Hallo Ray,
ich finde das Vorgehen von Garmin sinnvoll.
Mir ist es lieber, ein erprobtes Software-Konzept auch bei neuen Geräten zu verwenden - gerade bei überlebenswichtigen Geräten wie Outdoor-GPSR.
Microsoft ist das Gegenbeispiel - da wird gerne mal neue Software auf die Kunden losgelassen. Spätere Änderungen/Verbesserungen sind ja immer möglich.
Grüsse - Anton
Hallo Anton,
MS ist eine Musterbeispiel dafür das Altlasten über Jahre mitgeschleppt werden, was mit eines der Ursache der vielen Probleme ist.
Das Gegenbeispiel ist das MacOS, Apple hat in der selben Zeit 2 mal neuangefangen. (wobei auch hier alter Code weiterverwendet wurde) Okay, eine Version ist direkt in der Tonne gelandet.
(auch der erfolgreiche Wechsel von 68k->PPC->i86 sagt viel aus)
Ich will jetzt kein Mac-MS-Debatte lostreten
, ich setzte beide OSe ein. Und verdiene mein Geld meistens unter WinDoS.
Du hast natürlich recht, das man am bewährten Code festhalten soll.
Das Beispiel Unterstützung der Speicherkarte bei Garmin zeigt aber eindrucksvoll das es sinnvoller gewesen wäre in diesen Bereich die Trackverwaltung komplett zu überarbeiten/evt. neu zu schreiben.
(nebenbei hätte man dabei die Begrenzung auf 500 Pkte. und kein Timestamp entsorgen können).
Die Akzeptanz und Einsatzbereich von Routen würde sicherlich auch profitieren, wenn Garmin die Begrenzungen abschaffen würden.
Das kosten natürlich Zeit und Geld, was natürlich das Management abschreckt. Das dies aber sinnvolle Investitionen in die Zukunft wären, wird in der Regel durch Quartals-Denken nicht wahrgenommen.
Das die jetztige Vorgehensweise evt. sehr teuer werden kann, weil immer neue Funktionen hinzukommen und es dadurch immer schwieriger (teuerer) wird, Dinge zu ändern.
frage mal
@blackwilli, warum er GTA4 neu entwickelt hat, und nicht einfach die alte Version erweitert hat.
Aber das ist sicherlich alles sehr OFF-TOPIC:)
Ray