selbsterstellte IMG-Karte routingfähig machen

  • Hallo,


    ich habe mir probeweise aus einigen Tracks mit IMGfromGPX eine eigene Overlay-Karte mit transparentem Hintergrund erstellt. Die kann ich jetzt einzeln aktivieren oder auch zusätzlich über meine anderen Karten drüberlegen.


    Was ich jetzt noch gern hätte: Kann ich mir diese "Wege" routingfähig machen? Evtl mit Mapedit, oder wo fang ich da am besten an?


    Die Idee, die dahintersteckt, hab ich mir von der derzeit heiß diskutierten Garmin-Topo 2012 abgeschaut:
    Ich lade mir z.b. vom "Bayernnetz für Radler" sämtliche Radwege runter und erstelle mir daraus eine transparente IMG.
    Wenn ich diese alleine aktiviere, sollen mir Routen ausschließlich auf diesem Radwegenetz zusammengestellt werden.


    Kann das irgendwie funktionieren?

    ʎɐqǝ ıǝq ɹnʇɐʇsɐʇ ǝuıǝ ɹǝpǝıʍ ǝıu ǝɟnɐʞ ɥɔı ´uuɐɯ ɥo

  • Danke für die Info - $ 50 ist mir die Sache (bisher) aber nicht wert.
    Das heißt, ich brauch mit GPSmapedit gar nicht rumprobieren, weil das Prog dann ja dann auch diese cgpsmapper-Personal-Version braucht?

    ʎɐqǝ ıǝq ɹnʇɐʇsɐʇ ǝuıǝ ɹǝpǝıʍ ǝıu ǝɟnɐʞ ɥɔı ´uuɐɯ ɥo

  • Korrekt.
    Ich hätte ja die Personal-Version, hatte aber noch probiert ob eine Karte routingfähig ist.


    Bei der Erstellung muss halt darauf geachtet werden, dass an den Kreuzungspunkten auch die entsprechenden Nodes sitzen.


    Wenn Du möchstest, kann ich ja mal einen Teil ausprobieren, ob es funktioniert.

  • Wozu cGPSMapper kaufen ? Zwei Werkzeuge reichen: GPSMapEdit (bearbeiten, z.B. setzen der Routing-Nodes) und MapTk (Daten aufbereiten, z.B compilieren). Die grobe Reihenfolge:


    • Viel Geduld, Zeit und Experimentierfreude bereitstellen, aber kein Geld.
    • IMG-Datei in das MP-Format überführen (mit GPSMapEdit oder MapTk). Die MP-Datei sollte die notwendigen Elemente schon enthalten.
    • In der MP-Datei die Routing-Information einarbeiten (mit GPSMapEdit). Achtung: Für Routing sind nur wenige Polyline-Typen von Garmin erlaubt !
    • Wegnetz mit GPSMapEdit und MapTk auf Fehler überprüfen (z.B. tote Enden oder nicht verbundene Wege). Fehler beheben in GPSMapEdit.
    • IMG-Datei für Routing erzeugen.
    • Die erzeugte IMG-Datei auf das GPS-Gerät in das Verzeichnis 'Garmin' kopieren.
    • Spaß haben.


    Dabei ist es notwendig sich mit vielen Details und Begriffen vertraut zu machen: Wie ist eine Karte aufgebaut, was macht eine Karte Transparent, Typen von Linien, Hintergrundpolygon, Zoomlevel, Drawpriority, Routing-Parameter, ...


    Das ist die Sparversion mit Einschränkungen: Alles muss in einer Kachel sein und die Anzeige erfolgt mit den Vorgaben des Gerätes. Bei mehreren Kacheln und/oder eigener Darstellung wird ein Projekt angelegt und zur Darstellung eine TYP-Datei kreiert (alles mit MapTk). Zum Transfer der Karte wird dann noch Garmin's MapInstall gebraucht.


    Eine wichtige Informationsquelle: Fertige Karten (z.B. das 'sample.zip' als vollständiges Projekt mit 2 Kacheln) oder alte, nicht kopiergeschütze Karten von Garmin. OSM ist für mich wegen überflüssiger Tricksereien kein gutes Vorbild.

  • Hallo Mike,


    das wär natürlich super nett von dir, wenn du das mal testen würdest.
    Muss ja nichts großartiges sein, nur ein paar Tracks, die sich überkreuzen oder wo einer vom andren abzweigt- ich glaub du weisst schon, wie ich mir das vorstelle. Nur mal zum Ausprobieren, ob das vom Prinzip her funktioniert.
    Vielleicht komm ich ja auch mit den Hinweisen von JürgenD weiter.


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    Hallo Jürgen,


    danke für die Erläuterung, aber da muss ich mich erst noch einarbeiten und mir die 80-Seiten-anleitung durchschauen. Verstanden hab ich bisher noch nicht viel.
    Wahrscheinlich hab ich mir das zu einfach vorgestellt. In GPSMapEdit die GPXe geladen, den Bereich ausgeschnitten und dann mit "Werkzeuge - Erzeuge Routing Graph - Verwende sich überschneidende Punkte der Polylinien" gemeint, damit wäre das Thema routingfähig erledigt. Beim Exportieren nach Garmin-img kommt aber die Fehlermeldung "Street cannot intersect with itself!", und ich komm nicht mehr weiter. Wenn ich unter Werkzeuge die Routing-Knoten entferne bin wieder da, wo ich schon war.:simplify:
    Nachtrag: Ich hab jetzt einfach mal alle Zeilen aus der mp.Datei rausgelöscht wo Mapedit gemeint hätte, die Nodes wären falsch. Jetzt kommt dafür: "Error R009: Limit of 60 segments for a single road exceed." Wie bekomme ich das jetzt in den Griff?



    Muss ich die "Nodes" also alle von Hand setzen? Das wird dann ja eine Heidenarbeit. Oder geht das auch irgendwie automatisch?
    Wie fange ich am besten an? Lieber eine GPX nach der anderen reinladen un schauen, wo sie sich mit den bestehenden Wegen überschneidet? Sonst wirds wahrscheinlich unübersichtlich, oder?
    Wie man überhaupt Nodes setzt und was ich mit den Anfangs- und Endpunkten machen muss steht hoffenlich in der Anleitung.



    Nachdem die Wege nach Regierungsbezirken getrennt downloadbar sind, wollte ich zunächst auch für jeden Bezirk eine eigene Kachel erstellen. Nur sind ein paar Wege (jeweils in voller Länge) in mehren Bezirken gleichzeitig enthalten. Würde das stören?
    Hab jetzt lieber alle in einen Ordner zusammenkopiert, um solche Duplikate zu vermeiden. Oder wär das egal?


