inhaltlich angepasst.

Testberichte: Navigation Professionell , gps-uhr-vergleichstest und dcrainmaker und jetzt auch bei pocketnavigation

Wer eine Alternative zur Garmin Fenix sucht und auf paperless Geocaching und sehr begrenzte "Kartenfähigkeit" verzichten kann, sollte sich mal die suunto ambit anschauen. Etwas teurer, länger am Markt und wurde gerade mit einem FW Update aufgewertet. Einen kurzen "Uhrenvergleich" gibts hier. Die Specs hier im direkten tabellarischem Vergleich. Suunto legt jetzt mit der neueren suunto ambit 2 nach, wobei ich da nicht so die prallen Verbesserungen zum Vorgängermodell feststelle.

Zwischenzeitlich waren hier mal einige screenshots/Bilder abhanden-gekommen; ich habe versucht sie wieder reinzustellen und hoffe, die richtigen erwischt zu haben.
__________________

Geändert von Volker_I (04.03.2014 um 11:58 Uhr)
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  #2  
Alt 27.11.2012, 19:48
Benutzerbild von Volker_I
Volker_I Volker_I ist offline
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Einen witzigen und etwas durchgeknallten Testbericht zum internen Tempe Sensor der Fenix gibt es hier. Bei pocketnavigation.de ist jetzt auch ein Testbericht zum Tempe Sensor erschienen.

Meine Fenix brauchte im Eisfach von 20°C auf- 4°C 17 Minuten. Mal sehen, ob mein RMA TempSensor heute noch kommt (steht bei DHL auf 80%)- dann pack ich ihn auch gleich in Gefrierfach Huch es klingelt- bin dann mal eben beim Auspacken und am Gefrierfach.

Ein erster Schnelltest ergab, dass der neue Tempe jetzt aus meiner Sicht im Vergleich zu dem alten Tempe auch wesentlich schneller auf Temperaturveränderungen reagiert. Ob dies nun nur am neuen Temp und/oder auch mit der neuen Fenix FW zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen.

Hier mal meine gerade ermittelten Daten:



Also da kann ich bisher nicht meckern



Wobei der Karabiner und das Band nicht zum Lieferumfang des Tempe Sensors gehören



Mein erster Tempe Sensor musste ja wg. Fehlerhaftigkeit der FW eingeschickt werden (besonders 24min/maxhr stellte sich ja nicht zurück; s. o.). Ich muss noch warten, noch zeigt er ja die -18°C und 27°C an, die 24hr sind ja noch nicht rum. Schade das man die nicht auch per Reset via Fenix auf 0°C stellen kann. So, die 24hr sind um und der Sensor ermittelt neue Werte:

Woher jetzt aber bei beiden screens die 27°C max herkommen ist mir noch schleierhaft, angefasst habe ich den Tempe heute noch nicht.

Wenn man unter Einstellungen>Sensoren>Modus>immer ein eingestellt hat (Achtung- verbraucht mehr Akkuleistung), bekommt man im normalen Uhr Modus (kein GPS an etc.) folgende Datenseiten angezeigt:


Hier mal ein paar Bilder des Wrist strap kits von Garmin (Textilarmband mit Verlängerung z. B. zum Tragen der Uhr über der Ski-/Tourenjacke






Und ohne Verlängerung am Handgelenk



Meine getauschte Fenix, Model der neuen Serie, die das "Beschlagenproblem" ad akta legen sollte, ist mir bei strahlendem Sonnenschein, bei ca. -7°C erneut beschlagen (tags zuvor, bei dichtem Schneetreiben und ebenfalls -7°C trat es nicht auf)- evtl. war das noch die "Nebenwirkung" vom Vortag- danach bisher nicht wieder aufgetreten.

Das erneute Auftreten des Beschlagens bei mir beschränkte sich auf ca. die Größe der beiden "Wartepfeile" und war auch genau mittig aufgetreten- war jeweils nach ca. 5 Minuten wieder verschwunden- die Uhr war aber trotzdem ablesbar. Die Uhr wurde übrigens mit dem Textilarmband über der Ski-/Tourenjacke (also offen) getragen.

Nervig ist auch, dass das drahtlose Senden/Empfangen von Daten zwischen Fenix und Oregon 550t mit der 3.13beta immer noch nicht funktioniert- sollten die auch mal langsam gefixt bekommen. Dieses Problem könnte durch die Geocachephotos auf dem Oregon ausgelöst werden- nach einem Userhinweis habe ich diese entfernt und nun geht es. Werde es im Auge behalten. Ich glaube auch, dass angeschlossene und aktivierte ANT+ Sensoren (bei mir der Tempe), zusätzlich die Übertragung stören- sind diese nicht gekoppelt läuft es einwandfrei, sind sie gekoppelt,
gibt's massive Probleme. Da muss Garmin noch mal ran und nachbessern.

