Beiträge von Sardinien

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo Vincent,
    ich habe Mitte 2006 mit Garmin begonnen und habe recht schnell gemerkt, dass Vektorkarten zur Planung im Offroadbereich nicht maximal sind. Also schneller Einstieg in die Offroad-Planung am PC mit Rasterkarten>Routen-Übertrag auf Garmin-Gerät.
    Seit diesem Jahr gibt es den Aventura, der Rasterkarten hervorragend darstellt und die Onroad-Vektorroutingkarten alleine oder als Overlay über Rasterkarten anzeigen kann. Ein echter Hybrid. Dein "Straßen lernen" könnte Ansatzweise mit einer gemischten On- Offroadroute recht einfach im Aventura gelöst werden.

    Vorteil dieser Technik: im Offroadbereich ist die Orientierung maximal.
    Für reine Onroadnutzung ist dieses Gerät nicht 1. Wahl. Der Aventura hat Sprachausgabe und hält mit 30 % Dauer-Bleuchtung (meine Standardeinstellung) 13-15 Stunden.

    Für küstennahe Gebiete sind normale Rasterkarten oft sehr aussagekräftig. Bin Windsurfer und bewege mich max. 5 km vom Festland. Garmin bietet richtige Seekarten an.

    Fazit: wer mit reinen Vektorkarten klarkommt, wird bei Garmin fündig werden. Wenn dies nicht der Fall ist, mal den Aventura mit Swiss 1:25K und gleichzeitig aktiver Teleatlas testen. Seit 5 Monaten bin ich Hybrid (Raster- + Vektorkarte in Europa unterwegs. Erst der User, welcher beide Systeme kennt (Hybrid bzw. reines Vektorsystem) kann beurteilen, welches einem zielsicher zu normalen und individuellen Zielen führt.

    Eine Swiss-Topo 25 auf dem Aventura ist genial. Fällt gerade noch ein, die Teleatlas Routingkarte auf dem Aventura hat viel mehr routingfähige Nebenstraßen enthalten als die Garmin und TomTom-Geräte.

    Hier die mir zur Verfügung stehenden Karten zum Vergleich, damit die 40K bei dem Einen oder Anderen einen anderen Eindruck hinterlässt als bei mir:

    http://www.megaupload.com/?d=65FIY7Q3

    Aus meiner Sicht ist die Karte zur Bergtourenplanung bedingt einsatzfähig, da gefährliche Stellen nicht erkannt werden und keine Klassifizierung der Berg-Wege in Punkto Schwierigkeit vorhanden bzw. erkennbar ist. Dass Ortsnamen fehlen, habe ich in einer halben Stunde herausgefunden. Wie viele gesamthaft? Dass weitere Details in höheren Layern im Grundmaterial von Alpstein enthalten sind, haben Kurztests gezeigt. Es dreht sich nicht nur um besser aufgelöste Straßennamen. Vielleicht wird ja noch eine 2. DVD nachgeschoben?

    Hallo Joern,
    ich habe gerade von einer Bekannten georando Alsace - Vosges auf dem Rechner, das ist Rasterkartenfeeling pur. Multilayer in Perfektion.

    Vielleicht ist Alpstein in den Anfängen und lernt schnell dazu.

    Hallo Lorenz,
    hast du Papier-Karten, wo dieses Gitter verwendet wird oder nur Koordinaten die du ansteueren möchtest? Im Globalmapper ist das geforderte Nat. Gitter vorhanden. In TTQV müsste man es manuell
    einpflegen können. TTQV kann Garminkarten (ohne NT und Typfiles) anzeigen.

    Die 1:50 K Rasterkarten sind o.k., aber nicht überragend.

