Beiträge von hauwech

    Hallo Mike,
    danke für den Link. Ich habe nun Version 3.10 installiert. Die Installation verlief reibungslos, er hat gefragt, ob ich wirklich downgraden will (auch wenn der Text des Dialogs abgeschnitten und unvollständig ist). Danach hat er einen vollständigen Reset gemacht. Jetzt weiß ich nicht, ob das nach einem downgrade immer der Fall ist, oder ob sich das Gerät meinen vorangegangenen Reset-Versuch gemerkt hat. Die eigene Menüreihenfolge ist dahin, Sprache und Zeitzone wollte er neu haben. Vielleicht sind sonst noch irgendwelche Kleinigkeiten neu einzustellen. Karten, alle (!) Wegpunkte, Routen und Tracks sind noch da. Ich habe natürlich gleich mit Mapsource connected, und siehe da: ES GEHT WIEDER!
    Ich kann zwar nicht mit Bestimmtheit sagen, ob es an Version 3.20 gelegen hat, aber ich werde davon erstmal die Finger lassen.
    Ich verwende den Colorado zwar im Winter bei Weitem nicht so häufig wie im restlichen Jahr, aber falls ich in der nächsten Zeit in diesem Zusammenhang noch etwas interessantes beobachte, werde ich das hier bekanntgeben.
    Ich danke Euch für die schnelle und kompetente Hilfe - echt geiles Forum!


    Gruß Roland

    Nein, durch Umbenennen der TEMP.GPX in Current.GPX wird das Problem nicht gelöst.


    ... stimmt. Nun ist nach erneutem Anstöpseln im internen Speicher das Verzeichnis Garmin\GPX\Current komplett leer und Mapsource findet nix mehr.
    Ich habe eben für ein paar Sekunden die Batterien rausgenommen und wieder eingesetzt, hat aber nix gebracht. Was passiert eigentlich, wenn man ihn auf Werkseinstellungen zurücksetzt mit den Softkeys? Sind dann alle Karten, Einstellungen, Waypoint usw. komplett weg?


    Gruß Roland

    Hallo JLacky,
    im internen Speicher liegt unter Garmin\GPX\Current nur eine Position.gpx mit Timestamp von heute. Auf der Speicherkarte liegt unter GPX\Current eine Current.gpx vom 16.07.2008. Ich kann die gpx-files problemlos mit Drag&Drop in Mapsource laden, die Current.gpx enthält aber nur 8 Wegpunkte.
    Auf dem Colorado habe ich Software-Version 3.20 und GPS-Software-Version 2.90 letztens mit dem Webupdater installiert.
    Ahhh:
    Ich habe soeben noch eine Temp.GPX im internen Speicher gefunden, die dem ersten Anschein nach alle Wegpunkte, die letzten beiden Routen und den letzten Track enthält. Die habe ich mit Mapsource erstmal als *.gdb gesichert.
    Jetzt habe ich die Garmin\Temp.GPX nach Garmin\GPX\Current kopiert und umbenannt von Temp.GPX nach Current.GPX.
    Und siehe da: Jetzt kann auch Mapsource die Daten wieder lesen.
    Ich werde das jetzt mal beobachten, auf den ersten Blick schein das Problem gelöst, aber ich habe keine Erklärung, was da passiert ist.
    Ich hatte den Colorado schätzungsweise ein halbes Jahr ohne Verbindung zu Mapsource betrieben, weil ich Probleme mit meinem Laptop hatte.

    Gruß Roland

    Hallo brainwave,

    auf dem Laptop habe ich Windows 7 Enterprise 32Bit, auf meinem Desktop habe ich Windows 7 Ultimate 64Bit.

    Auf beiden wird der Colorado problemlos erkannt und beide Speicher (intern und SD-Karte) eingebunden. Die DeviceID des Colorado kann ich mit Mapsource auslesen. Auch wenn ich Mapsource explizit als Admin starte, findet es weder Waypoints noch sonst irgendwas.