Die Trackaufzeichnung war sehr präzise, Kompass und Höhenmesser arbeiteten ziemlich genau und sehr zuverlässig. Akkulaufzeit im GPS-betrieb mit Trackaufzeichnung kam an die Garminangaben heran.
Trackback hat uns in dichtem Schneetreiben auf ca. 1800 Metern bei beginnender Orientierungslosigkeit sicher zur Hütte zurückgeleitet. War zwar leichter Schneefall für den Tag angekündigt, dass es dann aber unerwartet so dicke kam, war vorher nicht absehbar (sonst wären wir nicht gestartet).

Zur Temperaturbetrachtung/-aufzeichnung hatte ich den Garmin Temperatursensor am seitlichen Lüftungsschlitzreißverschluss der Skihose befestigt- lieferte gute Informationswerte.

Im Großen und Ganzen bin ich eigentlich sehr angetan, die Uhr hat sich im realen Bergeinsatz im Winter gut geschlagen- lediglich das erneute (aber geringe) Beschlagen ist nicht so toll- werde das noch etwas beobachten und ggf. bei vermehrtem Auftreten erneut eine RMA beantragen.

Hatte noch meinen Oregon 550t mit (sicher ist sicher) und natürlich eine gute Papierkarte der betreffenden Gegend.

Wer übrigens nach einem guten und praktischen Rucksack sucht, an dem man seine Ski bzw. Schneeschuhe gut während des Tragens verstauen kann, sollte sich mal den Deuter Freerider anschauen (ich hatte den Freerider 26 bei Tagestouren im Einsatz).



Geladen habe ich meine Fenix in einer Woche 4 x mit meinem vorher vollständig aufgeladenen just mobile Akku (4400 mAh), der danach auch noch für weiter Ladungen bereitgewesen wäre. Zwar hätte ich das auch per Netzteil machen können, ich wollte es aber mal unabhängig vom Stromnetz versuchen- hat aus meiner Sicht hervorragend geklappt.
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Geändert von Volker_I (18.08.2013 um 09:20 Uhr)
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  #3  
Alt 28.11.2012, 10:34
thomasdmuc thomasdmuc ist offline
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ich will auch einen platzhalter
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  #4  
Alt 28.11.2012, 12:27
Benutzerbild von Stefano
Stefano Stefano ist offline
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Hi Volker,

danke für die Ausfürungen zur Fenix.

Zwei Fragen dazu:

-wie hast du diese Screenshot gemacht?
-wie kann man die Ansicht mit der Uhr so konfigurieren dass dei Akkuladung, GPS Empfanh oben oder unter der Uhr angezeit wird?

Danke und Gruss
Stefano
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  #5  
Alt 28.11.2012, 12:54
Benutzerbild von Volker_I
Volker_I Volker_I ist offline
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Hallo Stefano,

mit den screentshots, steht doch oben: xImage
sieher hier: http://www8.garmin.com/support/downl...ils.jsp?id=545

Mit der Uhr: Einstellungen>Zeit>Zeitseite>Layout Zeit - einstellen
dann Sek.Layout - einstellen
dann ZusatzDat. - einstellen

Gruß

Volker
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  #6  
Alt 29.11.2012, 05:38
Benutzerbild von Stefano
Stefano Stefano ist offline
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1000 Dank für die Info,
für das Einstellen der Zeit war ichder Meinung in allen Menüs gesucht zu haben, was sich als falsch herausstellte.

Das mit den Screenshot funktioniert auch.

Vielen Dank für die Antwort

Stefano
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Colorado 300 Foretrex401, Fenix 3 (FW3.2) Oregon600T
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  #7  
Alt 07.12.2012, 07:11
Benutzerbild von Volker_I
Volker_I Volker_I ist offline
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Momentan macht mir die angezeigte GPS Genauigkeit etwas Sorgen. Zwar wird in der 3.00 keine Änderung der GPS FW erwähnt und es wird nachwievor die GPS FW 2.10 angezeigt, mir ist aber aufgefallen, dass die angezeigte GPS Genauigkeit und der Ausschlag bei den angezeigten “Satbalken“ abgenommen haben. Bei der FW 2.90 war dies deutlich besser. Ich weiß jetzt nicht, ob die FW 3.00 da Probs bereitet und/oder ob der GPS Chip/die verbaute Antenne bei schlechtem, stark bewölkten Wetter (ich hoffe nicht!) Probs hat.

