Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Ich fahre zwar nicht Motorrad, würde mir aber wohl fürs Motorrad ein grösseres/anderes Gerät leisten. Fürs Fahrrad bin ich aber ganz Deiner Meinung. Da sind die Handgeräte wirklich optimal. Verwende ich ja auch so. Muss aber eingestehen, selber käme ich nicht auf die Idee mir eine Fahrradtour vom PC oder Gerät routen zu lassen. Da suche ich mir doch lieber selber auf den topografischen Karten meinen Weg nach meinem Geschmak. Somit fällt bei mir auch auf dem Fahrrad kein Autorouting an. Aber das ist wirklich Ansichtssache.


    Hallo Dieter,



    jup, auf mein Motorrad sähe eine Konsolengerät wie ein Schuhkarton aus, und ich mag es lieber dezent. Auf einem verkleideten Tourenmotorrad sähe die Sache anders aus. Bei anderen wiederum sind Augen oder Hände ein entscheidener Faktor, ob ein Handgerät überhaupt in Frage kommt.


    Auf dem Fahrrad ist es eher eine Sache des Anwendungsschwerpunktes. Während man Offroad meist nur mit Luftlinienrouten oder Tracks navigieren wird, ist Autorouting beim Touren- oder Rennradfahren sehr wohl ein Punkt. Wenn man ohnehin nur auf asphaltierten Wegen fährt, bietet sich an mit Autorouten zu arbeiten, was die Erstellung und vor allem Wartung der Tourendateien ungemein erleichtert :)



    viele Grüße


    Andreas

    Macht die 4GB Eures Erachtens überhaupt Sinn?


    4 GByte wären sicher sinnvoll, wenn man City Navigator und ggf. noch topografische Karten oder eigene Overlays komplett 'reinladen möchte.


    Ich benutze eine 2-GByte-Karte, und beschränke mich auf die reiserelevanten Länder. Das tut ja auch nicht weh. Bei den Preisen kann man zurzeit noch locker 2 x 2 GByte kaufen.

    Mir gings darum, dass Fredi einen absolut negativen Testbericht über das 60CSx verbreitet, der diesem Spitzengerät absolut nicht gerecht wird.


    Hallo Dieter,



    schon verstanden, ich wollte nur hervorheben, daß das Gerät trotz des primär anderen Einsatzzweckes vollwertig routen kann.


    Sorry, der Link auf den Flyer war fehlerhaft. Hab' ihn korrigiert.


    Was die Zweiradnutzung angeht, es gibt allein bei den Rad- und Motorradfahrern unterschiedliche Vorstellungen. Ich finde, daß die Handgeräte für die Zweiradfahrer ausgesprochen empfehlenswert sind, die eine platzoptimierte Navigationslösung bevorzugen und dafür auf Komfort wie Sprachausgabe, Stauwarnungen oder extra große Anzeigeflächen verzichten können. Dafür bekommt man ein universelles Gerät mit langer Standzeit, Möglichkeit zur Verwendung von Normalbatterien oder -akkus, und man kann das Ding noch als mobilen Stadtplan verwenden.


    Insofern ist nachvollziehbar, daß das Ding auch als Motorradprodukt verkauft und bekanntermaßen auch von vielen Fahrern benutzt wird.



    viele Grüße


    Andreas

    Das ändert alles nichts an der Tatsache, dass dieses Gerät (60CSx) primär für den Outdoor-Einsatz konzipiert ist.


    Hallo Dieter,



    das ist sicher richtig, hilft aber den Betroffenen nicht weiter, denn diese Gerätereihe wird auch noch im Garmin Motorrad Flyer 2007 als Motorradnavigationsgerät gelistet ("Top-Modelle für den Großstadtdschungel und Überlandfahrt").


    Tatsächlich sind viele Geräte universell und unterstützen sowohl Autorouting als auch andere Sonderanwendungen wie beispielsweise Marinefunktionen. Insofern unterliegt die Bestimmung des Einsatzzwecks auch einer gewissen Willkür der Marketingstrategen.


