Beiträge von bagosi

    habe das Gerät jetzt auf dem Flohmarkt erworben. Softwversion: 3.20


    Heiliger Ludwig, bitte lese zuerst mal das Benutzerhandbuch deines Geräts. Zwar liefert Garmin seine Geräte schon seit vielen Jahren ohne gedruckte Bedienungsanleitung aus. Aber alle Benutzerhandbücher sind im Internetz als PDF-Dateien verfügbar.


    Bei den meisten Garmin-Handgeräten ist der Ablauf etwa so: Gerät mit USB-Kabel mit dem PC verbinden; Gerät in den Massenspeichermodus versetzen; Windows-Explorer öffnen

    sollte es doch eien Grund geben, den cmt als Leertag zu schreiben, kann ich das schnell ändern. Aber für welche Anwendung ist der erforderlich ?

    In diesem Faden geht es darum, Campingdaten in eine GPI-Datei zu schreiben. Eine GPI-Datei wird am besten mit POILoader erzeugt. POILoader wiederum benötigt als Eingabe eine GPX-Datei, die in sehr spezieller Weise formatiert wurde. Oder anders gesagt, um die bestmögliche GPI-Datei zu erhalten, sollte man POILoader mit einer speziell präparierten GPX-Datei füttern. In einer GPX-Datei für POILoader sollte cmt nur ein Leerzeichen enthalten, und desc sollte den gesamten Text enthalten, den du dem Benutzer auf einem Garmin-Handgerät anzeigen möchtest.


    Ich vermute, dass du gerade ein möglichst universelles Tool zusammen bastelst, dass aus einer Tabelle eine GPX-Datei erzeugen soll. Bitte beachte, dass jedes Anwendungsprogramm GPX anders interpretiert, besondere wenn du die von Garmin eingeführten Erweiterungen benutzt. Wenn du also eine GPX-Datei für Mapsouce erzeugen möchtest, dann wirst du andere Tags benutzen, als wenn die GPX-Datei für POILoader bestimmt ist. Vielleicht könntest du deine Benutzer einfach fragen, ob sie eine speziell für POILOader formatierte GPX-Datei erzeugen wollen?

    Morgen1_2.jpg

    Das Bild Morgen1_2.jpg ist aufschlussreich, um nachzuvollziehen, wie das 276cx den Inhalt der von morgen1 erzeugten GPI-Datei ArchieDE.gpi darstellt. Diese Datei hat morgen1 aus der GPX-Datei ArchieDE.gpx erzeugt.


    Der angezeigte Geländepunkt sieht in der GPX-Quelldatei so aus:


    In der GPX-Quelldatei haben die beiden tags <cmt> und <desc> einen unterschiedlichen Inhalt. Das Tag <desc> enthält die Telefonnummer eingefasst in Gänsefüsschen. Das sieht auf dem Gerät ätzend aus, hat aber den Nebeneffekt, dass wir so den Inhalt der Tags <desc> und <gpxx:PhoneNumber> eindeutig unterscheiden können. Das Tag <gpxx:PhoneNumber> enthält die Telefonnummer in der Schreibweise +491707057832.


    Das 276cx zeigt nun folgendes an:


    In der esten Zeile wird der Inhalt von <name> einschliesslich des schliessenden Gänsefüsschens angezeigt. Somit ist von <name> nichts verloren gegangen, und wir können vermuten, dass von <name> soviele Buchstaben angezeigt werden, wie in eine Zeile des Display passen. Da das Gerät eine Schrift mit variabler Buchstabenbreite verwendet, wird aber die Anzahl der dargestellten Buchstaben schwanken.


    In der zweiten Zeile wird der Inhalt von <cmt> angezeigt und dabei abgeschnitten. Das Abschneiden von <cmt> sehen wir in allen Bildern von Daniela und scheint eine Absonderlichkeit des 276cx zu sein.


    An den abgeschnittenen <cmt> schliesst sich nahtlos der Inhalt von <desc> an. Der Inhalt von <desc> wird vollständig angezeigt. Die Gänsefüsschen zeigen, dass es der Inhalt von <desc> ist, und nicht der Inhalt von <gpxx:PhoneNumber>. Von <gpxx:PhoneNumber> ist weit und breit nichts zu sehen.