    Den mit IMGfromGPX erstellten Kartensatz hab ich mal angehängt.
    Bisher schaut die Karte in BC jedenfalls so aus:

  • Vorweg: MapTk kann ab Version 3.2.3 transparente Routing-Maps erzeugen.


    Zu den Stichworten, ausgehend von der bestehenden IMG-Datei, konvertiert nach MP:


    Street cannot intersect with itself: Diese Fälle sind zu reparieren in GPSMapEdit -> Verify Map. Der Weg führt zu sich selbst zurück. Das Macht bei der Berechnung der Route im Gerät Probleme.


    Doppelte Linien: Bei übereinander liegenden Linien macht GPSMapEdit jeden Punkt eines Weges zum Routing-Node. Doppelte Linien sind sinnlos und sollen entfernt werden. Solange noch keine externen Nodes oder Abbiege-Restriktionen definiert sind kann der Routing-Graf gelöscht und neu aufgebaut werden um überflüssige Routing-Nodes zu entsorgen. 'Reorganize' in MapTk macht das auch wenn externe Nodes oder Abbiege-Restriktionen bereits definiert wurden.


    Handarbeit: Die doppelten Wege würde ich händisch bereinigen. Manchmal liegen mehr als 2 Wege übereinander. Das ist gut an der Farbe der Nodes zu erkennen, die dann auch dicht an dicht liegen. Einige Teile haben unterschiedliche Namen. Halbautomatisch geht das auch in MapTk mit dem Risiko, dass Kleine Teilstücke entfernt werden oder falsche Verbindungen entstehen könnten: IMG -> MP -> GPX -> 'Combine...' mit Korridor von 30m (1 mal wiederholen) -> MP. Dann mit GPSMapEdit alle Wege aus erster MP-Datei entfernen und durch die erzeugte MP-Datei ersetzen. Mit 'Verify Map' in jedem Fall alle verbleibenden Probleme bearbeiten.


    Bei einem Neustart würde ich von einer sauberen MP-Datei ausgehen und alle GPX-Tracks in MapTk mit 'Mask...' von bereits vorhandenen Teilstücken befreien und erst dann in die MP-Datei einbringen (als GPX- oder konvertierte MP-Datei). Bezirk für Bezirk einbringen sollte der richtige Wegsein.


    Eigene Kacheln für jeden Bezirk ist auch eine Möglichkeit. Scheint mir aufwendiger und komplizierter zu sein. Aber auch da darf es keine Überschneidungen geben. Zudem müssen die Kacheln über externe Nodes miteinander verbunden werden für Routenberechnung über Bezirksgrenzen. Handarbeit !


    Um die Verbindungen und Endpunkte kümmert sich GPSMapEdit. Nur Fehlerbehebungen sind Handarbeit. Um mit einem Texteditor an einer MP-Datei zu ändern sollte man sehr genau wissen was man tut.


    Alle Tracks können auch in nur einer Datei stehen. Das ist belanglos.

  • Hallo Mileo,


    es ist auf jeden Fall jede Menge Handarbeit angesagt.
    Gpsmapedit meldet 222 Fehler(Tools-Verify map). Wobei da sicherlich auch Doppelfehler(= mehrere Fehler bei einem Objekt) bei sind


    Wie du letztlich vorgehst hängt ja auch davon ab wie du die Daten später verwalten/aufbewahren willst.
    Evtl. ist es für dich sinnvoll schon die Eingangsdaten vorher(Basecamp/MS) aufzubereiten.
    Und dies Stück für Stück zu machen ist sicherlich nicht verkehrt.


    - intersection => beschreibt den Umstand das ein Routing-knoten auf einen andern Punkt der selben Linie trifft. Typische Beispiele sind in einem Zuge gezeichnete Wege wie Wendehammer oder Kreisverkehr oder Stichstrecken. Hier reicht es im allg. aus die Linie zu splitten. An der stelle muss dann die Verknüpfung manuell erfolgen oder im Zuge einer Neugenerierung des Routing-Netzwerkes.
    - 60 Elemente => es sind max. 60 Routing-Knoten per Linie erlaubt.
    Der Fehler wird z.B. gemeldet an den Stellen wo sich einige Radrouten überlappen=den Weg teilen.
    Diese sind in dem Overlay gut zu erkennen in Gpsmapedit an den Stellen wo in einer Reihe viele farbige Knoten sichtbar sind.
    Dort muss dann der doppelt vorhandene Abschnitt entfernt werden.(insofern macht die Übernahme doppelt vorhandener Daten keinen Sinn)
    Wird ein Wegabschnitt von mehreren Routen betroffen ist das Label dieses Abschnittes halt entsprechend anzupassen.
    Ein anderer Ansatz für solche Stellen ist es einen untergelagerten(unsichtbaren) Routing-Layer zu haben und darüber einen Layer(aus nicht-routing Linientypen) als Namensträger.


    GPsmapedit
    Tools-Generate Routing graph => erstellt das Routingetzwerk automatisch.
    fehlerhaft oder nicht verbundene Knoten sind im allg.knallrot bzw. blau. Blaue Knoten am Linienende(dead end) stören im Prinzip nicht.
    Ansonsten ist die Farbe ein Hinweis auf die Anzahl der Verbindungen.

  • Hallo Leute,


    erst mal ein dickes Lob, ihr seid wirklich spitze! Herzlichen Dank, dass ihr euch so viel Mühe gebt!


    Ich seh schon, mit einer Hau-Ruck Aktion wird das nichts. Dafür fehlt mir einfach noch das grundlegende Wissen, aber ein Stückchen weiter bin ich dank euerer Hilfe schon gekommen.
    222 Fehler nur für Bayern, die ich per Handarbeit bearbeiten muss? Da werd ich schon kleinere Brötchen backen müssen. Eigentlich wollte ich ja das ganze auf DACH und vielleicht ein Stück von Norditalien ausweiten.


    Das es problematisch werden könnte, 2x den gleichen Radweg reinzuladen (jeweils aus einem anderen Regierungsbezirk-Paket), hab ich schon vermutet. Woran ich bisher überhaupt nicht gedacht habe: Einige Radwege sind ja Streckenweise mit anderen identisch- da kommt es ja dann auch schon zu doppelten Linien. Da muss ich also einen als "Hauptweg" nehmen und vom anderen das Stück rausschneiden? Mach ich das lieber mit Basecamp?
    Jetzt wird mir auch das mit den maximal 60 Elementen klar, bei "verify Map" macht das den größten Teil der Fehlermeldungen aus. Zuerst dachte ich, jeder Weg/ Trackpunkt gibt einen Node und ich müsste die GPX-Dateien nur in Stücke zu je ca. 50 Punkte autteilen. So wie es papaluna erklärt hat, ist das aber falsch, sondern das sind diese doppelten Wege. Die Knäuel hab ich schon bemerkt. Muss ich mir das eher so vorstellen wie zwei blanke Drähte, die nebeneinander liegen? Da gibts dann ständig einen Kurzen.


