Beiträge von Freundlich

    Deine Frage ist völlig berechtigt, führt aber in der Android-Welt über mehrere Problemfelder:


    1. Selbstverständlich darf sich das GPS-Programm nicht beenden, wenn das Smartphone das Display abschaltet oder in Standby geht. Dies ist eine Standardfunktion aller vernünftigen GPS-Programme seit Jahrzehnten und wäre ein Ausschlusskriterium, falls diese Funktion in der App fehlt. Bei den besten lässt sich in den Programmeinstellungen wählen, wie das GPS-Programm mit den Voreinstellungen des Betriebssystems umgehen soll (Beispiel: wahlweise Display-Systemeinstellung übernehmen, eigene Displayabschaltzeit, Display immer an, GPS bleibt an, GPS geht aus, GPS geht in Sparmodus etc.).


    2. Es war vor Android eine selbstverständliche Grundfunktion mobiler Betriebsysteme, dass man nach Belieben per Touch das Display sperren, entsperren, abdunkeln oder auf hell stellen konnte. Den Android-Programmierern ist es bisher leider nicht gelungen, solche altbewährten Funktionen nachzuempfinden.
    Stand der Technik ist, dass man jedesmal den Hauptschalter kurz drücken muss, wenn das Gerät in Standby soll oder das Display angeschaltet wird.
    Erwünschter Nebeneffekt ist ein regelmäßiger Neukauf der Geräte. Wie ein fest integrierter Akku, führt auch die gewollt hohe Bedienhäufigkeit des Hauptschalters vorhersehbar zu Gerätetod und Neukauf. Solche Mikrotaster haben nur eine begrenzte Zahl von Schaltvorgängen. Die Meldungen über Geräteausfälle wegen Schalterdefekt häufen sich. Mit den Bordmitteln von Android gibt es keine Hilfe.


    3. Es gibt viele gute Gründe, weshalb in der Praxis die altbewährten Funktionen "Sperren per Display", "Entsperren per Display", "Aufwecken ohne Schalter" und "Display an per Touch" benötigt werden: Lebensdauer des Hauptschalters verlängern, Smartphone mit defektem Hauptschalter weiter nutzen, Hauptschalter am Rad schlecht zugänglich, schlecht zu greifen, zu lange Bedienzeit, Outdoorgehäuse mit erschwerter Tastenbedienung, Outdoorgehäuse mit verdecktem Hauptschalter, Näherungssensor vom Outdoorgehäuse verdeckt.


    4. Lösungen sind möglich, wenn geeignete Apps installiert werden. Nachfolgend die Apps, die ich auf einem Samsung S5 mit Android 4.4 verwende. Bitte selbst testen.


    Die Tap Tap App (https://play.google.com/store/…net.maicas.android.wsleep) erlaubt es, das Smartphone mit einem Druck auf ein Bildschirmsymbol ins Standby zu bringen und mit einem zweifachen Wischen über den Helligkeitssensor aufzuwecken. Die Sensor-Empfindlichkeit muss in den Programmeinstellungen eventuell auf hoch gesetzt werden.
    Danach erscheint der Sperrbildschirm mit Passwortabfrage, es sei denn, man deaktiviert diesen in den Geräteeinstellungen. Auch kann ein Outdoorgehäuse den Näherungssensor soweit abdecken, dass "Aufwecken" nicht funktioniert. Am Rad ist das zweifache Wischen auch nicht wirklich komfortabel. Tap Tap App (oder einer der zahlreichen Verwandten) ist ein guter Ersatz für den Hauptschalter im Alltag, aber nicht am Rad.


    Für das Einschalten per Touch auf das Display habe ich nur eine App gefunden:
    Screen On (https://play.google.com/store/…m.brilliant.apps.screenon) von einem Programmierer aus Indien erlaubt genau das. Die App verhindert den Zustand "Standby" des Smartphones, das Display bleibt immer an, wird aber nach Zeitdauer in der Systemeinstellung auf eine gedimmte Helligkeit abgedunkelt. Mit kurzem Touch auf das Display ist die volle Helligkeit - wie in den Systemeinstellungen vorgegeben - wieder hergestellt.
    Die App ist nicht kostenlos und erlaubt noch weitere Modi, die hier ohne Bedeutung sind. Weil der Dauerbetrieb ohne Standby Energie kostet, sollte diese App nur laufen, wenn sie benötigt wird. Nach dem Radfahren beende ich deshalb Screen On mit der vorgesehenen Schaltfläche.