    Mit einem Hexeditor habe ich überprüft, dass wohl der Inhalt von <desc> als auch der Inhalt von <gpxx:PhoneNumber> in der GPI-Datei vorhanden sind. Daraus schliesse ich, dass das 276cx Telefonnummern, die in GPI-Dateien als Equivalent von <gpxx:PhoneNumber> enthalten sind, nicht anzeigen kann. Das ist in der Praxis aber kein Nachteil, weil in <desc> vermutlich auch ziemlich lange Texte über mehrere Zeilen abgelegt werden können.


    Den Workflow und alle Werkzeuge dazu findet Ihr auf der Website für Excel-to-gpx-Konverter.

    Lieber morgen1, bitte studiere die weiter oben genannte Beispieldatei Stonepages.gpx genau. Es hat einen tieferen Sinn, dass in dieser Datei das Tag <cmt> genau 1 Leerzeichen enthält.

    Detlef1.jpg
    Es scheint, dass das Problem gelöst wäre?

    Wenn du mit solch einem Buchstabensalat zufrieden bist.


    In diesem Faden werden leider mehrere Probleme miteinander vermischt, die eigentlich getrennt behandelt werden sollten.


    1) wie zeigt das 276cx den Inhalt von GPX-Dateien an?


    2) wie zeigt das 276cx den Inhalt von GPI-Dateien an?


    3) wie erzeuge ich eine GPI-Datei?


    Die meisten Garmin-Handgeräte zeigen nur eine kleinen Teil der in GPX-Dateien erlaubten tags an. Wenn ich eine GPX-Datei erzeugen möchte, die auf einem bestimmten Gerät mit einem bestimmten Softwarestand hübsch und ansprechend dargestellt werden soll, dann muss ich genau wissen, welche tags dieses Gerät anzeigen kann.


    Viele Geräte begrenzen die Länge des angezeigten Texts. Das gilt typischerweise für <name>. Dagegen zeigen die meisten Garmin-Handgeräte <desc> als unbegrenzt langen Text an, wohingegen <cmt> typischerweise gar nicht angezeigt wird. In der Softwarephilosophie von Garmin dient <cmt> dazu, in einer GPX-Datei einen stillen Kommentar abzulegen, der dem Benutzer nicht angezeigt wird. Das rührt noch aus der Zeit, als <name> auf 6 Buchstaben begrenzt war.


    Detlef1.jpg gibt viele Hinweise darauf, wie das 276cx den Inhalt von GPX-Dateien anzeigt. Der im Bild gezeigte Geländepunkt sieht in der GPX-Datei so aus:


    Code
    1. <wpt lat="47.583010029047728" lon="8.307679994031787">
    2. <time>2018-07-24T21:15:53Z</time>
    3. <name>Camp CH 272</name>
    4. <cmt>Oberfeld - Bad Zurzach (01/04-31/10) (324m) +41562492575</cmt>
    5. <desc>Oberfeld - Bad Zurzach (01/04-31/10) (324m) +41562492575</desc>
    6. ...
    7. </wpt>

    Es fällt auf, dass der Autor in <cmt> und <desc> identische und ziemlich lange Texte abgelegt hat, quasi im Basecamp-Stil. Wie zeigt nun das 276cx diesen Punkt an:


    Das Tag <name> enthält einen kurzen Text, der in der obersten Zeile vollständig angezeigt wird. In der nächsten Zeile folgt das Tag <cmt>. Der Text von <cmt> ist relativ lang und wird vom Gerät abgeschnitten. Dann folgt unmittelbar und ohne irgendeine Trennung der Inhalt des Tags <desc>. Der Inhalt von <desc> wird (wie bei Garmin-Geräten zu erwarten) vollständig angezeigt.


    Fazit: Lasst <cmt> leer und schreibt alles, was das 276cx anzeigen soll, in <desc>.

    Nur habe ich kein Smartphone und werde es auch nie haben.

    Ein Smachtphon ist ein Taschencomputer mit einem tollen Bildschirm. Keiner zwingt dich dazu, mit einem solchen Gerät zu telefonieren oder es bei Google zu registrieren. Für die Fussgängernavigation verwende ich jetzt nur noch ein 180 EUR Huawei mit OSMAND.


    Das optimale Navigationsgerät gibt es nicht. Aber du hast diesen Faden eröffnet, weil du dir ein superteures Garmin gekauft hast, und nun feststellst, dass auf dem Gerät eine Steinzeitsoftware installiert ist, die die technischen Fähigkeiten des Geräts nicht ausschöpft.

