Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo,



    fein, daß Du mit dem Gerät zufrieden bist :)


    Meine graues Vista war im Wald schon recht flott weg, aber möglicherweise hast Du ja eines der Geräte aus neuerer Baureihe mit besserem Empfänger.


    Den Empfang kannst Du vermutlich noch verbessern, wenn Du das Gerät oben auf dem Rucksack und vorzugsweise waagerecht betreibst.


    Ein gelegentlicher Positionsverlust ist in Mitteleuropa selten ein Orientierungsproblem, abgesehen davon, daß es sicher lästig werden kann, wenn man Tracklogs führen will und die immer löchrig sind.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Willi,



    > Wie sieht das mit MapSource aus? Hat da jemand schon mal eine
    > Formatbeschreibung der GDB-Dateien gesehen?

    AFAIK gibt es zumindest von Garmin keine.


    Ich habe selbst mal 'reingeschaut und das Format ist durchaus nachvollziehbar, aber warum willst Du Du denn im Zeitalter der X-Sprachen noch auf den Bits 'rumrutschen? :)


    Wenn Du das GPS Exchange Format (GPX) verwendest, kannst Du auf gegebene freie Prozessoren und eine offene Spec' zugreifen, und falls Du Daten erzeugst, die Benutzer können deine Ausgaben nicht nur in MapSource, sonderen in jedem Programm mit GPX-Schnittstelle verarbeiten.



    viele Grüße


    Andreas

    Moin,



    > Warum nimmst Du nicht auch ein solches, für 299.- Euro gibt es die
    > deutsche Version?


    Mein reden: :) Kein Pfennig zuviel für überflüssiges Zubehör wie die microSD mit Mikro-Kapazität oder die MapSource-Animierversion beim Legend Cx oder Vista Cx,


    na ja, und das fehlende Mini-USB-Kabel kriegt man vom MP3-Player der kleinen Schwester, :)


    Kauf am besten gleich mit City Navigator im KFZ-Kit und mit ausreichend großer Speicherkarte.


    Eben ohne Höhenmesser und Kompaß, dafür im klassischen eTrex Quitschgelb. Nicht sehr dezent, aber man findet es auch auf jeder ungemähten Wiese wieder.



    schönes WE


    Andreas

    Hallo Andreas,



    Glückwunsch zum neuen Garmin :)


    Was Osteuropa angeht, so wird es wie mit allen Neuaufnahmen zuvor sein: In der ersten Version gibt es nur fragmetarische Abdeckung, eine Komplettierung erfolgt in den darauffolgenden Jahren.


    Das war mit Spanien auch nicht anders, und Skandinavien ist ja auch noch nicht komplett.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,



    Paul-Josef hat den entscheidenen Hinweis schon in zweiten Betrag gegeben: Die Routing-Optionen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen wirksam und möglicherweise von Version zu Version unterschiedlich.


    Insofern ist es wenig zielführend, die gewünschte Strecke über die Schieberegler zu erreichen, abgesehen davon, daß die jeder anders einstellt und die Resultate nicht reproduzierbar sein können.


    Viel vorteilhafter ist dem Router vorzugeben, über welche Straßen man anstelle der Autobahn fahren will. Das geht am einfachsten, indem man Zwischenziele auf die landschaftlich schönen Streckenabschnitte setzt.


    Eine alte Programmiererweisheit lautet: Rechner funktionieren am besten, wenn man ihnen sagt, was sie tun sollen, und sie werden unberechenbar, wenn man ihnen sagt, was sie nicht tun sollen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,



    > Ich glaube auch nicht, dass es "aufzeichnungsstarke" und
    > "aufzeichnungschwache" Geräte gibt, die können doch nur aufzeichnen
    > was empfangen wird, oder sehe ich das falsch?


    Da Bausteine mit hoher Empfindlichkeit auch jede Menge Reflexionen empfangen, kann mit ungewichteten Meßwerten keine zuverlässige Positionsbestimmung durchgeführt werden.


    Deswegen werden die Informationen gefiltert und gemittelt, bevor sie zur Trackaufzeichnung oder für weitere Berechnungen herangezogen werden.


    Diese Auswertung leistet nicht der SiRFstarIII, sondern weitere Hard- oder Software im jeweiligen GPS-Empfänger, und von daher ist die Qualität je nach Hersteller und Produkt tatsächlich unterschiedlich.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Bernhard,



    > Was stimmt nun?


