Beiträge von nordlicht

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Kann eine Funk- oder Radarstation oder etwas ähnliches da rein gefunkt haben? Ansonsten hätte ich keine Erklärung für diese Aufzeichnung. Ihr?


    Moin Heinz,


    doch, die Schotterpiste ist inzwischen asphaltiert ;),die Westrampe vom Stilfser Joch ist im oberen Teil teilweise neu trassiert worden, die alte Trasse war unter den Schneeresten zu sehen, als wir am 15.06.09 übers Joch sind. Mein Track von dem Tag sieht an der Stelle genauso aus wie deiner, auf dem Bild, das Anton reingestellt hat, kannst du dir die Baustelle ansehen. Das Kartenmaterial von Garmin hat da offensichtlich noch den alten Stand.

    Von iGO8 gibt es m.W. auch eine PC-Version, such mal bei den Car-PC-Anbietern danach. Navilock hat letztes Jahr auch noch PC-Navigationssoftware verkauft, aktuell ist bei denen aber nur noch die LKW-Version auf der Webseite.


    Den PTV-Reiseplanern (Marco Polo Großer Reiseplaner, ADAC-Reiseplaner, Motorrad-Touren-Planer, alle haben eine GPS-Schnittstelle) ab Version 2006 konnte man mit einem Add-On namens GPS Pilot auch das Sprechen beibringen, dürfte aber schwer sein, das jetzt noch aufzutreiben, zuletzt habe ich es bei Navilock in der "Nicht mehr lieferbar"-Ecke gesehen. Ansonsten war das die preiswerteste europaweite Notebook-Navigation: 40 Euro für den Planer inkl. Karten, 30 Euro für GPS Pilot.

    Die dazugehörigen Gitter sind teilweise kodiert, um die Genauigkeit der Karten zu verschleiern. (Nein kein Witz)


    Hallo Joern,


    in meinem Datenmüll habe ich so eine Karte gefunden:


    Maßstab 1:50k
    schwarz-weiß-Druck
    horizontales Datum S42
    vertikales Datum Kronstadt
    Ausgabe 1988


    Die Eckkoordinaten sind aufgedruckt, das Blatt deckt den Bereich von 16°45'E bis 17°E und 51°50'N bis 52°N ab. Für das aufgedruckte Gitter habe ich ein paar Minuten gebraucht, es handelt sich um ein 6°-Gauß-Krüger-Gitter, aber um 3° nach Westen verschoben. Meinst du sowas mit Kodierung?

    Bei Touratech habe ich bis jetzt noch nichts gefunden...


    Hallo Roland,


    vermutlich arbeiten sie noch dran. Du kannst dir auch was aus dem Richter-System zusammenstricken, eine Richter-Aufnahme für den Aventura gibt es bei Compe im Webshop (wird die nicht sogar mitgeliefert?). Beim PDA auf meinem Gespann habe ich z.B. die Fahrradhalterung verwendet, funktioniert ausgezeichnet und hat nur etwa 4 Euro gekostet. Bezugsquellen in Deutschland z.b. http://www.reichelt.de (links oben ins Suchfeld richter halter eingeben) oder http://www.haid-services.de/kf…gps-halterungen/index.htm.

    Du wirst Sie vermutlich mitbringen lassen müssen. Ich kenne jedenfalls in Deutschland keine Quelle für die ordentlichen topographischen Karten des WIG.


    Hallo Joern,


    die einzige mir bekannte deutsche Quelle ist Mapfox, die haben sie aber auch nicht auf Lager:


    http://www.mapfox.de/blattschnitt_WAGRU47.php
    http://www.mapfox.de/WG_45.php
    http://www.mapfox.de/WG_491.php
    http://www.mapfox.de/WG_498.php


    Die polnische Kartographie hatten wir ja vor einiger Zeit schon mal im TTQV-Forum diskutiert, da weiß ich, was mich erwartet. Die KDR habe ich mir schon mal angesehen, die kommt als Backup in Frage, ansonsten ziehe ich aktuelles Kartenmaterial mit polnischen Ortsbezeichnungen vor.


