Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo,



    > Und wenn mit Trackback, wie machst Du eine Trackaufzeichnung
    > gleichzeitig?


    Ich habe es spaßenshalber gestern für den Heimweg mal wieder probiert :)


    Zumindest auf dem aktuellen Vista Cx wird auch ein Track aufgezeichnet, wenn man mittels Trackback einen Saved Track nachgeht.


    Der Track war via WinGDB generiert und hatte 27 Punkte. Mit einer Luftlinienroute hätte ich 5 Punkte gebraucht. Wenn ich vorausschauend laufen will und das Datenfeld Entfernung zum nächsten Wegpunkt sinnvolle Werte anzeigen soll, hätte ich den Track auf diese 5 Punkte reduzieren müssen, was ja durchaus möglich ist. --- Allerdings hätte ich dann auch gleich eine Luftlinienroute über diese 5 Wegpunkte ziehen können. --- Anders würde es aussehen, wenn ich einen Track über einen nicht verzeichneten oder erkennbaren Weg hätte. Dann kann man mit einem Track als Routen- und Kartendetailersatz effektiver arbeiten.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Stefan,



    > Bist Du Dir ganz sicher, daß die GPS-basierte Wegpunktnavigation
    > ("Luftlinienrouten") für den Einsatz an Land (Offroad) konzipiert wurde?


    Ja, das ist ganz einfach daran zu sehen, daß auch die älteren Geräte abseits der Modelle zur Seenavigation von vornherein Routen unterstützt haben (und die Modelle waren früher stärker zweckgebunden und weniger universell als heute). Alles weit vor Farbdisplays und Autoroutingfähigkeit.


    Alles andere ist eine Sache der Evolution bei den Benutzern, wie sie es angenommen haben. In der Tat gibt Unterschiede zwischen Offroad- , See- und Straßennavigation etc., wie Du sie beschrieben hast.


    Insofern ist es auch kein Widerspruch, daß es lattenweise trackbasierte Lösungen, Software und Trackdatenbanken gibt.


    Übrigens sind zu dem Thema auch ältere Bücher zu den Grundlagen der Outdoor-Navigation interessant (obwohl ich ansonsten zum Thema GPS ungern auf Literatur verweise), beispielsweis Linke, Wolfgang. Orientierung mit Karte, Kompaß und GPS: Hier sind explizite Tutorial zu finden, wie man man im Gelände über mehrere markante Punkte navigiert, mit Goto oder Route.


    Oder etwas aktueller: Benker, Uli. GPS. Im Abschnitt Routen-Navigation (S. 118 ff.) ist das Thema detailliert beschrieben und illustriert.


    Benker geht übrigens auch auf die Tracknavigation als weitere Möglichkeit ein (S. 122). Er unterschlägt weder Vorteile, wie die bei der alpinen Navigation im Nebel bei kaum erkennbaren Wegen, noch Nachteile, wie vor allem, daß fast jeder Hersteller die Tracks technisch anders implementiert hat (vergl. Garmin, div. Magellan, Lowrance, Silva, S. 124).


    > Zum Problem wird das aber hier leider sehr häufig, wenn "Anfänger" die
    > Frage stellen: "Was ist der Unterschied zwischen einem Track und einer
    > Route?". Von den alten Hasen bekommen sie dann nämlich meistens zu
    > hören: Route=Planung, Track=Aufzeichnung des zurückgelegten Weges


    Begrifflich und von der Interpretation des Datenmodelles her ist das auch absolut richtig. Da man im Detail immer differenzieren muß, oder wie Jlacky geschrieben hat, der Kreis von Aufzeichnung und Planung sich irgendwann schließt, ist es durchaus kein Widerspruch und auch kein Problem.


    Das wird übrigen bei Benker hübsch ergänzt: Unterwegs mit GPS (S. 130 ff.): mehrtägige Trekkingtour mit den typischen wechselnden Situationen und wie man die mit dem GPS meistert.


    Stefan, ich glaube wir sind da nicht weit auseinander, abgesehen von unterschiedlicher Wahrnehmung der Begriffe und Historie.