    Hallo Joern,
    links ist Antons Ausschnitt (via Internett abgenommen!) und rechts der TTQV orig. Ausschnitt:
    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/3270424.jpg]

    Es ist auffälig, dass die TTQV Karte eine geringere Auflösung besitzt und weniger Details (hier sieht man nur die Straßenbezeichnung) aufweist, wie der orig. Alpsteinausschnitt. Das macht mich stutzig. Lieber bezahle ich das doppelte für eine gute, über die Gesamtfläche verlässliche Karte. Auch eine Wegeklassifizierung im Outdoorbereich wäre hilfreich. Auch hätte bei dieser Karte das Multilayerkonzept innerhalb der TTQV Anzeige Einzug halten können.

    Vielleicht werden die nächsten Karten besser. Ich bin jedenfalls nicht mehr bei den Erstkäufern dabei.

    Hallo Anton,
    das war mir schon klar. Habe nur den südlichen Teil analysiert. Geht eh nicht anders, da dieTTQV Karte genau an der Grenze aufhört. Passt zu der Karte^_^

    Beispiel der Detailschwäche: Schoppernau im Bregenzerwald wird einfach nicht namentlich erwähnt.

    Hallo,
    Karte ist angekommen.
    Kurztest: Karte ist für ernsthafte Bergtouren nicht geeignet.
    Begründung: Auflösung wie bei einer ECW mit 1:30 Kompression und weniger Details als die Amap 1:50K oder Kompass. Die Aussage 1:40 K ist sehr hoch gegriffen, da die Map stark am Mythos Rasterkarte knappert. Rasterkarten, generiert aus Vektormaterial, müssen und können besser aussehen.

    Achtung: Die Karte hört genau an den Ländergrenzen auf.

    Hallo Blaster,
    SRTM gibt es in unterschiedlichen Auflösungen. Die SRTM 1 Daten haben eine Auflösung von rund 30 m. Die SRTM 3 von rund 90 m. Das Höhenmodell der Topo 10 von 25 m.

    Um gute theoretische Höhenanagben bei der Planung abzuleiten, braucht es etwas Übung beim Setzen der Planungstrackpunkte. Um bei einem realen Track ordentliche Werte aus SRTM 1 Daten zu erhalten, müssen die Trackpunkte stark ausgedünnt werden, je nach Aufzeichnungsmodus. Mit SRTM 3 Daten wird das Ganze noch grober.

    Jetzt verstehst du vielleicht, weshalb ich auf den Baromodus stehe. Ich arbeite mit TTQV und habe dort die entsprechenden Höhenmodelle und Karten integriert, die einem schnell die Ergebnisse von unterschiedlichen
    Methoden anzeigen.

    Hallo Hans,
    ich habe das schon verstanden und teile deine Argumentation voll. Als leidenschaftlicher Windsurfer bin ich bei solchen Wetterlagen auf dem Wasser, da plötzliche Druckabfälle meistens mit Wind gepaart sind.

    Meine Berg/Ski/MTB -Touren führe ich eher bei stabiler Wetterlage durch und erziele im Baromodus sehr gute Höhenangaben ohne vage Nachbearbeitungen. Bei instabiler Wetterlage kommt halt der von mir ungeliebte GPS-Höhenmodus zum Einsatz.

    Für mich ist die kumulierte Track Höhenangabe sekundär (trotzdem sollte diese stimmen). Primär ist die Höhenangabe bei der Planung. 1000 HM an einem Tag sind o.k., bei 2000 HM bin ich am Anschlag. Mit den 1er Daten der Alpen und den 25 m Daten der Topo 10 komme ich mit TTQV bei der Planung auf sehr gute Werte. Die Kontrolle erfolgt bei stabiler Wetterlage mit den Barotracks.

    Eine Vorstufe mit wahrscheinlich recht schnellen Erfolgserlebnis könnte das Überblenden von OSM-Daten in GlobalMaper über Rasterkarten sein.



