Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    1.Frage: geht ein Routen (dem Track entlang) beim Trackback auch ohne Luftlinie
    2.Frage: Was geht auf dem Gerät bei Luftlinienrouting ab
    3.Frage: Was müssen für Datenfelder aufs Gerät für Luftlinie damit das überhaupt was bringt.



    Hallo Stefan,



    1. Das TracBack oder Trace back (kommt von "zurückverfolgen", nicht von "Track") funktioniert bei Garmin technisch fast wie eine Luftlinienroute.


    Wie in meinem letzten Beitrag beschrieben ist es primär dafür gedacht, einen bereits abgelaufenen Weg zurückzuverfolgen.


    Es gibt aber qualitative Unterschiede zur Route, weil man beim TracBack im Track log dummerweise auch viele für die Navigation unwichtige Positionen ansteuert. Deswegen kannst Du mit dem Richtungspfeil nicht immer was anfangen.


    2. Die Luftlinienroute ist eine Aneinanderreihung von richtungsorientierten Navigationen, wobei man die charakteristischen Eckpunkte der Wegstrecke ansteuert.


    3. Die Frage nach den Datenfeldern ist gut, denn eine Navigation wird erst dann effektiv, wenn man sich die richtigen Informationen anzeigen läßt.


    Bei der Navigation auf Wegen hat sich für die Kartenseite bewährt: links Entfernung zum nächsten Wegpunkt, rechts Entfernung oder Restzeit bis zum Ziel. Man folgt einfach dem Weg bis man sich der nächsten Kreuzung annähert und biegt dort der Route folgend ab.


    Bei der Navigation auf See oder sonstigen Outdoor-Anwendungen werden auch viele andere Datenfelder verwendet. Beim Arbeit mit der Kompaßseite sind Kurs und Peilung zwei wichtige Werte.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,



    die Diskussion ist ja seit gestern recht lebendig geworden :)


    Ich hab's kurzehand auf dem Heimweg mit meinem Vista Cx mal ausprobiert. Installiert sind die Basiskarte, die City Navigator u. Topo Deutschland.


    1. Bei Aktivierung aller Karten (= City Navigator sichtbar) bekomme ich einen gewohnt "kleinen" Kreis,


    2. bei Abschaltung der Detailkarten wie City Navigator und Topo (= nur Basiskarte an und sichtbar) vergrößert sich der Kreis, wie hier berichtet,


    3. bei Abschaltung aller Karten kommt es wieder zum gewohnt kleinen Kreis.


    4. Die versuchsweise An- und Abschaltung der Funktion auf Straße halten (Lock on road) zeigte bisher keinen Einfluß der Funktion.


    Beim Versuch hatte ich gute Empfangsbedingungen und befand mich über 1 km von den nächsten Straßen auf der Basemap entfernt in der Innenstadt.


    Die Vergrößerung oder generell eine Veränderung des Kreisdurchmessers habe ich also nur bei Anzeige der Basiskarte beobachtet. Ohne Karten oder mit Detailkarten bekomme ich die gewohnt kleinen Fehlerkreise.


    Relativ sicher scheint mir nur, daß der geschätzte Positionsfehler auch auf den aktuellen Geräte etwa wie beschrieben berechnet wird, wie die Ergebnisse ohne Karten und mit Straßendaten zeigen.


    Warum der Kreis nur auf der Basemap explodiert, erschließt sich mir somit noch nicht eindeutig. --- Ich werde es aber auch nochmal wie JLacky mit der Topo probieren, oder vielleicht näher an einer auf der Basemap verzeichneten Straße. Ich sehe jedenfalls noch nicht, ob die EPE hier tatsächlich mit einer geschätzten und in der Firmware hinterlegten Kartengenauigkeit faktoriert wird, oder ob sich die Programmierer mit einem ihren Dead-reckoning- oder Snap-to-Tricks selbst ein Bein gestellt haben.



    viele Grüße


    Andreas

    Versuchs erst mal mit Displaypolierpaste (Zahnpasta geht auch) und lange mit einem Microfasertuch polieren, ohne großen druck.


