Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Vor allem, was hat der Sinn bzw. die Daseinsberechtigung einer Norm damit zu tun, wenn sie irgendjemand irgendwo nicht einhält oder richtig umsetzt ?


    Die Diskussion ist außerdem irreführend, wenn das Wasser ins Batteriefach und durchaus nicht ins Gerät eingedrungen ist, wie man beim Nachlesen der Ursprungsbeiträge überwiegend nachlesen kann. Wenn nicht jegliche Angaben fehlen, aber dann werden eh' dünne Bretter gebohrt.


    Ein Gerät nach IXP-7 ist sehr wasserbeständig und entspricht dem, was man umgangssprachlich als wasserdicht bezeichnet.


    Die Begriffe gehen hier leider munter durcheinander:


    1. Wasserdicht ist wasserbeständiger als spritzwasserdicht. Wasserdicht heißt aber nicht, daß man damit tauchen kann. Jede Angabe von Wasserdichtigkeit bezieht sich auf eine Zeit und Wassertiefe (Druck).


    2. Spritzwasserdicht heißt nur, daß ein Gerät Wasserspritzer verträgt, aber nicht in Wasser eingetaucht, oder längere Zeit sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder etwa starkem Regen ausgesetzt werden darf.


    3. Strahlwasser ist etwas völlig anderes als Spritzwasser, und ein starker Wasserstrahl kann höhere Drücke ausüben als die Tauchtiefe, in der das Gerät getestet wurde. Aber selbst Regen auf dem Motorrad übt keine Belastung aus, denen ein Gerät nach IXP-7 nicht gewachsen ist. Einzelfälle durch Fertigungsfehler mal ausgenommen.


    Meiner Erfahrung nach halten Garmin-Geräte nach IXP-7 jedem im Outdoorgebrauch normalen Wassereinfluß stand. Man kann eben damit nicht Tiefseetauchen, und man sollte beim Abspülen des Drecks nicht gleich den harten Massagestrahl einer Brause verwenden.



    viele Grüße


    Andreas

    Jahrelange Erfahrung habe ich dagegen mit Rad-Compis und ich glaube, dass die tatsächliche Genauigkeit in der Praxis überschätzt wird. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten kommt es leicht zu einer beachtlichen Abweichung, weil der Durchmesser des Laufrads nicht wirklich exakt eingestellt ist.


    Ich denke, da ist einiges dran. Viele Benutzer stellen den Radumfang nach Tabellenwerten ein, die aber nur Richtwerte sind. Je nach Ausprägung des Mantels und Reifens wird man beim Nachmessen nicht unerheblich andere Radumfänge ermitteln.


    Wenn man genau gehen will vergleicht man auch mal die Messung des Durchmessers und des Radumfanges.


    Gut funktioniert die "Ketchupmethode" auf Parkett oder Steinboden: Dünnen Farbstreifen auf die Lauffläche auftragen und den richtig aufgepumpten Reifen unter Last min. ein mal abrollen: Die Länge zwischen den Farbabdrücken ist der Radumfang. Den Durchmesser kann man m. E. nicht so einfach und genau bestimmen.


    Hab' auch mal zwei Radtachos synchron laufen lassen und bei gleich Einstellungen verglichen: Zwischen Cateye und Sigma gab es ähnliche Unterschiede wie zwischen Tacho und GPS im Allgemeinen.


    Bei mir sind Fahrzeiten, Geschwindigkeit und Strecke immer nahezu identisch. Nur die Durchschnittsgeschwindigkeit fällt beim GPS immer etwas pessimistischer aus.



    viele Grüße


    Andreas

    Ein eTrex lässt sich auch am Fahrrad-Lenker gut mit einer Hand bedienen. Die seitlichen Knöpfe sind griffig und im Schlaf zu finden - sogar in der Softcase-Halterung von gps24.


