Wenn ich das richtig interpretiere, dann befindet man sich mit dieser Vorgehensweise bei einem Grossteil der Tour neben der Route und eben nur bei den Abzweigungen oder wesentlichen Richtungsaenderungen trifft man dann wieder auf einen gesetzten Wegpunkt.
Hallo Franz,
ich erstelle hauptsächlich Autorouten für's Motorrad oder Rennrad, und gelegentlich Luftlinienrouten für "Radeltouren" querfeldein.
Ja, bei Luftlinienrouten muß der Richtungspfeil nicht immer exakt dem Pfadverlauf folgen. Du folgst dem Weg, bis Du an einem Abbiegepunkt oder Ziel angekommen bist.
Wie Dieter richtig ergänzt hat ist es durchaus sinnvoll, an Extremstellen auch dann einen Abbiegepunkt zu setzen, wenn kein Abzweig möglich ist, damit die Richtungsanzeige nicht extrem vom Weg abweicht. Wann ein Routenwegpunkt nötig ist, hängt natürlich auch davon ab, ob Du sichtbaren Wegen folgst, wie klar diese erkennbar sind, oder ob Du komplett abseits erkennbarer Wege navigierst.
Ich empfehle die Zwischenziele nicht willkürlich, sondern nach einem festen Schema und möglichst exakt zu plazieren. Wenn möglich, verwende ich die Straßendaten und die verfügbare Magnetfunktion in der Nähe von Kreuzungen (weißes Rechteck). Wenn die Pfade dort nicht verzeichnet sind, verwende ich die Positionen aus der topografischen Karte.
Ich empfehle auch jede Route abschließend zu testen, indem man die Zwischenziele in den Routeneigenschaften durchgeht (Karte auf ausgewähltem Element zentrieren: An, Kartenmaßstab ~ 20 m oder mehr):
Bei Luftlinienrouten achtet ich darauf, ob es an den Abbiegepunkten nicht zu irreführenden (entgegengesetzten) Richtungsanzeigen kommt. An solchen Stellen lohnt es sich mitunter Wegpunkte zu ergänzen.
Anbei ein Beispiel für ein Radtour von Oranienburg nach Bernau.
viele Grüße
Andreas