    Das Antwort ist komplexer, denn Empfangsqualität ist eine Frage mehrerer Faktoren: Empfindlichkeit, Schnelligkeit, Streuung, Richtigkeit etc., und insofern gibt es objektiv keine einfache Antwort.


    Die Modelle mit SiRFstarIII haben schneller einen Fix und rechnen auch schneller. Der SiRFstarIII hat eine Empfindlichkeit von - 159 dBm und wird auch noch Signale auswerten, die der PhaseTrac12 nicht auswerten kann oder filtern würde. Die Auswertung schwacher oder reflektierter Signale ermöglicht den Fix auch an Stellen mit starker Abschattung zu halten, was andererseits aber auch dazu führt, daß der Meßfehler steigen, und zwar auch unter guten Empfangsbedingungen. --- Da die x-Serie die Streuungen noch nicht so gut wie vergleichbare PhaseTrac12-Modelle filtern, wird die Qualität der Track- und Reisecomputerdaten tendenziell schlechter.


    Bei den aktuellen PhaseTrac12-Modellen werden schwache Signale als Reflexionsfehler bewertet und nicht ausgewertet. Deswegen kommt es unter Abschattung schneller zum Abriß des Fixes. Andererseits wird die Streuung der Meßergebnisse besser gemittelt; Tracklog und Reisecomputer liefern subjektiv oft Daten, die für die tatsächliche Bewegung charakteristischer sind.


    Ob und wann der Empfang abreißt, ist natürlich auch eine Frage, wo und wie man sich bewegt. Beispielsweise gibt es im Wald im Stillstand schneller eine Unterbrechung als in Bewegung, weil aktuelle PhaseTrac12-Empfänger die Ausfälle kurzzeitig interpolieren können, und ein "Aufblitzen" verschiedener Satelliten zwischen den Blättern zur Aufrechterhaltung der Positionsbestimmung reicht. (Bei älteren PhaseTrac12-Modellen hatte dies noch nicht so gut funktioniert.)


    Mit diesem Wissen kannst Du entscheiden, mit welchen Nachteilen Du besser leben kannst :)


    Wenn Du einen konstanten Fix willst, auch kurzzeitig nicht auf die Positionsbestimmung verzichten möchtest, dann mußt Du mit den Seiteneffekten der superempfindlichen Signalauswertung leben können.


    Wenn Dir auch die Trackaufzeichnung und eine brauchbare Statistik aus dem Reisecomputer auch im Stand wichtig sind, dann muß Du mit gelegentlichem Positionsausfall und unterbrochenen Tracklogs leben können.


    Auf dem Rennrad spielt das alles keine Rolle. Es kommt darauf an, wie oft Du Dich sonst an stark abgeschatteten Stellen befindest,


    und natürlich, welche Konsequenzen eine vorübergehende Nichtverfügbarkeit der Positionsbestimmung für die Orientierung in der Praxis hat.


    Oft nämlich gar keine.


    Aber das mußt Du letztlich selbst entscheiden.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > ich möchte nicht als "Oberlehrer" auftreten, aber hier entsteht der
    > Eindruck als würde das "X" allgemein für SiRFstarIII-Empfänger stehen.

    danke für die Ergänzung --- ich habe Freeday allerdings auch so verstanden, daß er sich auf die GPSmap-Modelle der X-treme-Serie bezog.

    Vielleicht darf man noch ergänzen, daß der PhaseTrac12-Bausteine in den aktuellen Empfängern schon lange nicht mehr mit dem Ur-PhaseTrac12-Baustein identisch sind. --- Insofern ist es nicht "noch" der PhaseTrac12, sondern einfach ein PhaseTrac12.

    Der Erfolg von SiRF basiert sicherlich auch auf der geschickten und transparenten Vermarktung der einzelnen Revisionen. Die Bildmarke SiRF Powered schließt ja sowas wie das Intel inside der GPS-Empfänger.


    Ob und in welchen Situationen Geräte mit dem aktuellen PhaseTrac12, SiRFstarIII oder gar anderen Empfängern bessere Ergebnisse liefern, ist eine ganz andere Sache.



    viele Grüße

    Andreas

    Hallo JLacky,




    > Und bei welcher MapSource-Version, oder welchem GARMIN-Gerät erhält
    > man diese Warnung, die Du angesprochen hast?


    Bitte nochmal nachlesen: AFAIK wird bei keinem Garmin-Produkt gewarnt, wenn der Router eine unerwünschte oder verkehrswidrige Lösung anbietet.


