Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Die Info passt ganz gut in dieses Thema


    http://www.berlin.de/polizei/p…g/archiv/75803/index.html


    Ja, in der Tat, und deswegen zitiere ich nochmal wörtlich :)


    "Die Polizei appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, die polizeilichen Bemühungen zur Unfallreduzierung tagtäglich durch Umsicht und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu unterstützen. Während Radfahrer aufgefordert sind, die gängigen Verkehrsvorschriften insgesamt in sehr viel stärkerem Maße zu befolgen, sollten Kraftfahrer nicht nur beim Rechtsabbiegen, sondern z.B. auch beim Überholen im dichten Verkehr rücksichtsvoller sein und großzügige Sicherheitsabstände einhalten."

    Hallo zusammen,



    vielleicht darf ich Paul-Josef nochmal in seiner Bitte um ein konstruktives Miteinander unterstützen.


    Niemand wird auf dem Vehikel geboren, auf dem man ihn momentan --- und vielleicht wegen einer Regelwidrigkeit --- im Verkehr wahrnimmt. Ich kenne andereseits keine Gruppe von Verkehrsteilnehmern, bei denen eine gewissen Anzahl von Vertretern bestimmte Regeln auffällig oft oder sogar regelmäßig verletzt. Im Hinblick auf die Vehikel, mit denen die meisten und folgenschwersten Unfälle verursacht werden leuchtet es sicher ein, daß es grotesk ist, mit dem ausgestreckten Finger auf nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer zu zeigen, oder etwa Skater oder Fußgänger ins Spiel zu bringen, die hier garnicht in diese Diskussion gehören.


    Oder: Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein :)


    Im übrigen gilt spätestens seit Aufhebung der allgemeinen Radwegbenutzungspflicht 1997 (!) allgemein als anerkannt, daß sich die "Entmischung des Verkehrs" nicht bewährt hat, denn die meisten Radfahrer verunglücken auf Radwegen, wie nicht nur die zitierten Erhebungen, sondern offenbar auch Aufzeichnungen der Polizei zeigen.


    "Nach einer Untersuchung der Berliner Polizei finden 81% aller schweren und tödlichen Fahrradunfälle auf Radwegen statt und zwar in Kreuzungsbereichen. Dies, obwohl nur bei 10% der Berliner Straßen ein Radweg überhaupt vorhanden ist. Hauptunfallursache sind fehlende Sichtbeziehungen im Kreuzungsbereich." [Basler, Dr. Horst. Radfahren neben Radwegen]


    Siehe auch: Informationen der Berliner Polizei zur Radwegbenutzungspflicht.


    Die Quellen wurden in diesem Thread schon auf den ersten zwei Seiten mehrfach zitiert und teilweise wörtlich wiedergegeben. Damit sind erneut gestellte Grundsatzfragen auf weiteren Seiten beantwortet.


    Es lohnt sich wirklich einmal die relativ kurzen Artikel und Quellen zum Thema Radweg beispielsweise in Wikipedia oder Google nachzulesen, bevor zum wiederholten Male längst geklärte Fragen diskutiert werden.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    welche Art von Touren planst Du denn? Wanderrouten, Radtouren, Motorradtouren auf Straßen?


    Ich selbst halte für die Planung von Radtouren und Motorradtouren MapSource mit den entsprechenden Kartenprodukten ebenfalls für sehr gut geeignet, da es alle Arten von Wegpunkten, Tracks und Routen sowie herunterladbare Karten unterstützt und trotzdem übersichtlich zu bedienen ist.


    TTQV bietet sich an, wo MapSource an seine Grenzen stößt, nämlich in der Verwaltung größerer Mengen von Touren und Wegpunkten. Wegpunkte kann TTQV für mehrere Routen über eine Datenbank referenzieren, bei MapSource funktioniert das nur auf Dateibasis und Redundanzprobleme sind kaum zu vermeiden.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Tom,



    Es mag sein, dass andere garmins andere probleme haben, aber dieses problem wird jedes garmin haben, wenn der hersteller nichts dagegen unternommen hat.