    Ob ich die Spalte als cmt oder desc beschriftet habe kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen.

    Denkst du da kann man was draus machen? Da bist du wohl eher der Spezialist dafür.

    Ich habs jedenfalls mal so versucht:


    Code
    1. 8.95052, 45.88761,"Monte San Giorgio - Meride","534<br>Tiefe<br>Alarm<br>Temperatur<br>Str.<br>Stadt<br>Bundesland<br>Postleitzahl<br>Land<br>+41916464330"

    Ich empfehle, ausschliesslich GPX-Dateien als Eingabe für POILoader zu verwenden.


    Studier mal die Beispieldatei von Phillip Hornby, die enthält schöne Beispiele für die Verwendung der Garmin Markup Language im Tag "<desc>".


    http://web.archive.org/web/201…62f5a&file=StonePages.gpx


    Diese Datei wurde speziell als Eingabedatei für POILoader erstellt. Mit StonePages.gpx kannst du eine GPI-Datei erzeugen. Das O450 kann die speziellen Formatierungen im Beschreibungstext richtig anzeigen.

    Archie selbst bestätigte mir, dass nur GARIMN die Situation so ändern konnte, dass seine Datenbank vollständig gelesen werden konnte.

    Archi möchte, dass du seine APP kaufst und auf deinem Smachtphon installierst. Dann wirst du kein Problem mit der Formatierung von Telefonnummern haben. Nebenbei stellt er seine Daten als Appetitanreger kostenlos in einem total vermurksten CSV-Format bereit.

    Kopiere die Test.gpi von morgen1 oder meine CH_gpx.gpi

    Ich habe jetzt in beide GPI-Dateien hineingeguckt. Die Datei Test.gpi enthält keine Telefonnummern. Dagegen enthält die von dir bereitgestellte GPI-Datei CH_gpx.gpi tatsächlich die Telefonnummern in dem für Telefonnummern vorgesehen Datenfeld.

    Die CH_gpx.gpi habe ich übrigens mit dem POI-Loader (unter Windows) aus der an Beitrag #32 angehängten CH_gpx.zip bzw. der darin enthaltenen CH-gpx.gpx erzeugt (oder zumindest aus einer sehr ähnlichen Version).

    Dann war es wohl eher was "sehr ähnliches". Wenn ich deine Datei CH_gpx.gpx aus Beitrag #32 mit POILoader umwandle, dann gehen die Telefonnummern verloren.


    Bei der Datei CH_br.gpi stehen die Telefonnummern im Commentarfeld, was bei den allermeisten Garmingeräten auch vollkommen ausreichend sein dürfte. Bitte beachte aber, dass Zeilenumbrüche mit "<br>" im Commentarfeld nicht unterstützt werden. Im Descriptionfeld einer GPI-Datei sind solche HTML-artigen Textauszeichnungen aber möglich. Siehe auch


    Beschreibung von POI-Eigenschaften im HTML-Format

    Im Anhang meine Schweizer Version. Allerdings wie gesagt noch mit ein paar Fehlern (stellenweise lat="0" oder lon="0"):


    CH_gpx.zip


    Mi Leo, wenn ich deine GPX-Datei mit POILoader in eine GPI-Datei umwandle, dann gehen dabei die Telefonnummern verloren. POILoader ist halt eine alte, zickige Diva. Bei meinen Versuchen schreibt POILoader die Telefonnumern nur dann in die GPI-Datei, wenn in der GPX-Datei neben der Telefonnummer auch eine Adresse vorhanden ist, also ohne Adresse keine Telefonnummer.


    Mit dem folgende Konstrukt hat POILoader die Telefonnummer tatsächlich in die GPI-Datei geschrieben:

    Code
    1. <wpt lat="46.7480599880219" lon="8.04898998700082">
    2. <name>Aaregg - Brienz (01/04-31/10) (561m)</name>
    3. <extensions>
    4. <gpxx:WaypointExtension>
    5. <gpxx:Address><gpxx:City>Brienz</gpxx:City></gpxx:Address>
    6. <gpxx:PhoneNumber Category="Phone">+41 339511843</gpxx:PhoneNumber>
    7. </gpxx:WaypointExtension>
    8. </extensions>
    9. </wpt>

    Wenn sich ein paar Edelweiss-Sammler um 40 km vertun, dann ist das nicht weiter schlimm. Mir wird aber Angst und Bange, wenn eine Armee ihre Einsätze mit solch einem fehlerträchtigen Umrechnungssystem plant.

    ich habe eine OSM-Karte osm_germany.img, ... die ich gerne in mein Basecamp integrieren möchte. ... Bisher habe ich nur Tools von JaVaWa gefunden, die in die andere Richtung konvertieren.