    Klaus und JLacky, diese Diskussion als Glaubenskrieg zu bezeichnen ist unangemessen. --- Wenn jemand eine Konsumtechnik als Glauben betrachtet, oder im Angesicht treffender Argumente sein Weltbild erschüttert sieht, dann ist das persönlicher Konflikt, dem man ja nicht folgen muß, wenn er so unerträglich ist. --- Ich sehe diese Diskussion als Gewinn und Ergänzung meiner Erfahrungen, die ich hier und da sogar in meine Website einarbeiten kann :)


    Und im übrigen belegt jeder Diskussionsbedarf immer noch, daß hier ein Mangel an Anwendungsdokumentation besteht.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    eTrexe mit SiRFstarIII sind einfach ungelegte Eier, zumindest, solange es von Garmin Int. dazu keine verbindlichen Ankündigungen gibt, und jede Diskussion darüber führt zu mehr Irritationen als Klarheit.


    Möglich, daß solche Geräte trotz dieser Antwort kommen. Wenn Du Geduld hast und für den SiRFstarIII auch mehr Geld ausgeben würdest, dann kannst Du ja bis nach der CeBIT warten.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Stefan,



    > Ich kann hier nicht erkennen, daß das Nutzen von selbst erstellten Tracks
    > auf den Geräten vom Gerätehersteller (Mapsource von Garmin) nicht
    > vorgesehen ist, ganz im Gegenteil.


    Warum die Frage nach dem Zweck auf den Kopf stellen und fragen, was nicht vorgesehen ist.


    Es ist doch viel geradeliniger zu fragen, was wozu gedacht ist.


    Sonst endet's wie in der Geschichte Ein Tisch ist ein Tisch von Peter Bichsel.


    Ich hatte es unter MapSource und MapSource Updates schon geschrieben: Das Garmin einfache Funktionen wie die Trackverfolgung bereitsstellt, heißt nur, daß es auch Optionen für einfache Fälle und Geräte ohne Autorouting gibt. Dennoch ist das primäre Navigationswerkzeug die Route.


    Nur mit einer Route funktionieren viele Datefelder, und nur mit einer Route bekommt man Navigationshilfen, die die Konzentration des Fahrers nur an entscheidungsrelevanten Stellen fordern.


    Vieles davon geht mit einem Track nicht, weil Trackpunkte visuell Repräsentationen sind und entscheidungsrelevante Informationen nicht differenziert werden.


    Natürlich kann man sich mit oder auch ohne Trackback, einfach rein visuell, am Track orientieren. Zu Fuß oder ohne viel Verkehr ist das sicher auch mit die einfachste Lösung.


    Ob man die Navigationsfunktionen für sich erschließen will, oder ob man den Empfänger nur als visuelle Orientierungshilfe benutzt, bleibt jedem selbst überlassen.


    Trotz aller Diskussion, und ohne befürchteten Glaubenskrieg :)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Markus,



    > Würde das in Verbindung mit den CN oder den Topo Karten irgendwelche
    > Nachteile haben? Oder ist die Basiskarte nur wichtig wenn man keine
    > anderen Karten verwendet?


    Für erweiterbare Geräte ist die Basiskarte scheinbar bedeutungslos geworden, aber tatsächlich verwendet das Gerät auch in Zusammenhang mit anderen MapSource-Karten die Basiskarte zu schnellen Darstellung, wenn sehr weit herausgezoomt wird, also > 12 km oder 20 km, je nach Gerät.


    Ohne zutreffende Basiskarte werden die Hangeräte beim Bildaufbau in großen Maßstäben entsetzlich langsam.


    Kann man leicht selbst ausprobieren: 20-km-Darstellung (oder so) mit an- und abgeschalteter Basemap vergleichen.


    Insofern empfiehlt sich hierzulande auch ein Gerät mit Atlantischer Basiskarte.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Ich warte jetzt nur darauf, das die erste Taube mit einem StreetPilot 3 auf
    > dem Rücken, direkt unter dem Taubenschlag, tot auf der Straße liegt.:eek:


    Hmmm, ich will ja nicht unbescheiden sein, aber eine tote Taube, die mit einem GPSmap 278 vor meinen Füßen landet, wäre mir lieber :)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Alle Geräte der eTrex-Serie sind nicht autoroutingfähig !