    Ja, das klingt schon anders, denn oben stand noch, daß an den anderen Hinweisen nichts dran sei. Tatsächlich gab es schon früher Beschreibungen und Fotos, bei denen sich ähnlich geschwärzte Stellen zwischen Batteriekontakt und Kontaktflächen auf den Batterien oder Akkus fanden. D. h., Dynamik durch Vibrationen und Kontaktprobleme können, je nach Modell, auch an anderen Stellen vorkommen. Garmin hat ja mit jeder Modellreihe auch an verschiedenen Stellen nachgebessert, nicht nur durch serienmäßige Moosgummis, sondern teilweise auch durch Silikonvergießen der Kontakte ins Gehäuse.


    Daher auch die Empfehlung, Formulierungen wie "Beiträge für'n A..." zu vermeiden, denn die können von den Betroffenen persönlich genommen werden, die ja auch nur gutgemeint ihre Erfahrungen weitergegeben haben.



    schöne Feiertage :)


    Andreas

    Hallo,



    Eine preiswerte Alternative könnte eventuell ein GPSmap60C oder GPSmap76C sein, soefern man es noch irgendwo bekommt (oder eben gebraucht von einem Umsteiger auf deren "x"-Modelle).


    Ralfs Vorschlag möchte ich ausdrücklich unterstützen, zumal ein Farbgerät ein wirklich deutlich klareres Kartenbild hat, und die geringen Preisunterschiede, beispielsweise GPSmap 60 vs Venture Cx, kaum Einsparungen zulassen.


    Wenn Dir das gelbe Venture Cx nicht gefällt, dann ist das graue Legend Cx eine Alternative, die sich nur im Lieferumfang unterscheidet.


    Die seitliche Tasten haben Vorteile in der Einhandbedienung, aber wenn Du die 60er-Bauform bevorzugst dann bietet sich auch ein "altes" C-Modell an.


    Achte auch mal auf die Batteriestandzeiten, falls Dir die Betriebsdauer wichtig ist.



    viele Erfolg


    Andreas

    Hallo,



    > Die Radwegepflicht besteht ja nur, wen ndie entsprechenden
    > Verkehrszeichen aufgestellt sind.


    Das ist genau der Punkt:


    Die allgemeine Pflicht gibt es ja schon seit zehn Jahren nicht mehr, und die Petition adressiert ohnehin nur diese Restmenge an Radwegen, die noch oder aus bestimmten Gründen das blaue Gebotsschild haben.


    > Daher sollten doch interessierte Radfahrer dort, wo sie die Aufhebung für
    > sinnvoll halten, dies vor Ort mit den zuständigen Behörden diskutieren.


    Genau diese kleinteilige Diskussion jeden einzelnen Schildes soll ja begraben werden, denn nicht wenige der Schilder sind Relikte, und das Verhandeln um Mindestbreiten und Oberflächenqualität kostet ja unnötig Ressourcen.


    Es gibt natürlich auch eine Reihe von Stellen, wo eine gemeinsame Nutzung der Fahrbahn aus technischen Gründen nicht sinnvoll ist, aber die StVO bietet für diese Stelle auch ausreichend andere Optionen, beispielsweise Kraftfahrstraßen oder nötigenfalls auch mal ein Verbot oder Umleitung von Fahrrädern.



    viele Grüße


    Andreas

    Spätestens da war mir klar, dass Garmin uns "verarscht", und dass 99% der Forumsbeiträge leider fürn A**** sind (von wegen: die Batterien sind 1mm länger als die Anderen, und da Moosgummi, hier Kontakte aufbiegen, und neue SW aufspielen...).


    Fein, daß Du die Fehlerursache in Deinem Fall gefunden hast, nur leuchtet mir nicht ein, weswegen in anderen Fällen nicht andere Ursachen sein sollen und 99 % der Beiträge abqualifiziert werden müssen.

