Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo Henning,



    natürlich kann man Offroad auch ohne Karte navigieren, nur sind die alten Geräte ohne Kartenplotter primär für die gleichzeitige Nutzung mit einer Wanderkarte gedacht.


    Geräte mit integriertem Kartenplotter sind aber mittlerweile preiswert zu bekommen, und warum willst Du es spartanischer treiben als nötig?


    Geräte mit Kompaß haben den Vorteil, daß man eine korrekte Rechtungsanzeige auch im Stand bekommen kann, vorausgesetzt man kalibriert den Kompaß auch. In Bewegung bekommt man eine Richtungsanmzeige auch ohne Kompaß auf Basis der GPS-Signalauswertung.


    Die Frage ist, welche Rolle die genaue Kompaßrichtung für Dich spielt. Ich persönlich habe ein Gerät mit Kompaß nur wegen der Richtungsanzeige im Stand und wegen der besseren Höhenmessung.


    Im Hinblick auf die geringe Preisdifferenz zwischen aktuellen Geräten mit Farbanzeigen und Speicherkarten und den Vorgängermodellen würde ich nicht mehr über derart alte Geräte oder Ausführungen ohne Kartenplotter nachdenken. Die aktuellen Geräte habe nicht nur mehr Funktionen, die Du möglicherweise nicht so dringend brauchst, sondern vor allem auch einen brillantere Anzeigen, besseren Empfang und längere Batteriestandzeiten.


    Denk' mal über ein eTrex aus den Cx- oder HCx-Reihen nach. So'n olles Vista kostet 269 Euro, ein topaktuelles Vista HCx auch nur ab 299 Euro.



    viele Grüße


    Andreas

    Nichts desto trotz werde ich mir den Zumo zulegen, ich muss wahrscheinlich meine eigenen Erfahrungen damit machen.


    Hallo Frank,



    so wie ich Dein Profil verstehe, empfehle ich Dir kein Konsolengerät.


    Wenn Deine Hauptanwendung Auto und Motorrad ist und Du eine Komfortlösung wünscht, dann wäre ein Konsolengerät mit Sprachausgabe sinnvoll. Mögliche Kandidaten liegen zwischen Quest 1 und GPSmap 276/278C.


    Der zumo ist eine Alternative, wenn man ein ganz einfaches Gerät sucht, aber für einen breiteren Anwendungsbereich oder ambitionierte Anwender ist er funktional zu einfach gestrickt (IMHO).


    Wenn Du öfter auf dem Fahrrad oder zu Fuß navigieren willst, ist der zumo auf jeden Fall absolut oversized, und außerdem ist er für den Netzbetrieb ausgelegt und läuft mit den integrierten Akkus nur wenige Stunden. Ich bin so ein Fahrrad/Fußgänger/Motorrad-Anwender, und für meinen Zweck ist das neben der Größe das K.O.-Kriterium.


    Wenn es denn mit Sprachausgabe sein muß, finde ich nur das Quest akzeptabel. Aber es ist kein aktuelles Modell und hat auch integrierte Akkus.


    Ich selbst benutze übrigens seit Jahren das eTrex Vista C und nun das Vista Cx, und genau wie das GPSmap 60CSx finde ich diese Geräte auch für die Motorradnavigation und gelegentliche Anwendungen im Auto sehr gut geeignet. In Hinblick auf die Option am Fahrrad sind die Handgeräte von der Größe, Bedienbarkeit und Batteriestandzeit optimal (IMHO). Dieters Bedenken sind sicher gut gemeint, aber die kleinen Geräte können fast alles was die großen können, und es gibt nicht umsonst zahlreiche Nutzer, die mit "nur" einem eTrex oder GPSmap auf dem Mopped unterwegs sind. Welches man benutzt, ist eigentlich nur Geschmackssache und Frage der Bauform.


    Von daher fand' ich deine erste Intuition mit einem autoroutingfähigen Handgerät am besten. Es kostet übrigens auch am wenigsten.


    Weitere Infos unter Navigation mit dem GPS auf dem Zweirad (Fahrrad oder Motorrad).



    viele Erfolg bei der Gerätewahl


    Andreas

    Hallo Stefan,



    sehr schöne Gegenüberstellung der letzten drei Gerätegenerationen! Danke.


    Wie repräsentativ die Empfangsqualität ist hängt natürlich auch davon ab, ob die drei Kandidaten vergleichbare Allmanachdaten haben, d. h. in letzter Zeit gleich lang und an gleicher Stelle betrieben wurden. --- Idealerweise resettet man die Geräte vor dem Test, oder man sorgt für gleiche Einstellungen und läßt die Testgeräte über längere Zeit unter sehr guten Bedingungen laufen.


