Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo,



    > Meiner Meinung nach sind es letztendlich fehlende oder falsche
    > Abbiegehinweise im Kartenmaterial.


    Italien ist bekanntermaßen mit Schwächen kartographiert. Das ist jedoch von diesem Problem unabhängig. Auch wenn es hierzulande mitunter falsche oder überholte Straßenverläufe gibt, gibt es eben unterschiedlich Fälle von abknickenden Vorfahrtsstraßen, die NAVTEQ entsprechend bewertet.


    Ein schönes Beispiel liefert der Ort Belzig in Brandenburg, bei dem man in beide Richtungen auf der B246 durchfahrend verschiedene Fälle findet:


    1. B246 von NO: Ansage links abbiegen Puschkinstr. auf Steinstr.


    2. B246 von SW: 2 x keine Ansage bei Y-Gabelungen Nimegker Str.


    Manche Anweisungen sind ja nur Hilfsanweisungen und für die meisten Leute entbehrlich, beispielsweise "Keep on ..." oder "Auf ...straße halten".



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Gibt es eine logischer Erklärung dafür? Helft mir bitte, das Garmin zu
    > verstehen.


    Dafür gibt es sicher eine logische Erklärung, die wenig mit Garmin sondern mehr mit den Parametern zu tun hat, die NAVTEQ vergibt.


    Ohne konkrete Beispiele sit das immer schwer.


    Eine abknickende Vorfahrt auch als Abbiegevorgang angezeigt,


    jedoch erfolgt keine Anweisung, wenn es logisch ist der Vorfahrtsstraße zu folgen, beispielsweise in einer Kurve,


    und es mag noch weitere Parameter geben, beispielsweise Gewichtung der "beteiligten" Straßen, Art der Abzweigung, Landstraße, alte Dorfstr. mit Kopfsteinpflaster oder unbefestigter Feldweg etc.


    Natürlich werden nicht an jeder Kreuzung oder spitzwinkligen Weggabelung Anweisungen ausgegeben, beispielsweise wird niemand auf einer Bundesstraße auf den Acker fahren, nur weil geradeaus ein Feldweg läuft.


    Die genauen Parameter sind m. W. nicht bekannt, und man kann sie allenfalls erraten, wenn man sich zahlreiche Kandidaten ansieht. --- Ich habe anfangs auch viel über die Kriterien nachgedacht für sinnvolle Anweisungen nachgedacht, aber oft hilft hier nur fahrerische Intuition und ein schneller Kontrollblick auf die Anzeige mit dem Routenverlauf.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo allerseits,



    > dein Tipp wird dem Udo nicht viel nutzen. Dieser Ordner wird immer wieder
    > angelegt.


    Schade, ich dachte das wär' der Tip des Tages für mich. --- Ich möchte diesem Ordner nämlich auch den Garaus machen :)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > so wie ich das jetzt sehe gibt es also keine Norm dafür


    Was Normen angeht schau doch mal Online beim Beuth Verlag.


    Wie geschrieben, die Kapazität von Primärzellen hängt von zuviele Faktoren ab: Ruhezeiten, Stromentnahme, Temperatur, etc.


    Da das bei jedem Gerät und Anwendungsfall anders ist, sind allenfalls die Rahmenbedingungen und Meßmethoden normungswürdig.


    In der Bedienungsanleitung findest Du auch bei Garmin Hinweise darauf, mit welchen Einstellungen die angegebenen Zeiten erreichbar sind.


    Die 32 Stunden bei den aktuellen Cx-Modellen gelten sicher nur bei Normalklima, Satellitenanzeige, Stromsparmodus und ohne Bedienung.


    Bei laufender Navigation, Benutzung der Hintergrundbeleuchtung, des Kompaß, des Kartenplotters oder der Tonausgabe verringert sich die Betriebszeit, meiner Erfahrung nach um zwei bis vier Stunden und nicht mehr so dramatisch wie bei den alten eTrex-Modellen, bei denen die Laufzeit bei "Vollast" und Ruhe (beim Vista) zwischen 12 h und 24 h schwankte.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Und ich dachte immer, daß Duracell schon die GUTEN sind...


    Ja, und deswegen geben die Hersteller ja auch Batteriestandzeiten an, die nur mit ordentlichen Batterien erreichbar sind.