    Wahrscheinlich muss ich nochmal ganz von vorn anfangen und die GPX-Dateien erstmal alle einzeln säubern (sind ja nur knapp 100 :huh:). Sowas wie auf dem Bild darf auch nicht sein, das muss ich dann wegschneiden? Oder macht das die Mask-Funktion für mich?


    Dann lade ich mir die zweite GPX, schau wieder nach unnötigen Schlenkerern und ob die nicht ein Stück parallel laufen. Wenn sie sich überkreuzen, muss ich dann an der Stelle die Wegpunkte so verschieben, dass sie direkt aufeinander liegen, oder sollte man das gerade vermeiden?



    Also, wie gehe ich am besten vor?
    1. Die GPX-Dateien (mit Basecamp?) bearbeiten, wenn nötig Teile ausschneiden
    2. Wie bekomme ich die in GPSMapEdit? Direkt als GPX reinladen oder erst mit MapTK von GPX in MP umwandeln?
    3. In GPSMapEdit aus den Tracks Straßen machen, die Routing-Graphen setzen lassen und schauen, ob keine Fehlermeldungen kommen.
    4. Als MP-Datei speichern. Muss ich mir da Gedanken um die Abdeckung, den Header, die Levels usw. machen, oder macht das MapTk später selber? Das wird sonst schon mal ein Riesenproblem werden. Vielleicht kann ich die "sample" als Vorlage nehmen?
    5. Aus der MP eine IMG erzeugen. Über die Exportfunktion von GPSMapEdit, oder mit MapTk?
    6. Die IMG (mit Mapsettoolkit?) in Basecamp installieren
    7. Mit Mapinstall die Karte aufs Garmin kopieren.


    Ich hoffe ihr sagt mir, wenn die Logik nicht stimmt oder wo Fehler lauern können.


    Soweit zur Theorie, jetzt muss ich das ganze erst mal ausprobieren.

  • Nein, Entschuldigung, da hab ich mich unklar ausgedrückt!


    Mit dem Wörtchen "das" habe ich nicht gemeint, du hättest mir was falsches erklärt, sondern das bezog sich auf meine Vermutung, aus jedem Trackpunkt würde ein Node entstehen.
    Aufgrund deiner Erklärung habe ich gemerkt, dass meine Vermutung (= "das") falsch war. Bin dir dafür natürlich auch sehr dankbar.


    Sorry, wenn das nicht richtig rübergekommen ist!




    P.S.: Hab übrigens gemerkt, dass das Rohmaterial (die GPX-Tracks) nicht ideal ist. Manchmal sind da Schleifen oder Abstecher drin, die nicht reingehören. Beim Aischtal-Radweg dreht der Track mittendrin mal um, fährt ein Stück zurück und folgt dann wieder dem vorherigen Verlauf.
    Sowas muss ich dann zuerst mal korrigieren?

    ʎɐqǝ ıǝq ɹnʇɐʇsɐʇ ǝuıǝ ɹǝpǝıʍ ǝıu ǝɟnɐʞ ɥɔı ´uuɐɯ ɥo

  • Hi,
    ich habe mir mal gerade den Aischtalradweg angeschaut, die beschriebenen Stellen aber nicht entdeckt.
    (Bayernnetz_fuer_Radler\Aischtal-Radweg_Rothenburg_ob_der_Tauber-Hausen_Bayernnetz_fuer_Radler.gpx von 11.10.2011).


    Also Jein. Deshalb Jein,
    weil JA, sofern es sich um Fehler, doppelte Einträge oder Doppelungen durch Überlappungen aufgrund Nutzung des selben Weges durch verschiedenen Routen... etc. handelt.
    NEIN, weil du im Grunde erstmal prüfen musst ob es sich z.B. bei einem vor/zurück/vor eines Tracks evtl. um einen Aufzeichnungsfehler handeln könnte, ob der Aufzeichner evtl. einfach genau das gemacht hat (vor/zurück/vor zu fahren) um diese Stelle zu überprüfen und dann vergessen hat dieses nachher zu entfernen oder es sich evtl. korrekt um die Wegführung handelt(evtl. macht der Weg da eine Schleife um auf ein tiefer/höherliegenden Abschnitt zu gelangen etc., oder es war eine Unterführung etc., aber die Auflösung und/oder Genauigkeit des Tracks gab dies einfach nicht her.).


    Sofern du die Ausgangs-GPX bearbeitest hätte das den Vorteil, das die Daten später in einem für die meisten einfach verwendbaren Austauschformat vorliegen.
    Wichtig(für die Nutzung in GPSmapedit + Generierung eines Routingnetzwerkes) wäre dabei das die entsprechenden Nodes exakt übereinstimmen. Ansonsten müssen bei jedem Re-Import in Gpsmapedit die Stellen wo dies nicht der Fall ist erneut korrigiert werden.
    Ich weiss nicht ob Basecamp ein SNAP-Funktion hat mit dem man die Endpunkte 2er Tracks einander exakt treffen lassen kann.

  • Also, wie gehe ich am besten vor?


    1. Die GPX-Dateien (mit Basecamp?) bearbeiten, wenn nötig Teile ausschneiden


    • Keine gute Idee. Die Überlappungen sind nicht direkt sichtbar.


    2. Wie bekomme ich die in GPSMapEdit? Direkt als GPX reinladen oder erst mit MapTK von GPX in MP umwandeln?


    • Ist egal. MapTk erzeugt einen reduzierten Header um die Level-Definitionen beim Kopieren in eine bestehende MP-Datei nicht zu ruinieren.


    3. In GPSMapEdit aus den Tracks Straßen machen, die Routing-Graphen setzen lassen und schauen, ob keine Fehlermeldungen kommen.


    • Es werden welche kommen !


    4. Als MP-Datei speichern. Muss ich mir da Gedanken um die Abdeckung, den Header, die Levels usw. machen, oder macht das MapTk später selber? Das wird sonst schon mal ein Riesenproblem werden. Vielleicht kann ich die "sample" als Vorlage nehmen?


    • Der Header muss in GPSMapEdit bearbeitet werden (Name, MapID, z.B. 3 Level, Transparent=S, ... ). Hintergrund-0x4b-Polygon erzeugen. Da macht MapTk nichts automatisch. Hellsehen ist eine auf später verschobene Funktion.


    5. Aus der MP eine IMG erzeugen. Über die Exportfunktion von GPSMapEdit, oder mit MapTk?


    • Maptk. Export in GPSMapEdit braucht cgpsmapper (oder muss auf MapTk umdefiniert werden).


