Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Hallo kg340,



    hier wie versprochen noch die Testergebnisse für den Geschwindigkeitsfilter beim eTrex Vista Cx, Firmware 2.60, diesmal unter sehr guten Empfangsbedingungen:


    Der GPS-Empfänger wurde über 3:41 Stunden bei freier Himmelssicht auf einem Sportplatz betrieben.


    In dieser Zeit wurden nur 22 Sekunden fälschlicherweise als Zeit in Bewegung erfaßt. Dabei bewegte sich die Position insgesamt nur 11 m und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 1,3 km/h, womit der angezeigte Gesamtschnitt im Reisecomputer immer noch 0,0 km/h betrug.


    Das Tracklog enthält für diese Zeit 13 Positionsaufzeichnungen, die maximal zwischen 5 und 11 Meter auseinanderliegen.


    Anders als im Fensterbrettest (< 2,5 %) gab es im Gartenstuhltest (< 0,2 %) also kaum noch nennenswerte Fehler im Reisecomputer.


    Mit den Bewegungen im Stand ist neben anderen Faktoren auch zu erklären, warum für die gleiche Tour im Reisecomputer stets 1-3 km/h weniger Fahrtmittel als auf handelsüblichen Fahrradcomputern angezeigt wird.


    Fazit: Der Fehler im Reisecomputer beträgt beim eTrex Vista Cx typischerweise zwischen 0,2 % und 2,5 %.


    Unter sehr schlechten Empfangsbedingungen, wie sie beispielsweise bei starker Abschattung durchaus vorkommen, können einige Werte wie die Maximalgeschwindigkeit dennoch schnell unbrauchbar werden.


    Im Mittel werden jedoch beim Vista Cx auch bei geringen Geschwindigkeiten repräsentative Werte angezeigt, die man zur Einschätzung im Freizeitsport durchaus gebrauchen kann.


    Der beigefügte Screenshot zeigt Liste und Positionsknäuel des Tracklogs bei maximaler Vergrößerung (20 m) in MapSource.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Ich denke nur, dass man sich mit dem Umtausch nicht monatelang Zeit
    > lassen sollte, wenn man jetzt schon weiß oder zumindest vermuten kann,
    > dass es mit dem Gerät Probleme gibt.


    Das ist sicher richtig, doch waren die Probleme beim Quest 2 für die Neukäufer nicht absehbar, und dann bestand da ja noch Hoffnung, daß einige beherzte Firmwareupdates die Probleme beheben würden.


    In der Diskussion würde helfen, wenn jemand die bestehenden Mängel mal wenigstens stcihpunktartig auflistet.


    Bei einigen Punkten muß man ja auch differenzieren, daß die Probleme stark davon abhängen, ob man komprimierte NT-Karten verwendet oder nicht.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Josh,



    > Luftlinienroute ist klar, aber welche Zwischenziele sind sinnvoll? Nur die
    > Kreuzungen, an denen ich abbiege? Dann weichen die Entfernungen
    > gravierend ab. Wie handhabt ihr das?


    Ich bin jahrelang mit einem nicht autoroutingfähigen Empfänger Straßentouren gefahren und habe die Zwischenziele stets nur auf die Abbiegepunkte gesetzt.


    Grundregel war: Ein Zwischenziel wird gesetzt, wenn eine Aktivität von mir als Fahrer notwendig ist.


    Darüber hinaus hatte ich meine erfahrungsbedingten Regeln für den Umgang mit verschiedenen Verkehrssituationen wie Auf- und Abfahrten, Kreisverkehre, Kreuzungen, Weggabelungen usw.


    Damit kam ich gut klar und wußte mit Blick auf das Datenfeld "Entfernung zum nächsten Ziel" immer, wie weit es noch bis zum nächsten Abzweig ist und ob eine früherer Stelle relevant sein kann.


    Natürlich gibt es immer grenzwertige Fälle, und in der Planung kann man mit Blick auf die Karte manchmal schwer entscheiden, ob an dieser Stelle eine Aktion notwendig ist oder nicht.