    Auf glatten Acryldisplays geht es mit Sidol Kupferreiniger am besten, selbst bei ziemlich tiefen Kratzern. --- Bei Tatschskreens :) dürfte es schwieriger werden, weil die Teile meist eine folienartige, seidenmatte Oberfläche haben. Trotzdem viel Erfolg.


    Bin auch auf dem Motorrad auch bekennendes Displayschutzfolienweichei. :)


    Die Rechnung ist ganz einfach: bei Regen hinter Laster fahren, Laster schleudert Drecksoße auf dahinterfahrendes Motorrad, und die muß man von Zeit zu Zeit mal schnell mit dem Handschuh wegwischen.

    ich schnapp mir dann den nächsten halm und klemm ihn mit ein. ruhe ist. für stadtbewohner vielleicht nicht so einfach.


    Da kennst Du Berlin nicht. :)


    Meine Lösung lautet: Mülltone auf, Klapperplastikhalterung 'rein, Deckel zu und Softcase-Halterung von GPS-24 verwenden (wie schon geschätzte 842 mal empfohlen). :)


    Noch zufriedene Garminklapperplastikhalterungsbesitzer bitte nicht böse sein. --- Der Satireanteil dieses Beitrages liegt bei fast 100 %

    Ich meine ich möchte mir ne Tour anzeigen lassen über 600 Km nun gehe ich auf skalierung 100 o 200 km und möchte mir die Gesamtkarte anzeigen lassen.


    Eventuell Basemap abgeschaltet, oder keine Basemap für Europa?


    Die Basemap wird für die schnelle Berechnung großer Kartenauschnitte benötigt.


    Die Detailbegrenzung begrenzt nur die Anzeige der Details, aber der Prozessor muß bei großen Kartenausschnitten trotzdem die gesamten Datenmengen durchackern. --- Deswegen bringt die Option auch nix für die Performance.

    Könntet ihr mir den Unterschied der Kreisgröße in den Fotos erklären?


    Hallo Kurt,



    wie geschrieben, der Zusammenhang war mir neu, denn ich gehöre zu den vielen, die wahrscheinlich noch nie oder selten ohne Detailkarten arbeiten.


    Möglicherweise gibt es irgendeine Information außerhalb der Kartendaten, mit der die Kartengenauigkeit klassifiziert wird. Dafür spricht, daß ja auch das overzoom bei unterschiedlichen Vergrößerungen angezeigt wird, je nachdem, welche Karten an- und abgeschaltet ist.


    Die Basiskarte ist übrigens so ungenau, daß noch bis 3 km (!) overzoom angezeigt wird. Nur um eine Vorstellung zu vermitteln, welchen Wert die Karten bei einer Vergrößerung von 120 m hat.



    viele Grüße


    Andreas

    Also ich habe die Fahhradhalterung vom Ur-Legend (mit S/W-Display) und die ist mit dem Clip vom CX voll kompatibel.


    Ich gehe ganz stark davon aus, dass C und CX ebenso kompatibel sind. Die Gerätemaße sind ja gleich.


    Ja, C und Cx kann man beide auf der Garmin-Fahrradhalterung maltretieren :) (die Clips sind gleich), aber meine neuen Clips hatten entsetzlich viel Spiel in der Schiene der alten Halterung und waren insofern nicht kompatibel.

    Ich komme mit meinem GPS 72 bestens zurecht. Eigentlich schade, denn das GPSmap 76 Cx steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste.


    Hallo Günter, hallo zusammen,



    ja, der Hauptgrund für die Nutzung von Tracks sind Limitationen bei den älteren Geräten. --- Allerdings behalten einige diese Vorgehensweise auch noch beim Wechsel auf aktuelle Geräte bei, womit Potential der neuen Geräte verschenkt wird. Das gilt insbesondere, wenn man sogar Autorouten verwenden könnte, statt nur per Augenschein nach einem Track zu fahren.


