Navigator VI - Routenberechnung mit Shapingpoints / echten WP

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  • Da es im alten Beitrag evtl. untergeht, eröffne ich zusätzlich einen neuen.



    Im R-Forum wird berichtet, dass der VIer beim Verlassen der Route, die nur aus Shaping-Points ohne Alarm besteht, Neuberechnung aktiviert, zum nächsten Shaping Point bzw. zurück auf die Route geroutet wird, die danach sich ggü der ursprünglichen Planung nicht verändert!


    Dies wurde zwischenzeitlich von anderen Usern bestätigt.


    Ich war mir relativ sicher, dass in diesem Beispiel eine neue Route bis zum Ziel berechnet wurde, die sich dann fast immer von der ursprünglichen Planung stark unterschied? [Falls vorhanden wurde bis zum nächsten echten Wegpunkt mit Alarm eine neue Route berechnet.]


    Bei passender Gelegenheit werde ich dies sicherlich testen, mich würden in diesem Punkt weitere Erfahrungen interessieren!

    Gruß Bernd (AUR)


    ...irgendwann kriege ich euch alle...
    BMW Navigator VI , NTU2020.30, Basecamp 4.6.2, Garmin Express 7.1.4.0

  • Zitat

    Ich war mir relativ sicher, dass in diesem Beispiel eine neue Route bis zum Ziel berechnet wurde, die sich dann fast immer von der ursprünglichen Planung stark unterschied? [Falls vorhanden wurde bis zum nächsten echten Wegpunkt mit Alarm eine neue Route berechnet.]

    Da ist auch mein Stand. Bin da mal auf deinen Test gespannt.
    Ähnlich verhält es sich mit den Verkehrsmeldungen wenn irgendwo eine Sperrung oder ein Stau ist. Da weiss man auch nicht wirklich wie das Gerät berechnet..ist auch schwer zu testen mangels Dauerbaustelle vor der Haustür :-)

    MfG Ralf

  • Hallo,

    ich bin einige Jahre mit einem GPSMAP 62 Csx gefahren, immer mit WPs ohne Alarm Routenplanung über mehrere Tage war kein Problem, ob das Gerät immer der geplanten Route gefolgt ist ?? keine Ahnung.

    Dann Umstieg auf ein Oregon 600 - mit CityNavigator Europe - Karte; Planung mit Mapsource und später BaseCamp; hier gab es gelegentlich Probleme. Anfangs wurden die Routen im Oregon manchmal nicht aktiviert, das Oregon behauptete, auf dem Rechner und dem Gerät seien unterschiedliche Karten installiert. Zwangsläufig fuhr ich dann den Tracks nach, die ich ebenfalls auf das Gerät gespielt hatte. Spaß war das nicht. Dieses Problem war nach Karten- und Firmwareupdates verschwunden. Dafür entwickelte das Oregon ein gewisses Eigenleben. Auf unerfindlichen Gründen wollte das Gerät auf die Autobahn, obwohl das vermieden werden sollte. Beim Verlassen der Route wurden Wege neu berechnet und WPs (ohne Alarm) wurden ausgelassen. Das war nicht wirklich reproduzierbar und für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Ich bin der Meinung, dass die WPs eigentlich der Reihe nach abgefahen werden.

    ... fange aber an, daran zu zweifeln.

    Im Frühjahr habe ich mir dann einen Nav VI passend zum Moped gegönnt. Erstaunlich war für mich, dass ich vom PC aus nur einen eingeschränkten Zugriff auf das Gerät habe. Ich kann keine WPs, Tracks oder Routen löschen. Warum ist das so?. Okay, die Bedienung und die Begrifflichkeiten sind auch unterschiedlich zu den Outdoor-Geräten. Daran kann man sich gewöhnen.

    Schon während der Oregon-Nutzung habe ich mir angewöhnt, die geplante Route auch als Track auf das Gerät zu spielen und während der Fahr in den Hintergrund zu legen. Nur so kann ich feststellen, ob das Gerät meiner Planung folgt bzw. welche Eigendynamik es entwickelt.

    Erstaunlich ist, dass auch der Nav VI die WPs ohne Alarm scheinbar nicht oder nicht immer der Reihe nach abgefährt. In der Liste sind die aber sichbar. Ebenfalls ist mir die Eigenart aufgefallen, dass der Nav VI auf die Autobahn möchte, obwohl die vermieden werden soll.