    Übrigens gibt es bei den Herstellern mehrere Zellentypen. Die teuersten sind hochstromfähige Typen für Digitalkameras, die im GPS auch nicht mehr bringen. Bei Duracell: Die Normalausführung Kupferkopf, egal ob mit oder ohne Plus (MN) oder PROCELL (PC) sind ausreichend und übrigens auch alle leistungsgleich. Die PROCELL sind eben Bulkware und in größeren Mengen preiswerter als die "aufgehübschten" Kupferköpfe im 4er-Blister.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Man nehme den Helm und führe den Zeigefinger auf den ECE-Aufnäher.


    Ja, und so funktioniert es mit der Exekutiven in der Praxis nicht immer. Die Polizeit kann Entscheidungen treffen, beispielsweise daß Du nicht weiterfahren darfst, und Dein Recht bekommst Du erst nach dem Urlaub.


    Besonders als Fremder erreicht man mit dem Zeigefinger mitunter nur das Gegenteil.


    Was den Aufkleber angeht, sollte das eine Anfrage in der jeweiligen Ländervetretung schnell klären.



    gute Reise


    Andreas

    Hallo,



    > Gibt es für diesen Wert eine Normierung auf eine bestimmte Kapazität.


    Kapazitätsangaben gibt es bei Primärbatterien so gut wie garnicht. Bei Markenherstellern findet man auf Umwegen einige Angaben in der Spec'.


    Wenn die Herstellerangaben realistisch sind, gelten sie meist für hochwertige Alkalines und sind bei handelsüblichen Marken wie beispielsweise Duracell, energizer oder Panasonic mit den Industrieausführungen im Mittel reproduzierbar.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Egnos hängt ziemlich niedrig am Horizont, bestens für Flugzeuge zu
    > erreichen. Zwar ist die Verteilung der Sats weit von einander (niedrige
    > DOP-Zahl) für die Genauigkeit der Positionbestimmung gut, um die tief
    > liegenden Egnose zu erfassen ist der GPS auch bei s.g. optimalen Empfang
    > aber oft überfordert.


    Jup, und außerdem gibt's immer noch keinen Fix auf die im Flachland lokalisierbaren Satelliten: leere Balken trotz Sat's und irreführenden Ds.


    Zur Dauerwurst EGNOS und warum so viele etwas haben wollen was sie garnicht gebrauchen können haben wir einen Enlosthread.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Kurt,



    > warum solltest du den ordner c:/garmin nicht löschen können?


    Das ist nach meinem Verständnis der Windows Installationsrichtlinien ein Korken von Garmin, Anwendungen wie zu DOS-Zeiten direkt unter C:\ zu installieren.


    AFAIK sollte Software nur unter C:\Programme installiert werden, oder besser dahin, wohin die entsprechende Variable (Program Files) zeigt.


    Beim Home-PC mag das oft egal sein, aber in einem Netzwerk mit Softwareverteilung geht sowas garnicht mehr, zumal Reparatur- und Schutzmechanismen Installationen außerhalb der Program Files nicht gestatten, insbesondere wenn der Benutzer nicht Adminstrator ist.


    Ich hab' das schon mal an den tech support von Garmin berichtet, aber vielleicht können noch weitere Tropfen den Stein höhlen :)


    Microsoft. Windows Installer and Logo Requirements.
    http://msdn.microsoft.com/libr…and_logo_requirements.asp



    viele Grüße


    Andreas Wernicke

    Hallo,



    > Kennt jemand die Lösung, das die Route von dort weiter routet wo ich
    > abgebrochen habe?


    Mit dem Fortsetzen von Autorouten kommt es mitunter zu Problemen, je nachdem, wo man wiedereinsteigt.


    Was meiner Erfahrung nach gut funktioniert ist die Route neu zu berechnen. Wenn Du Dich dabei näherungsweise zwischen zwei Zwischenzielen befindest, fährt das Autorouting mit dem nächsten Wegpunkt fort.


    Das Vorgehen empfiehlt sich, wenn man per GoTo die nächste Tanke angesteuert hatte, oder wenn man anders als geplant abgebogen ist und "die dumme Nuß" unbedingt zum zuletzt passierten Zwischenziel zurück will.