    Wie auch immer, ich möchte nochmal auf die Aussagen in meinem letzten Beitrag hinweisen, denn es geht auch auf dem 60er vernünftig. Die Routenberechnung arbeitet nicht prinzipiell schlechter als die der Garmin Konsolengeräte, und wer die Berechnungsergebnisse mal mit anderen Produkten wie TomTom oder auch Einbaugeräten vergleicht wird feststellen, daß bei vergleichbaren Einstellungen oft nahezu gleiche oder sogar identische Strecken berechnet werden.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,



    es raucht also zwar zum Glück nicht, aber eine vollständige Unterstützung ist es auch noch nicht. Also wie so oft: Finger weg von den maximalen Speichergrößen, insbesondere wenn die Karten gerade neu am Markt sind.



    viele Grüße


    Andreas

    Und den Einsatz von einigen in der Richtung ne Krücke zu bauen in allen Ehren, aber es bleibt halt nur ne Krücke. [...] Das Argument ich plane am Rechner , es mag doch jeder so halte wie es für ihn richtig ist. Ich kaufe ein Navi und möchte mit diese Routen, nicht erst nach Hause fahren müssen um am Rechner ne neue route erstellen.


    Hallo,



    die unbrauchbare Realisierung von vermeide Schnellstraßen halte ich auch für einen Schwachpunkt, und in der Tat kann man den Kunden hier nur bedingt Vorwürfe machen, denn derartige Details kann man weder der Produktbeschreibung noch der Bedienungsanleitung geschweige denn dem durchschnittlich geschulten Verkäufer vor dem Kauf abringen.


    Bei der Motorradtourenplanung wird die Autobahnvermeidung meines Erachtens aber oft überbewertet. Eine automatisch berechnete Route ohne Autobahnen ist für meinen Geschmack noch lange keine gute Strecke für Motorradfahrer. Es gibt lattenweise häßliche und langweilige Landstraßen oder schlecht befahrbare Nebenstrecken. Die kann ich nur dann vermeiden, wenn ich weitere Informationen in die Planung mit einbeziehe, die Rückschlüsse auf die Streckenqualität zulassen, beispielsweise den grüne Balken in den Generalkarten, oder die Sichtung des Umfeldes auf einer topographischen Karte, oder Reiseberichte von anderen. --- Wie auch immer, die gewünschten Abschnitte muß ich immer explizit eingeben, und von daher bin ich nicht der Meinung, daß eine detallierte Routeneingabe ein Krücke, sondern der Schlüssel zu einer wirklich schönen Motorradtour ist.


    Ich habe kurzfristige Planungen schon am kleinsten Handgerät gemacht. Einfach Orte und Wegpunkte einfügen. Es geht auch ohne MapSource recht gut, und auf den großen Konsolengeräten sogar recht komfortabel.



    viele Grüße


    Andreas

    Ich habe also demnach nicht das falsche Gerät getestet, sondern die Werbung ist (zurückhaltend ausgedrückt) -nicht ganz in Ordnung!?


    Hallo Alfred, hallo Peter, hallo zusammen,



    das Autorouting funktioniert auch bei den Handgeräten, und ich habe damit auch für Motorrad- und Fahrradtouren sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Bis auf einige Detailoptionen ist die Berechnungsqualität auf den Garmin Geräten sehr ähnlich. Die Hinweise auf die begrenzte Eignung der Outdoor-Geräte sind von daher zum Glück nicht zutreffend, denn der wesentliche Unterschied besteht in der Abschaltbarkeit der Neuberechnung und eventuell einigen Vermeide-Optionen:


    Diverse Konsolengeräte unterstützen die Abschaltung der Neuberechnung auf dem Empfänger, was ein leichtes Nachfahren vorberechneter Strecken erlaubt. Die Handgeräte und neuen Empfänger unterstützen die Option nicht, weil nur die Wegpunkte und nicht das Berechnungsergebnis auf den Empfänger übertragen werden. Diesen Umstand muß man insbesondere als Umsteiger oder Doppelnutzer von beiden Gerätearten bei der Routenplanung berücksichtigen und die Routenplanung in MapSource, je nach Zielgerät, ggf. etwas anders durchführen. Ich empfehle grundsätzlich, explizite Wegstrecken genau festzulegen und sich nicht darauf zu verlassen, daß willkürlich gewählte Optionen zufällig zum gewünschten Ergebnis führen.