    Hamburg-Peter, wenn du dir von garmin.opentopomap.org die PC-Version der Karte herunterlädst (ZIP-Datei mit einzelnen Kartenkacheln im IMG-Format), dann kannst du diese mit dem JaVaWa Mapconverter (http://www.javawa.nl/download.…Wa%20MapConverter&lang=en) in das GMAP-Format umwandeln.

    Zitat

    Wie hat Garmin ursprünglich mal überhaupt eine Firmware auf ein “leeres” Gerät bekommen?


    Bei einem funktionsfähigen Oregon 450 kann die Datei 'gupdate.gcd' im Verzeichnis \Garmin\ auf der microSD bereitgestellt werden. Wenn die Datei 'gupdate.gcd' im SD-Speicher liegt, wird sie nach Installieren der Software nicht automatisch gelöscht (also SD-Karte anschliessend aus dem Gerät herausnehmen). Ob das bei deinem Gerät mit bereits geschreddetem System funktioniert, kann ich jedoch nicht voraussagen.

    Nach der Lektüre all dieser wohlbegründeten Expertenmeinungen zu Debian habe ich die Installation einfach mal selbst auf meinem Rechner mit Debian/testing ausprobiert:


    Code
    1. apt-get install qmapshack


    Wenige Sekunden später hatte ich ein funktionsfähiges 'qmapshack' auf dem Rechner, ohne irgendwelche Compilier-Orgien.


    Code
    1. apt-cache policy qmapshack
    2. qmapshack:
    3. Installiert: 1.12.3-1
    4. *** 1.12.3-1 990
    5. 990 http://ftp.de.debian.org/debian testing/main amd64 Packages

    Das DNX451RVS wird im Internetz als Navitainer beworben. Insbesondere soll das Gerät eine umfangreiche Datenbank von Sonderzielen bieten:


    Code
    1. warnt die Software ... vor markanten Stellen und eventuellen Gefahren wie engen Kurven, überhängenden Bäumen, Seitenwind, Aufsetzen, starkem Gefälle oder großer Steigung.
    2. Erweitert wurde zudem die Sonderziel-Datenbank. Neben Lkw-relevanten POI vom Rastplatz bis zur Lkw-Waschanlage ist zur Freude aller Camper die Campingplatz-Datenbank des ACSI bereits installiert.
    3. ...lässt sich die POI-Datenbank durch eigene Einträge individuell erweitern


    michael.ge, könntest du vielleicht etwas dazu sagen, wie das technisch umgesetzt ist? Befinden sich auf dem Gerät vorinstallierte GPI-Dateien? Wo werden die vom Benutzer erstellten Sonderziele gespeichert?

    wenn deine GPI-Datei mit POI-loader erzeugt wurde, dann zeigt das Gerät die POI aus dieser GPI-Datei immer in der Kategorie "eigene poi" an. Wenn in deiner GPI-Datei die POI mit Kategorien versehen worden sind, dann werden diese Kategorien unterhalb von "eigene poi" angezeigt.


    POI sind nicht nur in GPI-Dateien enthalten, sondern auch in Landkarten. Die von dir genannte Kategorie "bahnstationen" wird sich auf POI beziehen, die in irgendeiner deiner Landkarten enthalten sind.

    nicht mehr diesen 2.7 Kram


    Strawk hat nichts von Python3 geschrieben.


    Zitat

    Wird schließlich 2020 eingestellt.


    das sehe ich ganz entspannt. Python2.7 ist eines der ausgereiftesten und stabilsten Programme, die ich kenne. Ich werde es vermutlich auch noch 2025 benutzen. So wie ich immer noch gelegentlich qlandkartegt verwende.


    Ich möchte diesen Fred nicht in eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit von runden Klammern um das Argument von print umfunktionieren. Deshalb werde ich hier zum Thema Python2 versus Python3 oder Lebenszyklus von Software nichts weiteres mehr schreiben.