    Nur die S/W-Modelle. Die neueren C- und Cx-Modelle sind alle autoroutingfähig.


    Autorouting, Farbe und verbesserter Empfang waren die Neuerungen der C-Modelle,


    Speicherkarten die Innovation der Cx gegenüber den C-Modellen.


    > Würde dann die Routenübertragung von MapSource auf das GPS genau so
    > funktionieren, wie jetzt bei meinem S/W eTrex Legend ?


    Bei Verwendung von Luftlinien, im wesentlichen ja,


    bei Verwendung als Autoroute nein, denn auf der Basis- oder Straßenkarte würde der Empfänger die Übettragung so als Autoroute berechnen, daß alle Zwischenziele der Reihenfolge nach angefahren werden.


    Das ist aber nicht sinnvoll, weil Du Deine Luftlinienrouten vermutlich etwas anders strukturierst als man es bei einer Autoroute tun würde.


    Deine Luftlinienroute ist in der Regel die Folge von Abbiegepunkten, die Autorouten von Zwischenzielen.


    > Und vor allem, würden auch die Abbiegehinweise ( abknickender
    > Richtungspfeil ) in der Kompaßrose so funktionieren ?


    Den smarten Knickpfeil gibt es leider nicht mehr.


    Die Bedienung der Farbmodelle ist auch etwas anders, da es die Menüleiste nicht mehr gibt und man nicht mehr mit dem Clickstick blättern kann.


    Zu den Unterschieden zwischen S/W- und Farbmodell hatte ich mal einen Erfahrungsbericht eTrex Vista C geschrieben. --- Müßte bis auf Höhenmesser und Kompaß auch für das Legend/Legend C gelten.


    > Ab welcher Version der MetroGuide Europa funktioniert das nicht mehr?


    Der Pfeil? Ich glaube, daß der Pfeil eine Sache der Firmware und nicht von MetroGuide ist, denn er wurde mit irgendeiner Firmware eingeführt.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Hält es ein GPS unter der Windschutzscheibe in der Sommerhitze
    > (abgestellter Wagen) aus?


    Ich würde kein Gerät im abgestellten Wagen auf der Konsole belassen


    Abgesehen vom Diebstahlanreiz können Innentemperaturen im Fahrzeug ja exorbitant hoch ausfallen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    der Schieberegler ist ja relativ neu und auf vielen Geräten sowieso nicht implementiert, was wiederum zu nichtreproduzierbaren Routenberechnungen auf Software und Empfänger führt.


    Von daher ein Argument mehr für den Tip: Finger weg vom Schieberegler, und bevorzugte Strecken mittels Wegpunkten (Zwischenziele) erzwingen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo JLacky,



    > Vögel verwenden doch GPS zur Orientierung!


    SiRFstarIII oder noch der olle PhaseTrack12?


    Machen die's schon mit EGNOS?


    Navigieren die eigentlich mit Routen oder Tracks?


    Gehen da auch schon die neuen 4-GByte microSD?


    Was ist mit Vögeln aus den USA. Wo kann ich das deutsche Handbuch und die "aktuelleste" Firmware 'runterladen? Darf natürlich nix kosten!


    Fragen, die uns alle bewegen :)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Andreas,



    > Deine Idee der Trennung finde ich gar nicht schlecht, aber dann sollte die
    > Trennung klar und streng sein.


    Das ist sicher nicht Paul-Josefs subjektive Sicht, sondern ein weitgehend herstellerunabhängiges Konzept, das sich sowohl bei Garmin dokumentiert als auch in Austauschspezifikationen wie GPX wiederfindet.


    Deswegen muß ein Track durchaus kein unverfälschliches Dokument sein, das ohne praktische Wert nur im Archiv landet.


    Es gibt ja sinnvoll Änderungsanlasse, beispielsweise die Aufzeichnung des tatsächlichen Weges für's Archiv von Fahrfehlern (falsch abgebogen etc.) oder Empfangsausreißern zu bereinigen, oder, wenn die authentische Daten und Höhenwerte nicht benötigt werden, die Punkten zu reduzieren.