    Ich habe auch das Prinzip probiert: "Lieber ein Wegpunkt zuviel als zu wenig", fand aber redundante Wegpunkte oft verwirrend und bin nicht selten falsch abgebogen.


    Deswegen empfehle ich einen systematischen Ansatz, damit man weiß, warum man hier oder dort einen Wegpunkt gesetzt hat.


    Derartige Erfahrungen sind aber individuell und stark von der eigenen Fahrpraxis abhängig. --- Probier' es vor Deiner großen Fahrt vor Ort aus, bis Du genügend sicher bist.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Habe in meinem GPSMAP60CSX die normale Sandisk Micro SD 2 GB drin.
    > Diese läuft ohne Probleme. Diese Karte ist aber momentan ziemlich schwer
    > lieferbar.


    Danke für die Ergänzung, und wenn es bald eine 4 GByte-Version gibt und die auch in der x-Serie läuft, dann können wir Garmin mitteilen, daß Ihre Geräte sogar SDHC unterstützen.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Ralf, hallo zusammen,



    > Ob jetzt generell bei allen Geräten ein hinsichtlich Stromverbrauch
    > optimierter Kompass zum Einsatz kommt ...


    Ja, beim alten Vista steht bei mir noch als Notiz + 40 mA für den Kompaß.


    Ich habe kürzlich mal wieder einen Dauertest mit dem Vista Cx gemacht und tatsächlich auch keine gravierenden Unterschiede in den Laufzeiten mehr festgestellt, egal ob mit oder ohne Kompaß, Stromsparmodus.


    Lief im Normalmodus, Kompaß an 28,5 Stunden,
    lief im Stromsparmodus, Kompaß aus 29,5 Stunden.


    Getestet mit gebrauchten Sanyo NiMH 2300 mAh, liegend auf dem Fensterbrett und bei Anzeige der Kartenseite.


    Beim Routing in Fahrt fällt der Verbrauch natürlich noch etwas höher aus.



    viele Grüße


    Andreas

    Wie jesacht, ohne Datei nix zu machen, zumal "Gross Hansdorf" erstmal fuzzy zu interpretieren war.


    Google sei dank habe ich die Strecke nach Großhansdorf in Mapsource und CS 7 dann doch nachbauen können, sehe aber kein Problem in der Anzeige oder in den Anweisungen.

    Hallo Heike, hallo zusammen,



    danke für den Test auf dem eTrex Legend Cx: Wie Du richtig vermutest, ist das Ergebnis zum Vista Cx identisch. Sehr wahrschenlich ist die Firmware der gesamten X-Serie in diesem Punkt auf einem Stand.


    Deswegen wäre es interessant, noch weitere Dateien von verschiedenen Gerätegenerationen zu bekommen, also eine C-Modell, einem Graustufengerät wie dem gelben eTrex, einem Quest und einigen "großen" Konsolengeräten aus den GPSmap- und StreetPilot-Reihen.


    Ich schreib' dann auch gerne 'n Issue an Garmin :)


    Danke auch allen anderen für die passenden Hinweise zu xImage:


    Ja, das klappt prima mit den eigenen Symbolen. --- Eine andere Frage ist natürlich, ob das der Austauschbarkeit der Dateien zuträglich ist, denn soweit ich das bisher verstehe, wird das Custom-BMP nicht mit eingebettet. So bekommt der Empfänger halt blaue Kuller zu sehen.


    IMHO ist das ganze konzeptionell nicht besonders gut durchdacht.


    Tatsächlich habe ich auch einige Symbole von MapSource auf Custom gelegt, beispielsweise den dezenten Punkt, weiß für Kreuzungen und Abbiegepunkte. Denn der ist leider auch einer der Inkompatiblen :(


    Übrigens, wenn man die BMPs erzeugt, dann kann man MapSource mit RLE-komprimierten BMPs wunderbar zum Ausstieg bekommen. Startet gleich mit 'ner Dumpmeldung. :glare: Also immer schön plain Windows BMP ausgeben.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo Wolfgang,



    ohne Beispieldatei in Anlage ist das Problem wenig anschaulich.


