Alles anzeigenAlles klar :D. Ich hab einfach nicht verstanden, dass es mit der Straßennavigation von Garmin auch offroad völlig unmöglich ist, sich zu verlaufen, so dass es eines Hinweises über einen Fehler beim Abzweigen oder eben Nichtabzweigens niemals bedarf.
Inzwischen habe ich aber verstanden: Schon bei einem Straßennavigationssystem im Einsatz auf der Straße ist es absolut ausgeschlossen, sich zu verfahren. Da müssten schon solche irrwitzig unwahrscheinlichen, geradezu unvorstellbaren Ereignisse eintreten wie etwa,
- dass der Fahrer beim Fahren abgelenkt ist oder
- dass die Ansage zu früh oder zu spät kommt oder
- dass die Ansage angesichts einer komplexen Straßenstruktur mit übereinanderliegenden Straßendecks unübersichtlich ist, oder
- dass eine Straße nicht mehr existiert,
- oder die dritte Abzweigung in einem Kreisverkehr plötzlich zur vierten mutiert ist (weil sich die davorliegenden um eine vermehrt haben)
- oder eine nicht verzeichnete private Zufahrtsstraße mit einer öffentlichen Straße verwechselt wird
- oder die Wegführung laut Beschilderung und die Wegführung laut Navigationssystem nicht übereinstimmen
- oder das Navigationssystem mal einen Aussetzer hat
- oder das Navigationssystem irrtümlich die scharfe Kurve der Hauptstraße als ein Abbiegen interpretiert
- oder der Fahrer umgekehrt irrtümlich eine abknickende Vorfahrtsstraße als geradeaus interpretiert.
Weil derartige Konstellationen nur in der Theorie denkbar sind, aber in der Praxis nicht vorkommen, weisen auch Straßennavigationssysteme die Autofahrer niemals an, zu wenden. Ebenso berechnen die Navis die Route niemals neu (schon gar nicht etwa mit einem Hinweis).
Es gehört in das Reichen der Mythen und Legenden, dass Autofahrer mit ihren hochmodernen viele tausend Euro teuren Navigationsgeräten schon einmal falsch geroutet wurden und in eine Dauerschleife gerieten, aus welcher sie nur durch ein Missachten der Navigationsanweisungen ausbrechen können.
Und wenn es schon in unserer hochkomplexen, völlig ungeregelten, wild wuchernden Straßenverkehrslandschaft unmöglich ist, sich mit einem Straßennavigationssystem zu verfahren, um wie vieles mehr ist es da nicht ausgeschlossen, sich mit einem Straßennavigationssystem in der streng normierten, einheitlichen, übersichtlichen, statischen und minutiös erfassten Naturlandschaft zu verlaufen?
Falls überhaupt, kann ein "Verlaufen" nur so Trotteln passieren, die etwa auf den Weg oder schlimmer noch auf die Umgebung achten und sich vielleicht noch an Seilversicherungen festhalten, statt sich ausschließlich auf das Display des GPS-Geräts zu konzentrieren... :D:D:D
Wollen wir wetten, dass es in einiger Zeit den Kursabweichungsalarm auch bei Tracks wieder gibt? Garmin kann sich einen derartig derben Schnitzer auf längere Sicht gar nicht leisten.
Als ich vor vielen Jahren meine Enttäuschung über viele Schwächen des 60 Csx zum Ausdruck brachte - etwa die fehlende Ladefähigkeit von Akkus im Gerät oder den schon damals völlig überholten USB-1-Anschluss oder die fehlende Richtungsvorgabe-Möglichkeit bei TracBack oder (genau so!) die unzureichenden Möglichkeiten zur automatischen Berechnung von Routen (bzw. Tracks), da gab es auch viele "hochkompetente" User hier, die die Kritik in das Lächerliche zu ziehen versuchten und "erklärten", warum es technisch gar nicht anders ginge oder zumindest völlig abwegig wäre.
Nun ja... ein Blick auf die Features der heutigen Geräte reicht :D.
Und nochmals: Selbst wenn Garmin-Geräte und Karten perfekt wären und wirklich jeder noch so neue wie alte Pfad in den Karten verzeichnet wäre:
Es wird tatsächlich auch weiterhin vorkommen, dass Menschen sich verlaufen :D. Dies mag fast so sicher ausgeschlossen sein wie etwa ein Supergau in einem japanischen Kernkraftwerk. Aber ganz ausgeschlossen ist es doch nicht :D.
Vielleicht werde in den Beitrag noch lesen.