    Sicher wird dies jeder anders bewerten, aber ich kenne beide Gerätebauformen und finde auch, daß man mit den eTrex-Modellen auf dem Zweirad sehr gut und einhändig zurechtkommen kann. Erst bei Unebenheiten bekomme ich Probleme und muß ggf. anhalten, was aber ab einem bestimmten Punkt mit jedem Modell erforderlich ist. Früher wurde zwar oft empfohlen, Geräten mit obenliegenden Tasten den Vorzug zu geben, aber da waren Druckpunkt und Präzision von Schaltwippe und Tasten beim 60er noch spürbar besser. Außerdem wurde von einer starren Montage ausgegangen, die ich heute wegen der immer wiederkehrenden Stoß- und Virationsprobleme nicht mehr für empfehlenswert halte, und im frei schwingenden Softcase, daß ich wie Anton auch benutze, muß ich jedes Gerät mit der Hand abstützen.


    Ich empfehle auch mal im Laden beide Geräte mit eingeschalteter Beleuchtung zu vergleichen. Die LCDs kommen von verschiedenen Lieferanten, Größe, Farbdarstellung und Brillianz unterscheiden sich sichtbar.


    Auch Laufzeiten würde ich mal im Blick haben. Ferner kann man bei den eTrex-Modellen auch Lithium-Primärbatterien (energizer e2) verwenden. Beim 60 Cx/CSx gab es da Probleme, und ich weiß nicht, ob sich das mittlerweile geändert hat.


    Beispiele für Garmin GPS am MTB-Lenker, Rennradlenker oder Triathlonaufsatz.



    schönes Wochenende


    Andreas

    Ich habe nun gelernt, dass man hier nur positives zu Garmin sagen darf oder als stänkernder Newbie beschimpft wird.


    Vielleicht kann ein guter Witz verärgerte Newbies wieder aufheitern: :)


    Ein Autofahrer hört im Verkehrsradio: "Achtung, auf der A9 kommt ihnen zwischen Xxxxx und Yyyyy ein Geisterfahrer entgegen.", woraufhin er erbost schimpft: "Wieso einer, das sind ja Hunderte!" ...



    viel Glück mit dem nächsten Gerät


    Andreas

    Schon mal vielen Dank für alle Infos. Was ist denn mit den Unterschieden der Empfängerchips in den Geräten?


    Die GPSmap 60/76 Cx/CSx-Modelle haben einen SiRFstarIII, die eTrex HC/HCx -Modelle einen Mediatek-Empfänger.


    Beides sind empfindliche Empfänger, die auch in schlechten Empfangssituationen Positionen berechnen, aber dadurch etwas zum Driften neigen, was man besonders im Stand bemerkt.


    Die älteren PhaseTrac12-Empfänger steigen in ungünstigen Situationen kurzzeitig aus, haben aber im Stand eine stabilere Positionsanzeige.


    M. E. spielt es für Dich keine Rolle, welchen Empfänger Du hast. Die aktuellen Geräte haben alle hochempfindliche Empfänger vergleichbarer Qualität, und vermutlicht wirst Du wegen des Segelns nicht bewußt ein älteres Modell mit PhaseTrac12 kaufen wollen.


    Nochmal mein Tip: Konzentriere Dich auf das GPSmap 60CSx und eTrex Vista HCx. Konkreter möchte ich nicht werden, weil die Geräte nahezu identisch sind, also nimm' einfach das Gerät nehmen, was Dir besser gefällt.



    viel Erfolg


    Andreas

    Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass viele Shops nicht so ganz "unschuldig" sind an der allgemeinen Verwirrung.


    Das ist sicher so, denn oft wird einfach das erste Herstellerfoto benutzt, was man über die Google-Bildersuche finden kann.


    Offengestanden ignoriere ich solche Angebote mittlerweile wenn immer möglich. Hab' einfach keine Lust mich mit Zweifeln zu plagen, ob das Gelieferte meinen Erwartungen entspricht.



    viele Grüße


    Andreas

    Was mir nicht einleuchten will ist das 60 CSx fürs Fahrrad. Währe da ein Vista HCx nicht einiges komfortabler (wegen der kleineren grösse)?