    Der Tracklogvergleich wird interessant, wenn Du Aufzeichnungsart auf Zeit und das Intervall auf 1 s stellst, so daß man sieht, inwieweit es Driftprobleme gibt.


    Wie repräsentativ die Daten im Reisecomputer sind wird auch anschaulich, wenn Du die Datenfelder Zeit im Bewegung und Zeit im Stand anzeigen läßt. Auch hier siehst Du dann, wie effektiv die Geschwindigkeitsfilter arbeiten und wieviel Driftprobleme die Empfänger im Stand noch haben.


    Die Frage nach der Luftdrucktrendaufzeichung ist sehr berechtigt, denn das 60 CS hatte sie auch, und mit dem neuen 60CSx ist unter anderem dieses Feature verschwunden. Einige Dinge hat Garmin auf dem 60CSx mit dem neuen Chips nie mehr nachgezogen bekommen.


    Deswegen fände ich es interessant, nochmal die Dinge zu checken, die beim 60 CSx und Vista Cx anfangs Probleme machten:


    1. Hat das Vista HCx noch die Luftdrucktrendaufzeichung?


    2. Wird der Batterytyp Lithium noch unterstützt?


    3. Gibt es den Wecker noch?


    4. Wie ist die Diplayqualität im Vergleich zum Cx? --- Das Cx war ja mit Hintergrundbeleuchtung noch etwas brillanter als das C.


    5. Wie gut sind die Knöpfe im Vergleich zum Cx? --- Beim C war der Menüknopf flacher und schwergängiger als beim S/W, und beim Cx wurde er wieder verbessert.


    6. Die Gehäuse, die beim Druck auf den Page/Quit-Button knarzen, wird Garmin ja hoffentlich nicht mehr verbauen, oder? :)


    7. Wird der Gesamtaufstieg richtig berechnet?


    8. Ist der Zeitpunkt der Abbiegvorschau wie bei den C-Modellen okay, oder auch zu kurz wie beim 60 CSx?


    9. Die Option Vermeide Fernstraßen wird ja immer noch unbrauchbar sein und auch Landstraßen gleich mit vermeiden, oder? --- Ist beim Cx wie auch bei allen aktuellen Garmin-Geräten so, nur beim alten C-Modell funktioniert das Autobahn vermeiden bis heute noch so, wie es sich alle wünschen.


    Wär ja der Hammer, wenn das Ding wieder das kann, was alle 27x- und zumo-Besitzer zur Zeit heulen läßt. :)


    10. Wie funktioniert das Luftlinienrouting am Abbiegepunkt? --- Seit dem CSx/Cx gibt es hier so eine unbeliebte Meldung, deren Fenster die Kartenanzeige verdeckt. Dumme Sache, gab es früher nicht.


    Typischerweise sind bei neuen Geräten auch immer Übersetzungen flöten gegangen, die der Vorgänger schon konnte.


    Wie auch immer, bitte fühle Dich nicht genötigt alle Frage testen zur müssen. Ich hab' nur mal laut nachgedacht. :) Vielleicht fallen Euch ja noch ganz andere Dinge auf...



    viele Grüße


    Andreas

    Hatte meinen Quest 1, Firmware 4.0, verliehen und Italien Karten aufgespielt. Jetzt wollte ich wieder meine Deutschland Kacheln aufspielen, und das hat auch angeblich funktioniert (CN 8). wenn ich in MapSource eine "leere" Seite lade und die Karten vom Quest empfange, sind diese dann auch zu sehen.


    Hallo Swen,



    das hört sich so an, als ob Du nur die Basemap siehst. Da kennt er nur die Toiletten und Tankstellen bei geringer Zoomstufe.


    Schau mal ins Kartenmeü, ob alle Kartensätze auch aktiviert sind (an und in der Liste mit Haken versehen).


    Du weist ja, daß Du beim "Dazuladen" alle Kartensätzen neu übertragen mußt, oder? --- Sonst ist beim Download von Deutschland Italien weg, und dort siehst Du auch nur die Basemap außerhalb Deutschlands.



    viele Grüße


    Andreas

    Ja sicher dürfen sie so oder so sein. Wie mein Vorredner gesagt hat: Schnellste/Kürzeste Route funktioniert. Bei den Ausnahmen bin ich zum Schluß gekommen, alles auszuschalten. Das einzige was da verwendet werden kann ist, Autobahn ja od. nein.


