Beiträge von kiozen

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Zum Thema "gesperrt" gibt es im Wiki eine Erklärung:

    https://github.com/Maproom/qma…ded-and-calculated-tracks


    Man kann den Track problemlos "entsperren". Er gilt dann nur nicht mehr als eine originale Aufzeichnung, sondern als ein Track der manipuliert wurde. Was geändert wurde, kann man in der Änderungshistorie nachsehen.


    Man kann bei einem aufgezeichneten Track Punkte entfernen. Punkte verschieben kann man auch, dann geht aber wichtige Information wie z.B. die Zeitmarken verloren.


    Siehe auch


    https://github.com/Maproom/qma…emsTrk#view--edit-details

    Das Wiki ist offen für alle. Man braucht nur ein Konto auf GitHub, das auch für jeden frei erhältlich ist. Dein Englisch korrigiert zunächst mal keiner. Aber wenn jemanden etwas auffällt und er/sie es anders haben wollen, kann es auch jeder verbessern.

    Das Wiki selber ist auch ein Repository. Man sieht somit was von wem geändert wurde. Der Wolfgang schaut sich das in der Regel an und greift redaktionell ein, wenn etwas komplett falsch ist. Also keine Scheu. Man kann nichts kaputt machen und wenn etwas gar nicht passt, wird einem geholfen. Wikis leben vom mitmachen.

    Beim Wiki hilft es sich zu mindestens öfters das Hauptverzeichnis anzusehen, um die Themengebiete zu kennen. Es gibt auch einen Index. Der hilft manchmal. Würde jeder, der etwas gesucht und gefunden hat den Index erweitern, würde er mehr helfen ;)


    Im Code kann ich sehen, dass das Mausrad alle 15° ausgewertet wird. Es muss folglich zu einer 15° Drehung kommen, damit etwas passiert. Vielleicht rastet deine Maus feiner, oder MacOS liefert andere Werte. Aber das kann nur jemand herausfinden der auf einem Mac das Problem hat und QMapShack auch selber compilieren kann.

    MacOS Probleme müssen von Leuten behoben werden die MacOS verwenden. Evtl. Bugs können nicht ins Blaue gefixed werden. Zu hoffen, dass jemand anderes die Arbeit macht, hat wenig Aussicht auf Erfolg. Aktuell gibt es für MacOS noch nicht mal jemanden der binäre Installationsdateien erstellt und zur Verfügung stellt.

    Der Vorteil der TomTom Geräte war bisher die verbaute Simm-Karte und die wirklich präzise Verkehrsvorhersage. Es werden zwar immer noch Geräte mit der Simm-Karte verkauft, das 2G Netzwerk dazu wird aber nach und nach in Europa abgeschaltet. Deswegen ist das kein Vorteil mehr.


    Alternativ dazu kann man über Bluetooth Tethering sein Smartphone verbinden und die Verkehrsdaten darüber austauschen. Das ist nicht ganz so komfortabel und zuverlässig wie die fest eingebaut Verbindung. Aber durchaus brauchbar. Der Verkehrsservice ist nach wie vor exzellent.


    Wie schon erwähnt gibt es TomToms Software auch für das Smartphone. Auch dort sind die Karten auf dem Gerät installiert, was einen unabhängig vom Netz macht. Hier stellt sich eher die Frage ob man sein Handy in der Windschutzscheibe braten lassen will, oder ob man dafür lieber ein eigenes Gerät haben möchte. Wenn man dann noch telefonieren oder über das Smartphone Musik hören will, läuft halt eine ganze Menge auf einem Gerät. Muss man mögen.


    Bescheuerte Routen habe ich übrigens auf jedem Navi. Egal von welchem Hersteller. Wenn auf den Karten Straßen in Wohngebieten nicht richtig gewichtet sind, führt die beste Route unweigerlich hindurch. Passiert halt manchmal. Wenn es schon danach aussieht bleibe ich auf der Hauptstraße und das Problem löst sich oft von alleine auf. Klar ein paar Fehler werden nie weggehen, wenn diese nicht gemeldet und behoben werden. Mein Garmin wollte mich immer auf die Servicestraße entlang der Gleise der Deutschen Bahn schicken. Mein altes TomTom in eine nicht befahrbaren engen Straße zu meinem Wohnort. Aber hinterm Steuer sitzt ja zum Glück ein Mensch mit Hirn. Hoffentlich ;)

    Routen sind nur sehr rudimentär implementiert. Mehr lohnt auch gar nicht. Das zugrunde liegende Datenmodel ist GPX 1.1 und dort sind Routen einfach schlecht definiert. Sie müssten eigentlich ähnliche Strukturen wie Tracks haben. Weil dem so nicht ist macht jeder was er will und deswegen sind Routen sehr schlecht universell einsetzbar, oder über Gerätegrenzen hinweg 1:1 zu verwenden.

