Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Ist da schon was bekannt oder war das ne Ente?


    Fragen nach Informationen, die noch nichtmal der Hersteller bekannt gemacht hat, sind per Definition nur spekulativ.


    Nachfragen nach Gerüchten bringen auch nix mehr als aufgewärmte Gerüchte, oder? :)

    ... die eigentliche Anfrage ist ja schon ein paar Monate her, und "Birdland" hat sich seitdem nicht mehr gemeldet.



    Hallo Uwe,



    ja, ich habe schon länger keinen Urlaub mehr gemacht :)


    Zum Glück bin ich da nicht alleine, denn geteiltes Leid ist halbes Leid.


    Benutzt Du das Gerät mit NT auch im Auto, oder nur auf dem Fahrrad?



    viele Grüße


    Andreas

    Kürzere Zeit, kürzere Strecke, diverse Auschlüsse, Einfluss auf Berechnugszeit der Route sowie Modi für verschiedene Fahrzeuge sollte doch an Einflussmöglichkeiten reichen.


    Hallo Magic21,



    möchte Deine Erfahrungen nochmal ausdrücklich bestätigen:


    Die Handgeräte sind keine schnellen Router, aber mit vorgeplanten Routen schnell genug und auf spontane Routenänderungen reagieren sie unerwartet zuverlässig.


    Sprachausgabe ist eine Sache des Geschmackes. Auf dem Mopped ist Sprachausgabe ohne Kabel- oder Funkgedöns ohnehin kaum realisierbar, und wenn man in den Datenfeldern immer min. die Entfernung zum nächsten Zwischenziel und evtl. den Text der nächsten Abbiegeanweisung anzeigen läßt, sind die visuellen Innformationen meines Erachtens etwa gleichwertig.


    Die Gestaltungsmöglichkeiten für Routen sind durch MapSource schier unbegrenzt, wenn man weiß, wie man Routen mit Zwischenzielen konstruiert und nicht mehr versucht, den Router über die Optionen zu dressieren, was mit Routenplanung eh' nix zu tun hat. --- Das Garmin-Datenmodell hat bekanntermaßen auch Schwächen. Die gelten aber auch für die "großen" Garmins, auch wenn man sie auf manchen mittels Abschalten der Neuberechnung umgehen kann. Die Produkte einiger anderer Hersteller arbeiten in den Optionen besser und so wie erwartet, aber welche Alternativen haben auch die Möglichkeiten in der Auswertung und Verarbeitung der Daten wie Garmin?



    viele Grüße


    Andreas

    [...] ob der Venture Cx für Straßennavigation überhaupt geeignet ist, denn im Moment ist es sehr enttäuschend :(


    Hallo,



    Nach meinen Erfahrungen mit dem Vista C und Vista Cx sind auch die kleinsten Handgeräte vollwertige Autorouting-Geräte.


    Allerdings gilt das nur für die unkomprimierten Straßenprodukte, denn für City Navigator NT ist seit dem Quest 2 bekannt, daß die Kompression kleine Geräte überfordern kann und im Regelfall nur für performante Konsolengeräte zu empfehlen ist.


    Ich habe gerade eine Motorradreise Berlin-Rotterdamm-Hull-Wales und zurück hinter mir, und mit dem City Navigator Standard hat das Gerät zu meiner vollen Zufriedenheit gearbeitet, egal ob man auf kleinen kurvenreichen Strecken durch den Snowdonia National Park semmelt, oder sich auf den übelsten Autobahnen zwischen den englischen Industriemotropolen wie Liverpool, Manchaster, Leeds und Sheffield quält (brrr): Die Abbiegevorschau kam immer pünktlich, und die Anweisung mit Angabe der Ausfahrt, Ziele oder Spuren war stets eindeutig. --- Ein Mitfahrer hatte den TomTom für's Mopped verwendet, und die Ergebnisse nahmen sich wenig. Auch die "großen" Garmins routen nur wenig anders, haben lediglich einige Vermeide-Optionen und vor allem eben die Sprachausgabe als Mehrwerte. Im Vergleich zu manchen Einbaugeräten habe ich schon öfter festgestellt, daß das kleine eTrex ein Verlassen der Route schnell erkennt und meist sehr fix eine Alternative parat hat, und auch das leidige Kehrtwenden läßt sich meist auf pfiffige Weise vermeiden.