    Liest sich so, als wäre ein Wegpunkt auf eine Autobahnauffahrt oder am Kreuz gesetzt (erkennbar am weißen Punkt beim Plazieren des Zwischenziels).


    Dann kann es dazu kommen, daß eine ungewollte Abzweigung erzwungen wird, und der Router berechnet typischerweise Umwege bis zur nächsten Ab- und Auffahrt hin und retour, um dann wie gewünscht weiterzurouten.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallochen,



    > Bleibt nun die Frage, wie wird dieses Wegtriften beim GPSMAP60CSx
    > verhindert, daß ja keinen Geschwindigkeitsfilter hat ?


    Ist es denn so, daß es keinen Filter mehr hat, oder hat es vielleicht einen hartverdrahteten Filter und bloß keine Konfigurationsmöglichkeit mehr?


    Ansonsten vermute ich, daß es für den superempfindlichen und jungen SiRFstarIII schlichtweg noch keine so effiziente Filterung gibt.


    Vergl. GPS-Genauigkeit und Positionskorrektur mit SBAS (WAAS/EGNOS).


    > Andreas, bitte dann mit dem Geschwindigkeitsfilter und optimalen bis
    > super Empfangsbedingungen.


    Hmm, in der Stadt nicht so easy :( Aber am Sonntag bin ich mal wieder im outer rim auf einem Sportfeld. --- Da kann ich das Vista Cx mal über vier oder mehr Stunden auf den Sockel eines Fahnenmastes legen.


    Hab' ich schon mal zur Wegpunktmittelung gemacht, da kommt man auf im Sinne des Wortes phantastische Werte für den EPE :)



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > Wozu braucht man denn unter diesen Rahmenbedingungen
    > Akkustandzeiten von bis zu 20 Stunden? Das sind doch Anforderungen,
    > die eher "Wandersleute" haben, oder sehe ich da was falsch?


    Ja, es gibt viele Motorradfahrer, die ein Handgerät oder ein kleines Konsolengerät wie das Quest auch auf dem Fahrrad oder zu Fuß verwenden.


    > Selbst wenn ich in einer fremden Stadt einen Bummel durch die City
    > machen und/oder mir diverse Sehenswürdigkeiten anschauen will, sollte
    > diese Akkustandzeit ausreichen.


    Also, als ich mir Städte wie Edinburgh oder Cambridge angesehen habe, war ich mehr als vier Stunden unterwegs.


    Abgesehen davon, ich möchte beim Bummeln keinen Konsolenklops mit mir herumtragen. --- Aber das ist eine persönliche Neigung, und jeder wird das für sich anders bewerten.


    Die 3 oder 4 Stunden sind Maximum, wenn man mit neuem Akku gerade vollgeladen startet. Doch wie lange ist so ein Akku neu, und wie will man die Ladezeiten mit den persönlichen Bedürfnissen koordinieren?


    Abgesehen davon habe ich keine guten Erfahrungen mit der Li-Akkutechnik gemacht. IMHO zu umständlich in der Pflege und unkalkulierbare Kapazität.


    Insofern bin ich froh, ein Handgerät zu verwenden, was ich dezent in allen Lagen verwenden kann, und was locker 3 Tage mit einem Akkusatz läuft. Akku- oder Batteriewechsel jederzeit preiswert oder unkompliziert möglich.


    Nichtsdestotrotz: Der zûmo ist ein richtiger Schritt in die Richtung, die Bedürfnisse von Motorradfahrern zu adressieren.


    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,


    > Wie alte Mapsource-Programme lassen sich mit dem Vista Cx betreiben?


    Wenn Du tatsächlich die Software- und nicht Produktkompatibilität meinst: geht auch mit alten Versionen, aber natürlich unterstützten alte Versionen einige Details im Datenmodell von Routen und Wegpunkten noch nicht.


    Ich habe hier eine Testumgebung zurück bis MapSource 4.3 bis aktuelle 6er.


