Beiträge von nordlicht

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo Simon,


    zunächst mal die Gemeinsamkeit: beide Koordinatenangaben sind unvollständig.


    GR 659852


    Das sieht mir nach einer um die 1m- und 10m-Stellen verkürzte Angabe einer Koordinate im MGRS aus, um damit was anfangen zu können, brauchst du die Zonenbezeichnung und den Quadranten innerhalb der Zone.


    Angabe der Koordinaten in E: 396073 N:5223479 (GDA94)


    Hier fehlt die Zonennummer des australischen Gitters, um die Koordinaten eindeutig zuordnen zu können. Das australische Gitter ist an das UTM-Gitter angelehnt und verwendet die gleichen Zonennummern, wenn man grob weiß, wo der Punkt liegen soll, kann man so die Zone zuordnen.


    Bin noch sehr neu in der Materie und bin für jede Hilfe und Tipp sehr dankbar da ich gerade eine Wandertour planen möchte und auch mit GPS unterwegs sein werde.


    Dann fängst du jetzt gleich mit dem dicken Ende an ;), wenn du nur MGA(GDA94)-Koordinaten zur Verfügung hast. Online-Koordinatenkonverter für die australischen Systeme sind hier zu finden, aber du brauchst vollständige MGA-Koordinaten. Ansonsten klappere die australischen GPS-Foren ab, wie z.B. das schon von Anton genannte gpsaustralia.net.

    Hallo Bergdohle,


    Man ist gezwungen, sich von Touratechs Kartenangebot abhängig zu machen.


    Das ist bei Compe nicht anders und imho auf das veränderte Geschäftsgebaren einiger Kartenlieferanten zurückzuführen. Das Problem ist aus meiner Sicht, daß die Kaufleute die Regentschaft übernommen haben, weil das Karten-Geschäft mit der inzwischen massenhaften Verbreitung von GPS keine Nische mehr ist. Es wird versucht, maximal viel Geld aus dem Content rauszupressen, und mit dem Kommen der Gier verschwinden meist Verstand und Weitsicht. Wobei man durchaus die Frage stellen kann, ob Inhalte wie die Geodaten der Landesvermessungsämter, die mit Steuergeldern erstellt wurden, noch ein zweites Mal bezahlt werden müssen. In den USA ist diese Frage vor einigen Jahren mit einem Erlaß des Präsidenten zugunsten der Bürger entschieden worden.


    Was mit TTQV5 ohne Umweg über eine vorhandene 4er Version nicht mehr geht:


    Geogrid-Karten (TopXX, AMAP): EADS-Cassidian hat die Lizenzkostenschraube für die Geogrid-Lizenz so angezogen, daß erst Compe sein Geogrid-Plugin wieder zurückgezogen hat, Fugawi hat iirc ab Version 4.5 die Geogrid-Unterstützung rausgenommen und schließlich hat TTQV mit der Version 5 auch einen Strich unter dieses Kapitel gemacht. Schade, aber offensichtlich im Consumerbereich nicht mehr finanzierbar.


    IGN: die waren immer schon zickig und haben alles, was ihr Format in irgendeiner Form fremd lesbar machte, bekämpft, u. a. dadurch, daß sie in den letzten Jahren mehrfach an ihrem Datenformat rumgeschraubt und es weiter vernagelt haben. Afaik wird aber drüber nachgedacht, wenigstens die alten IGN v3-Karten wieder verwendbar zu machen. Edit: IGN v3 hat sich erledigt, siehe http://bb.ttqv.com/post/224746.html#post224746


    Memory Map: konnten bis kurz vor Auslaufen von deren Version 4 auch von TTQV gelesen werden, was für viele Leute besonders wegen deren Ausgaben der IGN-Karten interessant war. Dann sind sie vom IGN gezwungen worden, die Verschlüsselung zu ändern, um die Verwendung außerhalb von MemoryMap zu unterbinden, damit war auch hier Schluß.


    Dabei war die Möglichkeit fast alle Rasterkarten einzubinden doch DAS Argument für TTQV.


    Das bleibt ein Argument für TTQV, wobei "fast alle" weltweit gesehen weiterhin richtig ist. Ich bin zu TTQV wegen seiner Datenbankfunktionalität gekommen, was mir bei Umgang mit mittlerweile ca. 600 GB Geodaten sehr hilft.


    Kann man TTQV5 einem Neueinsteiger überhaupt noch empfehlen?


    Welche Alternative siehst du für Leute mit einem großen Geodaten-Bestand und/oder gehobenen Ansprüchen an Karten-, Planungs-, Auswerte- und Präsentations-Funktionen und dem Wunsch nach einem all-in-one-Werkzeug dafür?


    Für Leute, die gerade frisch in das Thema GPS einsteigen, war QV immer schon ein schwerverdaulicher Brocken. Zum Einstieg finde ich Progrämmchen wie den mit den Kompass-Karten gelieferten DKL-Viewer eher geeignet, vor allem kann man damit sehr kostengünstig rausfinden, wie sowas prinzipiell funktioniert und worauf es einem wirklich ankommt. Mit steigenden Ansprüchen landet man dann eh irgendwann bei TTQV.

    Nachtrag: verstehe ich das richtig, dass Ozi mit den Sat maps nicht klappen würde?