    Bisher hatte ich immer Neuberechnungen der Route zugelassen und angenommen, bei Umleitungen o.ä. zum nächsten WP geleitet zu werden.

    Große Unterschiede zwischen Soll- und Ist-Strecke sind mir letzte Woche aufgefallen. Das ist glücklicherweise gar nicht weit von meinem Wohnort entfernt, also reproduzierbar. Im kommenden Frühjahr - so lange muss das leider warten - werden ich versuchen dieser Sache auf den Grund zu gehen.

    ... in der Hoffnung etwas besser zu verstehen, was das Navi macht.


    Viele Grüße

    vom Karl :)

  • Da ist auch mein Stand. Bin da mal auf deinen Test gespannt.

    Nach mehreren Tests bleibt es bei meinen bisherigen Erfahrungen, dass bei Abweichungen einer Route, die ausschließlich aus Shaping-Points besteht, die Neuberechnung nicht taugt. Selbst wenn viele Shaping-Points verwendet wurden. Es wird mit Glück auf die ursprüngliche Route zurückgerechnet, aber fast immer mit unbrauchbaren "Abweichungen".

    Gruß Bernd (AUR)


    ...irgendwann kriege ich euch alle...
    BMW Navigator VI , NTU2020.30, Basecamp 4.6.2, Garmin Express 7.1.4.0

  • In einem Parallel-Beitrag beschreibt MissVip ja das Problem; welchen Sinn haben SPs, als WP ohne Alarm, wenn die Geräte sie nicht berücksichtigen.

    Dabei kann es sich nur um einen BUG handeln!

    Wo sollte der Sinn von WPs liegen, die in BaseCamp berücksichtigt werden und im Navi - egal um welches es sich handelt - nicht.

    Ich habe mit meinen Navis (s. weiter oben) die Erfahrung gemacht, dass Zustände oder Probleme jeweils nur für grade aktuellen Firmwarestand und die jeweils aktuelle Karte gelten.

    Ein bis zwei Firmwareupdates und ein neuerer Kartenstand und schon sind die ursprünglichen Probleme beseitigt und / oder es gibt neue.

    Insofern sind die "Wahrheiten" die wir hier verkünden relativ.

    Hat sich schon mal jemand mit Garmin in Verbindung gesetzt und hinterfragt, warum WPs / SPs nicht der Reihe nach abgefrühstückt werden?

    Entsprechend der gewählten Einstellungen sollte doch bei verlassen der Route der nächste -, am schnellsten erreichbare - oder der auf kurvenreicher Strecke erreichbare WP angesteuert werden.

    Alles andere ist für eine Planung unbrauchbar!

  • Ehrlich gesagt verstehe ich deine Einlassungen nicht so ganz.


    Zumindest beim Navi6 war es bisher so, dass "Shaping-Points" nicht angefahren werden müssen, diese dienen zur Routenplanung, damit die Route über die Straßen verläuft, die gefahren werden sollen (nicht müssen!).


    Punkte mit Alarm müssen dagegen auf jeden Fall angefahren werden; wenn nicht müssen diese "geskipt", also übersprungen werden.


    Bisher kenne ich bei Abweichungen von der Route nur die Variante, dass dann - sofern Neuberechnung aktiviert ist/wird - bis zum nächsten Alarmwegpunkt, notfalls direkt zum Ziel geroutet wird.


    Dies habe ich mir erneut durch Test's in der Praxis bestätigen lassen.


    Jetzt hat jeder User die Wahl die für sich beste Option zu nutzen. Einige arbeiten mit vielen "echten Wegpunkten" und Neuberechnung aktiv, die - nach meinen Beobachtungen - überwiegende Mehrheit, so auch ich, nutzt überwiegend Shaping-Points und deaktiviert die Neuberechnung bei Verlassen der Route.


    Ich fahre lieber nach Sicht auf die bestehende Route zurück, weil ich dann sicher bin, dass durch eine Neuberechnung im Gerät die Route nicht verändert wurde.



    Dass Kartenmaterial, Softwarestände aktuell sind, ist normal.

    Gruß Bernd (AUR)


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  • Hallo Bernd,


    na dann versuche ich das nochmal zu erklären.

    Ich fange in deinem Beitrag von unten nach oben an, das bietet sich aus meiner Sicht an.


    Der Umstand, dass Karten und Firmware aktuell sind ist wohl normal, da stimme ich Dir zu.