    Möglichkeiten zur Abhilfe:


    Zunächstmal scheint ein Problem zu sein, daß Du gleich nach dem Einschalten losfährst und die erste Posionsfindung ewig dauert. Das kannst Du vermeiden, wenn Du auf den ersten Fix im Stand wartest. Optimalerweise "sammelt" man erstmal unter freiem Himmel Fixes auf möglichst viele Satelliten. Dann kann das Gerät auch bei wechselnden Empfangsbedingungen in engen Straßen schnell mit verschiedenen Satelliten arbeiten. Ist übrigens bei vielen Einbaugeräten nicht anders.


    Dann ist zu prüfen, ob Dein Gerät im Auto für den Empfang günstig montiert ist. Wie Jlacky schon erwähnt hat, können u. a. metallbeschichtete Scheiben ein Handicap sein. Abhilfe kann die Wahl einer besseren Montageposition oder die Verwendung einer Re-Radiating (Sanav) Antenne bringen.


    Wenn diese Faktoren stimmen und die Performanceprobleme bleiben, solltest Du vom NT-Produkt auf das Standardprodukt downgraden. Das NT-Produkt läuft auch, aber nach dem was mir Garmin auf Anfrage mal geschrieben hat und ich bei Quest-2-Benutzern (AndreasL) life gesehen habe, treten die von Dir genannten Probleme auf, wenn man sich schnell über Kartenbereiche mit hoher Detaildichte bewegt. Auf dem Fahrrad und über bei der Navigation über Land mag es gehen, aber im Auto offenbar nicht immer.



    viel Erfolg


    Andreas

    die fahrradhalterung erfüllt ihren zweck eigentlich recht gut, fast zu gut, denn das gerät hält darauf bombenfest, [...]


    Die Handgeräte sind laut Garmin 48 h stoß- und vibrationsgeprüft. Dennoch kann es unter Belastungen zu Ausfällen oder sichtbarem Verschleiß kommen. Entsprechende Ausfälle werden immer wieder bekannt.


    Die Garmin Fahrradhalterung hatte ich auch mal verwendet, und prompt hatte das Gerät nach wenigen Monaten einen Riß im Displayglas und Verschleißspuren an der Batteriefachabdeckung.


    Seit langem verwende ich schon das GPS24 Softcase, daß konstruktionsbedingt beweglich und diesbezüglich recht unproblematisch ist. Damit sind auch DDR-Betonplattenwege und Kopsteinpflaster unkritisch, mal abgesehen vom Gewackel kommt es auch nicht mehr zu Abschaltungen.


    Ich empfehle für viele Lenker die Verwendung eines Minoura Space Adapters, mit dem sich die Halterung nach hinten versetzt montieren läßt, so daß das Gerät nicht über das Lenkerrohr hinausragt und im Sturzfall besser geschützt ist. Das man das Gerät zusätzlich mit der Trageschlaufe sichern kann, ist auch kein neuer Tip, aber mitunter wirksam :)


    Siehe auch Navigation mit dem GPS auf dem Zweirad, Tips zur Batterieauswahl und Halterung.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Uwe,



    > Ich fühl mich so klein.... :huh:
    > ... mit meinen 512MB, mit denen ich bestens auskomme! ^^


    Ja, unsere Luxusprobleme lösen mitunter Konsumstreß aus :)


    Für Radfahrer sind 512 MByte oder 1 GByte optimal, damit bekommt man entweder die Straßen- oder topografischen Daten unter, oder eben beides.


    Der Bedarf mehr oder sogar alles 'reinzuladen ergibt sich für mich nur aus der Nutzung auf Dienstreisen oder Motorradreisen. Denn in Wahrheit verschleißen die Kontakte weniger als das Hirn: Hab' schon mehrfach das "Umladen" für's passende Reiseland vergessen :)



    schönes Wochenende


    Andreas

    Hallo,



    solange es keine komfortable Lösung mit 4 GByte und Platz für "alles drauf" gibt, muß man eben durchdacht teilen.


    Da die microSD-Karten nicht für den ständigen Wechsel konzipiert sind und recht schnell verschleißen können, teile ich meine Daten so auf, daß ich so wenig wie möglich wechseln muß.


    Deswegen ist zu überlegen, ob man nicht grundsätzlich die Straßen- und die topografischen Daten für das Heimatland (bei mir: Deutschland) auf einer Karte hat, so daß man leicht via Kartenmenü wechseln kann.


    Bei 2 GByte bekomme ich sogar noch die Straßendaten aller Nachbarländer außer Frankreich und meine bevorzugten Reiseländer auf eine Karte.