    Viel Spaß beim Ausprobieren und hoffentlich viel Erfolg.

    Du meinst wahrscheinlich sowas wie die Lupe in Locus?


    Eine Flachlupe oder Scheckkartenlupe ala Visucard ist was anderes, z.B. http://www.amazon.de/Vktech-Ta…keywords=Scheckkartenlupe


    Ich empfahl tatsächlich "real hardware" in Form einer Fresnel-Linse, Handelsname Flachlupe, Folienlupe, Blattlupe. Diese gibt es ab Scheckkartenformat bis DIN A4. Ich verwende eine solche bei Trackplanungen auf dem Smartphone-Display.



    Der Hinweis, mit dem IMP-Generator eine Hypermap aus Einzelkarten zu erzeugen und dabei die Umschaltpunkte der Auflösungen selbst zu definieren, hat sich auch bewährt. Ist halt aufwendiger, lohnt sich aber.

    Das Problem liegt ursächlich nicht bei Twonav oder dessen Karten. Ursache ist zunächst eine sinnlos übersteigerte Displayauflösung bei modernen Smartphones, welche die Grenzen der Wahrnehmung weit überschreitet. Allein aus Marketinggründen und weil es technisch machbar ist, werden immer neue Rekorde der Displayauflösung verkündet. Im normalen Gebrauch der Geräte ist das ohne Wert und bei der Kartendarstellung kontraproduktiv. Außerdem kostet eine unnütz hohe Displayauflösung viel Rechenleistung, Energie und Akkulaufzeit.


    Anstelle von kaum brauchbaren Digital-Lupenfunktionen wäre eine geringere Displayauflösung sinnvoller. Die gibt es bei aktuellen Smartphones leider nicht, weshalb folgende Möglichkeiten bestehen:


    Android hat in aktuellen Versionen eine systemweit funktionierende Vergrößerungsfunktion, die in den Einstellungen aktiviert werden kann und mit dreifachem Tippen aktiviert wird. Taugt nach meiner Erfahrung nur für den Notfall.


    Rasterkarten müssten in passender Auflösung zum Display erzeugt werden. Das lässt sich leicht testen, wenn man eine selbstgescannte Landkarte in vier Varianten erzeugt (75, 150, 300, 600 dpi), mit CGPSL referenziert und auf dem Smartphone vergleicht. Das ist allerdings keine praxisgerechte Lösung für Twonav, weil sich die Datenmenge der Rasterkarten mit höherer Auflösung vervielfacht. Die Rasterkarten von CompeGPS sind auf die Displayauflösungen der hauseigenen Geräte abgestimmt, was nach meiner Meinung ein sinnvoller Kompromiss zwischen Datenmenge, Lesbarkeit und Hardwareanforderung ist. Es hätte auch keinen Sinn, die Karten für Smartphone-Nutzer in höherer Auflösung anzubieten, weil der Informationsgehalt nicht steigt, dafür aber die Datenmenge. Außerdem würde eine Variante nicht genügen, weil die Auflösungen der Displays zu verschieden sind und zu schnell weiterentwickelt werden.


    Für Vektorkarten müsste je nach Auflösung eine angepasster Stil verwendet werden. Sehr viele Gedanken haben sich dazu die Entwickler von Locus pro gemacht: Ich kann den Darstellungsstil der Karte wechseln. Weil das nicht genügt, lassen sich außerdem die Kartenansicht und die Texte und Symbole unabhängig davon mit einem Zoomwert vergrößern. Das funktioniert brauchbar. Aber: Je nach Karte und Darstellungsstil müssen die Zoomwerte korrigiert werden. Es gibt leider keinen Pauschalwert.
    Eine ähnliche Funktion für Twonav wäre als Nothilfe sicher wünschenswert, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Compe hier schnell reagiert.


    Schließlich müssen die verschiedenen Zoomstufen einer Karte auch die passenden Inhalte haben - von grob und groß zu fein und klein. Ich habe Karten, mit denen es gut funktioniert (gescannte Rasterkarten). Bei anderen verwende ich halt nur die maximale Zoomstufe und alle anderen nur zum Überblick (OSM).


    Es gibt auch noch ein simples Hilfsmittel: Die sogenannte Flachlupe, z.B. Zeiss VisuCard. Damit kann der stolze Smartphonebesitzer die volle Auflösung des Displays in menschengerechter Darstellung bewundern.