    Gruß Roland

    Hallo Leute,
    ich musste meinen Laptop tauschen. Jetzt habe ich:
    - Mapsource neu installiert und upgedatet (Version 6.15.7).
    - Topo Deutschland V2 neu installiert. (ist auch noch auf dem Colorado installiert)
    Nun wollte ich die Wegpunkte vom Colorado importieren. Mapsource meint, daß auf dem Gerät
    - keine Wegpunkte
    - keine Karten
    - keine Routen
    - keine Tracks
    seien. Der Wegpunktmanager im Colorado zeigt aber noch alle an, sie müssen also vorhanden sein.
    Wenn ich die auf dem Colorado/SD-Karte gespeicherten GPX-Files manuell per Drag&Drop in Mapsource werfe, sehe ich ein paar einzelne Wegpunkte.
    Wo und wie speichert der Colorado die Waypoints und warum kann Mapsource nicht mehr mit dem Gerät umgehen?
    Für Tips wäre ich sehr dankbar, ich habe im Laufe der letzten Jahre eine Menge Waypoints gesammelt, wenn die weg wären, das wäre sehr schmerzlich.


    Danke
    Roland

    ... Mit GSAK und dem Macro GPX_by_Cache_Type ...


    damit kann ich momentan nix anfangen, aber das muß ich mir auf jeden Fall mal anschauen. Oder geht der Annäherungsalarm dann nur im Geocache-Modus?
    Danke für den Tip
    Gruß Roland

    Ja, mein 60er konnte es un dich habe es auch zuerst vermisst, bzw. NICHT verstanden, warum man das nicht implementiert hat. Aber man kann sich auch mit POI behelfen, da geht es auch, wenn auch nicht ganz so flexibel (nur vom PC aus).


    Hallo Alex,
    habe ich das jetzt richtig verstanden? Mit POIs kann man dem Colorado Annäherungsalarm beibringen? Wie geht das? Ich kann leider momentan nicht probieren, weil ich ohne Technik unterwegs bin...
    Gruß Roland

    Ich vermisse sehr eine Wegpunkt-Annäherungs-Warnung. Das sollte leicht machbar sein, zumal den Berichten nach der 60csx das konnte. Ich verstehe nicht, was die Entwickler daran hindert, den Codeabschnitt auf den Colorado zu portieren. Es sei denn, das Projekt "Colorado" ist längst abgeschlosssen und man werkelt an den nächsten, übernächsten und überübernächsten Generationen, die auch wieder nur halbfertig gemacht werden.
    Gruß Roland

    Hallo horstj,



    1 nutze nur top50, da mir vor allem die wegemarkierungen wichtig sind. mit 8bit,komprimiert, skalierung .85 gibt es keinerlei unterschied im kartenbild des pdas zum pc (nix pixelig oder so?????) , eine kachel mit ca. 30*25km hat dann ca. 5MB. an meinem notebook exportiert ttqv ca. 30kacheln (dies hängt wohl vom pc ab) am stück und schreibt die direkt auf die speicherkarte - mehr muss man ja nicht machen.


    30x25km auf 5 MB, das klingt brauchbar. Mit den 1:25.000er Karten von MagicMaps habe ich das nicht hingekriegt.
    Trotzdem zum Vergleich: mit den Garmin Topo-Deutschland Maps hat man mit 1.6 GB ganz Deutschland in 1:25.000 dabei, ohne vorher etwas auswählen zu müssen. Das sehe ich schon als Vorteil.


    Zitat

    2 irrelevant, pathaway läd nur den angezeigten teil der kachel.

    Du hast recht, Pathaway kann damit umgehen, der begrenzte RAM ist hier kein Argument. Ich habe auch mit MagicMaps2Go experimentiert, das kann nicht mal die angrenzende Kartenkachel nachladen, wenn man das aktuelle Kartengebiet verläßt. Dann zeigt es einfach weißen Hintergrund.

