Beiträge von nordlicht

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    durch die Kombination mit der TT Topo I gewinnt die IGM ... ich hatte die IGM der ital. Welstalpen bei meinem WestalpenX auf meinem Aventura.
    Nutzwert wahr sehr gering, die Karte ist durch s/w-Farbgebung sehr schwer zu lesen.
    Ich habe erst danach die russ. Topo entdeckt. Obwohl sie nur 1:50k haben bringen sie deutlich mehr als die IGM in 1:25k.


    Hallo Ray,


    hier geht es nicht um die alten IGM-Karten, sondern um die CTR05 (Carta Technica Regionale im Maßstab 1:5000).


    Halbwegs aktuelle amtliche Karten sind die CR25 und CR50 auf dem gleichen Server, die CR50 würde ich den alten russischen Karten allemal vorziehen. Ebenso liegen dort die Blätter 1-3 der sehr guten "Alpi Sensa Frontiere".

    Der Kartendownload ist ca. 2,141 GB groß. Die daraus resultierende GM-Geotiff ergibt eine kleinere Datenmenge. Unterliege ich einem Gedankefehler?


    Hallo Gerd,


    ich vermute, du hast die einzelnen Dateien per Batch in Geotiffs verwandelt, die kleinere Datenmenge ergibt sich dann aus dem anderen Kompressionsverfahren, daß GM für 1-bit-Tiffs verwendet. Die Kompression des Ausgangsmaterials spielt aber für die Dateigröße des Endergebnisses keine Rolle, da die Daten zur Weiterverarbeitung entpackt werden müssen.


    Die 712 Teilkarten beschreiben zusammen die sichelförmige Fläche Liguriens mit einer polygonalen Außenkontur. Für die endgültige Dateigröße einer zusammengebauten Ligurien-Karte ist aber die Fläche des Rechtecks maßgeblich, das diese sichelförmige Fläche umschließt, d.h. die leeren Flächen zwischen der ligurischen Sichel und den Grenzen des Rechtecks zählen mit, auch wenn die Pixel keine relevante Information enthalten.


    Die Größenabschätzung habe ich gemacht, nachdem GM für den Export ganz Liguriens ein BigTiff schreiben wollte und dafür auf meinem Laptop rund 28 Stunden Rechenzeit veranschlagt hat. Die Auflösung der einzelnen Tiff-Dateien ist 0,3216 m/pixel, die Ost-West- und Nord-Süd-Ausdehnung Liguriens kann man nach dem Laden aller Dateien in GM und drücken der Home-Taste unter View->Properties nachlesen, damit ergaben sich die in dem Post oben genannten Werte.

    zu erwartende Kartengröße:
    orig. 2 GB
    Geotiff ca. 1,3 GB
    RMAP ca. 3 GB monochrome


    Die Originaldateien sind bereits komprimiert, die unkomprimierte Rohdatenmenge aller 712 Karten zusammen ist etwa 8 GB. Beim Zusammenfügen kommen noch die umgebenden Leerflächen dazu, damit hat die gesamte CTR Ligurien in Originalauflösung etwa 688000 x 419000 Pixel, was bei 1 Bit Farbtiefe etwa 36 GB Rohdaten ergibt.


    Mit einer angenommenen mittleren Komprimierungsrate von 5:1 würde beim Export ein etwa 7 GB großes Geotiff rauskommen. GM bietet hier nur den Export als BigTiff an, TTQV hat aber keine BigTiff-Unterstützung und kann mit der Datei nichts anfangen. Monochrome RMAPs waren bei meinen paar Versuchen etwa doppelt so groß wie die Tiff-Quelldateien, würden also hier etwa 14 GB RMAP ergeben.


    Langer Rede kurzer Sinn: die CTR Ligurien muß wahrscheinlich in mindestens vier Teile geteilt werden. Alternativ könnte man noch den Versuch machen, sie aus GM mit der halben Originalauflösung zu exportieren, lesbar ist dann immer noch alles. GM will das zwar auch als BigTiff schreiben, aber wenn das Ergebnis am Ende kleiner als 4 GB sein sollte, könnte man mit einem erneuten Export dieses Ergebnisses ein normales Tiff draus machen.


