Nein, das Problem hat im Moment nicht GARMIN, sondern die Kunden, die diese Geräte kaufen.
Das ist der Punkt. Im Moment gucken nicht wenige Leute eher darauf, ob ihr Empfängerchip noch im Backofen oder Keller funktioniert. 
Abgesehen davon gibt es für die Beschränkungen sehr wohl technische nachvollziehbare Gründe:
Die Kleingerätehardware- und Software gab es schon für ältere Outdoorgeräte. Autorouting und Speicherkarten in Handgerätegröße waren damals noch kein Thema. Die Firmware und Hardwareansteuerung wurde vermutlich ziemlich low level entwickelt, und eben nicht skalierbar, wie man es bei einem modernen Betriebssystem machen würde.
Die Beschränkungen für Routen, Track logs, Saved Tracks und Wegpunkte resultieren vermutlich daraus, daß die die Navigation mit einem begrenzten Arbeitsspeicher (RAM) von wenigen MByte auskommen muß.
Der sogenannte interne Speicher (Flash) ist auch limitiert und vermutlich 8 Mbyte groß. Da muß eben die Firmware und alle Settings reinpassen. Offenbar auch die Benutzerdaten, denn die Firmware kann Tracks, Routen und Wegpunkte nur im internen Speicher adressieren.
Die Speicherkarten werden ja offenbar wie Laufwerke adressiert, und damit dort überhaupt die Dateisystemfiles (.img) mit den Karten liegen können, waren ja schon erhebliche Firmware-Änderungen nötig. Die max. 2024 resultieren einfach aus einer Wortlänge, die für die Adressierung der Kartensätze und ihrer Kacheln nötig ist, abzüglich Basemap.
Wir kennen die Gründe für die Beschränkungen nicht, es muß ja nicht *nur* an Garmin liegen, denn vielleicht resultieren einige der Beschränkungen auch aus den Grenzen für den Prozessor oder die Empfängerbausteine der Zulieferer. Da wird viel on-chip realisiert sein.
Das ist alles nicht so richtig elegant, aber bei welchen alternativen Herstellern kann man überhaupt Routen auf dem PC vorplanen, und welche Hersteller erlauben überhaupt Routendefinitionen mit zahlreichen Routenwegpunkten?
viele Grüße
Andreas