    Updates sollen Verbesserungen bringen.

    Aber jede Version hat ggf. ihre eigenen Fehler.

    Während Probleme auf der einen Seite gelöst werden, bauen die Macher - sicher nicht gewollt - neue Probleme ein.

    Insofern sind Schwierigkeiten / Merkwürdigkeiten zukünftig nur bedingt oder gar nicht reproduzierbar.


    Wenn ich "nach Sicht" fahren muss, um auf meiner geplanten Route zu bleiben oder wieder dahin zu kommen, ist eine Navigation suboptimal. Das geht auch mit analogem Kartenmaterial.


    Das WPs nach einer Neuberechnung unterwegs nicht zuverlässig angefahren werden, das haben wir gemerkt. Das man das auf unterschiedliche Art und Weise ausbügeln kann ist ebenfalls bekannt.


    Aus meiner Sicht ist das sinnfrei und sollte so wie wir es in der Praxis erleben, nicht vorkommen.

    Wenn ich Routen plane, muss das Gerät auch der Route folgt!

    Wie ist zu erklären, dass WPs ausgelassen und über z.B. 50 km eine neue Strecke berechnet wird?

    Wo ist der Sinn?

    Daher meine Frage, ob das gegenüber Garmin schon mal vorgetragen wurde.


    Noch was zur Funktionalität.

    Wenn wir Routen mit BaseCamp planen und auf das Navi übertragen, dann übertragen wir eine Folge von Punkten, die via Koordinatenangaben beschrieben werden.

    Das sind nämlich genau die WPs mit und ohne Alarm.

    Das Navi errechnet daraus, ebenso wie zuvor BC am Rechner die Strecke.

    Bei gleich gesetzten Vermeidungen und Optionen erwarten wir den gleichen Verlauf.

    Wer hier anderes erwartet, sollte sich überlegen, warum er Strecken / Routen plant ;-)


    Viele Grüße

    Karl :)

  • Moin Karl,


    dann versuche ich einige Antworten nach meinem Wissensstand und Erfahrungen zu geben. Allerdings sind hier einige Spezialisten im Forum, die das besser können.


    Navi und Papierkarte sind für mich nicht zu vergleichen. Bereits der Unterschied dass die Darstellung - und vorhandene Route - im Navi permanent mitläuft ist groß.


    Dann dürfte das mit den WP für dich doch klar sein - und wie erwähnt könntest du mit vielen echten Wegpunkte arbeiten. Mir gefällt diese Option nicht, da ich unterwegs immer mein eigener Herr bleiben möchte und häufig bewusst von der Route abweiche und dann, wie erwähnt, nach Sicht - wenn gewollt - auf die ursprüngliche Route zurückfahre.


    Ausgelassen werden die Shaping-Points bei einer Neuberechnung im VIer, diese dienen bei der Planung dazu die Route auf die jeweilige Strecke zu bringen.


    Beim übertragen einer Route auf das Navi wird diese nicht neu berechnet, sondern grundsätzlich 1:1 übernommen. Dennoch ist hier ein Kritikpunkt zu beachten, denn - leider - haben Basecamp und das Navi unterschiedliche Routenberechnungsparameter. Je mehr Shapingpunkte bei der Planung genutzt werden, desto größer ist die Chance dass die Routen übereinstimmen. In der Praxis bin ich damit bisher sehr gut zufrieden und dieser Punkt für mich zu vernachlässigen.

    Gruß Bernd (AUR)


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  • Hallo,


    plane meinen Routen mit MRA und übertrage diese dann an den 6er. Lediglich Start und Ziel sind feste Wegpunkte, Rest reine Routenpunkte (Shaping Points).


    Muss ich zwangsweise von der geplanten Route abweichen möchte er mich zum nächsten Routenpunkt zurücklotsen. Das geschieht solange, bis ich in die Nähe eines weiteren Punktes gelange. Ist dieser erreicht leitet er mich (mit nun korrigierter Reststrecke) auf der ursprünglichen Route weiter. Die Neuberechnung ist dabei immer aktiviert,


    Beginne ich eine Route irgendwo zwischendrinnen, dann lasse ich das Navi diese vom Startpunkt aus berechnen und lösche den dann raus. Nun routet es mich regulär auf der geplanten Route zum Ziel. Funktioniert aber nur, wenn man (beim Einstieg) sich direkt auf der Route befindet.


    Gruß

    Klaus