    Die MapSource-Entwicklung eilt in einigen Punkten voraus (Autorouting) in anderen hängt sie hinterher (Untertützung von Wegpunktnamen wie im Cx).


    Im Regelfall arbeitest Du am besten mit einer möglichst aktuellen Version.


    > Kann mit der Version 6 autorouting betrieben werden, oder braucht man
    > dafür die V8?


    Du beziehst Dich auf das Kartenprodukt City Select 6 und City Navigator 8?


    AFAIK sollte es auch mit alten Kartendaten gehen, nur spielt dies auf Dauer doch keine Rolle, oder willst Du Dich dauerhaft mit älteren Karten --- wir stehen kurz vor Veröffentlichung von v9 --- in den Verkehr stürzen ;)

    > Ist es richtig, dass der POILoader auch mit dem Vista Cx funktioniert?


    Ja, wobei ich für mich noch keine überzeugenden Quellen für POIs gefunden habe.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    > ist eine Displayschutzfolie für den Touchscreen bei der C5xx-Reihe
    > empfehlenswert oder nicht ? Kostet ja nicht wirklich viel die Folien...


    IMHO kann man sich jegliche Folien sparen, wenn man den Empfänger nicht unter besonderen Witterungsbedingungen verwendet.


    Ausgewiesene Displayfolien sind ja meist nicht wirklich billig, und besser wird die Ablesbarkeit entgegen allen Versprechungen eher nicht.


    Im Zweifelsfall tut' es oft auch eine preiswerte Alternative oder Windowcolorfolie im Selbstzuschnitt.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo JLacky,



    > Ich bezweifle, das man den Geschwindigkeitsfilter bei Verwendung des
    > Ankeralarmes ausschalten muss.


    Ja, deswegen schreibe ich ja auch "darf" und nicht "muß", wie es von anderer Seite mit Nachdruck empfohlen wurde.


    Deine Ausführungen erscheinen mir plausibel, der Punkt wäre nochmal zu erörtern. --- Mangels Erfahrung zu Wasser kann ich zur Klärung aber nichts beitragen.


    Nach diesen Tests wurde mir aber erstmals bewußt, wie viel der Filter leistet, and daß man ihn im Normalfall unbedingt anlassen sollte.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo,



    im Fensterbrett-Test ohne Filter und unter sehr schlechten Empfangsbedingungen bekommst Du im Reisecomputer keine brauchbaren Daten.


    Ohne Filter bekommst Du die Einzemessungen sekündlich durchgereicht und kannst damit bestenfalls die GPS-Genauigkeit beobachten. Ohne Filter läuft die Position mit etwa 0,8 km/h (vergl. mit Filter 0,1 km/h).


    Deswegen darf man den Filter nur dann abschalten, wenn man die Drift messen will. Also in der Praxis nur nachts auf dem Boot.


    Zusammengefaßt bewerte ich die Ergebnisse weniger pessimistisch:


    Entgegen meinen kürzlich geäußerten Vermutungen kann man mit den aktuellen Cx-Modellen der eTrex-Serie den Reisecomputer durchaus auch bei geringeren, für Fußgänger typischen Geschwindigkeiten verwenden.


    Der Geschwindigkeitsfilter arbeit auch in unmöglichen Situationen sehr effektiv und der Fehler durch Positionsfehler liegt im Stand gemessen tendentiell unter 0,1 km/h, selbst wenn der Empfang mehrfach weg war.


    Beim Vista Cx ist das verglichen mit früheren Versuchen immerhin nur ein Fehler von nur 2,5 % statt 25 % oder gar 50 % der gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeiten.


    Einzig die Angabe der Höchstgeschwindigkeit kann unbrauchbar werden, wenn es empfangsbedingt zu Sprüngen in der Positionsbestimmung kommmt.


    Aber das ist ja auch klar: Wenn die Meßbedingungen schlecht sind, sind auch die Meßergebnisse bescheiden.