    Wenn ich bei CompeGPS eine "Europa"-Karte erwerbe, erhalte ich einzelne Regionen, die unabhängig funktionieren und beim Routing nicht verknüpft werden. Aber das Problem ist noch größer: Obwohl das automatische Laden von Kartendaten in den Einstellungen untersagt ist, lädt Twonav in Grenznähe (z.B. 30 km) gerne ungefragt zwei OSM-Karten. Dann scheitert jedes Routing mit einer irreführenden Fehlermeldung, weil Twonav offenbar nur Routen berechnet, wenn genau eine routingfähige Karte geladen ist. Eine Auswahl oder Rückfrage erfolgt nicht.
    Wenn ich also eine Route mit OSM berechnen lassen will, muss ich vorher in den Kartendaten kontrollieren, ob nur eine OSM-Karte aktiviert ist.
    (Getestet mit Twonav unter Windows Mobile und Android in der jeweils aktuellsten veröffentlichten Version).

    Mein Testergebnis: Nein, man kann die Windows-CE-Version eines TwoNav-GPS-Gerätes nicht auf einem Windows Mobile-Smartphone installieren.
    Es gibt im Dateiordner zwei exe-Dateien. Die TwoNav_Anima.exe lässt sich nicht starten, weil erkannt wird, dass ein anderes Gerät vorliegt. Die normale TwoNav.exe lässt sich starten, bleibt aber sofort beim Startbildschirm mit einer Fehlermeldung hängen: Datei CompeHAL.dll fehlt. Getestet mit dem Update-Paket vom Anima auf HTC Touch HD.

    CompeGPS hat die Links zu Updates für Windows Mobile entfernt: http://www.compegps.de/updates/
    Der Reiter "Smartphones" bietet nur noch die Version für Android.
    Hat schon jemand getestet, ob die Installation von aktuellen Versionen zukünftig mit den Dateien vom Anima auch auf anderen Windows-Mobile-Geräten per Kopie und "Datei ausführen" funktioniert?


    (Außerdem lässt sich die aktuelle TwoNav-Version unter PC-Windows installieren.)

    Für Dein Vorhaben (Wohnmobil-Reise mit kurzen Radtouren ab Standplatz) ist ein weiteres GPS-Gerät überflüssig. Radfahren in Norwegen heißt, dass Du Dich fast immer auf denselben Straßen bewegst, die Du auch per Wohnmobil fährst. Reiseradler in Norwegen kommen auch mit der bekannten 1:250.000 Papierkarte aus. Zusatzschwierigkeiten bei längeren Rad-Etappenfahrten (weniger Tagestouren): Wann fährt welche Fähre? Muss vorab oder notfalls vor Ort recherchiert werden. Welcher Tunnel ist für Radfahrer gesperrt/offen, gut fahrbar/gefährlich, umfahrbar/nicht umfahrbar oder Sperrung muss ignoriert oder per Bus überbrückt werden. Dazu gab es in früheren Zeiten einen gedruckten und kostenlosen Tunnelführer der norwegischen Straßenverwaltung. Heutzutage bedient man sich im Internet - wo leider nicht alles fehlerfrei und vollständig steht. Beispiel: http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml


    Die wenigen Möglichkeiten, abseits der Straßen zu radeln, sind ebenfalls in Papierkarten enthalten oder ausgeschildert und von der Touristinfo beworben. Beispiel: Ab Rjukan kannst Du mit der Seilbahn (Krossobanen) Dein Rad nach oben transportieren und eine ausgeschilderte Runde fahren.


    Wirklich wichtig (und überlebenswichtig) wäre ein gutes Outdoor-GPS mit langer Laufzeit und besten Topokarten bei Fußwanderungen und allen Aktivitäten im Winter. Dazu kommen nur die kommerziellen Karten (z.B. Garmin-Norwegenkarte) in Frage. OSM-Karten sind dafür untauglich.


    Wenn Du bereits Smartphone, Tablet und Fahrzeug-Navi an Bord hast, bist Du mehr als ausreichend ausgestattet. Die Statkart gibt es als App für Android. Außerdem kostenlos. Kacheln dürfen 14 Tage offline abgespeichert werden. Es würde also ein gelegentlicher WLAN-Zugang genügen. Selbst eine passende Telefonkarte würde sich dafür lohnen.


    Dieselbe Karte für TwoNav kannst Du offiziell kaufen (Gesamtes Land 1:50.000 für 549 EUR). Das liegt nicht an CompeGPS, sondern den Lizenzbedingungen der skandinavischen Kartenverlage.