    6. Die IMG (mit Mapsettoolkit?) in Basecamp installieren


    • Die erzeugte IMG-Datei ist auf einem GPS-Gerät schon benutzbar (Optik: Vorgabe Garmin). Bei mehreren Kacheln und eigener TYP-Datei: Projekt für MapTk anlegen. Alle notwendigen Dateien werden mit 'Make' erzeugt bzw. aktualisiert. Installation durch Ausführen der dabei erzeugten REG-Datei.


    7. Mit Mapinstall die Karte aufs Garmin kopieren.


    • Ja.


    Die Daten der GPX-Datei sind relativ grob. Kaum ein Punkt mit einem Abstand unter 20m. Durch das automatische Kombinieren der Tracks mit MapTk zu befürchtende Fehler sollten belanglos sein. Deshalb würde ich so vorgehen:


    • Alle Tracks in ein Verzeichnis kopieren.
    • Mit MapTk 'GPX/MP -> Combine GPX files' alle Tracks in eine neue GPX schreiben. Maske auf 30m. Bis ca. 400 GPX-Dateien können auf einen Schlag bearbeitet werden.
    • Um durch das Rost gefallene Stecken zu erwischen die neue GPX-Datei als einzelne Datei nochmal 'kombinieren'.
    • Mit MapTk die GPX-Datei nach MP wandeln.
    • MP-Datei in GPSMapEdit öffnen und Header bearbeiten (Name, MapID, 3 level, Transparent=S, Hintergrund-Polygon 0x4b hinzufügen) und alle Fehler beseitigen = 99.9% der Arbeitszeit.
    • Mit MapTk noch nach nahen und unverbundenen Knoten suchen und in GPSMapEdit verbinden.
    • Mit MapTk 'IMG' Datei für Garmin erzeugen.


    Für mehrere Kachel und eigene Optik ein MapTk-Projekt anlegen. Die Basemap kann aus den bestehenden Kacheln im MP-Format automatisch erzeugt werden. 'Make' übernimmt dann das Compilieren.


    Mit der Logik der Karte selbst habe ich so meine Probleme. Alle aktuellen Karten bringen Routing-Daten mit. Was Garmin mit übereinander liegenden Karten mach weiß nur Garmin selbst. Mit etwas Glück wird die oben liegende Karte benutzt. Routing-Daten beim Übertragen wegzulassen ist auch keine gute Idee. Das Gerät ist dann zur Anfahrt mit dem Auto zur Route, verlassen der Route oder beim Wandern nicht mehr in der Lage eine Route zu berechnen. Bleibt nur die Karte der 't'-Modelle ohne weitere Karten. Bei so viel Arbeit würde ich mir überlegen ob es sich dafür lohnt.

  • So richtig weiter bin heute noch nicht gekommen.


    1. Die GPX-Dateien (mit Basecamp?) bearbeiten, wenn nötig Teile ausschneiden


    * Keine gute Idee. Die Überlappungen sind nicht direkt sichtbar.

    Stimmt, da muss man schon ganz genau hinschauen. Ich bin jetzt auf Qlandkarte umgeschwenkt, auch wenn ich das Programm noch nicht so gut kenne. Habe es mir erst vor ein paar Wochen runtergeladen und bisher noch nicht viel damit gemacht. Ich finde aber, damit geht es etwas leichter.
    Die Stelle im Aischtal-Radweg habe ich an den zurücklaufenden Pfeilen erkannt. In Bild 1 durch blaue Striche markiert. Wieso der Trackaufzeichner nochmal in den Ort zurückgefahren ist, lassen wir mal dahingestellt.
    Aber selbst wenn ich noch so genau hinschaue: Solche Sachen wie in Bild 2 (Altmühltal) gehen mir dann doch durch die Lappen. Gibt dann einen Intersection-Fehler.
    Wäre natürlich schöner, wenn sich das mit "Mask" rausfiltern lässt. Muss ich aber erst noch probieren.


    Eine Vorbearbeitung erscheint mir aber trotzdem notwendig. Wenn ich das so lasse wie in Bild 3, werde ich bestimmt nie ein vernünftiges Routing bekommen. Habe dann die Wege verlegt (Bild 4).
    In GPSMapEdit gibt das aber einen blauen Node. Soviel habe ich schon gelernt: das sind dann unverbundene Anfangs- bzw. Endpunkt. Also versucht, die Punkte genauer übereinenderzulegen. Dann bekomme ich aber einen roten Punkt: "Misaligned Node". siehe Bild 5.
    Wie bekomme ich das richtig hin? Das treibt mich schier zum Wahnsinn.


    Natürlich könnte ich die Tracks zusammenfügen, aber dann stimmen die Labels nicht mehr. Weis aber eh noch nicht, ob ich die wirklich konsequent bis zum Schluss durchziehen kann, oder ob ich irgendwann sowieso kein Konzept mehr dafür finde. Schöner wärs halt schon.





    MapTk erzeugt einen reduzierten Header um die Level-Definitionen beim


    Kopieren in eine bestehende MP-Datei nicht zu ruinieren.

    Sehr gut. dann kann ich also unbesorgt "etappenweise" arbeiten und brauch nicht jedemal alles kontrollieren.




    Der Header muss in GPSMapEdit bearbeitet werden (Name, MapID, z.B. 3 Level,


    Transparent=S, ... ). Hintergrund-0x4b-Polygon erzeugen.

    Okay, ist bereits erledigt.



    Export in GPSMapEdit braucht cgpsmapper

    und zwar wahrscheinlich eben die von mike_hd erwähnte Personal-Version.
    Mit dem kostenlosen cgpsmapper geht das Routing nicht, und dann wäre ich wieder genausoweit wie ich jetzt mit meiner "grünen Karte" eh schon bin.




    Projekt für MapTk anlegen. Alle


    notwendigen Dateien werden mit 'Make' erzeugt bzw. aktualisiert. Installation durch Ausführen


    der dabei erzeugten REG-Datei.

    Das hört sich gut an. Geht das auch mit jeder beliebigen IMG, die ich mir vom Internet lade?



    Mit MapTk noch nach nahen und unverbundenen Knoten suchen und in GPSMapEdit verbinden.

    Das Verbinden klappt bei mir noch nicht so ganz. Siehe das Beispiel mit dem roten Knoten.



    Mit der Logik der Karte selbst habe ich so meine Probleme.

    Routing-Daten beim Übertragen


    wegzulassen ist auch keine gute Idee. Das Gerät ist dann zur Anfahrt mit dem Auto zur Route,


    verlassen der Route oder beim Wandern nicht mehr in der Lage eine Route zu berechnen.

