Routing bei Profil "Fahrrad" - Oregon / Basecamp

Garmin GPSMAP 65s, TwoNav Cross, Trail2, Aventura2 im Test

Wir schlagen sich die neuen Outdoor-Navis mit Mulit-Empfang (GPS, Glonass, Galileo) in unserem Vergleichstest? Unser Test legt den Schwerpunkt auf die Hardware (Höhenmesser, Standortbestimmung, Akkulaufzeit, Displayhelligkeit uvm.) zeigt aber auch einen Übersicht über die Karten-, Routen- und Navigationsoptionen. Zum Vergleichstest...
  • Hallo,

    ich bin bisher Garmin 276 CX User und fahre damit erfolgreich auf dem Motorrad. Alle Routenplanungen passen.

    Nun habe ich mir für das Fahrrad was kleines gekauft. Ein Oregon 700. Darauf habe ich die OSM Freizeitkarten installiert.

    Auf dem Oregon habe ich die Profile Radfahren, Tourenfahrrad,....

    Nun teste ich das Routen in bekannten Gegenden.

    Leider wird nicht durchgehend ein Radweg genutzt oder Feldwege (auch asphaltiert) . Bei der Vermeidung habe ich natürlich die grossen Strassen deaktiviert, aber ich dachte, dass bei einem Routingprofil "Fahrrad" schon die Radwege, oder eben bekannte Routen (Vennbahn-Radweg bei Aachen) genutzt werden. Stattdessen routet mich das Gerät (und auch Basecamp) nicht über Radwege.

    Egal wie ich die Route berechnen lasse. (kürzeste, schnellste, geringster Anstieg)

    Auch routet er mich nicht über einen Weg, der mit einem Gitter vor einem Bahnübergang gegen Autos und Motorrädern geschützt ist. Für Fussgänger und Radfahrer ist er aber nutzbar und offiziell.


    Wenn ich also in fremden Regionen einen Fahrradtour plane, kann es sein, dass ich nicht über ganz in der Nähe verlaufende Radwege geroutet werde, sondern über normale Strassen und Ortschaften. Das ist so nicht gewünscht.

    Wer hat eine Lösung.

    Vielen Dank

    Rainer

    Mit freundlichem Boxergruss

    Rainer B.


  • Hallo Reiner, ich habe hier im Kölner Raum um den Flughafen herum auch versucht mit verschiedenen Karten,

    die Freizeitkarte, die OSM Velomap auf Basecamp als auch bei Komoot eine Route zu planen, dessen Fahrbarkeit via Satellit klar erkennbar war. Keine der Karten bzw. der Anbieter nahm die Route schon in der Planung so wie ich es wollte.

    Das liegt einfach an den Attributen die zur „Routenfähigkeit“ hinterlegt sind.

    Ausweg war einzig, dass ich statt der Route einen Track auf den Weg gelegt habe, so dass dieser so genau wie sinnvoll dem Weg folgte.

    Da man auf dem Rad selten Geschwindigkeiten über 30 km fährt, kann man auch einem Track ohne Sprachanweisungen, sorry, hier natürlich Beeps und Abbiegepfeile sehr gut folgen.

  • Nun habe ich mir für das Fahrrad was kleines gekauft. Ein Oregon 700. Darauf habe ich die OSM Freizeitkarten installiert.

    Auf dem Oregon habe ich die Profile Radfahren, Tourenfahrrad,....

    Nun teste ich das Routen in bekannten Gegenden.

    Nur ein kleiner Denkanstoß: Garmin Profile sind für Garmin Karten (Topo Pro) ausgelegt. Freizeitkarte ist für Garmin-Geräte, aber nicht von Garmin.


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  • Hallo,

    danke für eure Antworten.


    Zum Thema Tracks: Auch den Track muss ich irgendwie auf einen Radweg oder Feldweg bekommen. Ob ich einen Track zeichne oder mit der Gummibandfunktion die Route mit "grauen" Wegpunkten auf einen Radweg ziehe, kommt aufs selbe raus.

    Sinn ist es für mich, dass das Navi mich auf autofreie Wege routet.


    RainerSurfer: Hast du mit der Karte Erfahrungen, dass damit das Fahrradrouting funktioniert wie gewünscht? Ich werde mal nach den Karten und Beschreibungen googeln.

    In Basecamp habe ich keine Möglichkeit im Routingprofil - Radwege o.ä. auszuwählen als Präferenz.

    Mit freundlichem Boxergruss

    Rainer B.


  • Radwegerouting ist für Router ziemlich unmöglich.


    Vermeidungen anhaken ist meistens eine schlechte Idee. Das führt zu riesigen Umwegen, weil Vermeiden heißt Ausschließen. Bei jeder Radtour muss man auch mal 100m Bundesstraße fahren. Wenn die vermieden ist, sucht das Gerät gnadenlos eine Umfahrung, egal wie lang die ist. Solche Umwege enstehen auch, wenn ein Radweg auf einer Kreuzung von 10m Straße unterbrochen ist.