    Sehe ich auch so, ist aber Geschmackssache. Sicher geht auch ein 60er noch von der Größe, und bei vielen hat es sich ja bewährt.


    Uwe, schöne Aufstellung. --- Allerdings weiß ich nicht, welche Erfahrungen Segler mit den H-Empfängern gemacht haben. Ich hätte vermutet, daß man als Wasserrate mit PhaseTrac12-Geräten weniger Probleme bei der Ankerdrift bekommen kann und die Geräte deshalb bevorzugt (wenn man um die Driftproblematik weiß). Spielt das in der Praxis eine Rolle?



    viele Grüße


    Andreas


    Min. drei Fälle beziehen sich auf das Batteriefach. Das Batteriefach war aber in bezug auf IXP7 AFAIR schon immer ausgenommen.


    Bei den anderen Fällen wird nicht angegeben, wo das Wasser eingedrungen ist.


    Das Batteriefach ist eben nur Spritzwasserfest.


    Unter Wasseschaden verstehe ich Wasser, was entgegen der Spec' in das Geräteinnere eindringen und das Gerät nachhaltig beschädigen kann, oder etwa zu Beschlagproblemen wie bei einigen StreetPilots führt.


    Wasser im Batteriefach oder Kartenslot befinden sich aber außerhalb des abgedichteten Bereiches und wird die Funktion im Regelfall nur vorübergehend stören. Das ist dann zwar auch ärgerlich, aber kein Mangel wie ich ihn den jüngsten Beiträgen nach verstanden hatte.


    Übrigens hatte ich bei den Vista-Modelle durch Normalgebrauch (im Regen o. ä.) bisher kein Wasser im Batteriefach. Durch Spritzwasser vorausfahrender Fahrzeuge verdreckte Geräte habe ich schön öfter unter fließendem Wasser abgespült, auch mit geöffnetem Fach, ohne das Wasser ins Geräteinnere gedrungen ist. --- Wenn das beim Colerado anders ist, dann ist das wirklich ein Argument gegen das Modell.



    viele Grüße


    Andreas

    Und das jemand, dessen Colorado abgesoffen ist, dann erst einmal kein weiteres Garmin-Gerät kaufen möchte, kann doch auch irgendwie verständlich sein.


    Es gibt Probleme, die kann man über die übliche Gewährleistung abwickeln, bevor man zu einem Vorurteil kommt und dies im Web verbreitet.


    Für den Colerado ist "wasserdicht gemäß IPX7 Standard" spezifiziert, d. h., das Gerät muß 1/2 Stunde in 1 Meter Wassertiefe überstehen. Die Garmin-Geräte haben den Ruf, daß sie in bezug auf Robustheit und Wasserdichtigkeit über dem Marktdurchschnitt liegen. Meine drei Garmins sind diesem Ruft weitgehend recht geworden, in bezug auf Wasserbeständigkeit sogar uneingeschränkt.


    Gibt es Hinweise, daß die Colerados öfter als andere Outdoor-Modelle unter Wassereinfluß ausfallen?



    viele Grüße


    Andreas

    Wieso nicht gleich den Colorado nehmen?


    Offengestanden wäre mir alles, was noch größer und schwerer als ein eTrex ist, am Fahrrad zu groß.


    Je mehr Gewicht, desto mehr Stoß- und Vibrationsprobleme sind auch zu erwarten. Für den Colerado gibt es ja AFAIR noch keine oder wenig Auswahl an bewährten Fahrradhalterungen (Softcase).


    Ferner würde ich nochmal einen Blick auf die Batterielaufzeiten werfen: Was einige Geräte mit 2 x AA an Standzeit haben, bringen andere mit 4 x AA nicht.



    viele Grüße


    Andreas

    Wo sind die relevanten Unterschiede, welches wäre bei meinem gewünschten Einsatzgebiet vorzuziehen und warum ?


    http://www.naviboard.de/vb/search.php


    Funktionalität nahezu gleich. Entscheidener Unterschied ist die Ergonomie und Handhabung, am besten mal in einem Laden selber in die Hand nehmen, denn diese Dinge bewertet jeder anders.