    Ich konzentriere mich übrigens auf die grundlegenden Eigenschaften, unabhängig von MapSource und den Empfängern. Es gibt Unterschiede, auf die man hinweisen muß, aber auch grundlegende Routingstrategien, die m. E. auf allen Garmin-Produkten vergleichbar oder identisch sind.


    Der Router arbeitet nach meiner Beobachtung nach dem BTN-Prinzip: eine falsche oder schlechte Lösung ist besser als gar keine Lösung. Es gibt immer eine Lösung, wenn das Gerät nicht abstürzt :) Meistens ist sie ganz gut, weil genügend Alternativen bewertet werden können.


    In den übrigen Fällen verstehe ich die Routingphilosophie so, daß Dich das System auf kürzestem Wege wieder auf rechte Pfade bringt.


    Insofern ist auch das Routing von Fußgängern oder Radfahrern auf der Autobahn m. E. auch nicht als Bug zu bewerten:


    Denn wenn ich meine Karre bei Nacht und Nebel mit - 15 °C und ohne Mobiltelefon in die Planken setze, dann ist es durchaus sinnvoll, daß mich mein Garmin entgegen der Fahrtrichtung zur näheren Ausfahrt führt, die ich mit einem Minimum an Risiko auf dem Standstreifen zu Fuß erreichen kann.


    Wenn man lange genug darüber nachdenkt, dann gibt es keine Fehler, und es hat alles seinen tieferen Sinn :)

    > Die Frage ist halt nur welcher 'Router'? Ja nach
    > MapSource-Softwareversion, Kartenversion und Gerät-Firmwareversion,
    > gibt es da ja durchaus Unterschiede.


    Meine Testumgebung erlaubt Versuche mit MapSource 4.13 bis heute. In der Tat gibt es eine Entwicklung des Routingfunktionalität.


    Beispielsweise die Straßenauswahl per Schieberegler, oder die Berücksichtigung von Routenvermeidungen (gesperrten Strecken).


    Auch das Fußgängerrouting wurde verbessert, allerdings ist MapSource hier den Geräten voraus: Wenn man Fußgänger wählt, ist die unsinnige Auswahl des Berechnungstyps nicht mehr möglich.


    Anderes wie Deine Beispiele sind natürlich auch auf unterschiedliche Fehler oder Parameter in den NavTeq-Daten zurückzuführen. Da wird die Durchschnittsgeschwindigkeit oder Ampellage aktualisiert und schwupps, eine alte Route läuft an einer Stelle etwas anders als zuvor.


    > GARMIN wir schon wissen, warum sie das Routing nicht dokumentieren.


    Ja, sie haben es entweder versäumt, oder betrachten es als intellektuelles Eigentum mit Wettbewerbsvorteil.


    Allerdings spricht ja nichts dagegen, in der Bedienungsanleitung dazuzuschreiben, was die Optionen bezwecken und bewirken. Momemtan steht da nur, daß die Knöpfe da sind und gedrückt werden können.


    Übrigens war ich da auch von einigen Buchtiteln enttäuscht, die angeblich auch auf Straßennavigation eingehen. Die hören exakt an der Stelle auf, wo es interessant wird :(



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,



    > Dass sich das bei uns im Alpenraum auf Serpentinenstraßen auswirkt, hat
    > sicher anfänglich niemand bedacht. Deswegen ist es aber auf jeden Fall
    > ratsam, die Option "Kehrtwenden vermeiden" nicht anzuhaken.


    Das ist leider noch richtig, und ich suche ich noch einige Beispiele für einen Bugreport.


    Darf ich in dem Zusammenhang nochmal auf folgenden Thread zum Thema Kehrtwenden vermeiden hinweisen:


    Es ist nämlich so, daß das Problem recht selten auftritt, und die mir bekannten Fälle deuten darauf hin, daß es nur bei engen Kehren mit abzweigender Straße oder Wegen vorkommt.


    Vielleicht könnt Ihr das bestätigen oder mit einem Gegenbeispiel widerlegen.



    Danke vorab, viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Ha, hm ^_^?
    > nimmst du das evtl. zurück? :mad: -> leider!


    Ja, erstaunlich, nicht war. :) --- Ich bereite einen Artikel zur Erläuterung des Autorouting bei Garmin MapSource und Empfängern vor, und bei Versuchen bin ich auf dieses Verhalten gestoßen.


    Man sollte wirklich ein bischen darüber wissen, wie der Router "denkt", und leider gibt es dazu gar keine Erläuterungen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Mike, hallo zusammen,



    stimmt, längere Wegpunktnamen, Großkleinschreibung und teiweise Unterstützung von Sonderzeichen ist neu.