Ich hatte Vergleichsmessungen mit der Fenix mit FW 2.90 und dem Oregon 550t mit FW 6.10 vorgenommen (allerdings bei schönen Wetter) – dort lagen beide bei Signalstärke und “Satbalkenausschlag“ fast gleichauf, gespeicherte WP lagen so gut wie deckungsgleich aufeinander.
Ich bekomme fast ausschließlich nur noch 9-11 Meter Genauigkeit und einen geringeren Ausschlag angezeigt, während er Oregon 4-5 Meter anzeigt und einen wesentlich stärkeren Ausschlag.


Ich habe an identischer Stelle neue WP abgespeichert- der der Fenix liegt bei der FW 3.0 jetzt im Gegensatz zur FW 2.90 um 4 Meter verschoben (der des Oregon dort, wo er war).

Ach ja, bei mir geht mit der FW 3.0 auch die drahtlose Unit zu Unit Sendung (Fenix zu Oregon; Oregon zu fenix) von WP etc. nicht mehr (lief bei der 2.90 noch einwandfrei).

Aber vielleicht hat meine Fenix ja auch eine Macke? HR wurde mehrfach durchgeführt und auch die FW 3.00 neu aufgespielt. Gibt’s bei euch ähnliche Beobachtungen?

Nachtrag:
Garmin konnte die Fehlerbilder nicht nachstellen/-vollziehen und hat mir eine RMA geschickt.

Was ich sehr verwunderlich finde: durch den Fehler beim drahtlos Senden/Empfangen, werden bei mir bei beiden Geräten die ANT+ Funktionen außer Funktion gesetzt (Tempe, Chirp und Brustgurt werden nicht mehr gefunden). Erst ein Hardreset bei beiden macht die ANT+Sensoren wieder funktionsfähig. Muss definitiv an der Fenix liegen: mein Oregon 550t und ein Oregon 450 verstanden sich heute beim gegenseitigen drahtlosen Datenaustausch von WPs und Geocaches einwandfrei.
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Geändert von Volker_I (10.12.2012 um 19:55 Uhr)
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  #8  
Alt 13.12.2012, 17:48
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Volker_I Volker_I ist offline
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Lt. Email vom Garmin Customer Service wurde meine RMA am 11.12.12 DHL übergeben und mir der Sendungsverfolgungskode+Link mitgeteilt: da erscheint seit 3 Tagen: "Suche blieb erfolglos".

Telefonische Rückfrage bei Garmin: die Fenix wurde wg.eines defektes gg. ein Neugerät ausgetauscht (na immerhin) und versendet- DHL weiss aber leider von nichts. Jetzt müssen die sich erst einigen, wer das Teil "verlegt" hat und ich schau erst einmal in die Röhre...

Nachtrag: so, nach 3 Tagen taucht es nun endlich bei DHL auf und ist auf dem Weg zu mir. Wer da "gepennt" hat...
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Geändert von Volker_I (13.12.2012 um 19:17 Uhr)
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  #9  
Alt 13.12.2012, 23:44
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Zitat:
Zitat von Volker_I Beitrag anzeigen
Wer da "gepennt" hat...
Wohl keiner. Die haben jetzt einfach bisschen mehr zu tun als sonst wegen Weihnachten....
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  #10  
Alt 14.12.2012, 05:54
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Volker_I Volker_I ist offline
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Könnte stimmen, ich wusste doch, dass da irgendwas war, was den Pakettransport behindert, was mir aber entfallen war. Gut das Du mich dran erinnert hast, ich muss noch Geschenke kaufen gehen...
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  #11  
Alt 15.12.2012, 14:21
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Volker_I Volker_I ist offline
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So, gerade hat dhl geklingelt und mir auf Grund meiner RMA kostenlos eine neue Fenix (inkl. Zubehör) geliefert. Da sind die Jungs von Garmin ja fix mit.

Jetzt funktioniert endlich wieder die unit zu unit Übertragung und der GPS Empfang ist auch endlich wieder normal.
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  #12  
Alt 16.12.2012, 15:54
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Volker_I Volker_I ist offline
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Ich komme nochmals auf das Thema Karten auf der Fenix zurück.