    Mapfox verkauft auch die Karten des polnischen Verlags PPWK Copernicus. Falls du die kennen solltest, was hälst du davon?

    N'Abend zusammen,


    Ende August wird es voraussichtlich für zwei Wochen in den wilden Osten gehen. Mein Kartenbestand tendiert da gegen Null, und bevor ich Geld für druckfrisches Altpapier ausgebe:


    Welche Papierkarten sind für die polnische Ostseeküste, Ermland und Masuren zu empfehlen? Bevorzugte Maßstäbe 1:100k und 1:200k, ein geografisches Gitter sollte auch drauf sein.


    Empfehlungen für Pensionen/B&B/JuHes für die Gegenden sind ebenfalls willkommen :)

    wisst ihr zufällig, ob es Tiefenkarten von den beiden oben genannten Seen (Foxen u. Stora Le) gibt?


    Hallo jogi,


    du hast die Frage ja auch schon in einem deutschen Anglerforum gestellt, wühl dich mal durch die schwedischen Anglerforen, die schwedischen Anglerverbände haben sowas, allerdings wohl nur in Papier. An die Karten des SMHI kommst du als Privatperson nicht ran.


    Die Friluftskartan enthält meines Wissens keine Tiefenangaben.

    Hallo Roland,


    Dafür verliere ich aber die entsprechenden Details mit kleinerem Zoom, oder ?


    nein. Die im TTQV-Exportfenster eingestellte Skalierung bestimmt die tatsächliche Größe, mit dem Zoomfaktor kannst du den exportierten Kartenausschnitt beeinflussen. Probiere es einfach mal mit einem kleinen Abschnitt aus.

    Gibt es ein Größenlimit, Gerd?


    Hallo freeday,


    ich bin zwar nicht Gerd, antworte aber trotzdem. Prinzipiell gibt es zwei Größenlimits, unabhängig von der TTQV-Version:


    Selbstgescannte oder lizenzfreie Karten: Limit ist die Speicherausstattung deines Rechners, also eine technische Grenze. Die zu konvertierende Karte muß am Stück in einen zusammenhängenden RAM-Bereich des Rechners passen, das hängt mit der Speicherverwaltung von TTQV zusammen.


    Lizenzierte, kommerzielle Karten (AMAP, TopXX, Kompass etc.): Limit ist die vom jeweiligen Lizenzgeber gestattete Größe, also eine juristische Grenze. Da gibt es ziemliche Unterschiede. So hat z.B. EADS bei den auf dem Geogrid-Viewer basierenden Karten (AMAP, TopXX, dt. Generalkarte) ein sehr restriktives Lizenzmodell, da sind die möglichen Abschnitte relativ klein.


    Bei lizenzierten, kommerziellen Karten ist die juristische Grenze in der Regel sehr viel früher erreicht als die technische Grenze.

    Kannst es ja mal testen. Ich hatte schon exFAT versucht. Aber das tat es nicht. Es ist halt nur FAT32 spezifiziert.


    Hallo ihr beiden,


    exFAT-Unterstützung gibt es erst ab Windows CE6, im Aventura werkelt CE5. NTFS wird auch nicht funktionieren, weil dem CE-Kernel m.W. die dafür nötige Funkionalität fehlt.

    Hallo Joern,


    Gerd, mir und vielen anderen Usern schwebt da eine große ECW-Karte pro Land vor, welche wir auf allen Hardware-Systemen verwenden können.


    Das ist einer der Gründe, warum OziCE auf meinem PNA im Auto seit einem dreiviertel Jahr und bei großen Karten seit ein paar Monaten auch auf dem PDA den Rasterkartenjob macht. OziCE liest auch ECW, allerdings ohne die Georeferenzierung darin, die muß man vor der mobilen Verwendung kurz mit der PC-Version rausziehen und in einer separaten map-Datei speichern. Bisher bin ich mit dem 2GB-Dateigrößenmaximum ausgekommen, weil ich hauptsächlich Maßstäbe von 1:100k bis 1:200k benutze. Der PNA hat aber ein erstklassiges 800x480-Display, darauf sind auch pixeltreu angezeigte Abschnitte der Top50 sehr gut lesbar, meine Ansprüche steigen hier also.