    Das Tracklog per Track Back zurückzuverfolgen ist für Wanderer sicher eine sinnvolle Anwendung. Diese Funktion ist ja von Garmin auch dafür gedacht Navigationsmittel zu bieten, wenn man über keine geplante Route verfügt, aber den Weg schon abgelaufen ist.


    Tracks werden aber auch oft aus Bequemlichkeit verwendet, weil das Runterladen einfacher ist als eine Route selbst einzugeben. Ähnliches gilt auch für die Erzeugung von Tracks aus unterschiedlichen Programmen. Die Qualität der Ergebnisse läßt nur leider viel Raum für Probleme. Dabei sollte man trotzdem zwischen Tracks unterscheiden, die Wege als Konturen nachbilden, und Tracks, bei denen Trackpunkte nur an den Abbiegestellen plaziert wurden.


    Wie Dieter und Jola richtig beschrieben haben, ist das aktive Navigieren nach Konturen eine blöde Sache, denn es werden unnötig viele Zwischenpunkte angesteuert ("es piept dauernd"), und man muß ständig aufpassen. Man kann Konturen natürlich auch per Augenschein, ohne Richtungsnavigation ablaufen, sozusagen nach dem elektronischen "roten Filzstiftstrich" auf der Kartenseite, aber das hat auch seine Tücken ("zwei Wege in ganz spitzem Winkel"), und auch hier ist ständig Aufmerksamkeit gefordert. Die visuelle Methode halte ich auch nur bei langsamer Fortbewegung für akzeptabel, also wenn man kein Vehikel zu lenken hat.


    Tracks, bei denen Trackpunkte nur an Abbiegestellen plaziert wurden, kann man tatsächlich fast wie Routen --- wohlgemerkt Luftlinienrouten --- verwenden: Man kann sich die Distanz zum nächsten Wegpunkt anzeigen lassen und folgt dem Weg einfach, bis man in die Nähe eines solchen Punktes kommt. Da man aktive Navigationsanweisungen bekommt sich nur punktuell stärker konzentrieren muß, geht das wesentlich entspannter als die visuelle Trackverfolgung.


    Nur funktioniert eine Luftlinienroute genauso und besser, und ein gut strukturierter Track ist eigentlich genauso aufwendig zu erstellen wie eine gute strukturierte Luftlinienroute: Man muß die Abbiegepunkte intelligent, also letzlich immer manuell bestimmen.


    Im Gegensatz zum Track kann man in eine Route noch POI oder Wegpunkte integrieren, und auch auf der Karte gesetzten Zwischenziele wie Orte oder Straßen werden mit dem vollständigen Namen des Kartenmerkmals als nächster Routenwegpunkt angezeigt. Das verschafft mehr Überblick.


    Außerdem wird das Erstellen von Routen in MapSource durch eine smarte Magnetfunktion erleichtert: Die Auswahl springt in der Nähe von Orten, Kreuzungen etc. automatisch auf das Kartenmerkmal, so daß man nicht immer in den maximalen Vergrößerungen arbeiten muß (1 km Zoom reicht für die genaue Auswahl). Darüber hinaus kann man Routenwegpunkte unkompliziert verschieben.


    Abgesehen von älteren Geräten, außergewöhnlich langen Routen und klassischen Outdoor-Anwendungen fallen mir kaum Gründe ein, warum ich Tracks heute noch entgegen ihrem ursprünglichen Zweck verwenden sollte. Mit den Ergebnissen von Konvertierungen aus den bekannten Quellen bin ich ohnehin nicht überzeugt und empfehle mal zu überprüfen, ob eine kontrollierte Routeneingabe --- etwas Übung vorausgesetzt --- nicht unkomplizierter ist als die nachträgliche Bereinigung konvertierter Daten.


    (Mindestens) einen weiteren Grund habe ich natürlich vergessen: Weil man es so gelernt und immer schon so gemacht hat. :)


    Ergänzende Nennungen weiterer Gründe und Erfahrungen sind jederzeit willkommen.



    viele Grüße


    Andreas

    Nach meiner Meinung bezieht sich der GARMIN-Kreis genau auf die Daten, wie sin in dem Verweis bei www.kowoma.de beschrieben sind, den ich weiter Oben genannt habe.