    Hallo,



    es ist richtig, daß man an den Routingeinstellungen nicht viel verstellen sollte:


    Schnellere Strecke ist bei den aktuellen Routern die einzige zuverlässige Option.


    Kürzere Strecke dürfte auch beim zumo fehlerbehaftet sein, und zumindest funktioniert diese Option für andere Verkehrsteilnehmer als Auto/Motorrad auch bei einfachsten Aufgaben nicht, d. h., beispielsweise findet man für Fußgänger mit schnellere Strecke regelmäßig auch kürzere Wege.


    Vermeide Autobahn ist aber definitiv die Vermeide-Option, die bei aktuellen Garmin Modellen keine plausiblen Strecken berechnet. Vergl. aktuellen Autobahn-Thread.


    Je nach Anwendungsfall kann Vermeide für unbefestigte Wege oder Kehrtwenden sinnvoll sein, wobei auch die Kehrtwenden-Option nicht fehlerfrei ist. Vergl. Avoid-U-Turns-Thread.


    Als Straßen-Zweiradfahrer verwende ich regelmäßig noch Vermeide unbefestigte Straßen. Einzig bekannte Nebenwirkung hier ist, daß die Angaben von Navteq nicht immer aktuell sind, und nicht selten vermeidet man damit auch gerade neu asphaltierte Straßen.



    viele Grüße


    Andreas

    Ist das normal?


    Ruckartige Bewegungen allenfalls im Energiesparmodus.


    Wenn der wahrscheinliche Fehlerkreis nicht sichtbar ist, dann ist er vermutlich kleiner als der Positionszeiger oder größer als der sichtbare Kartenausschnitt.


    Der Kreis schwankt natürlich mit jeder wechselnden Verfügbarkeit der Satelliten. Es reicht ja, wenn flach stehende Satelliten durch entfernte Häuser oder auch durch Deinen Körper zeitweilig verdeckt werden.

    Nur weil man etwas kopieren kann, heisst das noch lange nicht dass dies zu einem finanziellen Schaden führt. Im Allgemeinen sind die Leute da draussen (WIR!) ehrlicher als ihr Ruf.


    Gut gesprochen :) Die Hypothese, daß jede nichtbezahlte Kopie einem entgangenen Kaufgeschäft und damit einem finanziellen Schaden entspricht, ist ein Mythos, den es mindestens schon seit dem C64 und seinen weithin kopierten Computerspielen gibt. Tatsächlich ist es so, daß bei weitem nicht alle die Produkte kaufen, die sie nicht als Kopie beschaffen können. Häufig wird nur gesammelt und ausprobiert. Wenn diese Möglichkeiten eingeschränkt werden, verlagern die Sammler und Probierer ihre Triebe eben auf andere Bereiche, und deswegen sind sie auch keine potentiellen Kunden.


    Abgesehen davon finde ich die Garmin-Kartenprodukte noch fair gebündelt und gepreist, und man kann flexibel und zwanglos updaten, oder es auch verschieben. Deswegen bin ich auch ein Freund dies durch Lizenzierung zu unterstützen und denke, daß die mitunter ungenierte Verbreitung von lizenzwidrigen Methoden die Hersteller nur weiter in Ihrer Paranoia bestärkt, die Produkte durch Schutzmaßnahmen absichern zu müssen, die auch für die auch für die mehrheitlich ehrlichen Kunden unhandlich sind.



    viele Grüße


    Andreas

    Somit ist (vereinfacht) nur eine Abfrage zu Programmieren, ob der Straßenname mit "A" anfängt, dann wird diese vermieden.


    while (streets)
    {

    if (userLanguage == "Deutsch" && match(streetName, "^A")

    {
    avoid(street)
    }
    }

    Sorry, aber so funktioniert das nicht. :)


    Der Router arbeitet mit den Attributen in der Straßendatenbank von Navteq und mit Sicherheit nicht mit den Namensbezeichnern, die zudem in jedem Land unterschiedlich sind.


    Selbstverständlich werden Autobahnen von Navteq mit entsprechenden Attributen gekennzeichnet, auch mit nationalen Besonderheiten, und sie sind auch in MapSource-Produkten für den Empfänger interpretierbar enthalten. --- Der Router kann ja auch Fußvolk und Pedaleure von den Autobahnen fernhalten (meistens jedenfalls :)).


    Das die Sache nicht mehr funktioniert hat mit hoher Sicherheit wenig mit dem Unvermögen von Programmierern zu tun.

    Auch eine Änderung der Berechnungsgeschwindigkeit (quickest, quick, better, best) bringt keinen Unterschied, [...]


