Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hat irgendjemand hier mit der Unit einen Egnos Empfang ?


    Wegen der wiederholten Diskussionen lasse ich die Option immer mal wieder testweise laufen.


    Bei Berlin, also um den 52°, bekomme ich regelmäßig einen oder zwei der EGNOS-Satelliten in die Anzeige. Es gibt niemals einen Fix (Balken bleibt leer), aber das Korrektursignal wird recht oft ausgewertet und es erscheinen zeitweilig die entsprechenden "D"s in der Anzeige.

    Ist das GPS Dir noch nie nach oben rausgefallen ? Sollte man da nicht ein Gummi drum machen ?


    Das ist nun wirklich nicht nötig. :)


    Die Tasche ist elastisch und um die Oberkante läuft ein kräftiges Gummiband. Es reicht beim Einstecken darauf zu achten, daß das Gummiband an den Ecken leicht über die Oberseite greift. Das Restrisiko trägt die Trageschlaufe.

    Hallo zusammen,



    anbei meine Lenkerbefestigung, wie schon oft empfohlen und hier nochmal als geballte Schleichwerbung: :)


    Minoura Space Grip, ~ 11 Euro,
    zur sturzgeschützten Befestigung des Empfängers hinter dem Lenkerrohr. Gerät berührt bei liegendem Fahrrad mit verdrehtem Lenker den Boden nicht.


    GPS24 Softcase, ~ 25 Euro,
    beweglicher Lenkerhalter mit besagter Klettbandbefestigung. Wackelt zwar mitunter kräftig, jedoch werden Stöße und Vibrationen wirksam gedämpft.


    eTrex Vista Cx,
    Trageschlaufe wird zur Sicherung des Gerätes vor Verlust oder Zerstörung bei heftigen Stürzen verwendet.


    Motorradbefestigung funktioniert so auch. Je nach Mopped oder sonstigem Zweirad kann man Befestigungsort oder -winkel frei wählen.



    viele Grüße


    Andreas

    Habe beim googeln ein Bild von den Kontakten gefunden ist allerdings ein alter Etrex noch seriell.


    Ja, schon erstaunlich: Der Antennenanschluß wird auf der einen Seite dreifach gelötet, und auf der anderen Seite sicher nicht kostenoptimiert mit einem Steckverbinder ausgestattet, dessen Sockel ja auch verlötet ist. --- Die zwei Batteriekontake werden dagegen nur von zwei Andruckfedern gehalten. :)

    Und wenn ich meine Position auf der Karte regelmäßig verfolge, schreckt mich auch der Ausfall des Geräts (ich sage nur "Ausschalten des Gerätes bei Erschütterung...") nicht, weil ich dann mein Papierbackup habe.


    Probier's mal mit Wiedereinschalten. :)


    Jeder hat hier andere Strategien, je nach Anwendung: Meine Satteltaschen enthält stets zwei versiegelte Mignonbatterien. Sollte einmal das passieren, was bei mir in den letzten (rechnet) 6 Jahren nicht passiert ist und der Empfänger ausfallen, dann bleibt mir noch die auskunftsfreudige Landbevölkerung, oder der Kartenständer in der nächsten Tanke. :) Zumindest für meinen Anwendungsfall Motorrad- oder Rennradtouren hält sich die Angst vor dem GPS-Ausfall sehr in Grenzen.


    Der Globetrotter muß hier sicher anders denken.

    Das ist dann manchmal der Punkt, an dem man sich die Karte im Gerät wünscht, aber auch aus Sicherheitsgründen fahre ich gerade in unbekanntem Gebiet eigentlich nie ohne zusätzliche Papierkarte, möglichst mit GPS-Koordinaten, und dann kann man sich die Alternativen suchen und über einen Umweg wieder auf die Route gelangen.


    Wie schon geschrieben, so habe ich es zu Zeiten des ersten Vista auch noch gemacht, aber bei der Menge an Routen in meinem Archiv möchte ich wirklich nicht mehr über jeden Abbiegepunkt nachdenken müssen. Es gibt reichlich bauliche Änderungen, Asphaltierungen von Nebenstraßen, die letzte Saison noch eine Betonplattenpiste waren, oder Bau von Kraftfahr- oder Umgehungsstraßen, wo im letzten Sommer noch 'ne Wiese war. --- Das ist auch in meinen ollen Papierkarten so, und deswegen gehe ich den anderen Weg mit dem Autorouting, und die Papierkarten bleiben zu Hause. :)

    Ist das HCX spezifisch?


    Nein, das dürfte beim C/Cx/HCx identisch sein. Es wird von der Anzeigeauflösung und vom Kartenprodukt abhängen.