    In Kürze werden ja SanDisk microSDHC 4GB mit 4 GByte Speicherkapazität verfügbar sein. --- Bin gespannt, ob die in Garmin-Endgeräten zumindest später mal unterstützt werden...


    Mutige Vortester werden es sicher schon bald rauchen lassen :)



    viele Grüße


    Andreas

    Zum einen soll mich das Gerät bei der Orientierung im fremden Gelände unterstützen (Karte) und zum anderen möchte ich meine Laufstrecken tracken können und das möglichst genau. Bisher habe ich gelesen, dass die Geräte mit Sirf-III Empfänger die genauesten sind.


    Die SiRFstarIII-Empfänger sind im Vergleich zu anderen Empfängern nicht genauer, sondern nur empfindlicher. Umgangssprachlich wird zwar oft anderes verbreitet, trifft aber nicht zu. --- Du wirst also mit dem SiRF-Empfänger den Positionsfix länger und meist unterbrechungsfrei halten können, mußt dann aber mit größeren Positionsfehlern rechnen. Der Track wird mit dem 60er meist besser aussehen, die Angaben im Reisecomputer können aber durchaus in den aktuellen eTrex-Modellen mit neuen PhaseTrac12-Empfängern repräsentativer sein.


    Wenn Du Laufstrecken auswerten willst, spielen dann nicht auch Höhendaten eine Rolle? --- Bei Modellen mit barometrischem Höhenmesser bekommst Du m. E. bessere Höhendaten als über die GPS-Höhe.


    60er oder eTrex, die ewige Entscheidungsfrage zwischen zwei doch sehr ähnlichen x-Modellen. Nimm' das 60er, wenn Dir die Empfindlichkeit wichtiger ist, und das eTrex-Modell, wenn der Formfaktor entscheidend ist.


    Bitte nicht vergessen: Eine GPS-Empfänger liefert im Mittel eine auf 15 m genaue Positionsangabe und taugt nur begrenzt als sportmedizinisches Meßgerät, Schrittzähler oder Tacho.

    Hallo zusammen,



    ich verwende seit kurzem auch eine SanDisk-Speicherkarte mit 2 GByte und habe darauf City Navigator 9 mit Mittel- und Nordeuropa, Topo Deutschland und die Topo SRTM von Mike (HD) geladen.


    Das sind 1184 Kacheln und 1817 Mbyte, und das ganze funktioniert. Allerdings habe ich den Eindruck, daß die Suchen etwas langsamer laufen als bei einer knapp vollen 1-GByte-Speicherkarte.


    Wie auch immer, Garmin hat mir auf Anfrage mal geantwortet, daß sie nur Speicherkarten bis 1 GByte empfehlen. Für mehr gibt's keine offizielle Freigabe. Möglicherweise sind Schwächen bekannt, die zu Problemen führen können, oder die Funktionalitäten sind einfach nur bis 1 GByte getestet.


    Mehr als 1 GByte ist also on your own risk.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Carlo,



    ich habe vor etwa einem Jahr einen ähnlichen Gerätewechsel durchgeführt und mich dafür entschieden, das Vista C mit dem KFZ-Kit und einer freien Lizenz zu verkaufen und das CX mit demselben Kit neugekauft.


    Es hängt einfach vom Preis ab, den Du für die jeweilige Kombination bekommst. Eine unregistrierte Software mit einer freien Zweitlizenz ist natürlich mehr wert als eine Software, bei der schon beide Lizenzen verbraten wurden. --- Ohne ein passendes Gerät hat man mit einer zweifach lizensierten Software eh' keine Option mehr, weswegen ich beim Gerätewechsel den alten Kram lieber komplett verkaufe.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Arne,



    > wa es nicht einmal so, das die Radwege zum >Schutz< der Radfahrer
    > gedacht waren?


    Die Idee des Radweges stammt aus den 20er und 30er Jahren, und es gibt unterschiedliche Begründungen für die "Entmischung des Straßenverkehrs". Viele beziehen sich auf die Notwendigkeit den Kraftverkehr zu entwickeln, einige argumentieren auch mit dem Schutz der Radfahrer.


    Die Förderung der Motorisierung wurde u. a. damit begründet, daß die "Motorisierung eines Landes von größter Wichtigkeit für seine Verteidigung gegen äußere und innere Feinde ist." [Trendel, 1934] und "damit der Radfahrer endlich 'von der Straße' kommt" [Dr. Henneking, 1927].