    Garmin und Rasterkarten: Die Geräte sind dafür eigentlich nicht vorgesehen und nur sehr begrenzt geeignet. Die genannten Möglichkeiten sind Spezialfälle, Ausnahmen und Sonderwege für Freaks. Ein - leider nur theoretischer - Ausweg wäre das Garmin-Monterra, weil Du damit Garmin-Software und Android-Software abwechselnd auf einem Gerät verwenden könntest. Es steht sicher irgendwann im Forum, falls das Gerät einen ausgereiften und brauchbaren Status erreichen sollte.


    Zu den Straßenverhältnissen: Norwegen ist ein reiches (und teures) Land, das jährlich erhebliche Beträge in den Ausbau von Straßen steckt. Alle öffentlichen Straßen wurden und werden nach Norm gebaut, haben durchschnittlich 7% Steigung, mal 12%, mal kurzzeitig etwas mehr. Nicht oder schwer fahrbare Wege mit über 20% Steigung gibt es, aber da wird kein Wohnmobiltourist abbiegen. Entweder Sackgasse - weil Zufahrt zu Gehöft - oder Forstweg mit Sperrschild. Wegen der Topographie des Landes gibt es kein dichtes Straßennetz mit Alternativrouten, sondern oft nur ein bis zwei Möglichkeiten für alle, um von A nach B zu kommen.


    Die Touristenwerbung vom "Outdoor-Abenteuer Norwegen" trifft nur dann zu, wenn Du zu Fuß abseits der Straßen unterwegs bist. Per Auto oder Rad bleibst Du in der Zivilisation. Für Wohnmobil-Reisende wichtig: Freies Übernachten auf irgendwelchen Parkplätzen ist oft verboten und mit hohen Strafen belegt. Offiziell aus Umweltschutzgründen, praktisch sollen die Touristen die offiziellen Campingplätze nutzen und Einnahmen bringen. Das geht soweit, dass Parkplatz-Verkehrszeichen am Abend weggeklappt werden und dann ein Verbotszeichen zeigen. Dazu bitte vorab genau informieren.


    Deine Frage zur Größe von Karten bei Twonav: Die ist für eine einzelne Kartendateien nur durch das Dateiformat begrenzt (knapp 4 GigaByte). Es ist aber sinnlos, derart große Dateien zu erzeugen, weil Twonav-Software über CompeGPS Land noch bessere Möglichkeiten bietet. Mittel einer imp-Datei kannst Du beliebige Einzelkarten zu einer größeren Karte zusammenfassen, die Dir dann nahtlos angezeigt werden. Dazu gibt es den "imp-Generator", siehe: http://www.twonav-gps.de/

    Das beschriebene Problem hat seine Ursache in einer bewussten Änderung des Betriebssystems durch Google mit dem Update auf Android 4.4. Installierte Anwendungsprogramme haben seitdem keinen Schreibzugriff auf die Speicherkarte.
    Ausreichend Artikel und Beschwerden sind im Netz leicht zu finden.
    Die Änderung wurde nicht angekündigt und es gibt auch keine Möglichkeit, diese Dateirechte zu ändern, abgesehen von gerooteten Geräten mit alternativen Android-Versionen.
    CompeGPS trifft keine Schuld und hat auch keine Möglichkeit, die Funktion per Update wieder einzuführen.


    Zur Begründung gibt Google sinngemäß an, dass die Sicherheit erhöht wird, sich Apps rückstandsfrei deinstallieren ließen und man ohnehin die Online-Cloud-Speicherdienste nutzen solle.


    Nebenbei: Speicherkarten lassen sich leicht wechseln und damit schlechter überwachen als Cloudspeicher oder interner Speicher. Geräte mit größerem internen Speicher schaffen mehr Umsatz. So gesehen, bringt das unverlangte Update nur Gutes.

    ...die verschiedenen Zoomstufen einer Karte sind keine Layer, sondern werden als verschiedene Auflösungen ("Resolution") der gleichen Karte verschachtelt in die gleiche RMAP-Datei geschrieben. Als Layer gelten Karten, die aus verschiedenen Kartenquellen stammen, du bekommst dann für jeden dieser Layer eine eigene RMAP-Datei. Multilayer-RMAPs aus diesen einzelnen RMAPs konnte Mobac iirc noch nie erzeugen...