    Eigentlich ist die Karte weniger für das GPS gedacht, sondern eher für die Planung in Basecamp.
    Natürlich kann ich mir eine Route "irgendwie" berechen lassen. Ich will aber nicht unbedingt die kürzeste oder schnellste Strecke fahren, sondern nach Möglichkeit die schönste. Garantiert ist das damit zwar noch nicht, aber ich hätte dann wenigstens eine Routingoption nach dem Motto "für Radfahrer besonders empfohlene Strecke". Möglichst mit halbwegs realistischen Entfernungsangaben.
    Wäre auch interessant, das ganze für die Motorradfahrer zu machen.
    Die Topo soll natürlich schon auf dem Gerät bleiben. Die Karte wäre dann nur als zusätzliches Overlay gedacht bzw. wenn ich wirklich ausschlieslich auf den Radwegen fahren will, dann deaktiviere ich die anderen Karten einfach nur vorübergehend.



    Bei so viel Arbeit würde ich mir überlegen ob es sich dafür lohnt.

    Ich hab mir das anfangs auch viel einfacher vorgestellt.
    Nachdem ich jetzt gerade mal 6 Tracks bearbeitet habe erscheint mir der Aufwand auch ziemlich groß. Ich glaube, da lege ich mir einfach meine grüne Karte drüber und fahr "nach Sicht" den Wegen nach, wenn sie mir gefallen. Sind ja auch meist gut beschildert.


    So ganz auf Eis legen will ich die Sache aber nicht, will aber nicht den ganzen Sommer nur vorm Computer hocken.
    Ausserdem würde mich da die Sache einfach schon mal vom Prinzip her interessieren: "Wie mache ich eine Karte routingfähig?"


    Ganz aufgeben will ich die Geschichte aber noch nicht. Ich werd auf jeden Fall dranbleiben!


    Danke für euere Hilfe,
    Leo

  • Nachdem wir nun eigentlich alle Aspekte der Kartenerzeugung - geeignet für die automatische Berechnung von Routen - durch haben, nur noch 4 Anmerkungen:


    • Nur begreifen (im Sinne von anfassen) führt jetzt weiter. Probieren, probieren, ... Das gilt für den Herstellungsprozess, GPSMapEdit, MapTk und anzeigenden Programme.
    • BaseCamp kann nur eine Karte zur Zeit anzeigen. Mit einer Karte, die nur aus 'Routen' besteht wird das kaum gehen. Ob das mit QLandkarte geht, transparente und z.B. eine Topo gleichzeitig ? Keine Ahnung !
    • MapTk enthält die benötigten Funktionen um aus einer MP-Datei eine IMG-Datei zu machen - wie cgpsmapper personal version.
    • MapTk ist ausgerichtet auf Sätze aus mehreren Kachel mit TYP-Datei. Das ist dann in einem Projekt zusammengefasst. Ein Projekt kann durchaus eine einzelne Kachel (+ Basemap) enthalten. Aus einer einzelnen IMG-Datei lässt sich kein Registry-Eintrag (und die sonst noch erforderlichen Dateien: Index, TDB, TYP, ...) erzeugen.
  • Nachdem das Wetter die letzten Tage nicht so dolle war hab ich Stück für Stück an der Karte gebastelt.
    Habe zunächst ma alle GPXe nach und nach in QLandkarte geladen, grob durchgeschaut, zerteilt und gesäubert. Das war eigentlich das langwierigste an der Geschichte. Wären die Tracks von der Qualität her besser gewesen, hätte ich mir sicher mit der Combine und der Maskfunktion viel Arbeit sparen können.
    Dann in GpsMapEdit jeden Track einzeln reingeladen, in eine Strasse konvertiert und die Routingknoten berechnen lassen. Hat selten auf Anhieb geklappt. Entweder wurde gar keine Verbindung hergestellt (blau) oder falsch (rot). Bei den roten reicht es meist, den Knoten zu lösen und wieder automatisch am nähersten Punkt verbinden zu lassen.
    Dann noch die Überschneidungen rausgelöscht, waren meist nur kurze Verfahrer von zwei oder drei Punkten.


    Nachdem das fertig war, in MapTk erst nochmal nach unverbundenen Knoten suchen lassen und Reorganize gedrückt. Kamen dann in MapEdit wieder ein paar Fehler, die ich nochmal korrigieren musste.


    Dummerweise hat es mir am Anfang immer bei der Umwandlung von mp nach img den Kartenhintergrund verschoben. Habs nicht hinbekommen und hab bisher auch keinen Schimmer wieso. Dann nochmal vorn vorne angefangen: In GpsmapEdit eine neue Karte erstellt, Zoomlevels, Hintergrund usw neu eingerichtet und von der ersten mp-Datei alles reinkopiert, dann gings auf einmal.


    Grosses Problem war auch: wo bekomme ich jetzt die Basemap her? Habs auf alle möglichen Arten probiert (die selbe MP einfachnochmal als basemap umbenannt, eine aus den OSMKarten als Vorlage genommen, nohmal eine ganz neue Karte dazu erstellt), hat aber alles nichts gebracht. Aus einer einzelnen Img von Mtk eine Overview erzeugen lassen geht ja auch nicht. Wusste mir dann nicht anders zu helfen als die Karte zu splitten. Wollte das nicht unbedingt mitten in der Karte drin machen wegen der Anschlussverbindungen. Irgendwo hab ich auch mal gelesen, eine Kachel darf nicht ganz leer sein. Also hab ich links oben einen kleinen Punkt gesetzt und zwei Kacheln draus gemacht. Dann konnte Mtk mir endlich eine Overview.Mp erstellen. Zuerst hab ich die noch in basemap umbenannt, brauchts aber gar nicht.


    Dann konnte ich endlich die Projekterstellung starten. Das mit der reg-Datei hat mich fasziniert. Einfach draufklicken und fertig!


    Leider stürzt mir Qlandkarte mit der Karte immer ab, aber im Basecamp läuft sie, und das Routing funktioniert sogar!!!:jubel:
    Hab das Foto vom Monitor mal angehängt. Ist halt nur eine eine Proberoute zickzack durch Bayern.


    Bisher sind es alles Autobahnen, und die Karte ist nicht transparent. Mtk hat mir nämlich einen Hinweis ausgegeben, das trensparente Karten nicht routingfähig wären. Habs noch nicht ausprobiert.


    In die Anhänge hab ich euch auch die MPs, die IMGs und die Overviewdateien mit dazugepackt. Wäre nett, wenn ihr mir noch sagen könntet, welche fehler ich gemacht hab und was man noch verbessern müsste.
    Nachtrag: Datei wurde entfernt. Neue Version in meinem nächsten Beitrag.