    Während man bei den Konsolengeräten die Neuberechnung einfach abschalten und sich auf das in MapSource gefundene Berechnungsergebnis verlassen kann, muß man auf GPS-Empfängern ohne abschaltbare Neuberechnung die gewünschte Wegstrecke in jedem Fall mittels Zwischenzielen genau beschreiben, so daß die in MapSource geplante Route im Empfänger so berechnet wird. Außerdem darf man auch nicht vergessen, vor der Berechnung im Empfänger möglichst gleiche Routingoptionen wie in MapSource einzustellen. Dann klappt es 100 % auch mit den Handgeräten.


    Mit Neuberechnung erhält man auch Navigationsanweisungen, wenn man die Route verläßt oder leicht variiert. Deswegen sehe ich in der Methode auch keinen prinzipiellen Nachteil. Allerdings gibt es Situationen, in denen das Gerät bei starken Abweichungen von der Route oder Auslassen eines Zwischenzieles "aus dem Tritt" kommt und nicht mehr erkennt, wo man wieder einsteigen würde. In diesen Fällen hilft meist nur, die Routen zu stoppen und komplett neu zu starten. (Eine Neuberechnung reicht nicht!)


    Zu den Optionen ist anzumerken, daß "Vermeide" nicht "Ausschließen", sondern "nach Möglichkeit vermeiden" heißt, d. h., in Grenzfällen kann das Berechnungsergebnis auch mal über unerwünschte Streckenteile führen.


    Die alten Tricks mit den Durchschnittsgeschwindigkeiten und Reglern empfehle ich nicht weiterzuverfolgen. Wie man sieht, sind die Berechnungsergebnisse über die Softwareentwicklung hinweg nicht mehr reproduzierbar, und Garmin wird das Rad sicher nicht mehr zurückdrehen. Nebenstrecken erreicht man zuverlässig, indem man Orte, Kreuzungen, Wegpunkte oder POI einfügt, die auf den gewünschten Straßen liegen.


    Im Hinblick auf das Timing der Abbiegeanweisungen empfehle ich im linken Datenfeld die Entferung zum nächsten Zwischenziel anzuzeigen. Ferner kann noch die Verwendung des Führungstextes (Menü Kartenseite) hilfreich sein. Beides trägt dazu bei, daß man der berechneten Strecke besser folgen kann und dem Gerät nicht nur "blind folgt", was immer unangenehm ist.


    Die im Themenstart und im Kurztest beschrieben Probleme mit der Garmin-Navigation können meiner Erfahrung nach keine systembedingten Fehler sein. Derart grob wird man von keinem aktuellen Gerät mehr in die Irre geführt. --- Leider liegen die verwendeten Routen nicht als Beispiele vor, und ich kenne auch die Eingaben für die direkten Navigationsziele nicht, aber ich kann nur empfehlen, die Eingaben und Routenplanungsstrategien nochmal zu überprüfen, denn es gibt eine Reihe von Möglichkeiten sich erhebliche Probleme einzuhandeln. Um konkrete Hilfestellungen geben zu können, wäre eine Beispieldatei der Route und Informationen über die gewählten Routingoptionen hilfreich.



    viele Erfolg


    Andreas

    Ich wollte entspannt morgens mir ein schönes Fahrziel im Motorrad Tourenplaner suchen, die Adresse in mein Navi eintippen und das Teil führt mich über unbekannte, abgelegene kleine Landstrassen. Nur ein Traum? Nein, das Crossover kann das.