    Fazit:

    • Es ist nicht wirklich wichtig welche Projektion die Karte hat.
    • Es ist wichtig das Gitter zu kennen. Gradgitter sind sehr oft longlat/WGS84(EPSG 4326). Manchmal haben die aber auch ein nationales geographisches Datum. Das merkt man dann, wenn die endgültige Karte einen Versatz hat. Dann heißt es recherchieren, oder mit den Parametern von Proj so lange experimentieren bis es passt.
    • Das Gridtool wandelt die Koordinaten mit der angegebene Projektion (für die Dozenten unter uns: es ist eigentlich nur ein CRS (https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatenreferenzsystem)) in EPSG 4326.
    • Der Referenzierungsschritt nimmt diese Koordinaten wandelt sie in das Ziel CRS um und reprojiziert die Pixelmatrix auf die endgültige Projektion.

    Also nochmal referenzieren und in QMapShack das Ergebnis ansehen.



    Hurra! Ich habe eine OSM Karte referenziert :)


    Das Gitter passt gut. Wenn man genau hinsieht liegt die Karte etwas schief. Das kommt daher, weil die Anfangskarte tatsächlich ein UTM 33 Projektion war. Wenn ich das als endgültige Projektion genommen hätte wäre die Karte gerade.


    t.b.c...

    Wie wir schon sehen liegen die Punkte aber nicht ganz auf den Gitterlinien. Für ein optimales Ergebnis müssen diese noch korrigieren. Bei vielen Punkten kann das recht nervig sein. Aber QMapTool macht es mit seinem Automode etwas einfacher. Man zoom recht weit in die Karte und klickt auf den ersten Punkt. Der ist dann an der Mausgefangen und lässt sich schön auf das Gitterkreuz legen. Dort abgelegt schnappt sich QMapTool gleich den Nächsten und zoom an die Stelle. Jetzt wieder auf dem Kreuz ablegen. Und so weiter. Das mag am Anfang etwas ungewohnt sein. Damit lassen sich aber Karten mit mehreren hunderten Punkten kürzester Zeit bearbeiten.


    Das Ergebnis sieht so aus


    Man kann die Referenzpunkte auch abspeichern. Im Anhang habe ich die Datei abgelegt.


    t.b.c...

    Der nächste Schritt wäre das korrigieren der Punkte. Um aber zu sehen ob es halbwegs pass kann man die Karte schon mal referenzieren.


    Hierzu muss man sich auf eine Projektion festlegen. Im Grunde ist es egal welche Projektion die Karte hat. Das ist nur Pixelbrei der richtig hingedreht werden will. Die Praxis zeigt dass man die Karte eher in einer bestimmten Projektion haben will, um sie z.B. auf ein GPS Gerät laden zu könne. Hier ist oft Merkator eine gute Wahl. Also geben wir diese Projektion als endgültige Projektion an.



    Start drücken und in QMapShack kontrollieren. Sieht schon mal recht gut aus. Ist also nicht ganz falsch.


    t.b.c....

    Mit etwas mehr Zeit und einer Tastatur:


    robhubi lass dich nicht verwirren. Ich habe mal eine Beispiel erstellt (siehe Anhang). Diese Karte hat ein unbekannte Projektion und ein bekanntes Gitter. Das Gitter ist in Grad. Und ja es eintspricht EPSG 4326. Solch ein Gitter findet sich heute auf den meisten Karten.


    Ich lade die Karte in QMapTool im Dialog "Karte referenzieren" und starte das "Gitterwerkzeug" .


    Hier gebe ich die Werte für die erste Referenzkoordinate ein. In diesem Fall 47.3° 15.8 (Nord und Ost ergeben sich aus dem Vorzeichen). Mein Gitter hat einen Abstand von 0.05°.

    Als nächstes setze ich die vier Referenzpunkte. Links oben auf den Gitterpunkt den ich schon eingegeben habe. Die anderen im Abstandraster.


    Nun noch den Bereich für den die anderen Punkte erstellt werden sollen abstecken.


    Fertig! Das sieht dann so aus:



    t.b.c....

    nordlicht welchen Teil von "a) vielleicht erst mal sich mit QMapTool beschäftigen bevor man solche Tipps gibt." hast Du nicht verstanden.


    Wenn Du es nötig hast uns zu zeigen, wie toll dein Wissen ist, mach doch einen eigenen Thread auf. Wenn Du aktiv dazu beitragen kannst wie robhubi mit QMapTool seine Karte referenziert bekommt, dann trag dazu konkret was bei. Wenn Du QMapTool nicht kennst, dann wäre Schweigen besser als über Kartenprojektionen und Gitter zu dozieren.

    Versuch macht klug. Wenn das Gitter in Grad ist, dann ist es keine Mercator Projektion sondern eine longlat Projektion (das Gitter - die Karte selber ist was anderes). Deswegen im Gitterwerkzeug nicht Mercator auswählen sondern selber "+proj=longlat" bzw "+init=epsg:4326" eingeben (Syntax mag falsch sein, bitte selber googlen). Dann die ober Ecke angeben, den Abstand der Linien, die 4 Referenzpunkte setzen und den Bereich auswählen.


    Wenn jetzt alle Punkte so halbwegs auf den Gitterpunkten liegen, kannst du weiter machen ohne die Punkte zu justieren. Einfach nur um zu kontrollieren, ob das Ergebnis so halbwegs stimmt. Wenn es stimmt, kannst Du dir die Arbeit machen jeden einzelnen Punkt genau auf seinen Gitterpunkt verschieben.