    Zitat

    3 forum.ttqv.com mit vielen angaben im detail zu veschiedenen karten und pdas

    danke für den Tip, das TTQV-Forum ist schon eine gute Adresse, vielleicht habe ich damals nicht richtig gesucht...:closedeyes:
    Roland

    Hallo Hans,

    Zitat

    das ist so nicht richtig, es gibt durchaus sonnenlichttaugliche PDA-Displays, sieh dir mal http://www.strepla.de/StrePla4/deuts...a_Hardware.htm an. Ich benutze z.B. auf dem Motorrad seit mehreren Jahren einen PDA und möchte da auch nichts anderes haben.

    danke für den Link, es ist ja immer interessant, einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ich hätte mich vielleicht genauer ausdrücken sollen. Ich habe die beiden Geräte gemeint, deren Displays ich selbst gesehen habe, das ist mein MDA Compact III und der XDA Orbit eines Kollegen. Ich habe damals meinen MDA nicht explizit zum Outdoor-Navigieren gewählt, sondern primär als Telefon+PDA+Autonavigation. Ins "Topo-Navigationsgeschäft" bin ich erst später eingestiegen und habe den Vorteil des eingebauten GPS genutzt. Diesen "Nachteil" hat Chris nicht, so kann er sich aus der o.g. Liste bedienen, wenn es Outdoor-taugliche Geräte gibt.


    @ horstj

    Zitat

    pathaway nutzt stark komprimierte bitmaps, da bekommt man viel europa auf 4gb.

    ... das stimmt schon, aber wenn man in stark komprimierte Rastkarten hineinzoomt, hat man nur noch Bauklötze auf dem Schirm. Nix gegen Rasterkarten, ich bin selbst bekennender Fan der MagicMaps-Karten, aber Vektor-Karten haben für unterwegs unbestreitbare Vorteile. Mich hat auch genervt, daß man weder mit TTQV noch mit MagicMaps ausreichend große Kartenkacheln am Stück auf den PDA kopieren kann und die in Frage kommenden Gebiete mühsam manuell kacheln muß. Wenn der Ausschnitt einen Tick zu groß ist, stellt man erst NACH scheinbar ewiger Rechenzeit fest, daß der Abschnitt nicht zu exportieren geht. Es macht angesichts des begrenzten RAM der Mobilgeräte auch keinen Sinn, große Karten auf den PDA zu kopieren. Ich habe nirgends Anhaltspunkte gefunden, wie groß man den Ausschnitt wählen kann, die PC-Software selbst macht auch keine automatische Begrenzung der Kachelgröße. Ich kann mir nicht vorstellen, auch nur Deutschland in 1:25.000 in brauchbarer Form auf den PDA zu kriegen. Es würde mich sehr interessieren, wie und in welchem Maßstab Du "viel Europa" nach Pathaway exportiert hast.

    Zitat

    laufzeit 8std, zweit/drittakku je 7€

    Akkulaufzeit von 8 Stunden mit GPS klingt auch brauchbar.


    Roland

    Da sich Chris nicht mehr zu Wort meldet, nehme ich an, die Sache ist erledigt.
    Aber wenn er sich nach einem gebrauchen PDA umschaut, kommt vermutlich ein Gerät der KiloEuro-Klasse wie der Mobile Mapper nicht in die engere Wahl, zumal Radler offenbar nicht die vom Hersteller anvisierte primäre Zielgruppe sind. Ich gehe aber mit, daß damit ein wasserdichtes Outdoor Windows Mobile Gerät zur Verfügung steht, dessen Batterielaufzeit immerhin mit 10 Stunden angegeben ist. Wie die Herstellerangaben zu beurteilen sind, wissen wir, aber wenn nur 80% stimmen, reicht es immerhin aus, um eine durchschnittliche Tages-Radtour damit hinzukriegen. Das Display des MM6 kann ich nicht beurteilen. Meine geschilderten Erfahrungen basieren auf dem MDA Compact III. Aber auch neuere Geräte, wie der XDA Orbit sind unter freiem Himmel nicht ablesbar.
    Meine Intention war, den Hilfesuchenden vor eventuellen unnötigen Investitionen zu bewahren. Pathaway kostet bei TT 52 Euro, ist aber zugegebenermaßen seinen Preis mehr als wert. Ich habe noch 30 Euro für MagicMaps2Go ausgegeben. Dieses Tool ist schlichtweg Müll. Ich habe damit noch keine 800m zusammenhängend getrackt, ohne daß es abgeratzt ist, das GPS-Signal verliert oder gar das ganze Device einfrieren läßt. Ich habe auch versucht, die Entwickler mit vielen Tests der Betaversion 3 zu unterstützen, das hat auch nix genutzt. Zusätzlich kommen bei einer Fehlentscheidung noch doppelte Kosten für die Karten auf Chris zu, 550 Euro für die MagicMaps Deutschland sind kein Pappenstiel, auch wenn sie Ihr Geld auf jeden Fall wert sind.
    So bin ich über meine Entscheidungskette auf meine derzeitige GPS-Ausrüstung gekommen:
    MDA Compact III war vorhanden, dazu kommt
    - MagicMaps Deutschland
    - TouraTech QV
    - PathAway


    Dann kam später der Garmin Colorado mit den Topo Deutschland-Karten.


