Dir ist schon bekannt, dass in DE - auch schon in der Vergangenheit - der Staat bei einer öffentlich empfohlenen Impfung für Impfschäden haftet? Und damit der Steuerzahler.
Grundsätzlich gilt für jede öffentlich empfohlene Impfung:
* Individuell muss der Schaden für die eigene Gesundheit durch Impfschäden gegenüber den Schaden durch die Krankheit abgeschätzt werden. Die beiden Faktoren sind dabei: Was kann schief gehen und wie wahrscheinlich ist das. Bei etablierten Impfungen ist das Risiko sehr gut bekannt. Bei neuen Impfungen eher nicht. Abgesehen von der individuellen Betroffenheit können auch noch andere Aspekte eine Rolle spiele, z.B. habe ich einen Angehörigen der zur Risikogruppe gehört? Will ich diesen in Gefahr bringen?
* Der Staat muss abschätzen, was mehr gesellschaftlichen Schaden anrichtet. Impfschäden oder die Krankheit. Bei den öffentlich empfohlenen Impfungen hat er diese Entscheidung zugunsten der Impfung getroffen und übernimmt die Verantwortung.
Beim Thema `gesellschaftlicher Schaden` kann der Staat nicht individuell entscheiden. Er muss das Recht auf Leben von Risikopatienten genauso im Blick haben, wie wirtschaftliche Existenzen, als auch die Zukunftschancen (Bildung) der jüngeren Generationen. Und natürlich auch die Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Viele Wünsche und keinem kann man es 100% Recht machen ohne einen anderen zu benachteiligen.
Wenn man sich den bisherigen Schaden ansieht - gerade in Ländern, die das ganze ausschwitzen wollen - dann scheint eine Haftung für Impfschäden eher das geringere Problem zu sein.
Alternativ könnten Staaten auch sagen: Wir warten noch ein Jahr mit der Zulassung und warten bis das Risiko besser bekannt ist. Ein Jahr mehr Tote, mehr Patienten mit Langzeitfolgen, mehr Einschränkungen.
Insofern Hut ab vor den Leuten, die das die nächsten Wochen entscheiden müssen. Und so lange die Impfung freiwillig bleibt, kann sich wirklich niemand beschweren und für sich selber eine Entscheidung treffen.
Wenn sich hier jemand beklagen will, dann sind es die Berufsgruppen, denen keine freie Entscheidung zugestanden wird. Gesellschaftlich ist die Verpflichtung nachvollziehbar. Individuell eine sehr unangenehme Situation für die Betroffenen. Ich kann deren Verstimmung nachvollziehen.