    Hallo zusammen,



    ja, das ist der Zufallsgenerator, oder anders gesagt eine der Option, die ich auch dann nicht verstellen würde, wenn ich nicht mehr weiter weiß. :)


    Die Option nach schneller zu verstellen bewirkt nur, daß weniger Varianten berücksichtigt werden.


    Wenn man zu MapSource möglichst ähnliche und gut optimierte Ergebnisse haben möchte, empfiehlt sich stets "Beste Route" zu verwenden.



    viele Grüße


    Andreas

    Es ist in der EU verboten, Geräte ohne eine verständliche Anleitung in der entsprechenden Landessprache zu verkaufen!


    Hallo zusammen,



    ich denke, daß die Bedienungsanleitungen von Garmin und der GPS GmbH die Bedienung des Gerätes ausreichend beschreiben. Nur leisten sie eben nicht mehr, und sie ersetzen weder ein Anwendungshandbuch noch eine technische Spezifikation. Die Anwendung ist eben eine Sache der Erfahrung, oder ein Markt für Sekundärliteratur, und Wissen über die Art der technischen Implementierung, die uns hier so oft interessieren, sind zwar mitunter hilfreich, aber eben das geistige Eigentum des Herstellers.


    Mich stört es auch, daß diese sparsame Dokumentation so wesentlicher Dinge eine Flut an Fragen und Diskussionen auslöst, die eigentlich unnötig sind. Wie auch immer, das Verhalten von Neulingen oder alten Hasen ist nicht ändern. Die Verhaltensweisen folgen ewigen Gesetzmäßigkeiten, und nur im besten Fall hat sich der Benutzer mit den Konventionen für Mailinglisten oder Newsgroups auseinandergesetzt, oder weiß diese Dinge aus früheren Erfahrungen, bevor die erste Frage zum Navi gestellt wird.


    Mit der Popularisierung der GPS-Empfänger findet zweifelsfrei auch eine Trivialisierung der Inhalte in vielerlei Hinsicht statt. Ständige wiederkehrende Fragen nach billigen Bezugsmöglichkeiten oder illegalen Handbuchkopien oder Patches sind ein Zeichen dafür, und der Anspruch, daß Navigation ohne Hintergrundwissen möglich sein muß, ein anderes Symptom. Wir zerbrechen uns aber den Kopf der Hersteller und Forenbetreiber, wenn wir darüber nachdenken, wohin das führt, ob und und wie man dieser Entwicklung entgegenwirken sollte. :)



    viele Grüße


    Andreas


    PS: Ein Lesetip für noch wenige erfahrene Nutzer ist von je her die Seite netplanet.org, Stichwort Netiquette.

    Dann können wir ja Off-topic mit den schönsten Bauernregeln weitermachen:


    Verliert der Bauer im Mai die Hose, war im März sicher der Knopf schon lose. :)


    Okay, ich bleibe doch besser bei meinen gewohnten Vista-Prognosen. ^^

    Hallo Reiner,



    nehmen wir erstmal an, daß es kein Defekt ist. :)


    Erstens kannst Du versuchen, manuell eine neue Position auf der Karte zu wählen und übst nochmal Geduld.


    Wenn das Gerät mehrere Monate nicht im Einsatz war, kann der Almanach veraltet sein. Dann dauert es sehr lange, und möglicherweise ist sogar ein Rücksetzen vorab nötig (siehe Auto Locate Reset).


    Innerhalb von 15-30 Minuten muß der Fix auf jeden Fall da sein (AFAIR). Voraussetzung ist freier Himmel und Stand, also nicht in Bewegung.


    Erst wenn Du mit diesen Vorschlägen nicht weiterkommst, würde ich Deinen Fachhändler zu rate ziehen.



    viel Erfolg


    Andreas

    Du wirst auch erkennen, dass es sich dabei um ein sehr elementares Hilfsmittel der Meteorologie handelt. Für eine Wetterprognose braucht es dann auch kein Diplom mehr.


    Ein Vista macht keinen Meterologen überflüssig, aber wer einen Barometer und das Wolkenbild interpretieren lernt, kann den Wetterverlauf am Tourentag selbst ganz gut abschätzen. Nicht mehr und nicht weniger. :)

    Selbst Garmin war ja schon mal weiter. Schau doch mal auf die Streetpilot 3, Quest-1, 2610 oder 276c: Diese Geräte haben nie 1km vor dem Ziel einen 8km Umweg geroutet, hatten kein Problem mit Pässen oder grauen Wegpunkten und waren trotzdem "plug-and-go".


    Darauf habe ich ja schon früher hingewiesen, aber die älteren Geräte haben schon Kraft der Bedienmöglichkeiten eher mehr vom Benutzer gefordert.


