Gerade im Gebirge halte ich eine Funktion "Autorouting" nicht nur für unsinnig, sondern sogar für gefährlich.
Hallo Uwe, hallo zusammen,
Dein Einwand ist berechtigt, jedoch möchte ich menschliche Unzulänglichkeit und *nicht* technische Möglichkeiten als Ursache für mögliche Gefährdungen identifiziert wissen.
Ich verstehe Klaus' Begründung pro autoroutingfähige Topokarten so, daß der Vorteil in einer automatischen Verbindung zwischen weniger, aber wirklich wichtigen Wegpunkten liegt, und ich finden den Hinweis sehr gut:
Es geht natürlich nicht darum, sich die bessere oder schnellere Strecke ausrechnen zu lassen. Das ist ja schon wegen der Fülle von weiteren Routingparametern wie Steigungen, Wegqualität etc. unrealistisch. Wenn mir die Software jedoch bei der Planung die Extrempunkte meiner Route über die dazwischenliegenden Wege verbindet und ich nur noch dort Routenwegpunkte einfügen muß, wo ich eine andere Wegführung erreichen will oder muß, ist das eine enorme Hilfe! Wo ich heute noch mühselig und langwierig (mindestens) jeden Abbiegepunkt setzen muß, kann man mit routingfähigen Karten eine Menge Schritte und nicht zuletzt Routenwegpunkte einsparen. Mal abgesehen davon, die klassische Methode ist ja nur schwer wartbar und auch nicht wenig fehleranfällig.
Mir leuchtet der Unterschied ein, weil wir früher auch Motorradtouren mittels MetroGuide und Luftlinienrouten so geplant haben. --- Die Verfügbarkeit routingfähiger Detailkarten und Empfänger hat diese Planung enorm vereinfacht, und nicht nur bei Bergtouren, sondern auch bei Straßentouren gilt, daß eine ordentliche Planung und zusätzliche (Papier)karten und Recherchen zur Strecke und zum Zielgebiet durch nichts zu ersetzen sind.
viele Grüße
Andreas