    Unterwegs benutze ich nur noch den Garmin, weil das Handling deutlich einfacher ist als mit dem PDA.
    Zur Trackbearbeitung kommt TTQV mit den MagigMaps-Karten zum Einsatz. Gelegentlich tracke ich zu Vergleichszwecken noch parallel mit PathAway. Die haarsträubenden Tracks, die bei GPS-Tracks.com mit dem Colorado aufgezeichnet wurden, ließen mich stutzen. Ich kann dieses Verhalten mit meinem Colorado (FW 2.60) überhaupt nicht nachvollziehen. Vergleichstracks liegen alle innerhalb der Toleranz, gelegentliche Ausreißer bis 13 Meter einbezogen.
    Insgesamt benutze ich also fast alles, was ich mir zugelegt habe, aber eher aus Spaß an technischer Spielerei und Interesse an der Sache. Wenn man "nur" mit dem Rad navigieren möchte, muß man nicht soviel Geld ausgeben.


    Roland

    Hallo Chris,
    der Thread ist zwar fast drei Wochen alt, aber ich möchte meinen Senf trotzdem dazugeben.
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, möchtest Du navigieren, also ein bestimmtes Ziel ansteuern. Dazu ist wohl ein GPS-Logger nicht geeignet, der zeichnet schließlich nur den Track auf, den man bereits zurückgelegt hat. Korrigiert mich bitte, wenn es Logger gibt, mit denen man auch navigieren kann, ich habe noch keinen gehabt. Wenn der Logger allerdings als GPS-Maus fungieren kann und einen entsprechenden Anschluß hat, ist er wenigstens als GPS-Empfänger für PDAs ohne eingebautes GPS verwendbar.
    Die PDA-Lösung kann ich aber aus eigener Erfahrung nicht empfehlen. Ich habe mit allerlei Lösungen experimentiert, meine Erfahrungen damit habe ich
    hier und hier niedergeschrieben. Kurz zusammengefaßt:


    Die PDA-Lösung hat zwei entscheidende Nachteile. Den Ersten, nämlich die Stromversorgung hast Du mit dem Lader erkannt und gelöst. Die zweite und meiner Meinung nach ebenso wichtige Krux ist das Display. Wenn Du bei schönem Wetter unterwegs bist, und das wirst Du als Radler sicher anstreben, wirst Du feststellen, daß auf dem PDA-Display GAR NIX zu erkennen ist. Da der PDA nicht als Outdoor-Gerät konzipiert ist, mußt Du Dich auch um eine wettergeschützte Unterbringung kümmern. Ich schätze, es wird sowas wie bei mir damals werden: eine GPS-Hülle auf einer Lenkertasche. Dann hast Du das nächste Problem: Wie kriegst Du die Stromzuführung wasserdicht in die GPS-Hülle?
    Als Software ist Pathaway DAS Tool der Wahl, es gibt nix besseres, was den Funktionsumfang betrifft.
    Das nächste Problem ist aber, daß alle PDA-Navilösungen (jedenfalls die, die ich kenne) auf Bitmap-Karten basieren. Das ist einerseits gut, weil z.B. die Karten von MagicMaps eine einzigartige Qualität aufweisen. Aber die Datenmenge wird Dir den Spaß verderben. Du kannst bei jeder Tourplanung nur einen Korridor entlang des Tracks mitnehmen, d.h. Du kannst nur einen kleinen Kartenauschnitt auf den PDA kopieren.


    Aus all diesen Gründen habe ich mir mittlerweile einen Garmin mit Topo-Karten zugelegt.
    Das hat viele Vorteile:
    - Der Garmin ist wasserdicht
    - die Batterielaufzeit geht je nach Gerät von etwa 10 bis 25 Stunden
    - Du hast als Karte ganz Deutschland in 1:25.000 dabei, wenn das Gerät eine Speicherkarte hat, die 1.6 Gigabyte faßt
    - das Display läßt sich auch bei Sonnenlicht ablesen


    Lies einfach die oben erwähnten Beiträge auf meiner Website, vielleicht hilft es Dir bei einer Entscheidung, falls diese nicht bereits getroffen wurde.


