Auf GPS-Seite hat sich in den letzten Jahren aber vieles getan: ich habe GPS-Aufzeichnungen gesehen, bei denen die Höhenwerte sehr glatt/konstant waren. Weiß aber nicht, ob das Gerät die Höhendaten bereits geglättet hat oder nicht, was (Glättung) ich annehmen würde. Und wenn die Daten geglättet werden, dann spielt ja schon wieder eine dritte Variable mit in die Berechnung hinein, denn die Datenglättung bewirkt ja auch wieder eine künstlich vorgenommene Korrektur.
Die multi-GNSS/multi-Band Empfänger sind inzwischen etwas besser. Immerhin soll man damit theoretisch mit der Genauigkeit in den Meterbereich kommen.
Ich bin da inzwischen aber eher pessimistisch. Die Genauigkeit von GPS Empfängern hängt immer von der Satellitenkonstellation ab. Und leider auch von der Empfindlichkeit. Und in diesem Fall bedeutet ein empfindlicher Empfänger leider nicht bessere Genauigkeit. Im Gegenteil die Empfindlichkeit ist kontraproduktiv.
Ich hab hier auf dem Schreibtisch kommerzielle Empfänger stehen, mit denen man Erdarbeiten im Zentimeterbereich (auch Höhe) machen kann. Klar, der Schlüssel dazu heißt in erster Linie RTK. Aber eben auch die Empfindlichkeit. Diese Empfänger empfangen nichts auf meinem Schreibtisch, während mein Garmin fröhlich eine Position hat (die wie blöde zappelt). Die empfangen noch nicht mal auf meinem Fensterbrett etwas. Aber wenn sie im freien Feld sind, dann hast Du auch ohne RTK eine Position, die deutlich weniger Rauschen aufweist.
Und da sind wir eben auch bei den Problemen im Consumer Bereich. Freizeitgestaltung findet nicht auf offenem Feld statt. Eher im Gegenteil. Schön ist es dort wo der Empfang schlecht ist. Wenn dort der Empfang nicht abreißen soll, brauche ich empfindliche Empfänger, die auch aus einer schlechte Konstellation noch eine Position beziehen. Von der Präzision kann man dann aber nichts erwarten.