    Wo auch immer man fährt, an der nächsten Kreuzung trifft man sich wieder :)


    Kettler, Dr. Dietmar. Historisches, oder: "Damals war alles besser".



    viele Grüße


    Andreas

    Andreas, willst du allen Ernstes genau diese Gruppen in den Strassenverkehr zwingen? Du glaubst doch nicht, dass die alte Oma dann plötzlich die Fähigkeit des vorauschauenden Fahrens und Hineinversetzens in andere Verkehrsteilnehmer zurückgewinnt?


    Genau deswegen ist mir als Kraftfahrer mitunter lieber, wenn ich auch diese Menschen vor der Kreuzung schon sehen kann.


    Im übrigen geht es in dem Anliegen um Aufhebung von Zwängen, und nicht darum, alle Radfahrer auf die Fahrbahn zu zwingen. Wo gute Radwege oder Radspuren vorhanden sind, werden sie ja auch gerne angenommen.

    ich habe in meinen Verture CX nicht mehr das komplette Hauptmenü drin. Nur 4 Möglichkeiten: Mark-Einstellung-Annäherg-Spiele


    Menüpunkte, die mittels Einstellung > Seitenfolge in die Seitenfolge übernommen werden, tauchen mit Hauptmenü nicht mehr auf.


    Tip, nur die wichtigsten Punkte in die Seitenfolge übernehmen. Dinge, die man nicht zum Navigieren braucht, läßt man besser im Hauptmenü.

    Hallo Wolfgang,



    > Beim Ver habe ich das einfach mit scrollen geschafft. Beim 60Cx müßte ich
    > da einige Handgriffe mehr tätigen um dann die gewünschte Navigation zu
    > haben.... Geht das auch einfacher?


    Das ist bei den Handgeräten so umständlich, und eigentlich gehören die Optionen in die Route.


    Abhilfsweise kannst Du die Optionen auch so einstellen, daß das Routing und die Optimierung beim Start nachgefragt werden. Dann sind es zwei Klicks mehr, aber Du sparste den Weg über die Einstellungen für's Routing.


    Leider geht das nicht für den Fahrzeugtyp und natürlich auch nicht für die Vermeide Optionen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo freeday,



    Du hast recht, entgegen dem allgemeinen Trend hinkt die Firmware der eTrexe aus der x-Serie den anderen x-Modellen um bis zu drei Versionen hinterher.


    Um genau zu sein, die Fixes zwischen GPSmap 60/76 CSx 3.10 bis 3.30 sind für das eTrex Legend/Venture/Vista Cx 2.60 noch nicht implementiert.


    Hab' vor einigen Wochen mal ein detalliertes Feedback dazu geschrieben und immerhin eine Eingangsbestätigungen erhalten :huh:


    Fünf Punkte sind m. E. besonders wichtig, darunter die mangelnde Umlautkompatibilität zwischen den Geräten und dem aktuellen MapSource.


    Über die Gründe dafür kann man nur raten: Es können Marketinginteressen dahinterstecken, daß die doch deutlich preiswerteren Geräte nicht immer gleichauf sind. Vermutlich gibt es aber eher organisatorische oder personelle Probleme. Ich vermute, die Programmierer arbeiten als Springer wie die Feuerwehr an den Versionen, wo es am meisten brennnt, oder deren Aktualisierung durch Managementvorgaben Vorrang hat.



    viele Grüße


    Andreas

    1. Update von MapSource-Straßenprodukten sind immer kostenpflichtig, nur Updates, die kurz nach dem Kauf erscheinen sind kostenfrei.


    2. Wenn Dein Bundle eine Zweitfreischaltung vorsieht, geht es lizenztechnisch, aber m. W. laufen die NT-Produkte erst auf den Handgeräten der x-Serie.


    Gesicherte Aussagen dazu bitte beim Händler erfragen.

    Hallo,



    > Ich denke wie sinvoll ein Radweg ist oder nicht ist vollkommen
    > situationsabhängig.


    Das ist sicher richtig, und trifft insbesondere auf Radwege außerorts zu, beispielsweise solche, die alte und schmale Allen säumen.


    Auch die Unterstützter der Petition sind i. d. R. keine grundsätzlichen Gegner von Radwegen. Der Slogan: "Ein guter Radweg braucht keine Benutzungspflicht." illustriert, wie viele das Anliegen verstehen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Ich fahre selber viel Rad, gerade auch in der Stadt, und da erschließt sich
    > mir nicht die Logik, dass es auf der Straße ungefährlicher sei.