    Roland

    Hi Leute,
    danke für die interessanten Statements. Wie gesagt, mich stört's bei der Benutzung nicht wirklich. Im Auto benutze ich MN6 und auf dem Fahrrad fahre ich eh nach Topo und wenn man das Ziel erreicht hat, reicht der CityNavigator immer noch aus, um letztendlich die Adresse zu finden.
    Ich habe gerade mal mit MN6 eine Fahrradroute von Luzern über Hannover nach Berlin rechnen lassen (ich habe die Europakarte gerade nicht dabei für eine Route Stockholm-Madrid), aber diese Route sollte auch genügend Abbiegepunkte ergeben. MN6 geht auf keinem Streckenabschnitt auf die Autobahn, nur Landstraßen und Bundesstraßen. Er kennt halt auch keine Radwege, aber das Ergebnis ist immer noch um Längen besser, als eine Garmin-Route. Garmins gehören eben ins Gelände und nicht auf die Straße.
    Ich kann nicht aus meiner Haut und sehe sowas immer noch mit dem Entwicklerauge und es macht mich nicht glücklich, wenn auf Grund des Marktdrucks immer wieder Produkte ausgeliefert werden, die mit sehr heißer Nadel gestrickt werden, oft sinnlose oder eben schlichtweg nicht funktionierende Features eingebaut werden, nur um den Marketingfuzzis zu einer längeren Liste zu verhelfen. Aber so funktioniert halt die Wirtschaft und wenn einer das Spielchen nicht mitmacht, ist er eben weg.
    Wir als Benutzer müssen uns wohl damit abfinden, die Rolle der Qualitätssicherung zu spielen, allerdings ohne direkten Einfluß auf das Endprodukt zu haben.

    Roland

    Hallo Andreas,


    Dein Beispiel hätte ich mal gerne ganz als GDB-File, zum Verständnis, warum der Router diese Lösung so berechnet.


    hier das gdb-file als zip: Stockholm-Madrid.zip
    Wie gesagt: Stockholm-Madrid war willkürlich ausgewählt. Ich habe einfach in MapSource im Karten-Maßstab 300km auf Stockholm und Madrid geklickt und mal rechnen lassen. Es ist trotzdem spannend, daß Garmin einen Fußgänger erstmal die Küste entlang schickt, um ihn dann schließlich 300 km nordwestlich wieder nach Madrid marschieren zu lassen. Sei's drum: Falls ich wirklich mal auf die Idee käme, von Schweden nach Spanien zu wandern, würde ich ohnehin die Topo-Karte verwenden, die City-Navigator ist eben nicht für Fußgänger und Radfahrer geeignet und auch nicht dafür gemacht. Dann sollte man aber diese Optionen in der Software einfach nicht zur Verfügung stellen, um keine falschen Hoffnungen zu wecken. Da ich selbst Software entwickle, halte ich das, vorsichtig ausgedrückt, für ungeschickt.
    Thema eTrex Vista:
    Der eTrex Vista scheint vieles anders zu machen als der Colorado. Ein Kollege von mir hat jetzt einen Vista. Der verhält sich nach seiner Aussage bei TracBack ähnlich wie beim Routing nach Wegpunkten. Er behandelt offenbar Trackpunkte als Wegpunkte und zählt auch im Datenfeld die Entfernung zum jeweils nächsten Trackpunkt herunter und piept auch vor Erreichen des Punktes. Damit kann man in der Kompaßansicht gut im TracBack-Modus navigieren.
    Der Colorado zeigt bei TracBack auf den Ausgangspunkt und zeigt die Entfernung dorthin an, ohne die Trackpunkte zu beachten. Allerdings ist beim Colorado die Kompaßansicht bei TracBack praktisch unbrauchbar. Der Zeiger zeigt einfach wild in irgendwelche Richtungen, egal ob der Kompaß an oder aus ist. Man kann also beim Colorado mit TracBack nur dem markierten Track auf der Karte folgen. Das erfordert beim Radfahren aber viel mehr Aufmerksamkeit als die Kompaßansicht.
    Mir sind die Unterschiede zwischen Track und Route durchaus bewußt, aber warum kann ein Gerät, das länger auf dem Markt ist, einige Dinge besser als ein neues Gerät?
    Was ich damit sagen will: Garmin weiß doch offensichtlich wie es geht, warum benutzt man nicht den vorhandenen Code, der auf dem Vista funktioniert, und portiert ihn auf den Colorado??? Hat man bei Garmin etwa eine komplett neue Entwicklermannschaft, die den alten Code nicht kennt?


    Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe mir den Colorado bewußt gekauft. Ich habe mich auch vorher schlau gemacht und Für und Wider abgewägt. Ich bin zufrieden mit dem Gerät, aber aus Entwicklersicht verstehe ich nicht, warum man offenbar bei jeder Gerätegeneration praktisch bei Null anfängt.


    Roland

    Hallo Andreas,


    ich habe mal spaßenshalber mit Mapsource auf der CityNavigator-Karte eine Route von Stockholm nach Madrid, um bei dem Beispiel von vorhin zu bleiben, routen lassen.
    Die Einstellungen:



    Ein interessanter Ausschnitt aus der Route:



    Das ist schon witzig. Als Fußgänger wird man auf die linke Autobahnspur geschickt, daß man die Abfahrt erreicht, ohne über die Leitplanken klettern zu müssen.
    Da bleibe ich mit meinem Colorado lieber mit den Topo-Karten im Gelände...
    Ich dachte, die ganze Routingproblematik sei eher ein Karten- als ein Hardwareproblem. Dagegen spricht aber, daß der Vista angeblich Autobahnen vermeiden kann. Das bedeutet letztendlich, daß andere Garmins, also auch der Colorado, die auf der Karte hinterlegten Kategorien nicht oder falsch berücksichtigt.


    Roland

    nur mal so zwischengestreut...
    ich habe auch einen Colorado mit Topo+CityNavigator, aber zum Autorouting verwende ich immer noch meinen PDA (MDA Compact III) mit Mobile Navigator. Da kann man mit der Europakarte problemlos von Stockholm nach Madrid routen. Die Berechnung dauert zwar länger als wenn man von Hannover nach Berlin will, aber es geht, auch MIT Autobahn vermeiden, mit Sprachausgabe, mit unterschiedlichen Routingoptionen usw. Und: Der PDA ist auch nur ein Handgerät! Die Stromversorgung des PDA ist im Auto auch kein Problem. Die Routingfunktion für die Outdoor-Garmins ist im Vergleich dazu nur eine verkaufsfördernde Alibi-Funktion.
    Fazit:
    Es gibt immer noch kein Gerät, das alles kann. Für jeden Einsatzzweck braucht man einen Spezialisten. Nur Motorradfahrer sind gekniffen, weil die eigentlich ein wasserdichtes Outdoorgerät brauchen.


    Outdoor-Topo-Navigation, Geocaching, Marine usw. => Garmin
    Autorouting => TomTom, Mobile Navigator & Co.


    Roland

    Hallo Leute,
    da das Thema "Sicherungsschlaufe" offenbar immer noch brandheiß ist, hier meine Lösung.
    Die verwendete Schlaufe lag mal einem USB-Stick bei und liegt seither in der Schublade. Das recht dünne Kordel-Material macht einen sehr reißfesten Eindruck.



    Man entfernt den Deckel des Colorado, fädelt die Schlaufe von außen hinter die Achse der Verriegelung.



    Dann legt man sie von außen um die Verriegelungsklappe herum.




    und schon hat man eine zusätzliche Absturzsicherung.



    Die Schlaufe behindert weder die Verriegelung noch stört sie in der Fahrradhalterung. Ich stecke meinen Colorado auf die Original Lenkerhalterung von Garmin und schlinge das Band um den Lenker. Bei mir hält das Gerät zwar absolut stramm in der Halterung und ich kann mir nicht vorstellen, daß es ohne wirklich extreme Rüttelei herausfällt, aber sicher ist sicher. Als Tourenradler sehe ich aber die Befestigungssituation ohnehin entspannter.


    Gruß Roland