Im gegrenzten Umfang kann man ja den knapp 20 MB großen freien Speicherplatz der Fenix für Kartenkacheln ausnutzen. Wer das mal mit einer Kachel einer normalen osm Karte ausprobiert hat, dürfte festgestellt haben, dass z. B. Richtungsänderungen bei Luftlinienrouting ja bei denen ca. 20/25 Sekunden benötigen, bis dies auf dem Display dann richtig angezeigt wird. Ist für mich nicht richtig brauchbar.

Als Alternative brachte man die alte Garmin Topo D V1 ins Gespräch, die natürlich von der Aktualität nicht an die osm Karten herankam, aber die Richtungsänderungen bei Luftlinienrouting in knapp 5 Sekunden erledigte, was für mich weitaus wichtiger war, als Aktualität- wobei bei der V1 die Kartenkacheln ja auch wesentlich kleiner als bei den normalen osm Karten
sind und man auch mit weniger großen Kacheln mehr Fläche abgedeckt bekommt.

Popej hatte sich dann ja herangemacht und hat inzwischen kostenlos downloadbare, speziell auf die Fenix angepasste, weltweite osm Karten
kompiliert (der Link steht ja weiter oben) - die erstens an die Schnelligkeit der Topo D V1 herankommen, zweitens aber auch beim Zoomen eine bessere Übersichtlichkeit bieten und drittens auch noch aktuell sind. Bei der Topo D V1 verschwinden ab einen Zoom von 200 Metern die kleinen Straßen und Wege; bei der Karte von popej ist dem nicht so, da hat man auch noch bei einem Zoom von 200 Metern oder größer eine gute Übersichtlichkeit. Zur Veranschau-lichung hier mal ein Screenshot, aus dem das eben Beschriebene m. E. sehr deutlich wird:

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  #13  
Alt 18.12.2012, 17:43
Benutzerbild von Volker_I
Volker_I Volker_I ist offline
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Ich habe jetzt ja eine neue per RMA ausgetauschte Fenix-

was ich aber leider bei beiden beobachten konnte ist, dass die GPS Empfangsstärke bei stark bewölktem Himmel mit Niesel/Schneefall
deutlich schwächer zu werden scheint (Satbalkenanzeige) als bei gutem Wetter- die GPS Höhe braucht dann auch bis zu 5 Minuten, bis sie sich auf einen realistischen Wert einpendelt. Ich hoffe, dass das nur an der FW 3.0 liegt und da noch nachjustiert wird. Ohne manuelle Kallibrierung der Höhe gibts auch mit der Einstellung >Auto-Kal>At Start keine vernünftigen Werte bei mir. Und ich bin hier im Flachland 4 M üNN- für die Berge mit schlechtem Wetter bin ich da momentan echt skeptisch...
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  #14  
Alt 18.12.2012, 19:15
Voyager Voyager ist offline
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.. eine sehr gute GPS-Antenne schafft 51 dB bei 3 zentral stehenden Satelliten, kommt eine Unwetterfront, verringert sich der Empfang um 3 dB.
.. eine etwas schwächere Antenne in meinem Loox schafft max. so um die 43 dB, die meisten Satelliten kreisen aber an der Empfangsschwelle herum.

.. und wie groß oder klein mag die GPS-Antenne in der Fenix sein? 7,5 qmm?

Und die Trageposition am Handgelenk ist auch nicht ideal.

Ich glaube, die Fenix ist mehr ein Spiel- als ein ernsthaftes GPS-Gerät.
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  #15  
Alt 18.12.2012, 19:41
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Zitat:
Zitat von Voyager Beitrag anzeigen
Ich glaube, die Fenix ist mehr ein Spiel- als ein ernsthaftes GPS-Gerät.
Ein Garmin Forerunner 305 liefert ja auch gute Tracks ...

Gruß
Kay
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  #16  
Alt 18.12.2012, 20:02
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Ich weiss, dass das folgende (nur) ne Werbeaussage seitens Garmin ist:

"Die fenix wurde von Anfang an in enger Zusammenarbeit mit Bergführern und Profi-Alpinisten entwickelt. Sie ist die erste vollständig integrierte Outdoor-GPS Uhr, welche dir ein Höchstmaß an Sicherheit garantiert. Mit selbstkalibrierenden ABC Sensoren und hochwertigen Garmin Navigationsfunktionen wie z.B. der TracBack™-Funktion, setzt die fenix in puncto Genauigkeit und Zuverlässigkeit bei der Navigation in alpiner Umgebung neue Standards. So kannst du dich bei jedem Schritt 100% sicher fühlen"

Der DAV Shop vertickt das Teil bisher auch nicht in seinem Online-Shop, die wissen wahrscheinlich warum. Werbung macht die DAV Zeitschrift aber für das Teil...