    Doch, Mobac kann auch die Rasterkartendaten verschiedener Kartenquellen und verschiedener Auflösungen (Zoomstufen) in eine RMAP schreiben. Dazu sollten alle Kartendaten im Cache liegen. Dann definiert man in Mobac einen "Atlas" im Format Twonav aus den gewünschten Quellen in den gewünschten Zoomstufen Diese liegen dann in getrennten Ordnern im Mobac-Atlas (links im Mobac-Browser zu sehen). Dort schiebt man anschließend per Maus die gewünschten Zoomstufen in einen Ordner und löscht die unerwünschten Zoomstufen. Leere Ordner zum Schluss löschen. So entsteht ein Atlas-Ordner mit mehreren Zoomstufen aus unterschiedlichen Kartenquellen. Zum Schluss wie gewohnt die Karte erzeugen. Es entsteht eine einzige RMAP-Datei.


    Dabei gelten folgende Einschränkungen und Besonderheiten:


    1. Unbedingt müssen beim Schreiben des Formats Twonav mit Mobac alle Zoomstufen und alle Kartenquellen den exakt gleichen Ausschnitt der Karte abbilden (identische Quadrate im Gitter). Beispiel: Ein Quadrat der Zoomstufe 10 wird durch die höheren Zoomstufen 11, 12, 13, 14 feiner unterteilt. Es darf aber nicht eine Kachel der Zoomstufe 14 über den Rand der 10er-Kachel hinaus gewählt werden. Anderenfalls bricht die Kartenerzeugung mit einer aussagekräftigen Fehlermeldung ab. Diese Forderung ist leicht erfüllbar, weil die jeweiligen Zoomstufen einzeln gelb-transparent angezeigt werden können (rechte Maustaste im Atlas auf "Display selected area").
    Ältere Versionen von Mobac hatten leider einen Fehler: Bei der Auswahl der Kacheln wurde jeweils eine Zeile/Spalte zusätzlich gewählt. In diesem Falle musste man bewusst eine Zeile/Spalte der Kartenkacheln weniger markieren.


    2. Um die erste Forderung zu erfüllen, sollte beim Kartenerzeugen der Haken gesetzt werden, der bei Fehlern die Kartenerzeugung automatisch fortsetzt.
    Üblicherweise werden nicht alle Kartenkacheln fehlerfrei vorliegen. Die RMAP enthält dann eine Lücke, die entweder über transparente Farbe ausgeblendet werden könnte, oder - wenn es um die Kartenränder oder Landesgrenzen geht - per Kalibrierung - Eckpunkte neu definieren - Steuerung-Klick nahtlos ausgeschnitten werden kann.


    3. Es gibt technische Grenzen (Arbeitsspeicher PC, 4 GB-Grenze je Karte für Speicherkarte FAT32, maximale Kartengröße Mobac). Letztere sollte in den Programmeinstellungen auf den höchsten Wert gestellt werden. Überschreitet eine Zoomstufe diese zulässige Größe, wird sie von Mobac geteilt. Dadurch würde aber die erste Forderung verletzt und RMAP kann nicht geschrieben werden. Also: Immer kontrollieren, ob der Atlas je Zoomstufe nur einen Eintrag enthält.


    4. Unterschiedliche Kartenquellen führen unter Umständen zu unschönen Überlagerungen, z.B. in der 3D-Ansicht und beim "stufenlosen" Wechsel der Zoomstufen.

    ...Kann es sein, dass Du in einem Deiner verwendeten Profile das automatische Öffnen der Karten nicht deaktiviert hast? ...

    Nein, das ist nicht der Fall. Ich verwende nur ein Profil und dort ist die automatische Kartenwahl deaktiviert. Trotzdem werden "automatisch" zwei routingfähige Karten geladen, was in der Folge zu irreführenden Fehlermeldungen und nicht zur Routenberechnung führt. (Exakter möchte ich es nicht testen. Es hat mich bereits Stunden gekostet. Tester ist ein ehrbarer Beruf und für mich keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Zumal die Bearbeitung von Fehlermeldungen sehr zu wünschen übrig lässt - manche liegen seit Jahren unerledigt.)

    Verwendest Du die Version Twonav 3.0? Dann steht die Lösung des Problems schon oben: Die OSM-Kartenversion 12q3 ist nicht routingfähig. Also: Update auf die aktuelle Version OSM_14q1.


    Zusätzlich würde ich noch den Haken bei der Einstellung "Karten automatisch laden" entfernen.