    Es geht nicht darum, sich den anderen wegzuwünschen, sondern um eine Gestaltung des Miteinander im Verkehr.


    Von daher nochmal die Bitte, mit Argumenten, die einzelne Gruppen von Verkehrsteilnehmern aufgrund von Eigenbeobachtungen und ohne entsprechende Erhebungen unterfüttert als notorische Regelbrecher zu beschreiben, abzusehen.


    Ich sehe die wachsende Anzahl von Verstößen durch Radfahrer auch, und sie ärgern mich ebenso, aber ich sehe sie auch bei Fußgängern, Motorradfahrer und Kraftfahrern.


    Es sollte aber einleuchten, daß die Diskussion zu nichts führt, außer zu einem flame war.


    Hier nochmal die offizielle Begründung der teilweisen Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht durch die 27. Novelle StVO von 1997, wie sie beispielsweise die Berliner Polizei vermittelt:


    "Der Radverkehr sollte nach früherer Auffassung aus Sicherheitsgründen so weit wie möglich vom Kraftfahrzeugverkehr auf der Fahrbahn getrennt werden. Das hieß im Amtsdeutsch: „Entmischung des Fahrzeugverkehrs zum Schutz des Radverkehrs vor den Gefahren des Kraftfahrzeugverkehrs“. Dann haben Ergebnisse aus langjährigen Unfalluntersuchungen, Erfahrungen der Behörden und nicht zuletzt die Bemühungen des Allgemeinen Deutschen Radfahrerclubs (ADFC) zu einem Umdenken geführt.


    Es gilt als gesichert, dass die Führung der Radfahrer auf der Fahrbahn im Bereich des Fließverkehrs zu besserem Sichtkontakt zwischen Autofahrern und Radfahrern führt und damit vor allem die schweren Abbiegeunfälle mit oft tödlichem Ausgang an Kreuzungen und Einmündungen oder Grundstücksausfahrten reduziert bzw. gemildert werden.
    Außerdem lassen die vorhandenen Radwege oft erheblich zu wünschen übrig. Mal sind sie zu schmal, mal durch geparkte Fahrzeuge, Baucontainer, Baumaterial oder Bauschutt verstellt oder nicht durchgehend angelegt. Die Radwegbefestigung ist oft schadhaft, mit Laub bedeckt, verschmutzt, verschneit oder vereist.


    Die Radfahrer sind andererseits im Vergleich mit den beiden anderen Verkehrsteilnehmergruppen Kraftfahrer und Fußgänger eine sehr inhomogene Gruppe:


    Das Spektrum reicht vom radfahrenden Kind über Jugendliche, Erwachsene, Kuriere und Sportler bis zum Senior mit extrem verschiedener Fahrgeschwindigkeit und Fahrsicherheit.


    Deshalb ist es zu begrüßen, dass inzwischen beim weitaus größeren Teil der vorhandenen Radwege in Berlin der Radfahrer zwischen Radweg und Fahrbahn wählen kann, weil viele - nicht routinierte - Radfahrer sich auf einem Radweg immer noch sicherer fühlen, als auf der Fahrbahn."

    Bevor die Radfahrer noch mehr Rechte einfordern, sollten sie sich zumindest erstmal an die geltenden halten. Die meisten Radfahrer (und es sind die meisten!), meinen nämlich, dass die Strassenverkehrsordnung nur für Fahrzeuge mit Motor gilt. Rote Ampeln, Zebrastreifen, Einbahnstrassen, Fussgängerpassagen, Rechtsfahrgebot auf Landstrassen - vollkommen uninterassant


    Ein Versicherungszeichen wie bei Mofas o. ä. ist sicher im Interesse der Radfahrer, die sich an die Regeln halten.


    Ansonsten endet die Diskussion für mich hier. Ich bin erstaunt, daß unter anderem auch Motorradfahrer soviel undurchdachte Vorurteile von sich geben.