    Hallo zusammen,



    ich bin für jeden Wettbewerb dankbar, der Garmin unter Druck hält sich nicht auf seiner marktführenden Position auszuruhen.


    Allerdings vermisse ich in diesen unprotokollierten Bewertungen glaubwürdige Informationen zum Crossover. Das ist sehr schade und wenig hoffen läßt.


    Den Wunsch nach "automatischer Navigation über tolle Straßen" wird auch der Crossover nicht erfüllen können, solange es dafür keine Klassifikation in den Straßendaten der bekannten Kartenproduzenten gibt. --- Oder haben sich hier plötzlich wundersame neue Quellen aufgetan? :)


    Empfang bis ins sprichwörtliche Kellerloch, schnelles Routing von A nach B und so weiter. :) Hier werden die Wünsche der typischen "DAU"-Newbies im Navigationsmarkt adressiert. --- Nur hat Motorradfahren wenig mit A-nach-B-fahren zu tun, und man sollte sich keine Illusion machen, daß man, mit welchem Produkt auch immer, um die Arbeit einer Zielgebietsrecherche herumkommt, die Sehenswürdigkeiten nicht 'raussuchen muß und auch nicht mit viel Instinkt die richtigen Streckenabschnitte auswählen und letztlich mit der Routenfunktion so fixieren muß, daß die gewünschte Strecke berechnet wird und trotzdem Raum für Flexibilität und Änderungen mit begrenztem Aufwand bleibt.


    Alle anderen Punkte sind technophile Augenwischerei und spielen allenfalls eine untergeordnete Rolle. Wasserdichte Geräte findet man auch bei anderen Herstellern. Die Performance beim Routing und Re-Routing ist bei allen Markenherstellern in der Praxis ausreichend, und die Stopuhrwerte der Zeitungstester lenken von dem ab, was wirklich wichtig ist. Empfindlichkeit spielt auf dem Mopped auch keine große Rolle da fast immer ausreichende Himmelssicht gegeben ist, und im Tunnel ist's auch für die neuen "Wunderchips" dunkel. :)


    Wichtig sind offene Schnittstellen und Robustheit im Betrieb. Es würde mich freuen zu lesen, wenn Magellan hier punkten könnte, denn Garmin hat zwar gute entwickelte Schnittstellen, aber mit Schwächen im Datenmodell, und sie haben in den neuen Modellen ein vermeidbares Problem mit der Autobahn-Option, die ihre alten Produkte und fast jeder Billiganbieter offenbar problemlos beherrschen.



    viele grüße


    Andreas

    soweit ich das bis jetzt beobachten konnte, tritt das sprunghafte Verhalten nur mit einer routingfähigen Karte auf. Auf der Topo wird bei schlechtem Empfang in Fahrtrichtung geradeaus extrapoliert.


    Ja, es findet offenbar nur auf den Straßendaten so deutlich sichtbar statt.


    Und es ist in der Tat insofern vom Fahrzeugtyp abhängig, daß es bei den Durchschnittsgeschwindigkeiten für Fußgänger und Radfahrer nicht vorkommt.


    Daß es vom eingestellten Fahrzeug abhängt, habe ich noch nicht beobachtet, zumal es auch dann passiert, wenn kein Routing läuft, oder ich mit dem Rad in der S-Bahn fahre.


    Vielmehr beobachte ich, daß die Geschwindigkeit eine große Rolle spielt: Ich bin Sonnabend auf den Radweg dicht zwischen dem Teltowkanal und dem Südring in Berlin gefahren, und bis 20 oder sogar 25 km/h passiert garnichts, d. h., es wird auch auf der City Navigator die gemessene Position angezeigt. Erst wenn ich spürbar schneller fahre und der Empfang so schlecht ist, daß die Positionsfehler auf der Fahrbahn liegen könnte, springt die Anzeige auch auf die Fahrbahn. --- Soviel zu meinen Beobachtungen bisher.



    viele Grüße


    Andreas

    also heißt dass das man maximal einen Tag lang das Log nutzen kann? oder wird dann einfach für jeden Tag eine extra Datei angelegt? Dann könnte man ja jeden Tag 10.000 Punkte nutzen, wenn am nächsten Tag wieder eine neue Datei angelegt wird?