Ich würde mich momentan jedenfall in den Bergen nicht auf das Teil verlassen wollen...Da muss noch ordentlich an der FW geschraubt werden, zum rumspielen in meiner Flachlandhomezone ganz nett, aber halt ein teurer Spaß.

Aber vielleicht hat mein 2te Fenix ja auch wieder ne Macke Vielleicht erbarmt sich ja Marcus und sagt was dazu
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Geändert von Volker_I (18.12.2012 um 20:04 Uhr)
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  #17  
Alt 18.12.2012, 21:19
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MiLeo MiLeo ist offline
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Der Satellitenempfang wird wahrscheinlich schon immer noch genauso gut sein wie vorher.
Nur ist jetzt vielleicht die Anzeige (Satbalken) etwas realistischer?

Schon mal alte und neue Trackaufzeichnungen auf der Karte miteinander verglichen?
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Geändert von MiLeo (18.12.2012 um 21:50 Uhr)
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  #18  
Alt 19.12.2012, 07:20
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Ein wenig habe ich verglichen, eher ein "durchwachsenes" Ergebnis, mal so, mal so. Deshalb wären ja gerade Erfahrungen/Beobachtungen anderer Fenix User hilfreich- da das Teil anscheinend aber nicht weit verbreitet ist, sind Infos etwas spärlich dazu...

Ich hatte jetzt mal meinen Oregon 550t und die Fenix nach draussen gelegt und ne Stunde liegenlassen: da kam die Fenix dann auch auf den Wert des Oregons (mit einer relativen) Genauigkeit von 3 Metern- es ist auch wieder stark bewölkt und nieselig- in Bewegung am Handgelenk komme ich per der Fenix momentan eher auf 10-12 Meter Genauigkeit.... OK, da warte ich auch nur den Satfix ab und gehe dann los und lasse das Teil nicht ne Stunden ruhen.
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Geändert von Volker_I (19.12.2012 um 08:45 Uhr)
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  #19  
Alt 23.12.2012, 14:32
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Ich entdecke bei Garmin leider keine IPX oder DIN Angabe der Uhr sollte ich dies übersehen haben, bitte ich hier um Info).

Garmin bewirbt die Uhr mit :

Wasserdicht: ja (50m) auf der Homepage und
Wasserbeständig bis 50m (im Handbuch)

Sollte der folgende Absatz zutreffen, sollte Garmin dies umgehend entsprechend anzupassen:

Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main handelt es sich bei Prüfdruckangaben in Metern um bewusst irreführende Werbeaussagen (Urteil des OLG Frankfurt 6. Zivilsenat vom 10. April 2008, AZ 6 U 34/07.) Diese Angaben sind daher nicht erlaubt. Stattdessen sind Angaben wie „wasserdicht bis 3 atm“ oder „wasserdicht bis 3 bar“ zu verwenden.
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  #20  
Alt 23.12.2012, 14:50
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cterres cterres ist offline
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Die Skala der Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Feuchtigkeit geht maximal bis 6 bei Staub und 8 bei Wasser.
Wenn es beim GPS heisst, es ist sicher nach IPx7 bedeutet das, auf Widerstand gegen Sand und Staub wurde nicht getestet (x) und das Gerät ist geeignet für kurzzeitiges Untertauchen. Wie tief und wie lange wird in der Regel mit angegeben. Meist nicht länger als 30 Minuten und nicht tiefer als 1m. (7)

Die Steigerung wäre dann Stufe 8, das wäre dauerhaft Dicht, meist bis 2m Tiefe.
Darüber hinaus geht diese Stufenskala noch bis 9 und klassifiziert Gehäuse die Druckstrahlwasser bis 100 Bar widerstehen können. Hier ist dann nur von punktueller Belastung die Rede.
Hier ist bei der IP-Norm dann das Ende erreicht und man gibt eine Wasserdichtigkeit bis zu einem bestimmten Maximaldruck an.
Ob das nun in Bar oder Metern Wassertiefe erfolgt, ist eigentlich Makulatur.

Jedenfalls wäre selbst ein U-Boot nur wasserdicht nach IPx8 (dauerhaftes Untertauchen).
Allerdings würde man diese Klassifizierung kaum noch ernst nehmen.
Die "IP-Klassifizierung" bedeutet schlicht, ob und wie nass und dreckig ein Gehäuse werden kann. Bei einer Sportuhr die zum Schwimmen geeignet ist, wäre diese Aussage Humbug.

Geändert von cterres (23.12.2012 um 14:59 Uhr)
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