    Bei City Navigator wird beim Übergang von 12 km auf 20 km die Basiskarte verwendet,


    bei der Topo Deutschland wird beim Übergang von 8 km auf 12 km die Basiskarte verwendet,


    vorausgesetzt, man befindet sich in der detaillierten Region der Basiskarte. Gilt also in Europa für die Altlantic Basemap und dürfte bei Importgeräten mit der Pacific Basemap anders sein.

    Die Basemap ist doch immer vorhanden, nur die Detaillierung und Routingfähigkeit ist unterschiedlich. Auch bei einer amerikanischen Basemap sieht man auch Großstädte und Landesgrenzen in Europa und Asien


    Das reicht aber nicht. Der Kartenplotter schaltet nur dann auf die Basemap um, wenn der Ausschnitt in der Region mit den etwas detaillierten Daten liegt. Und Europa ist nur auf den Atlantic Basemaps ausreichend stark detailliert.


    Ist aber sowieso nur ein Detail und für viele nicht kaufentscheidend. Nur darf man sich hinterher nicht ärgern, wenn man lieber die paar Euro gespart hat :)

    Hallo Richard,



    exakt diese Einstellungen haben sich auch bei mir bewährt, eben weil man die Abbiegemomente besser vorhersehen kann.


    Ich fahre auch meist bei einem Zoom von 200 m. Das ist AFAIR der Punkt, bei dem die POI nicht mehr angezeigt werden, so daß die Anzeige übersichtlicher wird. Außerdem passen ~ 200 in der Stadt meist gut.


    Die Frage nach dem Timing hatte mir jemand in einem früheren Thread mal so beantwortet, daß es das "60er-Problem" auf dem Vista Cx nicht gibt. --- Für mich ist nicht so transparent, ob es sich hier einfach nur um unterschiedliche subjektive Einschätzungen handelt, oder ob sich etwas in bezug auf das Timing gegenüber dem Cx verändert hat.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,
    die etrex Serie hat das gleiche Problem. Habe mittlerweile den Dritten aus der Etrex Familie.


    Ich bewundere die Ausdauer, eTrexe zu verschleißen wie Einwegrasierer. :)


    Bei mir flog nach dem ersten Ausfall die Garmin-Fahrradhalterung vom Lenker und wurde durch die schon geschätzt 4.711 mal :) empfohlene Softcasehalterung von GPS24.de ersetzt. Seither habe ich auch drei Vista-Generationen gehabt und über Zehntausende von Kilometer praktisch keine Abschaltungen mehr gehabt.


    Natürlich kann man die Kontakte löten, aber irgendwann ist halt die Platine oder das Display zermürbt. Das eigentliche Problem ist eben, daß eine große Gerätemasse mit von einer mehr oder weniger unbeweglichen Halterung getragen wird, die Stöße und Vibrationen auf das Gerät überträgt. IMHO kann kein Gerät größer als ein Tacho diese Tortour auf Dauer überleben. Batteriebetriebene Frontleuchten neigen auf dauer auch zu Ausfällen.

    Hab ich denn von Garmin was zu erwarten, was über die gestzliche Gewährleistung hinausgeht?


    Wurde hier schon geschätze 4.711 mal durchgekaut. :)


    Importgerät spart einige Euro, und bringt im Wiederverkauf natürlich meist auch proportional weniger.


    Schneller Bildaufbau durch Verwendung der Basemap bei geringen Zoomstufen < 12 km erfordert atlantische Basemap. Mit pazifischer Basiskarte ist der Aufbau ätzend langsam.


    Mein erstes Vista habe ich bei Globetrotter gekauft. Nicht super billig, wurde aber in einer kritischen Situation mit Defekt wenige Tage vor der großen Reise ad hoc im Laden gegen ein Neugerät ausgetauscht.

    Was mein altes eTrex Legend aus dem Jahr 2002 in Verbindung mit dem smarten Abbiegepfeil alles kann, [...]


    Ja, den Pfeil vermisse ich heute noch. Garmin bekommt meine Bittbriefe, diesen bei den Farbmodellen nachzurüsten auch viermal im Jahr. :)


    Bin übrigens am Sonnabend mal wieder eine längere Luftlinienroute gefahren: den Mauerradweg. --- Route nach Tracklog auf der Topo konstruiert. Das fahren ging gut, nur ätzt, daß auf der Topo nicht alle Kreuzungen einen Magnetpunkt haben und das Plazieren der Punkte so fummelig ist. Dummerweise ist der Mauerweg auch zu neu, und man findet noch nicht alle Pfade in den alten Karten. Sind eben Vektordaten mit begrenztem Mehrwert.