    Das mit der Helligkeit ist mir nicht aufgefallen, interessant.


    Den leicht verbesserten Empfang kann man eigentlich nur im direkten Vergleich feststellen, wenn man die Geräte nebeneinander betreibt (ich habe die Möglichkeit dazu). Aber die Unterschiede sind nicht spektakulär, kein Vergleich mit dem Unterschied Vista zu Vista C.


    Bernhard, die Speicherfrage hast Du ja jetzt gelöst und damit eine Entscheidungsgrundlage.



    viel Erfolg


    Andreas

    Hallo zusammen,



    > Trotz Häkchen passiert es aber trotzdem, daß das Gerät zum Wenden
    > auffordert. Wenn der Umweg zu groß und unmöglich ist, dann wird
    > gewendet.


    Richtig, und das gilt übrigens für alle Vermeide-Optionen, und heißt es in MapSource auch 'Nach Möglichkeit vermeiden'.


    Vorgaben werden also fallengelassen, wenn der Router keine andere Möglichkeit sieht.


    Praktisch wird immer eine Lösung berechnet. Wenn es nicht anders möglich ist, kann sie sogar verkehrswidrig sein, oder entspricht zumindest nicht Deinen Vorgaben.


    Beispielsweise werden Fußgänger oder Fahrradfahrer nicht auf der Autobahn geroutet, weil es verkehrswidrig ist. Setzt man Start, Ende oder Zwischenziel auf eine Autobahn, erfolgt keine Fehlermeldung und die Route wird berechnet. --- Für diese Fälle gilt dann der Disclaimer.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Zur Speicherkapazität hätte ich noch eine Frage: wieviel Platz braucht
    > eine Kachel der Straßenkarte (CN 8?)


    Die Kachel für Berlin hat 8,41 MByte und deckt ein Rechteck mit einer Diagonalen von 175 km zwischen Bad Wilsnack und Schlepzig ab.


    Deutschland hat in CN 8 342,3 MByte in 34 Kacheln, also ~ 10 MByte pro Kachel. Die Größen schwanken zwischen 5 und 9 MByte.


    Wie freeday geschrieben hat, in ungünstigen Fällen wirst Du vier Kacheln laden wollen, und dann reicht es nicht.


    Wie geschrieben, auch wenn das Vista C, meistens reicht, das Venture oder Vista Cx hat mehr Zukunft.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Wenn Du wirklich auch im Wald bist, würde ich nur ein Gerät der X-Serie
    > nehmen.


    Ja, wenn er oft im dichten Wald unterwegs ist, wäre das zu überlegen.


    Von Rennradtouren habe ich allerdings schon seit dem Vista-C-Modell kaum noch Empfangsprobleme. In meinen Tracks finde ich durchschnittlich ein Abriß pro 100 Straßenkilometer.


    Bernhard schrieb ja, daß er das GPS für's Rennrad benutzen möchte. --- Im Hinblick auf die Baugröße und den Preis halte ich ein 60er Extreme hier für nicht erforderlich.


    Zumindest sind auch einige Nachteile abzuwägen, beispielsweise die geringere Laufzeit, eben die Baugröße, der erheblich höhere Preis. Hinzu kommen noch einige funktionale Details, die bei der Firmware der GPSmap-Extremes nach wie vor nicht befriedigend gelöst sind. Vergl. Diskussionen zur Drift, Li-Batterieunterstützung, Luftdrucktrendaufzeichnung und zu späten Abbiegehinweisen (beispielsweise).


    Selbstverständlich sind letztlich alle C- oder Cx-Handgeräte für's Rennradfahren geeignet, und diese Punkte alle nicht mehr als Details.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Bernhard,



    ich kenne beide Geräte durch die Nutzung auf dem Rennrad und dem Motorrad.


    Den Gerätewechsel habe ich Anfang 2006 nur durchgeführt, weil die 24 MByte für Motorradreisen zu klein waren.


    Wenn Du das Gerät nur für Rennradtouren und nicht für Rundreise o. ä. einsetzt, dürften eine Speicherkapazität von 24 MByte jedoch ausreichend sein.


    Wenn Du auf den Höhenmesser und Kompaß verzichten kannst, ist das preiswerte eTrex Venture Cx eine sehr gute Alternative.