    Bis Version 2.9 musste Twonav auf den Onroad-Modus umgeschalten werden, wenn man Routen automatisch berechnen wollte. War dann keine routingfähige Vektorkarte geladen, gab es eine korrekte Meldung.
    Seit Version 3.0 und der Umstellung auf Profile, kommt Twonav durcheinander, wenn mehrere routingfähige Vektorkarten geladen sind oder eine nicht routingfähige Vektorkarte gleichzeitig mit einer routingfähigen. Die Routenberechnung scheint dann auf Punkte mehrerer Karten zurückgreifen zu wollen. Das führt in der Folge zu solch unsinnigen Fehlermeldungen. Das gleiche Problem entsteht in Grenznähe, wenn eine Route über die Kartengrenze hinweg geht. Sehr unprofessionell programmiert und - wie gewohnt - miserabel getestet.


    Also: Automatisches Laden der Karten abschalten und immer kontrollieren, welche Karte geladen ist. Es sollte immer nur eine einzige routingfähige Vektorkarte geladen sein. Leider lädt Twonav 3.0 auch bei manueller Kartenauswahl die OSM-Karte und die Teleatlas-Karte, falls man diese besitzt. In diesem Falle muss man eine der beiden manuell in der Kartenauswahl deaktivieren.


    Wegen diverser anderer Probleme verzichte ich auf meinem Gerät vorerst auf Version 3 und die automatische Routenberechnung mit OSM-Karte.

    Die Garmin-Formate sind keine offenen Formate, sondern proprietär, daß sie trotzdem einigermaßen zugänglich sind, ist einer Menge Leute zu verdanken, die da in den letzten 20 Jahren Reverse Engineering betrieben haben. Reg dich also wieder ab und freu dich lieber, daß da was geht.


    Das klingt so, als sei das unbrauchbare Niveau der Kompatibilität von CGPSL/Twonav mit freien Karten im Garmin-Format der Stand der Technik. Leider nein. Eine Menge anderer GPS-Programme haben mit freien Karten im Garmin-Format keine Probleme. Glopus kann seit vielen Jahren unter Windows/Windows Mobile/Windows CE freie Garmin-Karten brauchbar anzeigen. In der Android-Welt sind Apps für die Anzeige von OSM-Karten im Garmin-Format die Regel, inklusive Routing (mehr oder weniger brauchbar).
    CGPSL/Twonav ist ohne diese Funktion für viele Gelegenheits-GPS-Nutzer schlicht und einfach uninteressant und bleibt ein Nischenprodukt für Spezialisten.
    Abgesehen von diversen, altbekannten Programmfehlern und veralteter Hardware... Da bieten andere einfach mehr. Die Vorzüge von CGPSL/Twonav zeigen sich dagegen nicht so schnell.


    Es würde weniger Kunden verärgern, das Garmin-Format aus der Kompatibilitätsliste zu streichen.

    Zu Android, Tablet und Samsung kann ich nichts beitragen, aber zum Speicherbedarf:
    Hast Du vielleicht Karten direkt online installiert? Unter Windows lässt der CompeGPS-Installer in einem versteckten Benutzerverzeichnis Datenmüll zurück. Bevor die Karten ins Kartenverzeichnis kopiert werden, lädt sie der Installer in das versteckten Verzeichnis und entpackt das Archiv. Nach Abschluss des Vorgangs lässt der Installer die Daten leider stehen, d.h. alle heruntergeladenen Kartendaten liegen doppelt auf dem Gerät. Da auf meinem PC der Platz auf der SSD-Festplatte knapp ist, muss ich nach Kartendownload den Datenmüll stets manuell löschen.


    Zur Installation und Freischaltung: Kannst Du mit dem Tablet myTwonav mit Deinem Benutzerkonto öffnen? WLAN-Verbindung zum Internet herstellen. Browser öffnen. Compe-Internetseite öffnen. myTwonav (oben) wählen und mit eigenem Konto anmelden. Dann lassen sich alle Karten und Software direkt installieren und freischalten. Nachträgliches Eintippen von Codes entfällt (wenn ich mich richtig erinnere).

    Und wie kann ich die für CGPSL bzw. TwoNav nutzen?


    Gute Frage. Theoretisch sehr einfach: ZIP-Datei auspacken und die Höhenmodell-Kacheln im Format hgt in CompeGPS Land öffnen. Das Format hgt wird von CGPSL als kompatibles Format erkannt. Praktisch wird der direkte Versuch meist zu einer Fehlermeldung führen.