    Bei Gelegenheit mache ich nochmal den Gartenstuhltest bei freier Himmelssicht.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo kg340,



    hier Deine Ergebnisse vom Fensterbretttest für das eTrex Vista Cx, Firmware 2.60, in waagerechter Lage, aber ungünstiger Empfangsposition innenseitig auf dem Fenstersims in der 4. Etage eines Bürogebäudes, alle Seiten verbaut, eine durch einen 10-geschossigen Stahlträger-Hochbau.


    Bei werkseitiger Konfiguration mit dem Geschwindigkeitsfilter kommt es sogar unter diesen, sehr ungünstigen Empfangsbedingungen in unter 2,5 % der Messungen zu einer Drift:


    In 4 Stunden wandert das Signal nur 5,8 Minuten, maximal mit 88,4 km/h, durchschnittlich mit 4,8 km/h, so daß ein Gesamtschnitt von 0,1 km/h angezeigt wird. In dieser Zeit wandert die Position um etwa 469 Meter.


    Die restlichen knapp 3:55 Stunden zeigt der Reisecomputer korrekt als Zeit im Stand an.


    Auf dem Fensterbrett eines "normalen", 5-stöckigen Wohnhauses oder im Gartenstuhl dürfte der Fehler entsprechend noch geringer sein.



    viele Grüße


    Andreas

    Hallo zusammen,


    wie angekündigt hier (siehe angehängte Datei) Beispiel- und Testdateien mit den von MapSource unterstützten Wegpunkt-Symbolen:


    1. Wegpunkt-Symbole (MapSource 6.11.5)
    2. Wegpunkt-Symbole (eTrex Vista Cx 2.60)


    Mit der ersten Datei kann man ermitteln, welche Symbole zwischen der jeweiligen MapSource-Version und dem eigenen GPS-Empfänger und vice versa übertragen werden können:


    Denn wie der eine oder die andere schon bemerkt haben: MapSource und die unterschiedlichen Empfänger sind in den verwendeten Wegpunktsymbolen nicht vollständig kompatibel: Nicht unterstützte Symbole werden durch eine Werksvorgabe ersetzt, meist die blaue Flagge, den schwarze Punkt o. ä. (ich kenne nicht alle Geräte).


    Das ist natürlich ärgerlich und bei der Navigation mitunter störend (vergl. Austausch von Wegpunktsymbol).


    In der Praxis kann man sich damit helfen, daß man nur wenige, eindeutige Symbole verwendet, die auf dem eigenen Empfänger als auch möglichst auch auf anderen Empfängern gleichermaßen unterstützt werden.


    Um die geeigneten und zu vermeidenen Symbole herauszufinden, kann die erste Datei verwendet werden: Einfach 1. Datei in MapSource öffnen, 2. alle Wegpunkte von MapSource auf den Empfänger übertragen und 3. alle Wegpunkte in eine neue MapSource-Datei zurückspielen.


    (Natürlich müssen eigene Wegpunkte für diese Aktion gesichert und auf dem Gerät vorübergehend gelöscht werden.)


    Nach der Rückübertragung aus meinem eTrex Vista Cx sehen die Wegpunkte beispielsweise wie in der zweiten Datei aus: Abgesehen von der blauen Flagge haben auch alle inkompatiblen Symbole die blaue Flagge als Symbol bekommen.


    (Ein Klick auf Symbol erlaubt die Sortierung nach Symbolen, so daß man die Kandidaten auf einen Blick sieht.)

    Für den Austausch von Routen wäre interessant, wie diese zweite Date für ältere Garmin-Geräte oder andere Baureihen aussieht. --- Vielleicht schicken mir einige Ihre Datei einfach per webmaster@stars-and-wings.de zu, dann kann ich das bei Gelegenheit auswerten und veröffentlichen (bitte Modell und Firmware des GPS-Empfängers angeben).



    viel Erfolg


    Andreas

    Hallo Michael,



    die Empfangsqualität der beiden aktuellen Alternativen ist eine Frage des persönlichen Anspruches, ob die Positionsbestimmung permanent verfügbar sein soll, ob es auch mal Aussetzer geben darf, wie konstant und wie richtig die ermitteltelten Positionen stets sein sollen.