    Erst nach Ausbau der Radwege schrein und dann nicht drauf fahren wollen, wie jetzt genau? [...]
    Schließlich gehts dabei ja auch um die Sicherheit der Radfahrer...


    Das ist auch so eine Phrase, die ohne Kenntnis des Themas gerne multipliziert wird. --- Bitte erst nachlesen, wofür sich entsprechende Initiativen wie der ADFC seit Jahren einsetzten und dann schreiben.


    Die Radfahrer schreien nicht nach Radwegen, sondern seit viele Jahren nach Radspuren, die der Erfahrung in den Städten nicht nur komfortabler, sondern auch bei weitem sicherer sind, weil die heranfahrenden Abbieger die Radfahrer schon früh sehen können.


    Radwege werden innerorts kaum noch neu gebaut oder sogar zurückgebaut. Unter Verkehrsexperten gelten sie als nicht mehr zeitgemäß und im übrigen ist ein Radspur i. d. R. auch kostengünstiger als eine Radwegasphaltierung.


    Die Sicherheitsargumente sind von daher nicht ernstzunehmen (vorsichtig gesagt). Tatsächlich sind Radwege in erster Linie im Interesse von Kraftfahrern, die die lästigen Radler aus dem Weg haben wollen ;)

    > In der Stadt ist meiner Meinung nach das Problem, dass viele Radler
    > schneller fahren (wollen), als das möglich ist.


    Ist das Problem nur auf Radfahrer beschränkt, oder kommt das mitunter auch bei Treibern anderer Vehikel vor :)


    > Wenn ich mit dem Auto aus einer Einfahrt oder Seitenstraße komme, muss
    > ich halt ganz vorfahren, bis ich den Verkehr einsehen kann und bleibe
    > dann zwangsläufig auf dem Radweg stehen.


    Wenn ich aus der Seitenstraße komme, dann achte ich beim Kreuzen des Radweges genauso auf den Verkehr wie beim Einfahren in die Straße.


    Oft kann man den Radweg komplett passieren und bis an die Sichtkante der parkenden Autos vorfahren, ohne daß das Heck auf dem Radweg bleibt.


    > Trotzdem kommen die mit 30 angerauscht und sehen sich auf der
    > Vorfahrtsautobahn.


    Abgesehen davon, daß sie vorfahrtsberechtigt sind. Wie man sich im Konfliktfall verhält, hängt von jedem selbst ab.


    Wenn ein Fahrzeug nicht vorfahren kann ohne den Radweg zu blockieren, dann ist auch vom bevorrechtigten Radfahrer Verständnis gefordert.


    Wenn der Fahrzeugführer sich beim Einfahren sichtbar ignorant verhält, provoziert er Frustreaktionen. Solche Reaktionen finde ich immer bedauerlich, aber ich denke, wir finden sie bei allen Verkehrsteilnehmern.


    > Außerhalb von Ortschaften finde ich es schon sinnvoll, dass Radfahrer den
    > Radweg benutzen (müssen), wenn einer vorhanden ist.


    Die Rechtslage ist, daß diese Pflicht seit 1997 (!) aufgehoben ist und nur noch für gekennzeichnete Radwege gilt (siehe oben).


    > Durch den möglichen Geschwindigkeitsunterschied von
    > Auto-/Motorrad-/LkW-Fahrer zum Radfahrer gepaart mit einer oft
    > schlechten Erkennbarkeit letzerer ist das einfach ziemlich gefährlich.


    Nebeneinanderfahrende Radfahrerpärchen sind ein Ärgernis, aber das ist ein Trecker auch. Trotzdem ist es einfach zu akzeptieren, daß es auf Landstraßen auch künftig noch Radfahrer und Trecker geben wird :)


    Übrigens sind laut § 27 StVO Gruppen von mehr als 15 Zweiradfahrern ein Zug, dürfen und sollten bevorzugt in zwei Reihen nebeneinander fahren. --- Sinn ist einfach, daß der Überholweg für aufkommende Fahrzeuge nicht unnötig verlängert wird.