    Sind jedoch Straßen erlaubt, werden diese auch genutzt. Sie sind oft die schnellste Verbindung und daher für den Router attraktiv.


    Mt OSM Daten kann man den Garmin Router schon ganz gut lenken. Auf dem Gerät muss man "schnellerer Weg" wählen, nicht "kürzerer Weg". Für meine Speichenkarten habe ich so ein Routing passend für MTB realisiert.


    Findet man keine Karte, die zu den eigenen Vorlieben passend routet, muss man mit Zwischenzielen die Route manuell auf die gewünschten Wege zwingen.

  • Hallo Rainer,

    hier scheinst Du aber was zu verwechseln:

    Zitat

    Zum Thema Tracks: Auch den Track muss ich irgendwie auf einen Radweg oder Feldweg bekommen. Ob ich einen Track zeichne oder mit der Gummibandfunktion die Route mit "grauen" Wegpunkten auf einen Radweg ziehe, kommt aufs selbe raus.

    Ein Track hat zwar gesetzte Trackpunkte, aber wie Du in Basecamp sicher gut erkennen kannst folgt die graue Trackspur nicht einer Straße oder einem Radweg sondern bildet immer eine gerade „Luftlinie“ von Punkt zu Punkt.

    Natürlich ergibt sich so, dass bei kurvigen Strecken man viele Punkte setzen muss um mit den geraden Linien den Kurven zu folgen oder alternativ sieht man halt auf der Karte seine Postion auf einer Kurve und man erkennt die gerade Linie daneben und befindet sich halt nahe dabei und fährt auf den nächsten Punkt zu.


    Beim Routing mit Track gibt es kein „Berechnen“ mehr am Navi und keine Abbiegepfeile und kein Beep. Es gibt nur eine Anzeige von Punkt zu Punkt und Du musst dann zumindest Wissen in welcher Richtung Du der Anzeige folgen willst, falls Du „mitten drin“ stehst.


    Ein Track ist nicht anderes wie bei Hänsel und Gretel. Man legt eine Spur oder markiert Wegpunkte und läuft von Punkt zu Punkt.


    Fakt ist aber der Track den Du am Computer erstellst, den hast Du auch auf dem Navi.

    Und sorry, manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass bestimmte Menschen vielleicht zu jung sind um zu wissen wie man früher in der Welt zurecht- und angekommen ist.

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  • Hallo,

    ich habe das mit dem Track schon verstanden. Aber danke für die nochmalige Erklärung.

    Und ich kann sogar auch eine Papierkarte richtig rum halten und auch anwenden. Ich bin die ersten Jahre meines Motorradurlaubs immer mit Papierkarte gefahren.


    Ich habe jetzt nach Infos aus den letzten Antworten ein bisschen mit den Einstellungen gespielt. Auch habe ich die VELO-Karte für NRW runtergeladen. Diese scheint besser zu funktionieren. Hier ist das Routing ehr bereit auf kleine Wege zu gehen und auch Pöller vor dem Bahnübergang werden durchgeroutet. Tatsächlich funktioniert es besser, wenn auf "Offroad" geroutet wird. Ich werde im nahen Wohnumfeld weitere Testrouten planen und sehen, wo er mich herführt und was ich an Einstellungen noch verändern kann.

    Danke für die Tipps.

    Mit freundlichem Boxergruss

    Rainer B.


  • Nur auf dem Gerät routen ist immer so eine Sache. Wo man ganz brauchbar vorplanen kann ist hier:


    https://brouter.de/brouter-web…losm,HikeBike.HillShading


    Da wird weitestgehend Radwegen gefolgt, wenn nicht, kann man einfach die Route mit der Gummibandfunktion auf den gewünschten Weg legen. Mit der Exportfunktion erhält man einen GPX-Track, welchen man dann direkt auf dem GPS-Gerät abspeichern und nach Aktivierung nachfahren kann.

    Gruß, Spaziergaenger.

  • Hallo Rainer,

    hier scheinst Du aber was zu verwechseln:

    Ein Track hat zwar gesetzte Trackpunkte, aber wie Du in Basecamp sicher gut erkennen kannst folgt die graue Trackspur nicht einer Straße ...

    Wenn man in Basecamp z.B. mit der Gummibandfunktion eine Route plant und dann in einen Track umwandelt, folgt dieser direkt dem Weg (oder der Straße). Nur einen Track zu erstellen ohne vorheriges Routing ist nur dann sinnvoll, wenn man z.B. auf seiner Strecke keine Kartengrundlage oder nicht verzeichnete Wege hat.

    Gruß, Spaziergaenger.