    Hallo zusammen,



    JLacky, da bin ich ja erleichtert, daß mir der Zusammenhang mit der Kartengenauigkeit auch neu war :)


    Meine bisherige Erkenntnis war: Die GPS-Genauigkeit auf der Satellitenseite oder im Datenfeld entspricht 50 % der Messungen im angebenen Radius (50 % CEP, Circular Error Probable), der Genauigkeitskreis oder auch wahrscheinliche Fehlerkreis auf der Kartenseite entspricht 98,9 % der Messungen im angegebenen Radius (3 x Standardabweichung). Deswegen ist der Kreis auch immer mehr als doppelt so groß wie der Zahlenwert.


    Ich habe irgendwo mal gelesen, daß der geschätzte Positionsfehler (CEP, Estimated Position Error) aus den letzten (min. 5) Positionswerten berechnet wird, die auch für die Berechnungen im Geschwindigkeitsfilter verwendet werden. Garmin International sagt dazu aber nur: "Many folks have and will demand to know our specific calculations, but we consider these to be proprietary and we do not release the specific formulas."



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Horst,



    viel Wegpunkte sind schonmal verdächtig :)


    Hilfe ist einfach möglich, wenn Du die Route als Anhang zur Ansicht mitlieferst. Dann wird auch schnell klar, ob es um eine Auto- oder Luftlinienroute geht, und wie man es am besten macht.


    Grundsätzlich ist es eine Stärke der Routenfunktion, daß bei grauen Wegpunkten das angeklickte Kartenmerkmal und nicht der "verstümmelte" Name angezeigt wird. Ich vermute, daß sich eine andere Lösung empfiehlt.



    viele Grüße


    Andreas

    Der Kreis repräsentiert den Bereich innerhalb dessen ich mich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (ich meine es wären 95%) befinde. Wenn ich jetzt ungenaues Kartenmaterial verwende, wird dieser Kreis natürlich größer.


    Hallo zusammen,



    das kann doch aber nur dann ein Problem sein, wenn keine Detailkarten aktiv sind. Solange ich beispielsweise mit City Navigator oder einer Topo arbeite, bekomme ich erwartungsgemäß die üblichen Genauigkeitskreise, in denen die Position zu schätzungsweise 98 % liegt.


    In diesen Fällen wäre es doch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, die für die Übersichtsberechnung benötigte Basiskarte pauschal abzuschalten.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Herbert,



    danke für die Ausführungen.


    Ja, in der Tat unterstützen Ladesteuerungen für Konsumgeräte in der Regel leider nicht das, was ein gutes Modellbauladegerät kann. --- Deswegen finde ich die "Tips" der Hersteller auch als unpraktikabel.


    2 Jahre gute Kapazität bei normalem Gebrauch entspricht auch meinen Erfahrungen.


    Auf die Brandgefahr bin ich garnicht eingegangen, aber in der Tat gibt es dieses Problem auch, besonders häufig bei den billigen, sog. "China-Akkus".



    viele Grüße


    Andreas

    Wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, wäre mein Gerät kartenfähig, würde mich wahrscheinlich auch nur das Routing interessieren.


    Hallo Günther,



    welchen Zusammenhang siehst Du denn zwischen der Kartenfähigkeit und der Methode, d. h., welche Vorteile hast Du denn bei der Benutzung von Tracks gegenüber Luflinienrouten (bei GPS-Empfängern ohne Kartenplotter)?



    viele Grüße


    Andreas

    über "Track-Back" wird aus dem Track quasie eine Route, mein GPS 72 führt mich dann aktiv von Punkt zu Punkt.


    Hallo Günther,



    ich kenne die Funktion, aber für meine Anwendungen ist die Tracknavigation oder visuelle Verfolgung problematisch, und daher benutze ich im Regelfall Autorouten oder Luftlinienrouten.