    Meine Erfahrungen entsprechen eher den zitierten Erkenntnissen der Polizei:


    Solange ich auf der Fahrbahn fahre und kontinuierlich gesehen werde, komme ich in wenig Gefahrensituationen. Einziges Ärgernis ist gelegentlich zu dicht überholt zu werden, mal abgesehen von den mittlerweile selten gewordenen fahrlässigen Nötigungen durch Abdrängen und Hupen.


    Auf vielen Radwegen innerorts erlebe ich ungleich mehr Schrecksekunden. Viele Menschen bemerken den Radweg erst, wenn sie schon draufstehen oder drüberfahren, und potentielle Vorfälle gibt es auf nicht wenigen Radwegen im Schnitt alle zwei Querstraßen: Rechtsabbieger, Linksabbieger, Ausfahrten, sich öffnende Autotüren, Fußgänger die unachtsam aussteigen oder den Radweg ohne jegliche Blicke "nach Gehör" kreuzen, Menschen an Bushaltestellen, Glassscherben und parallel laufende Kanten oder Rillen durch Begrenzungsleisten, Schachtdeckel oder einfach Schäden, die unweigerlich zum Sturz führen können. Dazu kommen tarngraue (!) Poller oder Gitter, die man in der Dämmerung selbst mit Beleuchtung leicht übersehen kann, und es gibt sogar Stellen, auf denen Werbetafeln mitten auf dem Radweg verankert wurden, und auf dem Mauerradweg findet man einen mittigen Pollerstumpf, der eine handbreit über dem Boden (!) abgeflext und durch zwei neue Poller ersetzt wurde (kein Witz).


    Radwege außerorts haben weniger kritische Kreuzungspunkte und sind oft besser ausgebaut, aber die Auf- und Abfahrten der meist begrenzten Streckenabschnitte sind oft zu kurz konstruiert, daß man weder aus dem fließenden Verkehr darauf wechseln kann, noch ungefährlich wieder auf den Fahrbahnverkehr wechseln kann. --- Und welcher Kraftfahrer achtet darauf, wo Radwege beginnen oder enden, und wo entsprechende Gefahrenpunkte lauern? Abgesehen davon, Radwege außerorts gibt es ja eh' nur auf einem Bruchteil der Landstraßen, womit die Benutzungsfrage ohnehin ausfällt.


    > Sagt ihr euren Kindern: Fahr auf der Straße? Und wenn es für Kinder auf
    > dem Radweg sicherer ist, warum dann nicht für Erwachsene?


    Das sind sie ja nicht, denn Kinder und ältere Menschen verunglücken trotz ihrer begrenzten Geschwindigkeit besonders oft auf Radwegen, weil sie notwendige Fähigkeiten wie vorausschauendes Fahren und Hineinversetzen in andere Verkehrsteilnehmer nicht oder nur eingeschränkt besitzen.


    > Warum dürfen denn dann Kinder bis zu -öh, welches Alter?- wenn kein
    > Radweg vorhanden ist, auf dem Gehweg fahren?


    Kinder zu einem Alter von 8 Jahren müssen, und Kinder bis zu einem Alter bis zu 10 Jahren dürfen auf dem Gehsteig fahren.


    Nach der aktuellen Rechtsauslegung von §2 StVO dürfen Kinder bis 8 Jahre den Radweg nicht mehr benutzen!


    Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder absteigen.


    > Zum Glück waren sie alle geduldig und keiner hat nen riskantes
    > Überholmanöver versucht.


    Die waren vernünftig weil sie eingesehen haben, daß ein jedes Fahrzeug mit Hänger und begrenzter Geschwindigkeit ein Hindernis gewesen wäre.


    > Als Radfahrer auf der Fahrbahn blockiere ich den Verkehr und verleite zu
    > riskanten Überholmanövern.


    Der innerstädtische Verkehr wird primär dadurch blockiert, daß zuviele Individuen ein Kraftfahrzeug mit nur 1/4 oder weniger Auslastung der Sitze durch die Innenstädte bewegen, und daß sie dabei auch alleine stets die gesamte Fahrspur für sich beanspruchen.


    Da sind wir wieder bei den Fischern und Reihern: Staus und Verkehrskollapse gab es auf Straßen mit Radwegen auch schon früher, als es noch eine allgemeine Radwegbenutzungspflicht gab :)


    > Aber ich muss schließlich so fahren, dass ich Fehler anderer
    > Verkehrsteilnehmer einkalkuliere. Egal ob ich nun mit dem Fahrrad oder
    > dem Auto unterwegs bin.


    Ja, klar, aber wie machst Du das einem kleinen Kind klar?



    viele Grüße


    Andreas