Hallo,
> Oh, ich glaube nicht, das der schwarze Peter bei NAVTEQ liegt.
Ich denke da an Fälle wie Sackgassen, die kurz vor einer anderen Straße enden, oder den Fußgängerüberweg über die Havel, der nicht verzeichnet ist. Natürlich kommt man da auch mit dem Rad weiter, teilweise sogar fahrend, aber die Karte gibt die Verbindung nicht her.
Das zumindest kann man dem Kartenhersteller anlasten.
> Denn in MapSource ist es ja problemlos möglich eine Route aus mehreren
> Autorouting- und Luftlinien-Teilstücken zusammenzusetzen.
Das ist ja interessant, wie funktioniert das?
Bisher war meine Erfahrung, daß MapSource ein Routenfragment nach den aktuellen Einstellung berechnet, sobald ich es mit einer Bearbeiten-Funktion anfasse. --- Ich bekomme eine Autoroute und Luflinie schon im aktuellen MapSource nicht zusammen.
Das einzige, was mir bekannt ist: Die Strecke als Autoroute zu berechnen, auf Luflinienrouting umzustellen und die betreffende Passage durch "Anfassen" mit der Gummibandfunktion neu zu berechnen.
War es das, was Du meinst?
Das ist aber eine wacklige Sache und hält nur bis zur nächsten Neuberechnung.
Nebenbei, nach meinen Erfahrungen bin ich auch noch nicht von der Überlegenheit statischer Routen überzeugt:
Denn langfristig muß man eine Route eh' mit neu berechnen und kontrollieren, sobald sie auf neuen Straßenkarten wiederholt abfahren will, sonst bekommt man Änderungen im Straßenbau und Verkehrsführung, beispielsweise Kreisverkehr oder Umgehungsstraßen, nicht mit.
Die Berechnungsunterschiede sind m. E. auch nicht das Problem der dynamischen Routen, sondern des Routen-Datenmodells:
Die Routingparameter hängen getrennt in Software und jeder Geräteeinheit. Wie soll das auch zu reproduzierbaren Ergebnissen führen? --- Konsistenter wäre es, die Routingparameter mit der Route mitzuführen. Denn jede Route ist ja nicht nur die Folge von Wegpunkten, sondern auch der tatsächlich verwendeten Berechnungsregeln (IMHO).
viele Grüße
Andreas