    > Apropos Regeleinhaltung bei aktiven Sportlern: von den Rennradfahreren
    > würde ich das bei Bergabfahrten in den Alpen nicht behaupten. Bei jeder
    > Kurve wird die volle Fahrbahnbreite ausgenutzt.


    Da sind wir wieder beim Thema Vorurteilsbildung durch Einzelbeobachtung :)


    Als Motorradfahrer muß ich gestehen, daß ich sowas unter Moppedfahrer mitunter auch schon gesehen habe.


    Und Kraftfahrer, die in 30-Zonen nicht Strich-30 fahren etc. Kann man alles auflisten, aber mal ehrlich: Wohin führen solche Diskussionen?


    Gegenseitige Rücksichtnahme ist als Prinzip für das eigene Handeln zu verstehen, und nichts, was man im Zweifelsfall vom anderen einfordert ;)

    Hallo Tom,



    ich habe eine solche softcasetasche am rennrad. da fliegt nix raus. das gerät stürzt trotzdem ab. letzter dreck. jungs, mal ganz ehrlich, ist das nicht lächerlich, dass wir uns hier im forum mit auseinandersetzen müssen? wir sprechen hier nicht von einem 100euro-medion-gerät sondern vom topmodell des marktführers. super peinlich an sich, oder? :confused:


    Wenn sich ein Handgerät trotz Softcase schon auf dem Rennrad regelmäßig abschaltet, dann liegt vermutlich ein Gerätedefekt vor.


    Normal sind bei den GPSmap- und eTrex-Modellen, je nach Begfestigung des Softcase, lediglich gelegentliche Abschaltungen auf grobem Kopfsteinpflaster, durch Schlaglöcher oder natürlich Stürze.


    Übrigens habe ich trotz vollgefederten Faltrennrades schon drei verschiedene Akkufrontleuchten von Markenherstellen verschlissen (alles sehr gute Modelle oder Testsieger). Die Dinger fliegen auch mal raus, oder klappern nach längerer Zeit, weil die Kunststoffe an den Verbindungsstellen sich unter Vibrationen und Staubeinwirkung abreiben. --- Ist also durchaus kein Garmin-Problem, sondern einfach in der Sache der Natur, leider.



    viele Grüße


    Andreas

    Justiere mal deine Vorstellung vom Normalen...


    ...am besten mit dem GPS-Gerät und Blick auf die Reisecomputerseite :)


    Als überdurchschnittlich schneller Geher komme ich kaum über 6-7 km/h.


    In wissenschaftlichen Abhandlungen stolpert man immer wieder über den Wert von 6 km/h für menschliches Gehen, was eher flottes Gehen beschreibt.


    Garmin rechnet für Fußgänger eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,7 km/h.

    Will hier aber keine Diskussion anfangen. Das Thema ist halt leider nur für Leute verständlich die per Rad aber auch motorisiert unterwegs sind.


    Ja, das ist der Punkt. Ich finde, wir sollten uns jetzt nicht die üblichen Vorurteile an die Birne werfen, wie daß alle Radfahrer bei Rot rüberfahren, oder alle Autofahrer ja auch mit Tempo 50 durch die 30-Zonen rasen, sonst wird das Thema nach dem leidigen Moppedvideo zum zweiten Endlosthread.


    Nochmal zum Thema Radweg: Der Radweg ist rechtlich Bestandteil der Fahrbahn, und das er auf dem Gehweg liegt ist ein Teil des Problemes, weil viele Fußgänger und Abbieger, Aussteiger nicht mehr an Fahrbahn denken, wenn sie den Radweg kreuzen oder die Autotür öffnen.


    Da der Radweg Teil der Fahrbahn ist, gelten auch die für die Fahrbahn üblichen Vorfahrtsregelungen und keine Schrittfahrregelung. Wie Fahrschulen es schon lange lehren, müssen abbiegende und einmündene Fahrzeuge vor dem Radweg zum stehen kommen und vorrang gewähren.