    Ich habe an andere Stelle schonmal auf die Ausführungen von Uli Benker verwiesen, der sehr schön beschreibt, wann welche Option in Frage kommt. Leider ist es auch so, daß man sich eine Reihe von Problemen einhandeln kann, wenn man die eine oder die andere Methode auch in ungeeigneten Fällen verwendet, nur weil man es so oder so zuerst "aufgschnappt" hat.



    viele Grüße


    Andreas

    Hab hier ein Panasonic GD90 Handy von 1999 mit Originalakku. Ursprünglich hielt er drei Tage durch, jetzt etwas mehr als zwei: 8 Jahre alt das gute Stück. [...] Stand fast jede Nacht im Ladegerät und wurde ausgiebigst genutzt.


    Hallo Kai, hallo zusammen,



    eine glückliche Bilanz, wobei es bei Mobiltelefonen noch am besten geht: Die Akkunutzung folgt oft regelmäßigen Nutzungs- und Ladezyklen. Ob es bei täglicher Nutzung im Ladegerät auch geladen wurde, oder ob die Ladesteuerung nur im Bedarf geladen hat, ist eine andere Sache.


    Bei unregelmäßiger Nutzung wie bei einer Digitalkamera oder einem GPS-Empfänger sieht es anders aus. Die Akku liegt viel zu lange brach und wird viel zu oft auf Kosten der möglichen Ladezyklen nachgeladen.


    Im Wikipedia-Eintrag zu Li-Ion-Akkus findet man auch Hinweise auf Nachteile dieser Zellen: Die Kapazität eines Lithium-Ionen-Akkus verringert sich selbst ohne Benutzung mit der Zeit, hauptsächlich durch parasitäre Reaktion des Lithiums mit dem Elektrolyten. Die Zersetzungsgeschwindigkeit steigt mit der Zellspannung und der Temperatur. Eine Tiefentladung unterhalb 2,4 V kann den Akku dauerhaft schädigen. Hersteller empfehlen eine Lagerung bei 15 °C und einem Ladestand von 60%, ein Kompromiss zwischen beschleunigter Alterung und Selbstentladung. Ein Akku sollte etwa alle sechs Monate auf 40 bis 60% nachgeladen werden. Zur Zeit gilt die Faustregel, dass ein Li-Ionen-Akku nach ca. drei Jahren mehr als 50% seiner Kapazität eingebüßt hat. Generell sollte das Entladen unter 40% vermieden werden, da es bei "tiefen Zyklen" zu größeren Kapazitätsverlusten aufgrund irreversibler Reaktionen in den Elektroden kommen kann. Grundsätzlich ist es besser, Li-Ionen-Akkus "flach" zu zyklen, wodurch sich die Lebensdauer verlängert. --- Diese u. a. von Herstellern gegebenen Angaben werfen aber Fragen auf:


    Wie erkenne ich den Ladezustand eines Li-Ion-Akkus?


    Wie kann ich einen Akku auf 60 % nachladen, wenn die meisten Ladeelektroniken vollautomatisch arbeiten und nur eine einfach Kontrolldiode, beispielsweise gelb/rot = entladen, grün = geladen, haben?


    Wenn ich den Akku nur "flach" zyklen darf, wie komme ich dann in den Genuß der hohen Energiedichte?


    Wie richtig geschrieben wurde, der zûmo ist primär für den Bordnetzbetrieb gedacht, und bei häufiger Offline-Nutzung sind andere Geräte empfehlenswerter (IMHO).


    Vision 1001: Danke für den Verweis auf die Quelle.



    viele Grüße


    Andreas

    .Die Lebensdauer der Lithium-Ionen Akkus ist auch bei bester Pflege begrenzt und beträgt in der Regel nur 3 bis 5 Jahre ab Herstellung. Die Alterung setzt auch ein, wenn der Akku nicht benutzt wird. Allerdings wird der Akku nicht komplett unbrauchbar sondern verliert mit dem Alter lediglich etwas seiner Kapazität.


