Wenn ich das aus eigener Sicht als Software-Entwickler in einer Firma betrachte, dann sträuben sich bei mir die Haare beim Gedanken, dass die Kunden mit ihren Problemen direkt bei mir landen.
Auch wenn wir mit einer 4-stelligen Zahl an Lizenzen bei weitem nicht an die Verkaufszahlen von Compe herankommen, wäre ein sinnvolles Arbeiten nicht mehr möglich. Dafür sind die Supportleute da, die 95-98% der Probleme selbst erledigen können. Erst wenn sie nicht weiterkommen (z.B. wegen eines Programmfehlers), werden diese Probleme an uns weitergeleitet.
Lucas ist zwar kein Software-Entwickler, wäre aber auch in seiner Arbeit massiv behindert, wenn sich alle User mit ihren Problemen direkt an ihn wenden.
Es reicht doch, ein Ticket zu ziehen, oder?
Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur schlussfolgern, dass die Compe-Leute ein hochmotiviertes Team sind, die an der Entwicklung des möglichst besten Systems arbeiten und daher genau auf die Kundenprobleme und -vorschläge achten und diese ernst nehmen.
Gruß
Werner
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Werner, sehr schön beschrieben.
Wenn ich daran denke, wieviele der gemeldeten Fehler keine sind, sondern einfach Anwenderfehler. 
Das gilt nicht nur für Twonav sondern in allen Bereichen.
Ein schönes Bsp. war der Kalibrierungsfehler zweier hiesiger User, es war ein eindeutiger Userfehler.
Aufgabe des Supports ist genauso herauszufiltern damit sich die Entwickler auf ihre Arbeit konzentrierne können.
Ich habe als Subteamlead in einen Projekt immer noch etliche Fehler zurückgewiesen, trotz vorgeschalteten Testteam.
Ohne Vorfilterung hätte ich keine Minute sinnvoll arbeiten können.
Das Compe Team ist hochmotiviert, das merkt man.
Sie neigen etwas zum schludern, ihre Testprozesse sind sicherlich verbesserungswürdig. Das muss Compe daran arbeiten.
In der Regel werden via Ticket gemeldete Fehler recht schnell beantwortet.
Falls nicht, poste ich nach einger Zeit einfach auf den meldeten Fehler.
Wie immer im Leben kommt man mit Sachlichkeit und Freundlichkiet deutlich weiter.
Wenn mich einer anpflaumt, nehme ich denjenigen nicht ernst und weise sein Anliegen eher ab.
Die Veröffentlichung der Email-Adresse war aufjeden Fall ein schwerer Fehler, auch wenn es nicht böse gemeint war.
Allein schon deswegen weil öffentlich einsehbare Email-Adressen gerne für SPAMs genutzt werden.
Ein Ticketsystem dient nicht nur der Kommunikation sondern auch zur Prozesssteuerung.
Den Versuch das System durch direkte Emails auszuhebeln, wird in Zukunft unser Nachteil sein.
Man sollte nicht damit rechnen, das Compe-Mitarbeiter ihre Emails noch einmal herausgeben.
Das hatten wir bereits einmal, eine Zeit lang hat Compe berrechtigt keine Betaversionen veröffentlicht.
So haben wir die Möglichkeit Einfluss zu nehmen.
ray