    Im übrigen ist die Rücksichtnahme, Einhaltung und Kenntnis von Regeln bei aktiven Sportlern meist deutlich besser als bei gelegentlichen Freizeitaktivisten. Fällt mir nicht nur beim Radfahren, sondern auch bei Schwimmern oder Skatern auf.

    Wo kann man dagegen stimmen? Ist nämlich nicht im Sinne Aller Auto- und Motorradfahrer das die Pedalritter die Straßen blockieren wenn's gute Radwege gibt.


    Andreas, ich weiß daß in Deiner Brust das Kraftfahrer- und Motorradherz spricht, aber die gesellschaftliche und politische Entwicklung ist da in der Tat schon weiter und klassifiziert die Verkehrsteilnehmer nicht mehr wie zu Väters Zeiten in Haupt- und Randgruppen.


    Die allgemeine Radwegbenutzungspflicht wurde übrigens schon 1997 mit der 24. Novelle der StVO aufgehoben.


    Darin heißt es: benutzungspflichtig sind Radwege nur noch dort, wo eines der drei Varianten von blauem, rundem Schild mit weißem Fahrrad steht.


    Bei allen nicht gekennzeichneten Radwegen (und nur dort) besteht freie Wahl, ob Fahrbahn oder Radwege benutzt werden.


    Ein häufiges Problem mit vielen benutzungspflichtigen Radwegen ist, daß sie die ebenfalls in der Novelle festgelegten Minimalanforderungen an Breite, Qualität etc. oft nicht erfüllen, und im Herbst oder Winter vom Zustand her praktisch nicht befahrbar sind.


    Übrigens können und haben Bürger bei den zuständigen Stadtbezirken und Gemeinden den Abbau der blauen Schilder erwirken, wenn diese Anforderungen nicht erfüllt sind.


    Denn das "wenn's gute Radwege gibt" trifft immer seltener zu, wie man zumindest in unserer Heimtstadt Berlin leicht erfahren kann.


    Zurück zur Novelle. Das die statitischen Erhebungen zu Unfällen auf Radwegen durchgehend zeigen, daß Radfahrer auf Radwegen nicht wahrgenommen werden und infolgedessen auf Radwegen wesentlich öfter und nicht minder schwer verunglücken, ist so die Petition durchaus sinnvoll.


    Der Rest ist eine Sache von §1 StVO: Vorsicht, Umsicht und gegenseitige Rücksichtnahme, nicht Recht haben wollen, und natürlich sich auch an die wesentlichen Regeln halten (gilt für alle Beteiligten).



    viele Grüße


    Andreas
    Motorradfahrer & Rennradfahrer (u. a.) :)

    Wäre dafür dann das Ministry of Silly Walks


    Großartig! :) --- Wenigstens etwas Heiterkeit, nachdem sich das vermeintliche Grundsatzproblem zum Glück wieder mal als Einzelschicksal erwiesen hat und der gute Ruf des Filters gerettet ist :)


    Nebenbei, hab' seit heute nun auch City Navigator 9 Standard installifiziert und werden mich voraussichtlich ab morgen auch den Routing-Hypochondern anschließen... oder auch nicht :)

    Eigentlich ja krank, dass man sein so teures Gerät nicht bestimmungsgemäß benutzen kann, aber es hat halt so gute Funktionen.
    Aber bevor ich das Ding 1x im Jahr zum Servicetausch schicke, erspare ich mir lieber den Lenkerhalter.


    Ich bin mir recht sicher, soviel Vorsicht ist sicher nicht nötig :)


    Auch für Hardcore-Anwendungen gibt es sichere Lösungen, mindestens das Softcase, preiswert, trotz Hang zum Wackeln m. E. nach > 10^3 km sehr gut brauchbar, und einige betreiben ja auch andere Halterungen ohne Probleme, oder bauen sich eine Entkopplung über Schaumgummi kurzehand selbst.