    Das verstehst du nicht richtig. Ozi und OziCE können wie TTQV, CompeGPSLand und Fugawi alles verarbeiten, was in den gängigen Grafikformaten tif, gif, png und jpg vorliegt, also auch Satellitenkarten. Bei der PC-Version geht das auch direkt, für OziCE werden die Quelldaten in ein spezielles Format konvertiert, das auch bei der PC-Version die Performance bei großen Karten sehr verbessert. Den Konverter gibt's kostenlos auf der Ozi-Webseite.


    Das Limit bei OziCE ist laut Des Newman, dem Entwickler, eine maximale Dateigröße von 2 GB, bedingt durch das in den frühen PDAs verwendete Dateisystem (FAT16). Auf einem Gerät mit derzeitigem Dateisystem (FAT32, maximal mögliche Dateigröße 4 GB ) habe ich OziCE allerdings auch schon mal mit einer 3,6 GB großen ECW-Datei gefüttert, hat einwandfrei funktioniert.


    Der Vorteil vom OziExplorer in diesem Fall ist, daß auf den australischen Karten-CDs/DVDs von HEMA gleich die ozf2- bzw. ozfx3-Dateien für OziExplorer und OziCE mitgeliefert werden. Mit ein paar Klimmzügen kann man die Daten zwar auch für die Verwendung in TTQV oder Compe/TwoNav aufbereiten, aber plug-and-play ist das dann nicht mehr. Die Daten auf den topographischen Karten-CDs und -DVDs (Natmap) von Geoscience Australia haben ECW-Format, was Ozi auch direkt lesen kann. Außerdem gibt es in Australien Reisebuchhandlungen, die weiteres Material direkt für OziExplorer anbieten, er ist da unten einfach das gängige GPS-Werkzeug (Ozi = Australian...).


    Die besten Satellitenkarten für Australien findest du hier, die Quelle ist auch in Mobac vorhanden, wobei ich sehr selektiv bei der Datenauswahl vorgehen würde, Australien komplett in voller Auflösung sind ein paar Peta-Byte.


    Top25 bedeutet Topographische Karte 1:25000.

    Ich suche Kartenmaterial für die USA zur Vorplanung am PC.


    Moin Gerd,


    die beiden gängigsten Links:


    klickmich 1 und klickmich 2


    Wenn's ausführlicher werden soll, müßte deine Frage etwas konkreter fomuliert sein: Welche Bundesstaaten, welche Planungssoftware, welche Hardware für unterwegs, wandern/radfahren/mopedfahren/autofahren/womofahren, und soll das für lau sein oder darf's was kosten?

    Mein Bauchgefühl sagt mir, Touratech verlängert einige Lizenzen mit TTQV 5 nicht mehr, verkauft lieber eigene Produkte.


    Hallo Kay,


    Bauchgefühl ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Für die Geogrid-Karten sitzt der Ansprechpartner in Unterschleißheim. Mit der Konzernmutter hatte ich vor einigen Jahren mal beruflich zu tun, deren Preisvorstellungen sind militärisch geprägt, entsprechend langen sie auch in zivilen Märkten hin. Alles unter sechsstellig ist für den Laden ein Kleinbetrag.


    Mittlerweile geht die zivile Entwicklung von EADS-Cassidian weg, die Garmin DD25 und DD50 waren IIRC die beiden ersten Produkte, wo die Rastendaten vom BKG mit einem anderen Viewer (DKL) kombiniert wurden. Touratech hat das für die Top25-DE und TTQV ebenso gemacht, persönlich würde ich mich über eine solche Lösung für weitere "amtliche" nationale Kartenwerke freuen (Schweden und Norwegen zu bezahlbaren Preisen, ach wär' das schön...:rolleyes:).

    Mobac kann in kein RMAP, steht zwar in der Beschreibung die CpA verlinkt hat, leider geht es mit http://mobac.dnsalias.org/ der Version nicht. Eine neuere erweiterte experimentel gibt es nicht.


    Wird aber wohl mit der nächsten Download-Version kommen, im SVN ist die entsprechende Java-Klasse schon drin. Interessant daran ist auch, daß damit erstmals Einzelheiten über das RMAP-Format offen zugänglich sind, schließlich ist Mobac ein Open-Source-Projekt.

    http://www.pdamax.de/Holux-GPSport-260,hx-060.html?id=gprod

    Im Sommer mache ich gerne Tagestouren von bis zu 250 km und bin dabei ca. 14-16 Stunden unterwegs.


    Wenn ich alle 5 Sec. einen Trackpoint aufzeiche, dann brauche ich einen Speicher von ca. 50.000 - 60.000 Trackpoints.


    Hallo Siegbert,


    da steckt ein Rechenfehler drin, 50000-60000 Trackpunkte brauchst du, wenn du jede Sekunde einen Punkt aufzeichnest, bei einem Punkt je 5 Sekunden bleiben also 10000-12000 Trackpunkte übrig.


    Der Holux trifft deine beschriebenen Anforderungen durchaus, Akkulaufzeit soll etwa 20 Stunden sein, er hat ein stromsparendes LCD-Display, kann 200000 Punkte aufzeichnen, hat einen Kompass und einen barometrischen Höhenmesser und ist wasserdicht, und alles für einen imho freundlichen Preis. Einen Testbericht gibt es in der Nachbarkneipe.