Hallo,
ich finde Deinen Ansatz gut, die Argumente mal zu strukturieren und würde sie nur ergänzen.
Der Hinweis, daß die Konzepte herstellerabhängig sind ist allerdings berechtigt. --- Meine Erfahrungen beziehen sich auf Garmin-Empfänger, wobei es auch dort Unterschiede zwischen den Gerätegenerationen zu bedenken gibt.
- Routen sind in der Anzahl der Routenwegpunkte stark beschränkt.
+ Tracks unterstützen zahlreiche Trackpunkte und im Track log, speziell im Active log, eine Aufzeichnung detaillierte Informationen über die zurückgelegte Strecke.
- Speziell Luflinienrouten bieten bei zweckmäßiger Verwendung keine Visualisierung der Wegkonturen, sondern nur der Abbiegepunkte.
+ Tracks eignen sich besonders Offroad zur Visualisierung von Streckenverläufen, was vorteilhaft sein kann, wenn man die Wegstrecke ohne Kartenanzeige auf dem Gerät bewältigen muß.
- Routen müssen vorbereitet werden, und durch Konversion erstellte Routen bedürfen einer intelligenten Nachbereitung, d. h., Routenerstellung ist mit einem gewissen Aufwand verbunden.
+ TracBack ist eine einfache, aber unkomplizierte Navigationsmethode, wenn man einen bereits beschrittenen Weg zurückverfolgen möchte.
+ Routen können Wegpunkte und POI enthalten, d. h., logische Zwischenziele können angesagt oder bei den Datenfeldern oder Anweisungen unmittelbar berücksichtigt werden. Benutzerwegpunkte und POI können leicht in Routen kombiniert werden.
+ Routenwegpunkte können mit unterschiedlichen Wegpunktsymbolen veranschaulicht werden.
+ Innerhalb einer Route können wichtige und weniger wichtige Routenwegpunkte mittels echten Wegpunkte oder behelfsmäßigen Wegpunkten (graue Wegpunkte) differenziert werden.
- Tracks können nur Trackpunkte enthalten, d. h., logische Zwischenziele kann man nur visuell verifizieren.
+ Das MapSource-Kartenmerkmal unterstützt eine Snap-To-Funktionalität, die ein unkompliziertes Plazieren von Routenwegpunkten auf Kartenmerkmalen erlaubt (beispielsweise Kreuzungen).
- Trackpunkte können in MapSource nur per Augenschein und damit weniger einfach und genau plaziert werden.
+ Routenwegpunkte und Eigenschaften eines Merkmales werden verknüpft, so daß Informationen wie Name etc. bei Navigationsanweisungen berücksichtigt, also angesagt oder angezeigt werden können.
+ Diese Informationen werden teilweise auch bei Luftlinienrouten angezeigt.
- Trackpunkte können nicht verknüpft werden, d. h., man kann nur mit rudimentären Informationen navigieren.
+ Routen erlauben aktive Navigationsanweisungen und die Anzeige der von Dir beispielhaft genannten Datenfelder. Damit kann man entspannter navigieren und muß sich nur punktuell konzentrieren.
- Mit Tracks kann auf älteren Empfängern nur visuell navigiert werden.
- Mit Tracks können auf autoroutingfähigen Empfängern in Routen umgewandelt werden, mit denen zwar ebenfalls aktiv navigiert werden kann, jedoch eignet sich nicht jeder Track für diese Art der Konvertierung und die Qualität dieser Tracknavigation ist ungewiß. Eine Reduktion der Trackpunkte auf logische Abbiegepunkte erfordert vergleichbaren Aufwand wie eine Routenplanung.
Das war's was mir so auf die schnelle einfällt, oder was ich notiert hatte. 
viele Grüße
Andreas