    Die Aufzeichnung auf Chip erfolgt unbegrenzt, die Speicherung tageweise in je eine GPS-Datei pro Tag.


    Die Tagesaufzeichgungen können in MapSource problemlos geteilt oder zusammengeführt werden, so wie man es braucht oder wie es der Streckenlogig entspricht.

    Hallo zusammen,



    > Der Themensteller hat einmalig den Hinweis gegeben, das Maximum der
    > Beiträge pro Autor liegt allerdings bei 45...


    Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ob man Verweise auf solche Petition überhaupt posten sollte, oder ob auch die Plauderecke im Navigationsforum sich an Navigationsthemen orientieren sollte, oder ob sie sich auch gesellschaftlichen Themen wie dem Sozialverhalten im Straßenverkehr widmen darf. --- Das alles hängt allein von den Vorgaben der Betreiber ab.


    Daher die Frage: Was ist die Botschaft? --- Wenn das Thema Off-topic ist, sollte ein abschließender Beitrag der Moderation im Thread genügen, oder?



    viele Grüße


    Andreas

    Mit dem kostenlosen Programm WinGDB kann man die gdb-Datei öffnen, in einen Track konvertieren und neu speichern.


    Die andere Möglichkeit: Plane Deine Route mit mehreren Zwischenzielen, sodass die Neuberechnnung im 60CSs nichts an der Strecke ändert.


    Hallo,



    die Geräte sind schon okay, wenn man die unterschiedlichen Konzepte akzeptiert. In der Summe können wir heute doch flexibler und schneller Routen als auf den früheren Geräten.


    WinGDB ist bei der Erstellung von Luftlinienrouten aus Autorouten oder Tracks hilfreich,


    Die optimierte Verwendung von Zwischenzielen für reproduzierbare Strecken beim Autorouting wurde hier schon mehrfach diskutiert und beschrieben. Dabei sind auch Beispiele für Fahrrad- und Motorradtouren.



    viele Grüße


    Andreas

    Die Karten von v7 würde ich gerne behalten, weil ich meine, daß das Routing in der Stadt mit der alten Version etwas flotter geht.


    Hallo Carlo,



    mach's Dir nicht zu schwer und werf' die alten Karten bei Gelegenheit runter, wenn Du eh' schon die neuen hast.


    Ich sehe bei der v7 keine Vorteile, die auf Dauer die geringere Aktualität rechtfertigen. Die v8 funktioniert mit Sicherheit auf allen Endgeräten, die CitySelect oder City Navigator unterstützen.



    viele Grüße


    Andreas

    Aber der mbrII meint ja offensichtlich, daß diese 10kmh-Beschränkung immer gilt, wenn sich Radfahrer und Kraftverkehr begegnen, und das erschließt sich mir nicht aus diesem §68 ...


    Hallo Uwe,



    in der Bundesrepublik Deutschland gibt es AFAIK keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Radwegen, nur eine bauartbedingte Eignung, die durchschnittlich bei etwa 12 km/h liegt.


    Das auf Radwegen oder generell an Kreuzungspunkten eine angemessene Geschwindigkeit zu wählen ist, erschließt sich aus einem eigenen Überlebenswillen und den Geboten zur Vorsicht und Rücksichtnahme. Allerdings bremse ich mit Rücksicht auf den nachfolgenden Verkehr nicht 'runter, wo ich Vorfahrt habe, sondern fahre einfach nur bremsbereit. Wer bremst, dem wird die Vorfahrt genommen. "Nach außen offensiv, innerlich defensiv" heißt es treffend in Die 10 Gebote des sicheren Radfahrens.



    viele Grüße


    Andreas

    Was mich stört ist der Begriff "vorgemerkt". Das kann doch nur bedeuten, dass die Kartensoftware vorinstalliert ist und ich zweifle, dass ich die Software auf meinen Namen registrieren kann


    Hallo,



    Ein genereller Tip zu Auktionsbeschreibungen oder Antworten auf Nachfragen: Wenn die Texte nicht 100 % Klarheit schaffen, oder wenn sie bei kritischem Hinsehen auch unerfreuliche Auslegungen zulassen, dann vergiß' das Ding!