    Obwohl es außer dem Speicher keine großen Unterschiede zwischen dem Vista C und dem Cx gibt, gibt es doch einige Detailverbesserungen beim Cx:


    Die Empfangsqualität wurde nochmal leicht verbessert,


    die Batteriefachabdeckung wurde von Plastik auf solides Metall verbessert,


    die Firmware unterstützt neue Features wie Custom-POI.


    Die ersten Eindrücke beim Vergleich eTrex Vista C und Cx habe ich mal bei kowoma.de zusammengefaßt.


    Wenn Du die Straßenkarten benutzt, solltest Du auch die ständig wachsenden Kachelgrößen bedenken. Für Benutzer mit Festspeichergeräten waren schon die letzten Änderungen zwischen CS 7 und CN 8 ärgerlich.


    Kurz und gut, beim Rennradfahren wirst Du keine nennenswerten Unterschiede zwischen Vista C und Cx bemerken.


    Wenn Du es Dir aber leisten kannst, dann bist Du mit dem Vista Cx oder alternativ dem Venture Cx flexibler.


    Richtig falsch machst Du aber in beiden Fällen nichts.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Detlev,



    berechtigte Frage, denn die Begriffe werden durchaus unterschiedlich verstanden und genutzt.


    Wegpunkte, Zwischenziele, POI und Custom- oder User-POI

    Wegpunkte können unterschiedliche Dinge sein:


    Mit dem Wegpunkt-Werkzeug angelegte Wegpunkte sind sogenannte echte Wegpunkte. Solche Wegpunkte sind bearbeitbar, austauschbar und werden in Routen als Zwischenziel auch angesagt.


    Mit dem Routenwerkzeug on-the-fly angelegte Wegpunkte sind eigentlich nur Hilfspunkte, d. h. Du kannst sie nicht bearbeiten, und in der Regel auch nicht austauschen oder als Zwischenziele ansagen lassen. Da sie keine edierbaren Eigenschaften haben, werden sie ugs. auch graue Wegpunkte genannt. Technisch sind die Punkte in MapSource AFAIK an das Kartenprodukt gebunden. Sie haben eine Fülle von heiß diskutierten Eigenschaften, und es gibt unterschiedliche Erfahrungen, ob man Routen mit oder besser ohne solche Wegpunkte erstellt (näheres via Suchfunktion).


    Ein Zwischenziel ist zunächst mal nichts weiter als ein Punkt in der Route, der zwischen Startpunkt und Zielpunkt liegt.

    Genaugenommen müßte man bei den Punkten noch POI und Custom- oder User-POI unterscheiden, denn auch das sind Wegpunkte, die entweder im MapSource-Produkt mitgeliefert werden, oder bei neuen Geräten auch aus anderen Quellen benutzerspezifisch eingebunden werden können.

    Routen und Tracks

    Eine Route ist eine Wegstrecke, die über eine Folge von Punkten definiert wird. Diese können direkt als Luftlinie von Punkt zu Punkt, oder indirekt als Autoroute über die im Straßenmaterial hinterlegten Regeln und Anweisungen angesteuert werden.


    Ein Track ist die Aufzeichnung einer Strecke von gemessenen Positionen.


    Im Normalfall erstellt man Wegpunkte, fügt sich daraus die beabsichtige Route zusammen und navigiert damit, wobei das Tracklog nur die Aufzeichnung der tatsächlichen Bewegungen mit allen Abweichungen und Fehlern ist. --- Beim Arbeiten mit Straßendaten auf routbaren Straßen ist diese Vorgehensweise recht klar.


    Allerdings werden bei der Offroad-Navigation abseits routbarer Straßen, oder bei fehlendem Kartenmaterial durchaus auch Möglichkeiten genutzt, Tracks statt Luftlinienrouten zur Navigation zu benutzen, indem man einfach auf der Kartenseite des GPS-Empfängers dem angezeigten Track nach Augenschein folgt.

    Das ist etwas anachronistisch und hat Vor- und Nachteile:

    Wenn man den Track eines Streckenpioniers hat, kann man ihm so auch folgen und sich die Routenerstellung sparen. Zu Fuß oder auf dem Rad geht das besonders gut.


    Wenn man Offroad auch keine Detailinformationen hat, fungiert der angezeigte Track mit der Wegkontur praktisch auch als Kartenersatz, und der Track stellt Route und nicht verzeichnete Straße gleichzeitig dar.


    Nachteil der zweckfremden Tracknavigation ist, daß der GPS-Empfänger keine aktiven (oder nur begrenzt intelligente) Navigationsanweisungen generiert, weil der Track eben nur eine Folge von Punkten ohne unterschiedliche Funktion ist.