    Habe ich auf dem Vista Cx schon mehrfach so gemacht, und AFAIK funktionieren die x-Modelle hier gleich.



    viel Erfolg


    Andreas

    Hallo,



    > Klingt nach "unsauberen" HW-Treibern, muß also nicht am OS liegen.


    Möglich, wobei die Zusammenhänge mit der Hardware auch nur vermutet sind, und es kann auch an weiteren Diensten liegen. --- Virenkiller und Firewall wurden schon ausgeschlossen, aber es gibt ja noch mehr.


    Auf jeden Fall ist auffällig, daß es viele Fragen zu dem Thema und offenbar keine Lösung gibt.


    Auffällig ist auch, daß das Problem bei XP nicht mehr auftritt.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Ist mir noch nie unter gekommen, welche Dinger wären dies?


    Passiert offenbar auch nur bei einigen Kombinationen von Hardware und Windows 2000:


    Wechseldatenträger werden nicht immer ausgeworfen, gleich ob CF-Karte, USB-Stick, Kamera o. ä., stattdessen meldet Windows


    "Das Gerät Standartvolume kann zurzeit nicht beendet werden, wiederholen sie den Vorgang später."


    Der Fehler tritt auf, obwohl es keine expliziten Zugriffe auf das Gerät mehr gibt, und auch "später" wird man keinen Errfolg haben.


    Es ist natürlich klar, daß Explorer und mögliche Anwendungen geschlossen wurden. Auch Versuche Caches zu leeren und Analysen mittels Systemtools, welche Prozesse für diese Locks verantwortlich sind, haben m. W. noch zu keinem Erfolg geführt. --- Man findet beispielsweise im Usenet eine Menge Fragen, jedoch leider keine brauchbaren Antworten, nur dummes Zeug (Mußte alle Programme zumachen, Windows neustarten, aktuelles Servicepack einspielen, Windows neuinstallieren etc.)


    Wie geschrieben, nicht jede Installation hat das Problem, und wenn man zu den Glücklichen gehört, hat man einen Grund weniger für XP oder Vista.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Willi,



    > Ich habe nur stundenlang rumprobiert, um die Grenzen nicht dann
    > austesten zu müssen, wenn man keine Zeit dazu hat.


    Ja, ist ja auch richtig. --- Die investierte Zeit erspart ein mehrfaches an Rückschlägen und Frustrationserlebnissen.


    Auch ein abschließender Routencheck ist zu empfehlen. Mindestens, wenn nicht nur eine Tagestour, sondern eine Urlaubsplanung daranhängt.


    Danke nochmal für die Zusammenfassung Deiner Ergebnisse.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Willi, hallo zusammen,



    sehr aufschlußreicher Test, danke.


    Was Paul-Josef geschrieben hat entspricht auch meiner Erfahrung: In der Beschränkung liegt Motivationspotential, die Routen systematisch mit durchdachten Zwischenzielen zu erstellen. --- Dann gibt es kaum noch böse Überraschungen auf dem Empfänger, weder mit der Routenlänge, noch mit der vielgefürchteten Neuberechnung.


    Mit konvertierten Routen wird man diese Qualität nicht erreichen (IMHO), oder nur mit erheblicher Nachbearbeitung. Das lohnt sich aber kaum, weil ein geradeweg geplante Route genau so schnell erstellt ist.


    Eine solide Touren- oder Reiseplanung erfordert m. E. ohnehin einen Gesamtaufwand an Recherchearbeit, Einlesen, Kartenlesen etc., bei dem das Klicken in MapSource keinen großen Anteil mehr ausmacht.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Ich möchte ein MiniNotebook kaufen und weiß nicht, ob man dort auch
    > WinXP installiert werden kann.


    Windows 2000 ist für fast alle aktuelle Entwicklungen, auch MapSource, der kleinste gemeinsame Nenner.


    Wobei für aktuelle Neuinstallationen eigentlich nur Windows ab XP in Frage kommt, weil alle älteren Versionen Auslaufmodelle sind oder schon längst nicht mehr unterstützt werden.


    Ich selbst "laufe" noch unter Windows 2000, das ich wegen des geringeren Ballastes sympatischer finde.


    Allerdings gibt es in bezug auf das An- und Abmelden von USB-Geräten mitunter noch Probleme, die m. W. unter XP definitiv nicht mehr auftreten.