    Ein herzliches Dankeschön nochmal für eure supertollen Erklärungen und eure Geduld!:danke:


    Leonhard

  • So 'richtig' falsch ist das nicht gegangen. Möglicherweise etwas umständlich und etwas zu vorsichtig.


    Bemerkungen zur ZIP-Datei:


    • Die PRJ-Datei ist auch interessant für Hinweise.
    • Die Kachel(n) sollen einen Hintergrund (0x4b) haben und Transparenz auf 'Transparent=S' (mit transparentem Hintergrund) stehen. Einstellung in GPSMapEdit im Header unter 'cgpsmapper'. Aktuelle Version von MapTk benutzen !
    • Eine Overwiemap wird in MapTk erzeugt aus der/den in 'Edit -> Maps' augeführen Kachel(n). Ausnahme: Eine bereits eingetragene Overviewmap. Diese Liste wird dann auch mit 'Make' inklusive aller Abhängigkeiten aktualisiert.
    • Leere Kacheln gehören nicht in die Übersicht. Sie deshalb brauchen keine Referenz in der Overviewmap.
    • Die Overviewmap kann bis auf die Definitionen (0x4a) leer sein. Entweder einfach löschen oder die Zahl der Level erhöhen. Nur die obersten Level werden übertragen. Die Level-Definition sollte sich sowieso an der darunterliegenden Karte orientieren. Die Radwege sollen doch nicht bis in die gröbste Zoom-Stufe angezeigt werden.
    • Warum UTF-8 und 'Coding schema = Far East'? 10-Bit-Label werden von MapTk nicht unterstützt.
    • Die MP-Datei sollte einen richtigen Namen haben (z.B. Bayern Süd). Dateiname == Kachelname. Ist für Menschen, nicht für den Computer - im Gegensatz zu den IMG-Dateien.
    • Empfehlung: Die ersten 5 von 8 Stellen der Kachel-ID aus FID bilden. Die Kachel dann durchnummerieren. Klares Zugehörigkeitsmerkmal für Mensch für 'Make'-Maschine.
    • Die TYP-Datei kann man auf die benutzten Typen beschränken.
    • 'DrawPriority=28' oder höher sollte in GPSMapEdit unter 'Map Properties -> Extras' eingetragen werden um über allen anderen Karten angezeigt zu werden.
    • 20120606.mp ist noch nicht fehlerfrei (GPSMapEdit).


    Sieht doch schon ganz gut aus. Dass QLandkarte damit nicht zurecht kommt, ignoriere ich mal. Garmin-Software und -Geräte sind für mich die Referenz.

  • Hallo Jürgen,


    danke für die Analyse, die ist für mich sehr wertvoll.


    Sorry, läuft jetzt etwas kunterbunt.


    Die PRJ-Datei ist auch interessant für Hinweise.

    Wollte ich eigentlich mitschicken, hab dafür aber die reg erwischt. Mit der kann eh keiner was anfangen. In der neuen Version ist die PRJ jetzt mit drin. Muss die eigentlich immer MapTk.prj heisen, oder kann ich die auch umbenennen?


    Aktuelle Version von MapTk benutzen !

    Hab ich irgendwie übersehen. War eigentlich der Meinung ich hätte die neu runtergeladene Version benutzt.
    Anscheinend war aber noch eine alte Installation der 3.2.2 auf dem Rechner. Wollte wahrscheinlich irgendwann das Programm mal ausprobieren und habs total vergessen.
    Mit der 3.2.3 müsste es jetzt auch mit der Transparenz geklappt haben.
    Zumindest die beiden MP-Dateien sind S-Transparent. Bei der Detail-IMg steht in GpsMapEdit jetzt aber ein N. MapTk sagt "is" transparent. Bei der overview steht ein Y.
    Ich hoffe, das passt trotzdem so.


    Aus einer einzelnen IMG-Datei lässt sich kein Registry-Eintrag (und die sonst noch erforderlichen Dateien: Index, TDB, TYP, ...

    Das hab ich erst nicht richtig gelesen. War zeuerst der Meinung, ich bräucht mindestens 2 IMGs, damit ich eine Overview erstellen kann. So war das aber gar nicht gemeint, sondern ich brauch eine overview und mindestens eine IMG um den Make-Prozess starten zu können.
    Weil ich der Meinung war, ich bräuchte eine zweite Img hab mir einfach eine dazugebaut bzw von der alten eine Scheibe abgeschnitten.

    Leere Kacheln gehören nicht in die Übersicht. Sie deshalb brauchen keine Referenz in der Overviewmap.

    So ganz leer war die nicht und darf sie angeblich auch nicht sein. Bei den OSM-Karten hat mich die die Meldung "Level0 cant be empty" schon ein paarmal genervt. Gilt das generell oder nur beim cgpsmapper?
    Jedenfalls habe ich kurzerhand in der linken oberen Ecke eine Kleinstadt Namens "." gegründet. Dachte, das stört am wenigsten. Konseqwenterweise hätte ich dann die Kachel auch transparent machen müssen. Ist jetzt aber eh hinfällig.



    Die Kachel(n) sollen einen Hintergrund (0x4b) haben und Transparenz auf 'Transparent=S' (mit transparentem Hintergrund) stehen. Einstellung in GPSMapEdit im Header unter 'cgpsmapper'.



    Die Overviewmap kann bis auf die Definitionen (0x4a) leer sein. Entweder einfach löschen oder die Zahl der Level erhöhen. Nur die obersten Level werden übertragen. Die Level-Definition sollte sich sowieso an der darunterliegenden Karte orientieren.

    Mit dem Hintergrund hatte ich eh so meine Probleme. Erst ist mir beim Umwandeln MP-IMG immer der Hintergrund nach rechts unten gerutscht.
    Bisher war immer vom Hintergrund 0x4b die Rede. Hab schon bei deiner Sample-basemap gesehen, dass da ein Hintergrund mit 0x4a drin ist. Zum Glück ändert das MapTk beim Erstellen der Overview aber anscheinend selber.
    Wollte dann noch die Strassen ausschneiden mit Bearbeiten-Auswählen-Alle Polylinien und dann löschen, aber dabei war dann immer auch der Hintergrund weg und die Karte komplett leer.
    Hab mir jetzt nicht anders zu helfen gewusst als doch wieder mit dem Notepad (Sorry ;) ) alle Polylinien zwischen dem Header und dem Polygon rauszulöschen.


    Warum UTF-8 und 'Coding schema = Far East'? 10-Bit-Label werden von MapTk nicht unterstützt.

    Keine Ahnung wie das passiert ist, hatte eigentlich ursprünglich 1252 eingestellt. Irgendwo ist das zwischendrin aber verlorengegangen.
    Ist das der Grund, warum meine Wegnamen teilweise so verstümmelt sind? Momentan nicht so schlimm, aber wenn ich POIs drin hätte wärs sicher übel.
    Ausserdem hat sich die Höhe teilweise auch wieder selber von Meter auf Fuß zurückgestellt. Habe ich da vielleicht noch irgendwelche Leichen im Cache liegen?