    CGPSL kann hgt-Dateien öffnen, aber nur unter einer Bedingung: Die Dateien müssen direkt in diesem Verzeichnis liegen: \Users\Benutzer\Eigene Dokumente\CompeGPS\maps (also im Standard-Kartenverzeichnis von CGPSL).


    Alle anderen Ablageorte oder ein Unterordner im Kartenverzeichnis führen zur bekannten Fehlermeldung.


    Nachdem die hgt-Dateien am richtigen Ort gespeichert wurden, startet man CGPSL. Erstmal alle Karten und Wegpunkte schließen: Menü - Datei - Alles schließen.
    Dann Menü - Karten - Landkarte öffen. Die betreffenden hgt-Dateien anwählen. Es lassen sich auch mehrere gleichzeitig öffnen.
    Wir sehen das Höhenmodell im Kartenfenster. (Wenn nicht, dann die Programmoptionen-3D entsprechend anpassen). Sobald alle hgt-Dateien geladen sind, die man benötigt, werden diese zu einem Höhenmodell vereinigt und im Format cdem gespeichert (Standardformat für Höhenmodelle Twonav und CGPSL):
    Menü - Karten - Liste der geladenen Höhenmodelle
    Menüpunkt rechts in der Liste - Vereinige diese Modelle
    Dateinamen vergeben und gleichzeitig das Format cdem wählen (Voreinstellung ist DEM).
    Der Vorgang startet und dauert eine Weile. Ein schneller PC mit viel Arbeitsspeicher ist von Vorteil. Bricht der Vorgang ab, mit weniger Kacheln versuchen. Viel Erfolg!


    Die von CGPSL gelieferten Höhendaten bieten sehr unterschiedliche Qualität. In Skandinavien zeigen sich Lücken und Fehlstellen, weil die Rohdaten nicht nachbearbeitet wurden.
    Daten aus dem Aster-Projekt sind zwar feiner aufgelöst, aber in der Praxis nicht unbedingt besser: nicht geglättet und als Rohdaten nicht optimal.
    Es lohnt sich deshalb - je nach Land und Anforderungen - verschiedene Höhenmodelle auszuprobieren.

    Ich habe jetzt schonmal hilfsweise diese Karte von *.pdf in *.tiff umgewandelt, dabei geht aber ordentlich Qualität verloren.

    Tiff kann nur soviel Daten zeigen, wie im PDF enthalten sind. Wenn dagegen Bildinformationen verschwinden, wurde vielleicht das falsche Werkzeug gewählt oder die Auflösung wurde falsch gewählt. Wurde oben bereits erwähnt.


    Ich verwende Photoshop Elements, öffne die PDF und trage im nun sichtbaren Fenster ein (Beispiel):
    Breite und Höhe in cm wie Originalkarte, z.B. 20 x 30 cm für A4,
    Haken bei Proportionen beibehalten,
    Auflösung 300 Pixel/Zoll.
    Mit diesen Einstellungen entsteht eine TIFF-Bilddatei, die druckfähig wäre. Für GPS sollte die Auflösung bzw. Bildgröße zu Gunsten niedrigerer Dateigrößen noch verringert werden, z.B. 150 dpi. Bei sehr detailreichen Karten, z.B. aus den 1930iger Jahren, könnte auch mit höherer Auflösung importiert werden. Ein leistungsfähiger PC ist Pflicht.Die TIFF-Datei sollte nach den Regeln der Bildbearbeitung verbessert werden: eventuell Druckraster glätten, Farbe, Helligkeit und Kontrast verbessern, unbedingt Unscharf maskieren (schärfen), eventuell Dateigröße reduzieren durch Modus "indizierte Farbe" mit 256 Farben, u.s.w.


    Zum Kalibrieren kann man sich die Koordinaten markanter Punkte (Straßenkreuzung, Mitte einer Brücke,...) aus Google Earth suchen und abschreiben. Kartendatum und Projektion stehen im günstigsten Fall auf der Karte. Anderenfalls wird es etwas komplizierter. Versuch und Irrtum kann auch funktionieren. Projektion WGS84 ist bei aktuellen Karten häufig. Falls für CGPSL bereits eine kalibrierte Karte der gleichen Gegend vorhanden ist, kann man sich die neu kalibrierte Karte halbtransparent darüberlegen und erkennt optisch, ob Deckungsgleichheit erzielt wurde. Wenn die PDF-Datei bereits verzerrt geliefert wird, dann sind mehr Kalibrierungspunkte erforderlich. Eine absolut ordentlich kalibrierte Karte ist auf diesem Wege nicht zu erwarten, aber eine zur Navigation brauchbare auf jeden Fall.
    Beispiel: Die Radwanderkarte der Insel Öland liegt in grob aufgelösten PDF im Internet, kann aber über CGPSL kalibriert und mit Twonav verwendet werden: http://www.cyklapaoland.se/pages.asp?r_id=85097

    ...Kann ich mit CompeGPS Land ein *.pdf in ein akzeptiertes Format umwandeln? Wenn ja, wie stelle ich das an?