    Neben der Empfangsqualität gibt es allerdings auch noch weitere wichtige Aspekte, wie die Handlichkeit und vor allem auch die Batteriestandzeit, auf die Ralf richtigerweise nochmal hingewiesen hat.


    Hier nochmal die Pros und Cons beider Modelle aus einem früheren Thread:


    eTrex Legend/Vista C/Cx
    + dezent, handlich, leicht und klein
    + durch wenige, seitlich liegende Knöpfe sehr gut einhandbedienbar
    + effiziente Bedienung mit Clickstick
    + sichtbar besserer Anzeigekontrast bei Hintergrundbeleuchtung
    + auf dem Zweirad optimaler Empfang in waagerechter Position (Patchantenne)
    + deutlich längere Batteriestandzeit der eTRex-Modelle (32 h)
    + Luftdrucktrendaufzeichnung und Wecker auch beim Cx-Modell
    + geringerer Verkaufspreis
    o Cx-Modell mit älterem PhaseTrac-12: nicht immer verfügbare, sehr stabile Positionsbestimmung
    -- etwas kleinere Anzeigefläche
    -- auf den Zweirad sind seitliche Knöpfe etwas schlechter als obenliegende Knöpfe bedienbar
    -- keine Tastenbeleuchtung, allerdings seitlich liegend und gut fühlbar
    -- kein externer Antennenanschluß
    -- keine serielle Schnittstelle (kein DGPS etc.)
    -- geringere Positionsbestimmungs- und Rechengeschwindigkeit

    GPSmap 60 C/x/CS/x
    -- etwas unhandlich mit störender Stummelantenne
    -- kopflastig und nicht sicher einhandbedienbar
    -- unpräzise Tasten
    -- geringerer Anzeigekontrast und keine höhere Auflösung trotz größerer Anzeigefläche
    -- optimaler Empfang in senkrechter Position (Helixantenne)
    -- spürbar geringere Batteriestandzeit bei den Cx-Modellen (16 h)
    -- Luftdrucktrendaufzeichnung und Wecker fehlen beim Cx-Modell
    -- höherer Verkaufspreis
    o Cx-Modell mit SiRFStarIII: fast immer verfügbare, weniger stabile Positionsbestimmung
    + größere Anzeigefläche
    + auf dem Zweirad montiert durch obenliegende Knöpfe besser bedienbar
    + Tastenbeleuchtung
    + externer Antennenanschluß
    + serielle Schnittstelle
    + höhere Positionsbestimmungs- und Rechengeschwindigkeit



    nochmal viel Glück


    Andreas

    Hallo Michael,



    > Sind die "Empfangsaussetzer" wirklich so dramatisch / lang / häufig wie er
    > schildert?


    Du wirst Dich hoffnungslos verirren und als Knochengerippe im Odenwald enden :)


    Nein, im Ernst: Die Entscheidungsvariante wurde hier schon oft erörtert. Die technischen Daten sind fast identisch und die Unterschiede nicht wirklich entscheidend. Am Ende hilft es nur, wenn Du in ein Fachgeschäft gehst und beide Geräte mal in die Hand nimmst.


    > Da ich mir mein Gerät erst im nächsten Frühjahr kaufen werde, hoffe ich
    > im ganz geheimen, dass Garmin die vista / legend Geräte nächstes Jahr
    > mit Sirf-Empfänger angebietet


    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Einigermaßen sicher ist hingegen das Datum, ab dem die Mehrwehrtssteuererhöhung gilt :)


    Möglich, daß Garmin auch die eTrex-Modelle mit einem der neuen Empfängerbausteinen ausstattet. --- Allerdings gilt es nicht nur, diese vom Venture Cx abzusetzen, sondern vor allem die höherpreisigen Cx-Modelle der GPSmap-Serie von den Cx-eTrexen abzuheben.


    Wie auch immer Du Dich entscheidest, beide Modelle werden erfolgreich auf dem Zweirad eingesetzt, und ich denke, man kann mit beiden glücklich werden.



    viele Grüße


    Andreas