    Bei dieser Karte ist die Kacheltiff größenmäßig kontraproduktiv, da die 1 Bitkarte auf 8 Bit aufgeblasen wird.


    Global Mapper und GDAL können 1-bit-Kacheltiffs erzeugen, ich habe allerdings noch nicht ausprobiert, ob TTQV die korrekt liest.

    Ich denke, ich sollte erst mal schön sauber beschnittene Kacheln produzieren, die dann auch alle entweder die gleiche Pixel-Größe oder die gleiche Auflösung (0.5m/px ?) haben sollten.
    Dann sehn wir mal weiter...


    Hallo Helmut,


    die zehn Karten, die ich mir angesehen habe, haben alle eine Farbtiefe von 1 bit, also nur schwarze und weiße Pixel. Folgendes hat mit diesen Mustern funktioniert:


    - alle in GM laden
    - im Control Center alle markieren, dann dort unter Options-Display Transparent markieren und bei Set Transparency Colour weiß setzen, damit bleibt nur der Schwarz-Anteil übrig, die Ränder verschwinden.
    - komplett als Geotiff mit Black and White (1 bit per pixel) exportieren, dabei bekommst du wieder weiß als Hintergrundfarbe.


    Mit diesem großen 1-bit-Geotiff mit Originalprojektion und -datum kannst du dann machen, was du möchtest, reprojezieren, in ECW umwandeln (was ich angesichts der dann auf 24 bit aufgeblasenen Farbtiefe für Unsinn halte) oder direkt in TTQV importieren und von dort als RMAP exportieren (TTQV kann monochrome RMAPs erzeugen) oder was auch immer.

    dass QStarz dort seinen "Abfall" verwertet? Ist also Transystems eine Tochter von QStarz?


    Weder das eine noch das andere. Etwas vereinfacht an einem Beispiel:


    Firma A ist Lieferant des GPS-Chipsatzes sowie der Basis-Firmware dazu und liefert dies sowohl an Firma B als auch an Firma C.


    Firma B macht ein Gehäuse drumrum, läßt die mitgelieferte Firmware unverändert, legt ein bißchen billig zugekaufte Software von einem weiterern Zulieferer dazu und schiebt das Ganze ohne weiteren Support für kleines Geld in den (Welt-)Markt.


    Firma C macht ein anderes Gehäuse drumrum, legt ein bißchen ausgereiftere Software dazu, macht vielleicht zusätzliche Funktionen des Chipsatzes durch Anpassung der Chipsatz-Firmware für den Kunden nutzbar und befähigt seine Importeure zum Support des Produktes. Das kostet Geld und schlägt sich in einem höheren Preis nieder.


    Der GPS-Chipsatz kommt in diesem Fall von MediaTek, den Rest kannst du dir dazudenken. Vergleichbare Verfahren sind in allen technischen Branchen üblich.


    Für mich ist ein direkt ansprechbarer technischer Support ein wesentliches Entscheidungkriterium für ein Gerät, insbesondere, wenn die Technik des Geräts für mich neu ist und ich mich damit noch nicht auskenne.

    ...aber es wird auf 2-spurigen Landstrassen tatsächlich zum Teil 4-spurig gefahren, wobei im allerletzten Moment die Fahrer einem entweder das Einscheren ermöglichen oder aber ganz an den äußersten Fahrbahnrand ausweichen, um einem das Überholen zu ermöglichen, es wird eine - nicht nur virtuelle - dritte Spur gebildet.


