Hallo,
hier mal einige Anmerkungen aus meiner Erfahrungen nach zahlreichen Motorradtouren und -reisen:
> Abriss von Satelitenempfang in Tunnel, Schluchten, Wälder mit hohen Bäumen.
Das sind bei Navigationsgeräten ohne weitere Sensoren eben systembedingte Grenzen, über die Du Dich in dieser Preisklasse nicht ärgern solltest.
Die Informationen im Reisecomputer sind im Mittel fast immer brauchbar. Nimm' die Statistik weniger ernst, es geht ja um die Fahrspaß 
> Bei der Eingabe von Zwischenzielen muss man diese unbedingt anfahren.
Die Heuristik ist schwer durchschaubar, oft ist es auch anders. --- Tip, wenn sich die Navigation an einem längst passierten Zwischenziel festbeißt, kurz rechts ran, Navigation stoppen und Route neu berechnen. Zumindest das Vista erkennt dann, wo Du auf der Route stehst und macht da weiter. Probier's mal.
> Bei der Heimfahrt von Südtirol nach Norden (nach Deutschland) ist selbst
> auf freier Autobahn immerwieder der Satelitenempfang abgebrochen.
Das ist ein bischen ungewöhnlich. Abbrüche kenne ich seit den Farbmodellen kaum noch. Ich würde bei weiteren Fahrten nochmal beobachten, ob die Abschattung wirklich so groß ist. Beim Motorrad schattet der Fahrer i. A. weniger als 30 % des Umfeldes ab, und solange die Autobahn nicht durch hohe Wälle abgedeckt wird, sind im Mittel mehr als genug Satelliten verfügbar.
Auf keinen Fall würde ich das Gerät am Lenker an Stellen plazieren, die beim Sturtz exponiert sind. Schon ein Umkipper kann so zum Kapitalschaden werden!
Andernfalls solltest Du auf jeden Fall einen Platzhalter wie den Minoura Space Grip (Globebtrotter) o. a. Fabrikate verwenden, wenn das Gerät beim Umfallen Bodenkontakt haben könnte. Mit so einem Space-Adapter sitzt das GPS deutlich *hinter* dem Lenkerrohr, in Richtung Fahrer, wo es geschützt ist (ist auch in meinem Artikel beschrieben, s. u.). Mit diesem Adapter sind auch Positionen in Spiegelnähe sicherer für die Hardware.
> Lästig ist, dass das Quest 2 nicht auf die Eingabe Autobahn/Fernstrassen meiden
> reagiert.
Die Funktion "Autobahnen vermeiden" war bei früheren Modellen besser, "Fernstraßen vermeiden" funktioniert anders und ist für Moppedfahrer unbrauchbar.
Statt immer an den Optionen 'rumzustellen empfehle ich, mit festen Optionen zu arbeiten und die Routen so zu planen, daß Autobahn und langweilige Strecken durch explizite Zwischenziele umgangen werden.
Ideale Zwischenziele sind die Ortsknoten, die auf der gewünschten landschaftlich schönen Strecke überfahren werden. Nette Nebeneffekte:
Das Routing geht schneller und ist fast immer zur Planung in MapSource identisch, weil man die Anzahl der Alternativen einschränkt und den Router auf vorgegeben Wege zwingt. Kurz, wenn man eine bestimmte Strecke fahren will, muß man das der Hardware auch vorher klarmachen 
Man kann sich die Entfernung zum nächsten Zwischenziel (Ortskern) anzeigen lassen. Bei Überlandfahrten in der Gruppe sehr hilfreich, weil man in unübersichtlicher Landschaft wie bewaldeten Gebieten einschätzen kann, ob sich Überholmanöver lohnen und wann man etwa mit dem Tempo runter sollte. Beispiel: nächstes Zwischenziel Stockheim in 2,5 km, d. h. Ortsrand möglicherweise schon in 1 km, also Dampf weg und nicht mehr überholen, oder: nächstes Zwischenziel Möselhausen 12,5 km, d. h. Überholen lohnt sich noch.
Hier noch der Link auf den zitierten Artikel zum Thema Mopped:
http://www.navigation-gps-motorrad.stars-and-wings.de/
In der Rubrik Touren findest Du auch einige MapSource-Routen zum Download, an denen Du sehen kannst, wie man Tagestouren vorplanen kann, beispielsweise:
[url=http://www.stars-and-wings.de/touren/2000-04-08/2000-04-08%20Neuruppin,%20Hakenberg,%20Linum.gdb]http://www.stars-and-wings.de/touren/2000-...rg,%20Linum.gdb[/url]
> Motorradtour in die Dolomiten ist sehr empfehlenswert.
Danke für den Hint.
viel Erfolg
Andreas