    Nein, CGPSL kann PDF-Dateien weder öffnen noch importieren. Weiter oben hatte ich einen Weg von PDF zu CGPSL bereits beschrieben. PDF in Bildbearbeitungsprogramm öffnen, als TIFF speichern und dieses Tiff in CGPSL kalibrieren und in RMAP-Karte umwandeln.

    Da es einen erheblichen Preisunterschied gibt, spricht nichts gegen einen Kauf von CGPSL und eventuellen späteren Kauf von QuoVadis. Land für 45 EUR im Sonderangebot für alle TwoNav-Besitzer - da würde ich kein Problem sehen. Auch der Normalpreis war mir gemessen am Nutzen nicht zu hoch. Außerdem erleichtert der Besitz von Land die Installation von Karten und die Lizenzverwaltung über "my Twonav".


    QuoVadis lässt sich kostenlos einige Tage testen. Ich benötige dieses Programm bisher nicht. Bedienung und Stabilität waren für meine Bedürfnisse ungeeignet.


    Falls jedoch Karten erworben werden sollen, die es nur von QuoVadis gibt, falls freie Garmin-Karten auf TwoNav exportiert werden sollen oder irgendeine spezielle Funktion benötigt wird, dann verschieben sich die Auswahlkriterien zu QuoVadis. Der Gebrauch beider Programme - je nach Aufgabe - kann nicht schaden.

    Zur vorhandenen Hardware mit Android kann ich nichts sagen. Ich verwende CompeGPS Land auf einem Windows-PC, melde mich bei MyTwonav in meinem Kundenkonto an und installiere die Karten zunächst auf meinem PC. Der Downloader wird zur Installation angeboten und ist danach im Startverzeichnis und im Programmverzeichnis sichtbar. Allerdings startet das Programm automatisch, wenn über MyTwonav eine Installation gestartet wird. (Der Programmstart aus dem Startmenü wäre nur sinnvoll, um manuell ein Update auf die aktuelle Version zu beginnen). Eine Android-Version des CompeGPS-Downloaders gibt es nach meiner Kenntnis nicht.


    Liegen die Karten auf dem PC im Verzeichnis CompeGPS/maps, dann genügt einfaches kopieren zum Mobilgerät, z.B. über eine Speicherkarte. Lizenzierte Karten lassen sich freischalten, wenn das Mobilgerät per WLAN mit dem Internet verbunden ist und die Kunden- sowie Lizenzdaten in Eingabemaske getippt werden.


    Eine direkte Installation zum Mobilgerät setzt voraus, dass sich das Android-Gerät im Massenspeichermodus befindet. Wenn das nicht möglich ist, bleibt nur der Weg über CompeGPS Land. Die Anschaffung lohnt sich nach meiner Meinung sowieso.

    Neben diversen Garmin-Geräten kommen auch Modelle von CompeGPS in Frage: TwoNav Sportiva 2+http://www.compegps.de/produkte/gps/twonav-sportiva2+/ oder
    TwoNav Ultra http://www.compegps.de/produkte/gps/twonav-ultra/
    Herz- und Trittfrequenz können beide Geräte messen. Software und Karten sind identisch. Volumen und Displaygröße sind beim Ultra geringer (Zielgruppe Rennrad).
    Die Auswahl eines GPS-Gerätes sollte sich vor allem auch nach den gewünschten Karten richten. Welche Länder? Welche Karten? Vorbereitete Touren nachfahren oder unterwegs automatisch berechnen lassen?

    Die Topo Schweden wird von CompeGPS gerade "überarbeitet" und ist bald wieder verfügbar.


    Die Schweden-Karten sind seit 06.07.2013 wieder im Kartenshop von CompeGPS gelistet: Preis 12 EUR je Kachel 1:50.000. Südschweden bis Höhe Stockholm würde damit 1.380,00 EUR kosten. Andere Kartenmaßstäbe werden nicht angeboten.