    Zum Thema Strassen: Ginge es eigentlich auch mit den normalen 0x0000-Staßen? Müsste doch auch, oder?
    ausserdem hab ich in der Anleitung gelesen, die Reorganize-Funktion würde mit den Straßen nich klappen. Bei mir sind sie aber trotzdem aufgeteilt worden. Werden Autobahnen so wie ich sie jetzt drin habe anderes behandelt als die anderen Straßen?



    Die TYP-Datei kann man auf die benutzten Typen beschränken.

    Nur damit es übersichtlicher wird, oder bringt mir das sonst auch was z.b. an Geschwindigkeit? Dateigröße ist eh fast irrelevant.


    DrawPriority=28' oder höher sollte in GPSMapEdit unter 'Map Properties -> Extras' eingetragen werden um über allen anderen Karten angezeigt zu werden.

    Okay, hab ich jetzt gemacht.


    Die Radwege sollen doch nicht bis in die gröbste Zoom-Stufe angezeigt werden.

    Doch, in diesem Fall eigentlich gerade schon. Soll ja für den groben Überblick sein. Ich will wissen, welche Wege quer durch Deutschland oder über die Alpen gehen und mir schnell für die grobe Planung eine Route darauf erstellen. Da will dann hauptsächliche diese Wege sehen, auch auf der großen Zoomstufe. Details stören nur.
    Nachdem die Qualität der Tracks so schlecht ist, werde ich die Routen aber in Tracks umwandeln. Bei Fahren schalte ich meine Karte dann natürlich auch wieder weg, hab ja dafür den Track. Die Feinplanung und das "tagesaktuelle Routing" passiert dann sowieso auf einer detailierteren Karte, aber die grobe Richtung hab ich schon mal.



    Die MP-Datei sollte einen richtigen Namen haben (z.B. Bayern Süd). Dateiname == Kachelname. Ist für Menschen, nicht für den Computer - im Gegensatz zu den IMG-Dateien.
    * Empfehlung: Die ersten 5 von 8 Stellen der Kachel-ID aus FID bilden. Die Kachel dann durchnummerieren. Klares Zugehörigkeitsmerkmal für Mensch für 'Make'-Maschine.

    Guter Tip, besonders wenn ich einen Kartensatz aus mehreren Kacheln habe.
    Nachdem ich bei meiner Bastlerei so viele verschiedene Dateien hatt habe ich der MP die gleiche Nummer gegeben wie der IMG damit ich noch weis, welche IMG zu welcher MP gehört.
    Da System hab ich mir glaub ich mal von Mike-HD abgekupfert. Die Datei 20120606.mp habe ich am 06.06.2012 erstellt. So lassen sich die Dateiein später immer wieder schön sortieren. Die 20120607 war dann aber nur eine Folgenummer, entstanden ist die ein paar Tage später.



    Dass QLandkarte damit nicht zurecht kommt, ignoriere ich mal.

    Ich auch.
    QLandkarte scheint auf cgpsmapper fixiert zu sein, ein mit dem GmapTool erzeugter Kartensatz funktioniert. Hab die Karte mit Mapinstall als gmapsupp.img auf eine SD-Karte geschrieben und von dort mit Gmaptool zerlegt.
    Das Routig passiert da eh anders. Wird nicht von der Karte verwendet, sondern läuft irgendwie intern oder online. So ganz hab ich das noch nicht rausbekommen.


    20120606.mp ist noch nicht fehlerfrei (GPSMapEdit).

    Danke für den Hinweis. Die alte (!) MP ist bei mir sogar fehlerfrei, da ist noch ein bisschen Luft dazwischen. Aber in der IMG meldet MapEdit eine Überschneidung, weil die Punkte wieder zusammengewachsen sind. (Siehe auch Bilder)
    Passiert sowas durch die Gittereinrast-Funktion? Soll ich die besser an oder abschalten?
    Egal ob der gute Trackaufzeichner sich da verfahren hat oder beim Pinkeln war. Die Stelle gehört auf alle Fälle raus.



    Im Anhang jetzt nochmal die nachgebesserte Version der Karte.

    • Version MapTk: Von Version 3.2.2 nach 3.2.3 wurde nur eine falsche Fehlermeldung bezüglich Hintergrund entfernt.
    • Tranparenz: Wird in GPSMapEdit eingestellt. Später Änderung der IMG-Datei möglich. Der Hintergrund bleibt dabei unverändert. Modus S für Kacheln: Damit der Hintergrund in die IMG-Datei übertragen wird (braucht MapSource/BaseCamp), aber das Transparent-Bit gesetzt. Transparenz findet immer nur auf dem GPS-Gerät statt, niemals in MapSource/BaseCamp.
    • Übersichtskarte: Wird nicht auf das Gerät übertragen, sie ist nicht transparent. Sie hat zusätzlich die Funktion eines Inhaltsverzeichnisses durch die Auswahl-Polygone 0x4a. Deren Daten werden zum Erstellen der TDB-Datei gebraucht.
    • 'Spontane' Veränderungen: Der Computer macht nichts spontan. Der Computer ist dumm und ohne jegliche Kreativität. Es ist immer der Mensch, der Fehler macht. Ein z.B. veralteter Cache ist so ein Fehler wenn man einem Programm einfach neue Dateien unterschiebt. Mit 'Make' wäre das nicht passiert. Und: Polygone ändern Ihre Position nicht ohne menschliches Zutun, Codepages werden auch nicht spontan verändert.
    • Polyline 0x00:Sollte im Prinzip gehen. Aber warum ? Es gibt reichlich andere Typen. Ich verwende Type=0 konsequent für temporäre Objekte.
    • TYP-Datei: Ich hab es gern sauber. Könnte beim Aufbau der Karte Geschwindigkeitvorteile geben. Hab' das aber nie untersucht.
    • Zoom-Level: Geschmacksache. Mit MapSource/BaseCamp ist die Karte sowieso nicht zur Planung zu gebrauchen. Die originalen GPX-Dateien erscheinen mir sinnvoller. Die groben Wege dann in einen Track zu verwandeln funktioniert nur auf einer 'richtigen' Karte mit feinen Details. Aber gerade die fehlen hier. Auf dem GPS-Gerät, bei grober Zoom-Stufe wird aus den Linien ein Brei, also auch wenig sinnvoll.
    • Namen von Dateien und Kacheln: Geschmacksache. Die Benennung nach dem aktuellen Datum ist mehr als zweifelhaft. Eine Karte ist schließlich die Beschreibung von Orten, nicht von Zeiten. Aber auch da muss jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln.
    • Raster: Die Koordinaten in einer IMG-Datei sind in einem ca. 2.40m-Raster (40000km/2^24, entsprechend 24-Bit-Auflösung). Alle Punkte werden in dieses Raster gezogen.
    • PRJ-Datei: Der Name ist beliebig. Das ist gut für mehrere Projekt in einem Verzeichnis (z.B. teilweise gemeinsame Kacheln) oder für einen Kartensatz mit unterschiedlichen TYP-Dateien (z.B. für den PC und das GPS-Gerät). MapTk sucht ohne Parameter nach 'MapTk.prj'.
      Ohne Angabe eines Verzeichnisses für die binären Dateien kann Make nicht funktionieren - mit allen Nebenwirkungen wie Löschen des Chache, REG-Datei, ... Auch wenn ich mich wiederhole: Make sorgt nach Änderungen an den Quellen (MP, PRJ) für die Aktualisierung aller Dateien, entsprechend den Abhängigkeiten der Dateien untereinander. Entsprechend Konfiguration wird auch der Garmin-Cache gelöscht.


