Beiträge von mike_hd

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Kritisch ist es, wenn der Himmel etwas bedeckt ist, aber noch recht hell. Da ist das Dispaly manchmal schon nicht so einfach abzulesen, und da würden 100% Beleuchtung helfen.
    In der vollen Sonne und sobald es etwas dunkler wird, ist die Ablesbarkeit kein Thema.


    Schlecht ist meines Erachtens der lange Zeitraum, in welchem nur 50% der Beleuchtung zur Verfügung stehen.

    Also, ich habe mal Batterien im Oregon 300 ausprobiert und zwar Conrad energy. Einstellung 100% Beleuchtung für 1 Minute, unterwegs beim Wandern/Geocaching.


    Laufzeit waren 11:30 h, hätte ich jetzt auch nicht erwartet.
    Aaaaber: nach ca. 4 h geht die Anzeige auf zwei Balken zurück und ab da steht für den Rest der Laufzeit nur noch 50% der Beleuchtung zur Verfügung.

    Grund für solche Aufhänger können defekte/korrupte GPX-Dateien sein. Dann muss man beim Gerät den Massespeichermodus erzwingen (findet man hier im Forum) um diese GPX zu löschen.
    Sowas kann entstehen, wenn z.B. eine GPX beim Ausschalten nicht vollständig geschrieben werden kann.

    Nur will der Fragesteller gar keine Karten kaufen, bzw. nur OSM nutzen. Deswegen wird zusätzlich zum Gerät noch TTQV + Rasterkarten eh keine Option sein. :p


    Für den OP scheint ein Oregon mit der openmtb und gelegentlicher Nutzung von Rasterkarten eh die optimale Variante zu sein.
    Aber derzeit will jeder die Leute auf Rasterkarten und das Aventura missionieren ...

    Man erkennt in der Argumentation von mike_hd und brainwave, dass eine starke Fixierung auf Garmin besteht.


    Da hast Du in gewissem Maße recht. Diese Hype um die Rasterkarten kann ich nicht ganz verstehen.


    Zur Planung gibt es nichts besseres als Rasterkarten, ganz klar und so handhabe ich das schon lange. Nicht zuletzt aus der Vor-GPS-Zeit her kommend. Nur, auf dem GPS reichen m.E. die inzwischen sehr guten aktuellen Vektorkarten völlig aus. Und die werden auch noch besser werden.


    Aber um so angenehmer, dass man jetzt auch auf Garmin-Geräte relativ einfach Ausschnitte von Rasterkarten machen, wenn es notwendig sein sollte.


    Deswegen brauche ich (und viele andere) aber trotz allem keine flächendeckende Rasterkarten auf dem GPSr.


    Das System Garmin+Vektorkarten+Rasterausschnitte ist einfach, schnell zu handhaben und relativ kostengünstig.


    Wer mehr braucht, muss halt auch mit mehr Kosten und Aufwand kalkulieren.

    Die kostenlosen SRTM 1 Höhendaten sind in TTQV für diese Zwecke wichtig. Wo bleibt in diesem Bereich Mapsource? Schon kommen Zusatzttools ins Spiel und alles wird kompliziert. In BW und Bayern habe ich 25 Meter Höhendaten in TTQV integriert.


    Schlechtes Beispiel: In den aktuellen Garmin-Topos ist ein DEM immer dabei und damit auch die nötigen Höheninformationen.

    Für ein Garmin Gerät benötige ich Mapsource+Gerät
    für einen Aventura benötige ich TTQV oder CGPSL+Gerät

    Der Einarbeitungsaufwand ist etwa gleich, wobei bei TTQV ein sehr gutes Firmen-Forum, mit direkter Progi-Anbindun, zur Verfügung steht, neben den Akteuren hier.


    Ganz so einfach ist es nicht.


    Eine Vektorkarte auf ein Garmin zu kopieren ist einfach, weil ein einziger Schritt.


    Um nicht die Nachteile der Rasterkarten zu haben (Thema rein/rauszoomen, Routingfähigkeit) braucht es Multilevel-Karten und zusätzlich Vektorkarten.
    Das macht man, vorallem als Neuling, nicht mal so ad hoc. Und gerade TTQV ist am Anfang schon etwas schwierig.


    Insofern ist die Handhabung von Rasterkarten schon aufwendiger als bei Vektor.


    Bleibt nicht zuletzt der Kostenfaktor, der bei einer Raster-/Hyridlösung höher als bei Vektorkarten ist.

    Nun ja, aktuelle Vektorkarten nutzen die Vektortechnik bisher nur rudimentär.


    So kennen diese Karten bisher nur die Linie (oder Polylinie) als Element, welche sich für die Darstellung von Kurven halt nicht eignet. Daher müssen aus Bögen viele kleine Geraden gemacht werden, was natürlich die Datenmenge erheblich erhöht.


    Man müsste also Bögen und auch Splines verarbeiten können, dann würde die Datenmenge um Faktoren kleiner werden. Klar, wenn ich statt z.B. vier Elementen für eine Kurve nur eines benötige, ist die Datenmenge schon mal um 75% reduziert (ok, nicht ganz ...).

    Ist keine fehlerhafte Einstellung, ist von Garmin so "gewollt", damit die Leute auf Basecamp umsteigen. Bei Basecamp wird der Speicher direkt ausgelesen, d.h. Änderung an WPs etc. in Basecamp werden auch im Gerät ausgeführt.

    Das unterlegen von Vektorinformationen unter eine Rasterkarte mag ja eine Rasterkarte aufwerten nur stellt sich die Frage warum dann nicht gleich eine gut gemachte Vektorkarte nehmen?
    Klar werden die verfügbaren Speichermedien immer größer nur warum muss man deshalb das wirklich notwendige Datenvollurnen unnötig aufblähen.


    Meine Rede: Aktuelle Karten werden alle aus Vektordaten erzeugt. Es ist also nur ein Frage, wie die Vektordaten gerendert werden (sieht man schön an den verschiedenen Karten auf Basis der OSM-Daten, Vektor und Raster) und der Geräte, welche diese Daten entsprechend darstellen.


    Zu den russischen Karten, welche auch für die MapWel-"Vektorisierung" von Bulgarien verwendet wurden: Die Karten sind über 30 Jahre alt und in weiten Bereich mehr als überholt. Was das ein Geschrei wäre, wenn jemand 30 Jahre alte Vektordaten anbieten würde ...

    Habe mir mal die OSM angesehen, in Städten ist diese besser als die von 4x4travel, dafür hat diese mehr Offroad-Tracks.


    Die All in one Garmin OSM-Karte für Europa hat übrigens den nördlichen Teil von Tunesien mit drauf, halt bis zur Höhe von Malta.