    Aber wer sich mit CAD und PDF auskennt weiß ja: nicht alle Vektorformate sind zwangsweise auch "intelligente" Formate, wie es in der Informatik immer so schon heißt. :)

    Ich war der Meinung, daß ich Autorouting nicht brauche, da ich die Tour komplett ausplane. Mit geht es ja darum, eine bestimmte Strecke abzufahren und nicht (möglichst schnell) von München nach Hamburg zu fahren, ala Falk Routenplaner.


    Wenn Du später Karten nachkaufen möchtest, dann ist auch ein aktuelles Gerät sinnvoll.


    Die Topo halte ich für Rennradfahrer für wenig empfehlenswert. Sie ist eben nicht autoroutingfähig und die Straßendaten sind nicht aktuell. Dafür sind kleine Trampelpfade verzeichnet, was Dich auf dem RR nicht interessiert.


    Mein Tip ist die City Navigator, wenn Du willst mit Overlay der freien SRTM-Höhendaten, so daß Du die Höhenlinien auf der Anzeige siehst. In CN hast Du die Straßen, die Du brauchst, und das nicht nur für Deutschland. Es soll ja auch reisefreudige RR-Fahrer geben. :)


    Autorouting hat nicht nur etwas mit schnell von A nach B kommen zu tun. Autorouting erlaubt auch, daß Du Start, Ziel und einfach die Orte als Zwischenziele auf Deiner Rennradstrecke anklickst, und der Router berechnet die Abbiegevorgänge selbständig. --- Das ist ungleich effektiver, als jede Kreuzung und jeden Kreisverkehr selbständig abzugrasen. Du brauchst nur noch intelligente Zwischenziele zu setzen und zu schauen, ob der Router auch die Straßen benutzt, die Du befahren wolltest. Wenn ja, ist gut, wenn nein, mußt Du einfach an der Stelle mit einem Klick ein Zwischenziel ändern oder einfügen. Je mehr Touren Du machst, und je spontaner, desto größer der Unterschied vom Aufwand her.


    Ich schicke Dir gerne auch mal eine von meinen Rennradrunden als Beispiel.



    schön's WE, Montag ggf. mehr, und wech'...


    Andreas

    Ist da praktikabel? Finde ich damit auf Anhieb die richtige Straße / Abzweigung?


    Hallo,



    Venture Cx und Vista HCx wären auch meine Preis- und Leitungstips.


    Ob es praktikabel ist? --- Na ja, es ist machbar nach Luftlinienrouten zu fahren und sich auf der Anzeige nur schematisch nach den Abbiegepunkten zu orientieren. Das haben andere Rennradler jahrelang so gemacht und sind damit besser als mit Spickzetteln gefahren. Oder auch Motorradfahrer. Nur ist das nicht mehr Stand der Technik (IMHO), und Autorouten sind viel leichter zu entwerfen als Luftlinienrouten oder Tracks.


    Rennradtouren finden vorwiegend auf asphaltierten und im Kartenmaterial routingfähigen Straßen statt. Beide Geräte sind autoroutingfähig, und von daher lohnt sich der Kauf nur in Verbindung mit City Navigator-Karten (IMHO). Wenn es für Dich finanzierbar ist, würde ich zu dieser Lösung raten.


    Ohne Detailkarten kannst Du auch noch kleinere und ältere eTrex-Empfänger ohne Autorouting und Kartenplotter benutzen, und damit erstmal Erfahrung sammeln.


    Weitere Informationen Navigation mit dem GPS und Zweirad.



    viele Erfolg


    Andreas

    für Scheiben von Motorrädern gibt es Xerapol, kriegst du z.B bei Louis. Damit hatte ich mein angegriffenes Display vom SP III wie neu hinbekommen.


    Ja, funktioniert alles. Allerdings fällt Xerapol mit geschmeidigen fast 10 Euro für 50 g in die Kategorie an verzweifelten Menschen Geld verdienen. :)


    Besagter Sidol Metallreiniger kostet 3,29 Euro pro 250 ml. Bei Muddi oder Omi kurzzeitig aus der Küche entwendet noch preiswerter. Ehrlich selbst gekauft reicht der Viertelliter für lebenslange Kratzerbeseitigung am GPS, Mobiltelefon, Organizer usw.


    Die Sache funktioniert natürlich nur bei glatten Acryloberflächen. --- Matten Anzeigen oder Touchscreens macht man damit den Garaus. :)

    Kommt natürlich auf die Tiefe der Kratzer an...Versuchs mal mit Zahnpasta (kein Witz).


    Noch effektiver funktioniert es mit Sidol Kupferreiniger.


    Grundsätzlich gehen jedoch alle Polierflüssigkeiten mit Schleifmittelzusatz. AFAIK ist das meist Quarzstaub.


    Wer unbedingt will, kann auch Handy Display Polish für gutes Geld in homöopathischen Dosen (kleine Tuben) kaufen. :)