    Weiterer Nachteil ist, daß von Dritten aufgezeichnete Tracks natürlich auch Fehler und Umwege enthalten können. Wenn man die benötigten Wegkonturen dagegen durch Konvertierung oder Konstruktion gewinnt, kann man die Qualität wie gewünscht selbst bestimmen. Deswegen kann man Tracks zeichnen, oder mittels Programmen wie WinGDB Routen in Tracks oder vice versa umwandeln.


    Wenn ein Track in eine Route umgewandelt wird, bekommt man natürlich keine vollwertige Route, sondern einen Linienzug, der der Strecke zwar grafisch, aber nicht unbedingt logisch entspricht.


    Sinnvollerweise bearbeitet man eine so generierte Route nach und reduziert die Punkte auf den Abbiegungen und Zwischenziele.


    Erst dann erhält man eine sinnvolle Luftlinienroute, oder kann die Strecke als Autoroute berechnen lassen. Darüber hinaus ist die Nachberabeitung wegen der begrenzten Punktzahl in einer Route auch notwendig.

    Wenn man eine konturtreue Autoroute aus MapSource in einen Track umwandelt, kann man auch auf nicht-routingfähigen Empfängern wieder visuell dem angezeigten Track folgen.

    Das sind nur einige Möglichkeiten und Einsatzbereiche. Empfehlenswert ist jedoch, soweit als möglich geeignete Routen zu erstellen und nach konkreten Anweisungen zu navigieren (IMHO). Wenn das nicht geht oder zu aufwendig ist, kannst Du Dir mit der Tracknavigation helfen.


    Ansonsten siehe auch die Begriffserklärungen bei garmin.de.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,



    ich habe die Testdatei um einige Beispiele ergänzt, und kann den Fehler schon etwas eingrenzen:


    Bekannt ist, daß enge Kehren nicht geroutet werden, wenn Kehrtwenden vermeiden aktiv ist, wobei Zusammenhänge mit dem Kurvenradius vermutet wurden. Bekannter Fall: Bschlabs-Pfafflar (L266/L72).


    Doch andererseits werden viele Pässe und Serpentinen mit engen Kehren geroutet, beispielsweise Kesselbergstraße, Kochelsee oder Oberjoch.


    Doch mittlerweile habe ich drei weitere Kehren ausgemacht, die nicht geroutet werden, und allen bisher bekannten Fällen ist gemein, daß an der kritischen Stelle ein Weg die Kurve verläßt, also geradeaus weiterführt:


    Beispiele siehe Abbildung der Strada Statale Dello Stelvio, oder die Wegpunkte in der Testdatei.


    Bschlabs--Pfafflar: Kehre in L72, L266 zweigt in Kehre ab,


    Boréon--Isola 2000: Kehre am Wegpunkt Lombarde nicht erkannt,


    Passo Stelvio--Trafoi: SS38, Straße zweigt in Kehre ab,


    Amoga--San Carlo: SS301, unbefestigte Straße zweigt in Kehre ab.


    Wenn der Fehler nur in Kehren mit solchen Abzweigen auftritt, dann habe ich genug Beispiele für einen Bugreport, jedoch würde ich vorab gerne wissen, ob jemand ein Gegenbeispiel hat, also eine einfache Kehre, die mit Kehrtwenden vermeiden nicht geroutet wird und keinen Abzweig hat.


    Hat jemand so einen Fall, der den vier Beispielen nicht entspricht?



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo kg340,



    > Sollte man also weiterhin bei .mps bleiben ?


    Das ist trotz der Patchmöglichkeit vermutlich am wenigsten zu empfehlen, denn MapSource läßt auch das nicht zu, wenn Du speicherst, und außerdem wird auch dieses Format eines Tages nicht mehr unterstützt werden.


    Außerdem untertützt MPS nicht alle Erweiterungen neuerer MapSource-Versionen.


    MapSource 4.13 ware eine kleine, runde Sache. --- Aber seither gab es einfach zu viele Verbesserungen, die man schlecht ignorieren kann (IMHO). Seit Version 4.13 benutze ich fast immer die jeweils aktuelle Version.


    Wie gesagt, Du wirst nicht d'rum'rumkommen, das jeweils aktuelle Format zu benutzen. Und wenn Du Daten austauschen oder maschinell auswerten willst, machst Du einfach eine GPX-Datei daraus.



    viele Grüße


    Andreas