    Mehrwert des 60ers ist der externe Antennenanschluß und eine serielle Schnittstelle.


    Als Radfahrer benutze ich ein Vista-Modell und würde wegen der Kompaktheit ein Vista HCx vorziehen. Ein 76er würden viele Segler vorziehen, schon wegen der Schwimmfähigkeit, aber für's Rad ist es doch sehr groß (IMHO).



    viele Grüße


    Andreas

    der Fragesteller wollte ja "alles ausser Garmin". :p
    ein eTrex Vista HCx war ihm wohl auch zu popelig...


    Ja, manchmal schließt die Frage schon naheliegende Lösungen aus. :)


    Vermutlich sollen ja MTB-Trail geplant und abgefahren werden können, und Trackaufzeichnung wäre auch nett, und eine Auswahl bezahlbarer Detailkarten sollen auf dem Gerät verfügbar sein.


    AKAIK sind da KO-Kriterien für einige Alternativanbieter drin, und vielleicht wäre ein aktuelles Vista oder 60 CSx eine funktionierende Lösung.



    viele Grüße


    Andreas

    schon möglich, nur sollte man bei diesen Geräten beachten, das man keine PC geplanten Routen 1:1 auf das Gerät übertragen kann. Diese Outdoor Handhelds berechnen die Route immer selber neu.


    Hallo Andreas,



    das ist für Einsteiger ein wenig mißverständlich. Richtig ist, daß keine Routenimages ohne Neuberechnung abgefahren werden können. Trotzdem kann man Routen auf dem PC so abstecken, daß die Neuberechnung auf den Handgeräten mit hoher Sicherheit ein identisches Ergebnis produziert. --- Mache ich seit Jahren so. :)


    Ich finde bei Garmin durchaus eine Reihe von GPS-Empfängern, die auf dem Motorrad eingesetzt werden können. Die meisten davon bieten mehr Möglichkeiten als die ausgewiesenen Motorradgeräte. (Routen umkehren zum Beispiel.) Der Punkt ist, das das Quest für viele sicher eine optimale Kompaktlösung in Kombination mit Sprachausgabe war (IMHO).




    viele Grüße


    Andreas

    Ich habe die Topo1 legal erworben und wenn mein Laptop abkackt soll ich die Karten nicht mehr verwenden können?? Bei allem Verständnis für Kopierschutz-so geht es nicht!!!


    Das wird doch eine Diskussion um ungelegte Eier. --- Wenn Dein Notebook versagt, dann findet sich in Absprache mit dem Lizenzgeber eine vernünftige Lösung.

    ... das 60 CSx hat sich wieder einmal gut für das Routing bewährt und meine Kollegen waren auch davon begeistert.


    Ich habe mit praktisch identischer Routingfunktionalität im Vista Cx ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Die Ergonomie bleibt hinter manchen KFZ-Einbaugeräten zurück, aber die Handgeräte sind einfach flexibler und haben mehr Möglichkeiten.


    Mir persönlich ist der dezente Pieps und die Abbiegevorschau mit Textzeile sogar lieber als die sterile Sprachausgabe, zumal ich manche Anweisungen überflüssig und auf die Dauer eher etwas nervig finde (IMHO).



    viele Grüße


    Andreas

    ...und bitte erspart mir Kommentare wie "hättest Du mal die Verpackung verwahrt..."!


    Sorry, egal wievielen das passiert, hilft es Dir auch nicht weiter.


    Kaufbeleg und Verpackung min. solange aufbewahren, bis man das Produkt in Betrieb genommen hat. Für Dokumentation und Zubehör sollte das sogar für die Dauer der Nutzung selbstverständlich sein.



    viele Grüße


    Andreas