    Manche Probleme wie die der Pässe oder Kehrtwenden gab es auch nicht, weil die früheren Kartenprodukte entsprechende Attribute noch nicht enthielten.


    Andere Produkte haben das Autobahnproblem nicht, manche routen sogar erheblich schneller, haben dafür aber wieder Nachteile bei den Datenaustauschmöglichkeiten oder elemenaren Dingen wie Robustheit oder Wasserdichtigkeit.


    Wie auch immer, wenn man explizit festgelegte Strecken nach Kürzere Zeit und mit dem richtigen Fahrzeugtyp Auto/Motorrad routet, und mit möglichst wenigen der anfälligen Vermeide-Optionen, dann spielen die Probleme für die Zweiradpraxis keine nennenswerte Rolle mehr (IMHO).

    Man kann also nicht unbedingt sagen das der Empang mit einer Patchantenne in der senkrechten Position schlechter wird.


    Ja, und umgekehrt. Bei den S/W- und C-Modellen mit gleichem Empfänger galt der Empfang der eTrex-Modelle mit Patchantenne sogar als besser, zumal die meisten Handgeräte intuitiv eher flach gehalten werden.


    Bei den aktuellen Modellen spielt die Haltung eine geringere Rolle, denn die Nachteile durch ungünstige Haltung dürften im Rahmen der Empfindlichkeit der aktuellen Empfänger liegen, insbesondere natürlich bei den 60er/76er-Modellen mit SiRFstar. Deswegen funktionieren die Geräte mit Helix-Antenne auch in flacher Montage auf dem Fahrrad oder Motorrad noch gut.

    Na Ja - die Geschmäcker sind verschieden. Da gibt es nicht wirklich viel zu verstehen - nur zu akzeptieren. Ich akzeptiere dass nicht Jeder einen ZUMO haben will. Jeder soll das Gerät verwenden das Ihm zusagt.


    Jup, das Problem ist auch weniger der zumo, da die grundlegenden Dinge bei allen aktuellen Geräten gleich sind: Die beiden Autobahn-Probleme mit der Vermeidung und Routenwegpunktbeschränkung haben alle aktuellen Modelle.


    Möglicherweise hat ein Teil der Zielgruppe ein Problem mit dem zumo, da ihnen GPS als Plug-and-go-Technik verkauft werden soll.


    Den Zahn muß man ziehen, auch wenn es schmerzhaft ist: Erstens ist GPS noch min. eine Generation von wirklicher Benutzerfreundlichkeit entfernt, und zweitens erfordert es einige Bereitschaft und die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit der Materie mitzubringen, wenn man mehr als nur am richtigen Ort landen will. --- Dazu gehört einerseits die Technik so zu sehen, wie sie ist, mit ihr umgehen lernen und andererseits zu akzeptieren, daß eine solide Tourenplanung auch mit GPS-Unterstützung ein gutes Stück Arbeit bleibt.



    viele Erfolg


    Andreas

    Stimmt wieder, aber wie ich bereits sagte:
    Dies war ein Praxistest für mich, und kein wissenschaftlicher Testaufbau.


    Der kleine Bericht ist doch okay und ist durchaus repräsentativ für den Eindruck, den beide Geräte im direkten Vergleich hinterlassen: Die SiRF-Modelle haben den Fix deutlich schneller und halten ihn sehr viel länger. --- Die aktuellen eTrex Cx-Modell empfangen auch sehr gut (IMO), aber in schwierigen Situationen hängt viel davon ab, ob man sich beim Start Zeit gelassen hat und fleißig viele Satelliten "gesammelt" hat, und bei starker Abschattung gibt es eben auch mal Abrisse.


    Darüber hinaus müßt man schon wesentlich mehr Aufwand treiben, wenn man den Kriterien für unterschiedlichste Freizeitanwendungen gerecht werden will. Neben der tatsächlichen Genauigkeit gibt es ja noch viele weitere Kriterien für die Positionsqualität: wie ist die Positionsbestimmung im Stand? Wie kontinuierlich ist die Positionsbestimmung (Abrisse im Track log)? Wie repräsentativ ist das Track log und der Reisecomputer? Wie vergleichbar sind diese Daten? usw. --- Nur, diese Mühe macht sich ja nichtmal die Fachpresse, und auch in jüngst erschienenden Fachbüchern habe ich zum Thema neue Empfänger nur plakative Aussagen gefunden. Da finden sich hier, in den GPS-Foren, schon weitergehende Hinweise.



    viele Grüße


    Andreas