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  • Hallo Spaziergänger

    zu

    Zitat

    Wenn man in Basecamp z.B. mit der Gummibandfunktion eine Route plant und dann in einen Track umwandelt, folgt dieser direkt dem Weg (oder der Straße). Nur einen Track zu erstellen ohne vorheriges Routing ist nur dann sinnvoll, wenn man z.B. auf seiner Strecke keine Kartengrundlage oder nicht verzeichnete Wege hat.

    Nun, das ist mir schon bekannt, war aber nicht das Problem des Threadstarters.

    Er wollte eine Route mit der Autoroutingfunktion erstellen, die dann auch die Route von einem Way- oder shapingpoint zum Nächsten auch automatisch über Radwege führt, das Programm dies aber nicht tut, sondern andere Wege errechnet und auswählt.

    Da hilft m. E. nur die „berechnungslose“ Trackspur.

  • Da hilft m. E. nur die „berechnungslose“ Trackspur.

    Ich habe mir im Montana auch eine Trackspur eingeladen und mal angeschaut, also noch nicht gefahren! Was mir dabei aufgefallen ist, wenn mann den Track auf der Karte anzeigen lässt, ist da so eine GO-Taste (unten R im Display) und die habe ich natürlich mal gedrückt und dabei ist mir aufgefallen das die Track-Linie sich in einer dunklen Purper Farbe ändert und auch dass die Linie dadurch fast so dick wirkt wie die Linie einer Route*.


    Am Anfang habe ich mit den älteren GPSr früher viele Tracks selber gemacht und bin die dann auch gefahren. Das einzige Minus fand ich immer das mann die Track-Linie am Display so slecht ablesen konnte. Klagen ja mehrere Nutzer von.


    Lange Rede kurzer Sinn; das scheint aber jetzt mit der *Go-Taste nicht mehr so der Fall zu sein, es würde mir freuen wenn das auch so während der Fahrt bliebe?

    Und von neu berechnen und Anweisungen ist da ja god sei dank auch nichts mehr zu erwarten!

    Montana 700 FW 9.20

    Oregon 650 FW 5.50

    GPS 60CSx FW 4.00


    Basecamp Version 4.6.3

    macOS High Sierra 10.13.6

    Garmin Express 4.7.1.0


    Einmal editiert, zuletzt von Trackman ()

  • Ich habe mir im Montana auch eine Trackspur eingeladen und mal angeschaut, also noch nicht gefahren! Was mir dabei aufgefallen ist, wenn mann den Track auf der Karte anzeigen lässt, ist da so eine GO-Taste (unten R im Display) und die habe ich natürlich mal gedrückt und dabei ist mir aufgefallen das die Track-Linie sich in einer dunklen Purper Farbe ändert und auch dass die Linie dadurch fast so dick wirkt wie die Linie einer Route*.

    Das ist doch normal. Du hast den Track zur Navigation aktiv gestartet.


    IAm Anfang habe ich mit den älteren GPSr früher viele Tracks selber gemacht und bin die dann auch gefahren. Das einzige Minus fand ich immer das mann die Track-Linie am Display so slecht ablesen konnte. Klagen ja mehrere Nutzer von.

    Hast du denn da auch den Track zur Navigation aktiv gestartet? Oder einfach nur auf der Karte anzeigen lassen? Das sind zwei unterschiedliche Dinge in der Garminwelt. Letzteres hat immer noch im Standardfall einen ganz dünnen Strich.

    Garmin GPSMap 276Cx (FW 5.80 JNX+Unicode, HW V8, PCB V7, 32GB SD)

    Garmin Montana 750i (FW 9.20, HW V6, 32GB SD)

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  • Das ist doch normal. Du hast den Track zur Navigation aktiv gestartet.

    Sorry, ich habe das so noch nie gemacht, wusste eigentlich gar das dass so geht! Am 60Csx jedenfalls ginge das nicht so, da konnte man nur den dünnen Strich auf der Karte nachfahren! War ab und zu sehr schwierig.

    Hast du denn da auch den Track zur Navigation aktiv gestartet?

    Ja habe ich. Wenn das während der Fahrt so bleibt (Fetten Strich) da kann ich mit Leben. Denn dan mach ich mir auf jedenfall wieder einen Track von jeder Route den ich dann abfahre damit es Unterwegs keine Überraschungen mehr gibt. Routing am Montana scho2n und gut aber mach ich dann nur noch im Notfall, denn das ständige neu berechnen der Routen nervt zuviel.

    .Oder einfach nur auf der Karte anzeigen lassen? Das sind zwei unterschiedliche Dinge in der Garminwelt. Letzteres hat immer noch im Standardfall einen ganz dünnen Strich.

    Das habe ich wie gesagt früher immer so gemacht!

    Montana 700 FW 9.20

    Oregon 650 FW 5.50

    GPS 60CSx FW 4.00


    Basecamp Version 4.6.3

    macOS High Sierra 10.13.6

    Garmin Express 4.7.1.0