    Beispielrechnung:


    Garmins Rasterkartenwerk DD50 ist ein Pixelmonster mit 136192x184320 Pixeln, als etwa 25 GigaPixel, und hat 8 bit Farbtiefe, was unkomprimierte 25 GB ergibt. Als ECW mit dann 24 Bit Farbtiefe und Kompressionsverhältnis 10:1 kämen am Ende grob 7,5 GB für Deutschland im Maßstab 1:50k raus, mit Kompressionsverhältnis 20:1 könnte man das unter die 4GB-Grenze drücke, um den Preis sichtbarer Artefakte. Auf 1:25k hochgerechnet werden das mit Kompr. 10:1 etwa 30 GB, mit 20:1 immer noch etwa 15 GB.


    Ich schätze das es durchaus auch 32 Gigabyte sein könnten, wenn man die TOP10 in Ostdeutschalnd, Bayern, NRW und BW mit heran zieht. Bei Karten von Frankreich, UK und Spanien dürften ähnlich Mengen zusammen kommen.


    Auch meine Meinung.


    Dher diskutieren wir gerade ob eine Kombination aus TTQV oder CompeGPs mit dem Globalmapper die ideale Lösung ist. Oder ob es vielleicht sinnvoller ist das private *.rmap Format von CompeGPS zu verwenden. oder ob es sinnvoll ist TTQV und CompeGPS trotz der dann fälligen Lizenzkosten aufbohren zulassen. Oder oder. Es ist Quasi die die Diskusion darum, wie wir die neuen Möglichkeiten, die uns die PNA's jetzt bieten künftig nutzen können/wollen/dürfen.


    Das wird letztlich in den beiden Unternehmen anhand der Marktlage entschieden werden. Für mich ist Global Mapper inzwischen ein unverzichtbares Werkzeug für die Kartenaufbereitung, insofern stellt sich diese Frage für mich nicht mehr. Aber wenn ich mir den allgemeinen Support hier oder im TTQV-Forum ansehe, dann führen wir gerade eine sehr abgehobene Diskussion unter sehr fortgeschrittenen Anwendern, bei der uns die breite Masse mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr folgen kann. Ich hatte schon bei meinem letzten Posting überlegt, ob man diese Formatdiskussion aus dem Thread rausnehmen und in einen eigenen Thread verschieben sollte, vielleicht kann einer der Mods mal sehen, ob das möglich ist, ohne den Verlauf des Threads kaputtzumachen.


    Deine Für-und-wider-Liste bei den Dateiformaten paßt aus meiner Sicht. In Australien und Neuseeland werden die digitalen Karten von Hema übrigens direkt als ungeschützte ECW-Dateien auf die DVDs/CDs gepreßt, in den Begleitheftchen wird ausdrücklich auf die Verwendbarkeit mit gängiger GPS- und GIS-Software hingewiesen, die Dateien für den dort dominanten OziExplorer sind auch gleich mit auf den Silberscheiben. Sowas für Europa wäre toll...


    Ebenso wünsche ich mir aber Geotiff-Unterstützung auf dem Mobilgerät, weil ein verlustlos komprimiertes, gekacheltes Geotiff mit 8 bit Farbtiefe, was für Karten völlig reicht, deutlich kleiner ist und deutlich besser aussieht als ein ECW gleicher Pixelanzahl mit 24 bit Farbtiefe und verlustbehafteter 20:1-Komprimierung, bei vergleichbarer Performance. Zudem fallen bei Geotiff keine Lizenzkosten an.

    Hallo Gerd,


    Der Aventura ist mit den kleinen Kärtchen, aus Lizenzgründen, total überfordert.


    Das verstehe ich jetzt nicht. Was habe welche kleinen Kärtchen mit welchen Lizenzgründen zu tun und warum ist der Aventura mit kleinen Kärtchen überfordert?


    Groß-ECW gehen nicht aus Lizenzgründen.


    Das stimmt so nicht, beim Lesen ist die Größe egal. Über 500 MB schreiben kostet Lizenzgebühren.