    Hallo Ray,
    eine andere Möglichkeit ist:
    diese Wege, Pfade, WP in TTQV in einer jeweiligen Tabelle als Track/Route/WP zu speichern, Farben/Namen/Pixel bzw. Garminstyl zuweisen und zusammen mit der Rasterkarte eine RMAP erstellen. Geht schnell, ohne viel know how,und ist leicht zu modifizieren. Diese Datenbasis kann gleichzeitig zur Erstellung von img Karten (mit TTQV) zur Erzeugung von MPVF (Aventura Vektormaps) verwendet werden.

    Für Skitouren usw. können farblich abgestufte Tracks (individuell einstellbar in TTQV nach selbst erstellten Steigungstabellen) in den RMAPS integriert sein. Die Schlüsselstellen sind gut erkennbar. Müssen ja nicht immer große Karten sein. In wenigen Minuten ist alles auf dem Aventura. Die Richtungspfeillimite wird damit aufgehoben (über19 Punkte?) Die eigentliche Route zum Navigieren wird in dieser Anwendung mit 1 Pixel dargestellt und überlagert die multifarbenen Aufstieglinie-ist jetzt fixer Bestandteile der Rasterkarte- und stört kaum bzw. wird gar nicht aktiviert.


    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/3265389.jpg]
    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/3265390.jpg]

    Hallo,
    bitte bedenkt, dass Compe auch vom Kartenverkauf lebt. Wie soll da ein Interesse bestehen, sich das eigene Geschäft zu untergraben. Da müssen eher wir selbst aktiv werden. Das Erstellen von eigenen Vektorkarten steckt für den Aventura in den Anfängen. Da wir sehr oft über ausgezeichnete Rasterkarten verfügen incl. Teleatlas Vektors, hat für mich das Erstellen eines Rad- und Wanderwege Overlays für DACH+I im nächsten Jahr Prio.

    Hallo Spec,
    da ich mich für Namibia interssiere, ist mir bekannt, dass es für dieses Gebiet sehr gute Satbilder gibt. Eine einfache Beschreibung:
    die kleinen TTQV Kacheln liegen alle in einem Ordner. Aus z.B. 8000 Kacheln wird ein Mapcatalog mit globalmapper erstellt, der daraus eine ecw blattschnittfrei erstellt. Diese ecw ist gut in TTQV und auf dem Aventura zu verwenden. Sollte ich tatsächlich nach Namibia gehen, werde ich mir für den Aventura aus der sehr guten Garmap Fam 1218 die Straßen und Pois herausziehen und für den Aventura eine Vektorkarte basteln, die über die Satkarten gelegt wird. Für weitere Infos solltest du mir ein Mail senden. (im TTQV forum öffentlich)

    Den TTQV Trick mit Multi Jpeg Automatic kennst du? Wenn nein, sende ich dir eine Anleitung zu, die je nach Bildschirmgröße angepasst werden muss.

    Tipp: für alle rechenintensiven Anwendungen (TTQV+GM) ist ein leistungsstarker Windows 7 Rechner genial. Ich benütze I7 mit 8 GB DDRAM3 Teilweise nur noch 30 % Rechenzeit gegenüber früher.

    Hallo Mareike,
    bei uns in BW gibts von dem Landesvermesseungsamt (aus Top50 abgeleitet) diese Touristik-Karte mit Wander- und Radwegen
    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/3262399.jpg]
    Könnte sein, dass etwas Ähnliches in deinem Gebiet vorliegt. Mit TTQV kannst du auf der Karte planen, deine v2 als Overlay anzeigen, den Track oder Route direkt ins Garmin senden oder gleich die ganze Karte auf dem Aventura einbinden und damit im Gelände navigieren. Die v2 ist bei gut vorbereiteten Touren o.k. und recht genau. Beim planen von Touren stößt die Karte an Ihre Grenzen.

    Hallo Freeday,
    du kannst einen schon direkt fragen:). Per Email bei Ralf mit Lastschrifteinzug. Die Leute müssen doch auch mal etwas in die Kasse gespühlt bekommen, nachdem vor lauter Aventura die 5er dauert. Die neue AV hätte ich mir auch bestellt, wenn positivere Erkenntnisse vorliegen würden.