    Aktuelle Hardwareprodukte, auf denen man kein XP zum Laufen bekommt würde ich mit Vorsicht genießen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Da im Tunnel ja kein Empfang ist werden doch die Daten verfälscht.


    Ja, aber es ist doch egal, ob das Gerät aus oder an ist. Bei kurzzeitiger Unterbrechung in Tunneln lasse ich das Gerät immer weiterlaufen und selbständig wieder den Empfang aufnehmen.


    Das Tracklog mußt/kannst Du sowieso später am PC bereinigen.



    Grüße


    Andreas

    > Gute Idee,


    Ja, und nicht vergessen, die aktuelle Position auf den Routenanfang zu setzen, sonst berechnet er nicht nur die Route, sondern den Weg von der aktuellen Position zum Startpunt der Route und erst dann die Route selbst.


    Das ganze ist leider etwas umständlich bei Garmin.

    Hallo,



    > Entweder wurde das beim letzten Mapsource-Update oder beim letzten
    > FW-Update implementiert (ich weiß nur noch, dass ich etwas geändert
    > habe, aber nicht mehr, ob MS oder die GPSr-FW...


    Die Verbesserung gab es offenbar mit der letzten MapSource-Version, und die neue Beta deutet noch weitere Neuerungen wie mehrzeilige Kommentare zu Wegpunkten etc. an. --- Allerdings gehen die Probleme über die Umlaute und Accente weit hinaus. Denn auch die Wegpunktnamenlängen, Kommentare, Kommentarlängen und die Symbole sind nichtmal innerhalb der Garmin-Serien kompatibel.


    Dazu kommen noch die Unterschiede in der Routenberechnung und den Routing-Parametern (vergleiche mal die Verfügbarkeit des Schiebereglers, Fährenoption, Sperroption, Autobahn versus Schnellstraßen, und bei alten Geräten ist der Berechnungstyp für Fußgänger noch wählbar etc.).


    Entweder ist MapSource in der Entwicklung etwas voraus, oder einzelne Geräte unterstützen beispielsweise Symbole, die MapSource noch nicht hat.


    Die Symbole sind ein gutes Beispiel. Wenn Du mal eine Datei mit allen MapSource-Symbolen nimmst, auf Deinen Garmin runterlädst und wieder zurückspielst, dann kommt nicht viel zurück: Die meisten Symbole nur als Standardbild wie Rechteck oder blaue Flagge.


    Wenn man zu allen Garmins kompatibel bleiben will, darf man von den weit über 100 Symbolen gerade mal ein Dutzend verwenden, denn jede Serie unterstützt eine andere Untermenge.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Ralf,



    > Oder hab ich da noch andere Möglichkeiten eine Route zu generieren?


    Ja, obwohl ich das nur unter Vorbehalt empfehle: Du kannst mittels WinGDB den Track in eine Route mit nicht angesagten Wegpunkten konvertieren.


    Danach solltest Du alle Punkte außer die Abbiegepunkte entfernen, damit Du sinnvolle Navigationsanweisungen bekommst. Sonst hast Du eine Route, die die Konturen des Weges nachmalt, und das ist nicht der Sinn einer Route.


    Deine Auswahl der 160 Sehenswürdigkeiten kannst Du dann als echte Wegpunkte hinzufügen und bekommst sie auch "angesagt".


    Wenn Du mit einer Luftlinienroute arbeitest, ist die Reststreckenanzeige immer etwas ungenau, da die Route ja nur aus direkten Linien zwischen den Abbiegepunkten besteht. Das ist aber eigentlich auch nicht so wichtig, denn dafür bekommst Du mit wenig Punkten präzise Anweisungen.


    Wie schon geschrieben ist es garnicht sinnvoll mit einer Route die Konturen des Weges nachzuzeichnen. Dafür gibt es ja Tracks. Das Ems-Track enthält viele solche Informationen über den Wegverlauf, die Du zum Navigieren eigentlich nicht gebrauchen kannst. Wenn es kilometerweit auf dem Deich nur einen Weg gibt, dann brauchst Du nur die Punkte an den Kreuzungen.


    Eine Autoroute kommt für den Weg eh' nicht in Frage, denn es geht ja viel über Stock und Stein und kleine Wege, die in City Navigator nicht drin sind. Da kommst Du mit der Topo Deutschland schon weiter.



    viele Grüße


    Andreas