    Bei Software mit Freischaltbedarf ist's wie mit Muscheln und Fisch: Man kauft nur 100 % frisch aus erster Hand, oder man kann sich den Magen verderben.


    Wer weiß denn, ob und wie der Erstbesitzer das Kartenprodukt installiert hat. Wenn er schlau war, hat er's den Gutscheincode bei MyGarmin verwendet und die Software nicht personifiziert. Wenn Du Pech hast, hat er sie registriert und an dem Account klebt sein Name.


    Im Hinblick darauf, daß der zweite Freischaltcode vielleicht schon in Kürze nicht mehr gewährt wird, würde ich sowieso die Finger davon lassen. Bis die Ware bei Dir ist, ist sie nur noch auf dem Erstgerät gültig sein.



    schönes Wochenende :)


    Andreas

    Hier ist ganz klar auch ein Kriterium, das der Radfahrer deutlich schneller als der Fußgänger ist, und somit der LKW-Fahrer vor "einiger Zeit" den Radler erkannt hat, aber beim Abbiegen auf Grund der verschiedenen anderen Einflüsse wieder verdrängt hat.


    Was hälst Du von diesem Satz: Nicht umsonst schreibt die StVO für Kinder bis zu 8 bzw. 10 Jahren vor, dass sie an jeder Kreuzung bzw. Einmündung absteigen und schieben müssen. Genau dort lauern die Gefahren!


    Hallo Norbert,



    jup, die Geschwindigkeit spielt eine Rolle, warum mehr Radfahrer als Fußgänger verunglücken. Und richtig, deswegen müssen Kinder zum Überqueren der Fahrbahn absteigen. --- Das ist aber naheliegenderweise keine Alternative für erwachsene oder ältere Menschen, die das Fahrrad als Fortbewegungsmittel Strecken benutzen, die länger als Fußwege sind.


    Die österreichische Idee ist ein nettes Gimmick, das sicher Leben retten kann. Es wird aber nur an Kreuzungen installiert, d. h., weitere Unfallschwerpunkte wie Ausfahrten, Einmündungen und die gesamte Autotüren- und Fußgängerproblematik wird damit nicht verbessert.



    schönes Wochenende :)


    Andreas

    Wie gesagt brauchen die Kontakte ihre Zeit bis es soweit ist....je geringer die Belastung (Softcase) desto länger wird's wahrscheinlich brauchen...aber irgendwann kommt's!


    Hallo,



    das ist natürlich auch eine Frage der Belastungsintensität, aber nach meinen Erfahrungen mit den Vista C- und Cx-Modellen dürfte die Dämpfung durch die Tasche so stark sein, daß das Problem auch über Jahre nicht auftritt, ganz selten mal eine Abschaltung. Mir bekannte 60er-Nutzer haben auch noch nichts berichtet, daß anderes vermuten ließe.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Norbert,


    > Da werden hochwisssenschaftliche Untersuchungen und angeblich
    > aussagekräftige Statistiken herangezogen, die aber bei näherer
    > Betrachtung nicht unbedingt 100% nachvollziehbar sind.


    Das ist Deine persönliche Meinung, nachdem Du mal stichprobenartig in einige Erhebungen geschaut hast, die als Auswahl von Informationen zufällig Online verfügbar sind. Der Gesetzgeber hat dies anders gesehen.


    > Kann jeder selbst forschen mit den Google-Suchbegriffen: sicherheit auf
    > radwegen


    Ja, das ist ein guter Hinweis: Radweg, Radwegbenutzungspflicht, Radwegsicherheit, Radwege und Sicherheit, Sicherheit auf Radwegen etc.