    Hallo Jerzy,


    das hatte ich bereits berücksichtigt ;). Trotzdem haben zwei Leute versucht, mich frontal auf die Hörner zu nehmen, und ich hasse es, von der Strasse runter auf's Bankett zu müssen, um eine virtuelle vierte Spur aufmachen zu können...:angry:


    Noch'n schöner Platz ist übrigens hier, zum Sonnenaufgang hinfahren und Frühstück mitnehmen :)

    Hallo Jerzy,


    Auf dem Rückweg nicht die Wolfschanze in Gierloz vergessen und wenn die Zeit, die Kreditkarte und Sitzfleisch immer noch mitmachen unbedingt Danzig, Malborg (Kreuzrittefestung) und Torun (Thorn, Kopernikus!) in Richtung Stettin (?) zurück.


    Nimm noch den Oberland-Kanal und Kopernikus langjährige Wirkungsstätte Frombork (Frauenburg) dazu. In Frombork unbedingt auf den Glockenturm des Doms steigen, die Aussicht über das Frische Haff ist gigantisch, und ein Foucault'sches Pendel bekommt man auch selten zu sehen.


    Den Oberland-Kanal und die Masurischen Seen sollte man sich auch mal vom Wasser aus bei einer Bootstour ansehen. Für die Marienburg (Malbork) sollte man einen ganzen Tag einplanen, wenn man was davon haben will, das Ding ist einfach gigantisch.


    Gefallen hat mir auch die Kaschubische Schweiz (Szwajcaria Kaszubska) westlich von Danzig, einfach schön und noch nicht so überlaufen wie Masuren.


    Generell ist man als Biker recht weit unten in der „Nahrungskette“ und in Pl wird sehr „temperamentvoll“ gefahren. Die Vorschriften sind für Touristen da.


    Das hast du aber sehr zurückhaltend formuliert. Wir hatten letztes Jahr eher den Eindruck, daß nach dem Motto "lieber tot als Zweiter" gefahren und ohne Rücksicht auch in den Gegenverkehr hinein überholt wird. Ich habe noch nirgends sonst soviele Autowracks gesehen. Wir haben uns ziemlich schnell von allem ferngehalten, was irgendwie nach Hauptstraße aussah.

    Hallo Eli,


    sinngemäß bedeutet das, daß zukünftige Garmin-Karten online aktiviert werden müssen. Bei allen zukünftigen Produkten wird zusätzlich zum Unlock-Code online eine digitale Signatur erstellt und in die Kartendaten geschrieben, die später vom Gerät geprüft wird, fehlt diese Signatur, erkennt das Gerät die Karte nicht.


    Wenn man das konsequent zu Ende denkt, bedeutet es, daß Garmin zukünftig alle fremden Karten aussperren möchte, vermutlich explizit OSM, denen diese Signatur naturgemäß fehlt. Weiter bedeutet das, daß Garmin die Signaturüberprüfung in die Geräte-Firmware einbauen wird, d.h. ein Firmware-Update für ein älteres Gerät könnte zukünftig dazu führen, daß es im Gegensatz zu vorher z.B. keine OSM-Karten mehr lesen kann.


    Irgendwie scheinen die auf einem anderen Planeten zu leben. Andere Hersteller bieten zunehmend offenere Systeme an, Garmin igelt sich weiter ein. Der letzte Satz "Please plan ahead as needed" (Bitte planen Sie entsprechend voraus) wäre für mich das Signal, mich umgehend nach einer Alternative umzusehen. Für mich ist das Firmenpolitik gegen die eigenen Kunden und am Markt vorbei.

    Hallo!


    Ich kauf mir ein Gerät mit Kartendarstellung (z. B. das eTrex Venture HC oder Oregon 200), lade mir hier eine digitale Karte für Oziexplorer o.ä. runter, plane grob die Route auf dem Rechner, setze bekannte Wegpunkte von Camps, Klöstern usw., lade das Ganze auf das GPS-Gerät und reite dann mit 500 Batterien im Gepäck los...


    Gar nicht mal so abwegig, aber:


    Deine momentane Position anzeigen kann jedes GPS-Handgerät, ich würde vom verfügbaren Kartenmaterial ausgehen.


    Vektorkarten für Garmin-Handgeräte habe ich nur wenige gefunden, bei Rasterkarten (die - wie Anton schon geschrieben hat - nicht bzw. nur mit großen Einschränkungen auf bestimmten Garmins laufen) sieht es gar nicht mal so schlecht aus.