    Hallo zusammen,



    Ich habe nach leidlichen Erfahrungen mittlerweile eine ziemlich schlechte Meinung von dem, was das Marketing da über Jahre an Image über die Li-Ion-Technologie aufgebunden hat:


    Die Pflege dieser Akkus ist außerordentlich schwer, weil die Dinger nicht lange geladen bleiben und auch weder lange noch intensiv entladen bleiben dürfen. Angeblich soll man diesen Typ bei etwa 40 % Ladung lagern und erst unmittelbar vor der Anwendung aufladen. Das wird aber von der Ladetechnik nicht unterstützt, und was man mit geladenen aber nicht gebrauchten Zellen macht, oder wie man die Zustand bei mehreren Zellen ermittelt, ist auch völlig unklar. Von daher sind 3-5 Jahre illusorisch (IMHO). Die ersten Originalakkus halten typischerweise 2 Jahre, und wenn man sich Billigakkus nachkauft, dann kommt man durchschnittlich auf 6 bis 12 Monate brauchbare Kapazität. --- Die Zellen haben aber für die Gerätehersteller die Vorteile, daß sie die Lebensdauer der Geräte begrenzen, und in Anbetracht der Preise für verläßlich hochwertige Originalzellen wird der Käufer gleich zum Neukauf eines jüngeren Produktes "motiviert".


    Es hängt natürlich auch von den Verbrauchern ab, ob man sich von den genormten Batterieformaten weglocken läßt. Ich bevorzuge jedenfalls eine einfache Handhabung beim Batteriewechsel und frei Wahl des Herstellers. Mit guten NiMH Zellen, beispielsweise Sanyo NiMH 2xxx oder Sanyo eneloop läuft mein GPS-Empfänger um ein vielfaches länger als jedes Gerät mit proprietären Li-Zellen. Ähnliches gilt auch für Digitalkamera und MP3-Player.


    Woher stammt eigentlich der zitierte Text?



    viele Grüße


    Andreas

    Wie schätzt ihr das ein, will Garmin überhaupt die Geko Serie modifizerien - mit neuem Empfänger und vll USB-Anschluss?


    Ich erwarte da in den nächsten ein bis zwei Jahren nichts.


    Vermutlich wird Garmin darauf achten, daß es vom Marketing her Unterschiede zwischen den High-Tech-Handgeräten und den Einfachmodellen gibt. Wem das Geko zu klein ist, soll sich das equivalente eTrex-Modell kaufen.


    Darüber hinaus ist die Kombination von SiRF-Bausteinen mit hoher Stromaufnahme und den AAA-Zellen mit weniger Kapazitätspotential auch technisch keine gute Idee. --- Einziger Grund für eine Umstellung auf SiRF wäre, Kosten bei der Firmwareentwicklung zu sparen. Das hätte aber nur dann Vorteile, wenn Garmin konsequent alle Geräteserien bereinigt und einheitlich mit einer Empfängertechnik ausstattet, was aber sehr unwahscheinlich ist (IMHO).

    Der Hinweis auf die Suche ist OK, aber mit dem Text der Wiki-Einträge bin ich nicht glücklich.


    Hallo Horst,



    die Idee des Wiki ist, daß Du Beiträge selbständig ändern und verbessern kannst :)


    Ich empfehle aus meinen Erfahrungen heraus auch zwischen Aufzeichnungsfunktion (Track) und Navigationshilfe (Route) zu unterscheiden, und beide Datenmodelle im Normalfall dem ursprünglich Zweck folgend einzusetzen. Dafür spricht auch, daß nur die Routenfunktionalität eine "echte", d. h. aktive Navigationshilfe bietet.


    Tatsächlich ist es aber so, daß aus verschiedenen Gründen Track und Route wahlfrei eingesetzt werden, und tatsächlich kann man Tracks am PC erstellen, oder durch Konvertierung aus Routen generieren, oder auch umgekehrt. Welche Qualität diese Ergebnisse haben und welche Vor- und Nachteile beide Ansätze, ist eine andere Frage und wurde hier schon vielfach diskutiert, ohne daß ein richtiger Konsens erreicht wurde.



    viele Grüße


    Andreas