Hallo nochmal,
zu den Kartenprodukten:
Die Basemap ist nur abgewöhnen und als Kaufanreiz einer vollwertigen Karte da, und für die schnelle Darstellung bei großen Zoomstufen.
Die topografischen Karten empfehle ich für das Rennradfahren nicht, denn
1. sie enthält unnötige Details wie unbefestigte Feld und Waldwege, über die Du mit Deinem Renner eh' nicht klappern willst,
2. und sie ist nicht autoroutingfähig, d. h., Du kannst nur mit Luflinienrouten arbeiten oder nach Tracklogs auf Sicht fahren.
Die Garmin City Navigator entspricht den üblichen Straßenprodukten und enthält praktisch alles, was zur Zeit als routingfähiges Material am Markt und auch bei den Mitbewerbern oder bekannten Diensten enthalten ist.
Vom Umfang her ist das etwa der Inhalt der Generalkarten plus Stadtpläne für viele Europäischen Länder.
Salopp gesagt, es ist alles drauf, wo man mit dem Renner d'rüberfährt. Unbefestigte Wege sind gekennzeichnet und vermeidbar, Kopfsteinpflaster nicht. Das was fehlt sind die hier viel diskutierten üblichen 1 % Fehler.
Was Du nicht hast, sind die Höhenlinien der topografischen Karten.
Allerdings gibt es freie SRTM-Höhendaten, die man zur optischen Orientierung noch über die Straßenkarte legen kann, auch wenn man sie zur Navigation mit dem Rennrad nicht benötigt.
Eine Autoroute mit gezielten Abbiegeanweisungen ist in MapSource schnell erstellt und kann leicht abgefahren werden.
Auch das Überarbeiten oder Ändern geht recht einfach.
Etwas Verständnis und Einarbeitung erfordert die Konfiguration von Empfänger und Software auf das Fahrrad, und die Festlegung der geplanten Rennradtour als Route mit geeigneten Zwischenzielen.
Da Beispiele mehr sagen als 1000 Worte, anbei zwei Samples für zwei Rennradtouren (RTFs), die alljährlich um Rathenow gefahren werden. Es sind zwei verschiedene Überlandstrecken, die in jeweils 4 Längen von etwa 40 km bis knapp 150 km gefahren werden können.
viele Grüße
Andreas