    Allerdings findet man durchaus nicht alles im Internet: Die vollständigen Berichte der bast und die häufig zitierten Studien muß man, mitunter auch kostenpflichtig, beim Herausgeber anfordern.

    > Zwar findet man jede Menge Stimmen, die sagen, dass es ein Märchen ist,
    > dass es auf dem Radweg unsicher ist, aber bei ganz genauer Lesart haben
    > diese „Fachberichte“ nur gaaaanz wenig Ursprungsquellen.


    Da habe ich aber einen ganz anderen Eindruck: Es gibt lattenweise Beobachtungen in unterschiedlichen Städten und auch in diversen weiteren Ländern, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen. John Franklin weist in Cycle path safety: A summary of research fast 40 unterschiedliche Quellen nach! Es gibt offenbar nur quantitative Unterschiede der Probleme, je nach Ausbau des Straßennetzes und der Radwege in den Orten.


    Die Gegenprobe fördert allerdings keine Quellen zutage, die für die Sicherheit von abseitigen Radwegen sprechen, oder?


    > Die Begründung der wissenschaftlichen „Pro-Leute“ basiert zum Teil auf
    > Erkenntnisse, die über 10 Jahre alt sind. Denn wenn die „Radfahrernovelle“
    > 1997 umgesetzt wurde, sind die eingeflossenen Erkenntnisse noch älter.
    > Ich muss Dir ja nicht sagen, wie sich in den letzten 10 - 15 Jahren der
    > Verkehr allein in Berlin verändert hat.


    Ja, an vielen Stellen besteht freie Wahl des Weges, und trotz steigenden Kraftverkehrs und steigender Popularität des Fahrrades hat man gute Erfahrungen damit gemacht, wie die Polizei berichtet, und wie man den eher sinkenden Zahlen getöteter Radfahrer laut bast entnehmen kann.

    > Was ist, wenn sich die Theorie der „sicheren Straße“ als falsch
    > herausstellt und die Zahl der tödlich verunglückten Radfahrer steigt
    > wieder?


    Die Frage war vor 10 Jahren heiß, als die allgemeine Radwegbenutzungspflicht abgeschafft wurde. Wie geschrieben, die Befürchtungen der Zweifler haben sich offenbar nicht erfüllt.


    > Hier z. B. der Hinweis, dass die Straße sicherer ist als der Radweg. Es wird
    > aber mit der „Anbringung“ des Radweges außerhalb des Sichtfeldes vom
    > Autofahrer begründet.


    Ja, daß ist der typische und umstrittene Radweg auf dem Gehsteig.


    > Das Verhalten des Radlers, einem Erwachsenen, von dem ich erwarten
    > kann, dass er die Gesamtsituation halbwegs abschätzen kann.


    Ja, als aktiver Motorrad- und Rennradfahrer kann ich das. Ich habe ja zweimal den Führerschein gemacht, einmal mit 18 für die Karre, und einmal mit 29 für's Mopped. Mein Moppedlehrer hat mir den Schulterblick so eingebleut, daß ich ihn mittlerweile sogar als Beifahrer mache. Ich schaue auch lange und weit vor der Kreuzung nach Abbiegern.


    Schön für mich und all noch erfahrenen Fahrer, aber was ist mit älteren Menschen oder zahlreichen Erwachsenen, deren Fahrradprüfung auf die 4. Grundschulklasse zurückgeht?


    Benötigen die nicht eine erhöhre Aufmerksamkeit?


    Befinden die sich nicht auf dem heimeligen Abseitsradweg in einem trügerischen Sicherheitsgefühl, weil Ihnen garnicht klar ist, daß die Autofahrer nicht an sie denken, und die im übrigen auf ihrem "sicheren" Radweg auch nicht mehr an die Kraftfahrer denken?