    Die RKH-Karte kannst du auch direkt beim Hersteller kaufen und runterladen, dort kannst du dir auch einen Kartenausschnitt ansehen. Die Karte ist aber nur als Übersichtskarte brauchbar, unterwegs sind größere Maßstäbe nötig.


    Die gibt es in Form von russischen Militärkarten, die frei im Netz verfügbar sind. Maßstäbe für die Mongolei sind 100k, 500k und 1mio, der mühselige einzelne Download lohnt sich nur, wenn du genau weißt, wo du unterwegs bist und welche Karten du dafür brauchst. Die Karten gibt es auch als Downloadsets für die westliche und die östliche Mongolei für jeweils 35 USD.


    Wäre also ein Mobilgerät nötig, daß uneingeschränkt mit Rasterkarten umgehen kann und ausreichen robust und wasserfest ist und mit normalen Batterien läuft. Da wird die Auswahl schon dünn, mir fallen im oberen Preissegment TwoNav Aventura und Magellan MobileMapper sowie im mittleren Preissegment Lowrance Endura Safari ein. Außerdem hast du die Möglichkeit, auf einem rasterkartenfähigen Gerät auch Satellitenbilder zu verwenden.


    Mit der Entscheidung für ein Gerät triffst du auch eine Vorauswahl bei der Software. Der Aventura arbeitet out-of-the-box nur mit TTQV und CompeGPS zusammen, der Safari kann mit OziExplorerCE (die Mobilversion), TwoNav und noch einigen anderen Programmen gefüttert werden und also auch mit den jeweiligen PC-Programmen zusammenarbeiten, der MobileMapper ist ein vollwertiger PDA und damit das offenste System, allerdings auch mit Abstand am teuersten (950 Euro). Wie du liest, kommt Fugawi hier fast nicht vor, dessen mobiles Ende heißt Pathaway und läuft ausschließlich auf dem Magellan MobileMapper.


    Was du unbedingt berücksichtigen mußt: ALLE GPS-Lösungen brauchen eine Einarbeitungszeit, das ist nicht in drei Tagen erledigt und verlangt auch praktische Übung, um unterwegs sicher mit dem Gerät umgehen zu können. Offroad-Navigation, wie du sie vorhast, hat außer dem GPS-Signal kaum was mit der plug-and-pray-Straßennavigation im PKW zu tun.


    Bei deinen skizzierten Voraussetzungen würde ich im Moment zu einem Lowrance Endura Safari raten, weil es preiswert, lange genug auf dem Markt und mittlweile gut dokumentiert ist, siehe auch die entsprechende Rubrik hier im Forum. Bei der mobilen Software halte ich TwoNav und OziCE für eine gute Wahl, beide lassen sich auf dem Safari installieren.


    Auf der PC-Seite bedeutet das dann die Verwendung von TTQV oder CompeGPSLand im Fall von TwoNav und OziExplorer im Fall von OziCE. Die russischen Karten kommen mit Kalibrierdateien für OziExplorer, für TTQV können diese mit dem OziMapConverter umgewandelt werden, CompeGPSLand kann die m.W. direkt lesen.


    Von allen genannten Programmen gibt es Demo-Versionen zum runterladen, probier's einfach aus, die Konzepte und die Bedienung sind unterschiedlich. Das mächtigste Werkzeug ist TTQV (mit dem auch ich arbeite), aber das verlangt am meisten Einarbeitung. Für deinen Fall würde ich zu Compe/TwoNav oder OziExplorer raten, beide sind Lösungen aus einem Guß, wobei ich auf dem Safari Ozi für die bessere Wahl halte.


    Ich hab wie gesagt keine Ahnung; wär nett, wenn ihr mich aufklären könntet!


    You're welcome!


    Aus welcher Gegend kommst du? Vielleicht gibt es da ja auch einen kompetenten Fachhändler (nein, kein ich-bin-blöd-Markt...)?