    Es folgt: 4 Wochen Urlaub.

  • Jürgen hat schon recht, ich war da etwas zu vorsichtig und zaghaft. Wollte beim ersten mals halt alles langsam Schritt für Schritt machen und schauen was dabei eigentlich passiert. Dabei haben sich dann Fehler eingeschlichen, die ich erst zum Schluss bemerkt habe. Mit Schwung gehts besser.
    Dass der erste Versuch nicht gleich das Gelbe vom Ei wird war mir schon klar, ich war aber froh wenigstens irgendwas in Basecamp zu sehen.
    Man sollte solche Sachen aber halt doch lieber dem Programm überlassen, das sowas schon Millionen mal gemacht hat.


    * Version MapTk: Von Version 3.2.2 nach 3.2.3 wurde nur eine falsche Fehlermeldung bezüglich Hintergrund entfernt.

    Die Meldung habe ich ein paarmal gelesen, deshalb hab ich am Anfang gar nicht so arg auf die Transparenz Wert gelegt.


    * Tranparenz: Wird in GPSMapEdit eingestellt. Später Änderung der IMG-Datei möglich.

    Damit ist wahrscheinlich der Weg über "IMG/MP - IMG set transparent" gemeint (?)


    Auf dem GPS-Gerät, bei grober Zoom-Stufe wird aus den Linien ein Brei, also auch wenig sinnvoll.

    Stimmt, an den Zoomstufen muss ich noch arbeiten.
    Eigentlich würden ja 2 Levels reichen. Hab aber trotzdem noch ein drittes Level eingebaut mit dem Hintergedanken, bei Bedarf noch feinere Datails im Level0 unterbringen zu können.


    * Polyline 0x00:Sollte im Prinzip gehen. Aber warum ? Es gibt reichlich andere Typen.

    Bin bis jetzt mit meinen Autobahnen auch soweit recht zufrieden. Die lassen sich auf der Karte sehr schön erkennen, auch wenn eine Datailkarte drunterliegt. die grünen Linien vom ersten Beispiel waren auf der Topo nicht so toll.
    Eigentlich stimmt es ja auch: Das sind meine Hauptverkehrswege bzw "Fahrrad-Autobahnen". Die sind mir in diesem Fall wichtiger als die richtigen Auto-Autobahnen oder die vielen andere Radwege die mit Sicherheit kürzere oder schnellere Srecken ermöglichen würden, aber halt nicht die "richtigen".


    Ohne Angabe eines Verzeichnisses für die binären Dateien kann Make nicht funktionieren - mit allen Nebenwirkungen wie Löschen des Chache, REG-Datei, ... Auch wenn ich mich wiederhole: Make sorgt nach Änderungen an den Quellen (MP, PRJ) für die Aktualisierung aller Dateien, entsprechend den Abhängigkeiten der Dateien untereinander. Entsprechend Konfiguration wird auch der Garmin-Cache gelöscht

    Ich hab die PRJ und die MP-Daten alle im gleichen Ordner gehabt. In der Anleitung steht der Pfad zum Arbeitsverzeichnis kann leer bleiben oder nur .\ heissen, dann wir das gleiche Verzeichnis hergenommen wie das, in der die PRJ drinsteht. Hat soweit auch funktioniert. Vielleicht ist die Gefahr von Fehlern aber wirklich geringer, wenn ich den Pfad noch zusätzlich eintrage. Besonders im Hinbick auf den Cache.


    * 'Spontane' Veränderungen: Der Computer macht nichts spontan. Der Computer ist dumm und ohne jegliche Kreativität. Es ist immer der Mensch, der Fehler macht. Ein z.B. veralteter Cache ist so ein Fehler wenn man einem Programm einfach neue Dateien unterschiebt. Mit 'Make' wäre das nicht passiert. Und: Polygone ändern Ihre Position nicht ohne menschliches Zutun, Codepages werden auch nicht spontan verändert.

    Da muss ich noch ein bisschen probieren und üben.
    Besonders die Sache mit den Codepages ärgert mich noch. Ist zwar jetzt nur noch bei einer Datei aufgetreten, aber trotzdem immer noch 1x zu viel.
    Hab mir auch nochmal die Sample-Dateien angeschaut. Die MPs sind alle auf Meter, die IMG alle auf Fuß. Scheint also gar kein Fehler zu sein sondern ganz normal. Für die Anzeige am Gerät spielt das ja keine Rolle, höchstens für die Höhenlinien auf der Karte. Die sind aber nach wie vor mit Meterangaben versehen, und das ist die Hauptsache.



    Das Hauptproblem war wie gesagt anscheinend das ich zu viele Schritte ausgeführt habe und dann immer wieder ausprobiert und geschaut hab, teilweise auch eine verhunzte Datei einfach gelöscht und nochmal neu erstellt.
    War wahrscheinlich auch ein Fehler das ich die MPs von Hand einzeln nach IGM kompiliert habe, brauchts gar nicht. Es reicht wenn ich die Detail-mp und die overview.mp habe, den Rest erledigt "Make".
    Werde in Zukunft schön brav die Finger von den Dateien lassen bis der Make-Prozess abgeschlossen ist.
    Jetzt kommt auch QLandkarte mit der tdb klar ;)



    Es folgt: 4 Wochen Urlaub.

    Die hast du dir jetzt auch wirklich verdient. Danke nochmal und schönen Urlaub!


    Leonhard.

    ʎɐqǝ ıǝq ɹnʇɐʇsɐʇ ǝuıǝ ɹǝpǝıʍ ǝıu ǝɟnɐʞ ɥɔı ´uuɐɯ ɥo