    > Hier die Erfahrungen der Stadt Wesel. Ausschließlich positiv durch die
    > geschickte Anordnung der Radwege. Es hat den Anschein, dass eher die
    > Anordnungen der „Fahrbahnzuweisungen“ und deren Gesamtzustand die
    > Sicherheit deutlich erhöhen können, als die „Freigabe“ der Straße.


    Norbert, hier sind wir 100 % einer Meinung: --- Denn der Bericht bestätigt ja die Probleme von Abseitsradwegen und die Vorteile der Radspuren:


    "Ein Problem im innerörtlichen Radverkehr ist die Verkehrsführung in Knotenpunkten. Ist der Autofahrer vom Radfahrer bevor es in den Knotenpunkt geht, getrennt geführt, weil separate Radwege angelegt wurden, schenkt er ihm auch oft nicht die ausreichende Aufmerksamkeit. In Knotenpunkten werden beide Gruppen wieder zusammengeführt. Dies birgt, auch durch oft falsches Verhalten aller beteiligten Verkehrsteilnehmer, Konflikt- und Unfallpotenzial."

    Weiter heißt es:


    "Radwege werden aber nur dann vollständig akzeptiert, wenn sie eine bestimmte Mindestbreite aufweisen. Eingeschränkt ist die Verwaltung bei der Planung jedoch oft durch den nur begrenzt vorhandenen Verkehrsraum, der nicht vermehrbar ist. Ein Ausweg ist in solchen Fällen die Kombination des Radweges mit dem Gehweg. Das hierdurch entstehende Konfliktpotenzial zwischen Radfahrern und Fußgängern ist bekannt und teilweise nur schwer zu vermeiden."

    Und wie ham's die Wes'ler gemacht?


    "Um einen Netzschluss für den Radfahrer erreichen zu können, mussten auch kostengünstige Alternativen überlegt werden. Ein komplett neuer Ausbau des gesamten Straßennetzes unter Berücksichtigung der Anlegung von Radwegen wäre nicht finanzierbar, allerdings auch nicht nötig gewesen. Daher hat die Stadt Wesel in großem Umfang Angebotsstreifen und auf der Fahrbahn markierte Radwege angelegt und auf diese Art und Weise einen flächendeckenden Netzschluss für den Radfahrer erreicht."

    Wie man auch auf den Bildern sieht, möglichst wenig problematische Abseitsradwege und dafür durchgehend Angebotsstreifen und Radspuren :)


    > Wenn sich ein Motorradfahrer hinstellt und sagt, dass das Fahren mit dem
    > Moped ganz schön gefährlich ist, bekommt er den Tipp, den Bock stehen
    > zu lassen. Werden Häufigkeiten bei Motorradunfällen festgestellt, erfolgen
    > Streckensperrungen für diese Gruppe. Für uns Mopedfahrer sind
    > Bitumenflickerei und sonstige Bausünden genau so gefährlich. Dort hören
    > „wir“ uns an: „Fahrt langsamer, dann passiert nichts“.


    Siehste, also werden auch Motorradfahrer mit denselben Phrasen betäubt wie die Radfahrer. :) Deswegen verstehe ich nicht, warum sich auch gerade Motorradfahrer in Vorurteilsbildung gegen Radfahrer ergehen, statt sich genauso engagiert für ihre Interessen einzusetzen. ;)


    > Wem es zu gefährlich ist, kann ja auf den ÖPNV umsteigen. Wären alles
    > überaus sichere Alternative, die dem Steuerzahler überhaupt nichts
    > kosten und die Zahl der tödlich verletzten Radfahrer sinkt.


    Als Motorradfahrer weißt Du sicher, daß das grober Unfug ist? --- Die meisten Moppeds werden ja auch im Frühjahr plattgemacht, weil die Kraftfahrer sie in der Winterpause vergessen haben. Ähnliches habe ich auch über den Radverkehr gelesen: Die Zahlen der Getöteten sinken mit steigender Anzahl von Radfahrern.



    viele Grüße


    Andreas