    Hallo Joern,


    Ich bin der Meinung das man in ECW alle möglich und unmöglich Projektionen, Kartenbezugssysteme und Gitter packen kann, quasie alles das was in EPSG so drin steht.


    im Prinzip ja, nutzbar aber nur in dem Umfang, den ER Mapper/Leica Geosystems in den zugehorigen Bibliotheken implementiert hat. In der Hilfedatei vom ECW Header Editor sind Listen der möglichen Projektionen und Bezugssysteme.


    Ein Geotiff-Header kann dagegen jeden EPSG-Code aufnehmen, die lesende Software muß ihn dann nur noch verstehen.


    Um auf den Aventura und TwoNav und die rudimentäre ECW-Unterstützung zurückzukommen: Bei meinen ersten Experimenten hat TwoNav bisher nur ECW-Dateien mit UTM und WGS84 im Header gelesen und angezeigt, ich habe allerdings mangels Zeit noch nicht weitergeforscht. Wenn TwoNav tatsächlich nur die genannte Kombination unterstützt, ist die ECW-Fähigkeit wirklich sehr rudimentär und nur was für Leute, die sich ihr Ausgangsmaterial mit Global Mapper passend frisieren können.

    Hallo Joern!


    Das ECW Format ist ein Industrie-Standard. Dieser ist eigentlich nicht für Speicherkarten gemacht. Das RMAP-Format ist auf minimale Zugriffe auf die SD-Karte oder ähnliche Spreichermedien optimiert.


    Was den Speicherkartenzugriff betrifft, steht ECW nicht schlechter da als jedes gekachelte Format, es muß nur der Bereich von der Speicherkarte gelesen werden, der gerade zur Dekompression benötigt wird.


    Das ECW-Format ist ein sehr kompatibler Container für alle möglichen Unterformate.


    Meines Wissens ist ECW genau das nicht. Ein Containerformat für Geodaten ist z.B. GeoPDF, da kann man alles mögliche reinpacken, auch eine Mischung aus Rasterdaten und Vektordaten. Das USGS ist gerade dabei, seine downloadbaren Karten auf dieses Format umzustellen.


    ECW wurde m.W. entwickelt, um sehr große Bilddateien im GB-Bereich, wie sie bei zusammengesetzten Satellitenaufnahmen und Luftaufnahmen entstehen, mit vergleichsweise kleinen Ressourcen handhaben zu können. Das Kompressionsverfahren ist eine Weiterentwicklung des JPEG2000 in der Art, das die Dekompression einzelner Teilbereiche möglich ist, ohne die ganze Datei zu dekomprimieren, grob vereinfacht ist das mit einer Kachelung vergleichbar.


    Die JPEG-Basierung zeigt auch schon auf den Nachteil von ECW, es schleppt immer 24 bit Farbtiefe mit, auch wenn das Quellmaterial weniger hat. Beispiel: Die Top200 ist als ECW-Datei mit 24 bit Farbtiefe und Kompression 20:1 etwa 1,2 GB groß (läuft übrigens sehr gut in TwoNav auf einem N560), als LZW-komprimierte Geotiff hat sie gerade mal 294 kB, weil dabei die ursprüngliche Farbtiefe von 4 bit erhalten bleibt. Insofern halte ich ECW bei Rasterkarten nur für die zweitbeste Lösung, bei Fotos jeder Art ist es dagegen sehr gut.


    Ab Kartengrößen von 500 Mbyte ist ECW allerdings unbrauchbar für Speicherkarten sind momentan Tiles mit 2000 MByte (Fat16 Schranke) optimal.


    Da widersprichst du dir selber. Lies es bitte noch mal, vielleicht ist dir bei den 500 MB nur eine Null verloren gegangen. Die Dateigrößengrenze von 2 GB bei FAT16 ist richtig, bei FAT32 auf SDHC-Karten wären 4 GB möglich, inwieweit das sinnvoll ist, hängt von der Leistungsfähigkeit der Hardware ab.



    Hab mir erlaubt, im Zitat die schließende Klammer in den Link zu schieben, dann funktioniert er auch ;)