    Und es gibt sinnvolle Nutzungsfälle, beispielsweise zum spontanen Trackback bei einer Wanderung, wenn man Orientierungshilfe beim Rückweg braucht (kann man schlecht erst eine Route stricken).


    Oder die Nutzung eines Tracks, um aus einer spontanen Wegaufzeichnung eine systematisch geplante und routingfähige Strecke zu erstellen.


    Es ist wirklich zu empfehlen, die Routen und Track erstmal wie vom Hersteller intendiert einzusetzen, damit Erfahrung und Verständnis sammeln, bevor man historisch gewachsene Krücken übernimmt und mit Filtern und Konvertern sprichwörtlich den Dreisprung über'n Ziegenbock praktiziert :)


    Es ist sicher zuzugeben, daß die Dokumentation von Garmin hier zuwenig anleitet, und elementare Begriffe einfach als bekannt vorausgesetzt werden.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Nö, keine "Vermeidungsoption" eingeschaltet.


    Auf jeden Fall gibt es an dieser Kehre das typische Vermeide-Kehrtwenden-Problem.


    Ansonsten kann ich das Problem nicht reproduzieren, weder mit CS 7 noch mit CN 8.


    Am besten ist immer ein GDB statt Bild, und wenn Bilder dann Screenshot der Routingoptionen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    ja, sicher sind viel der Grenzfälle eine nicht unbedingt Fehler.


    Beim Fußgänger oder Fahrrad ergeben sind solche Probleme zwangsweise, weil die Kartendaten eben nur Fahrbahnen nachweisen, keine Radwege und keine Durchgängigkeit von Gehsteigen.


    > Z.B. Mit dem Routenwerzeug eine Route zusammenklicken, in dem man
    > z.B. mit der CN9-Karte anfängt und ein Routenstück zusammenklickt, das
    > dann gleich berechnet wird. [...]


    Fein, daß ist natürlich eine recht elegante Methode.


    Das Prinzip ist sonst sehr ähnlich wie bei der Routing-Abschaltung und Bearbeiten-Methode: Ausnutzung der unvollständigen Neuberechnung. Und wie Du richtig schreibst, kann man sich leider nicht darauf verlassen, daß das auch künftig noch funktioniert.


    In meiner Rennradpraxis habe ich übrigens nur ein oder zweimal im Jahr so ein Problem, und insofern kann ich mit geteilten Routen oder einer durchgehenden Luftlinenroute leben.


    Anbei mal eine Rennradrunde (ADFC) zur Illustration des Problemes: Die gesamte Strecke um Potsdam und Werder ist eine Autoroute. Nur der Havelübergang zwischen SeewegO nach SeewegW scheitert. Die Punkte Seeweg O, Seeweg W wurden angelegt, um den Router auf beiden Seiten der Havel bis an die fehlende Brücke zu zwingen. --- In diesem Fall bietet sich wohl eine Teilung der Autoroute in zwei Teilstrecken an.


    JLacky, danke nochmal für den Hint.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Andreas,



    > Damit man die Software frei benutzen kann, ohne Gängelung und störende
    > Einschränkungen.


    Das finde ich bei den Garmin Straßenprodukten noch überaus anwendungsfreundlich gelöst: Du kannst sie mit einem Freischaltkode sogar mehrfach und auch jedem PC installieren.


    Ich habe beruflich mit ganz anderen Lizenzmodellen (CrypKey, Dongles etc.) zu tun, wo jede Änderung am System eine aufwendige Kommunikation mit dem Anbieter nach sich zieht, abgesehen von Kompatibilitätsproblemen.


    Ich bin auch ein Freund des einfachen Installieren und fertig, aber leider wissen wir ja, daß viele Menschen mit Vertrauenslösungen nicht fair umgehen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Man kann leider nur vorwärts blättern.


    Ja, das ist für die Geräte mit Kartenplotter zwingend, weil die Zoom-Tasten auf der Kartenseite ja zoomen sollen und damit mehrdeutig belegt wären.


    Bei den alten eTrex-Modellen konnte man noch ggf. mit dem Clickstick navigieren. Dieses Bedienkonzept fand ich einfacher und intuitiver, aber es ist ja mit den C-Modellen der Vereinheitlichung zum Opfer gefallen :)



    viele Grüße


    Andreas