Beiträge von andreas.wernicke

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    hast du da schon negative Erfahrungen machen müssen? Ich benutze am Rennrad nur den Originalhalter von Garmin für mein eTrex. Ich bin bisher etwa 1000 km damit gefahren. Probleme gab es bisher noch keine.


    Hallo Jürgen,



    dann hast Du gute Straßen in der Umgebung, oder die Probleme kommen noch (IMHO).


    Ich fahre überwiegend Motorradtouren und Rennradtouren in Berlin oder Brandenburger Umland. D. h., Betonplattenwege und sehr rauher/welliger Asphalt und daraus resultierende Vibrationen sind unvermeidlich.


    Unter diesen Bedingungen bin ich etwa 6.000-10.000 km mit der Garmin-Fahrradhalterung gefahren: Lief im ersten Jahr noch ganz gut, aber beim ersten Vista war irgendwann die Batteriefachabdeckung ausgeleiert und der Deckel hatte Spiel (der Haltestift längt sich). Später klapperte auch der Nut in der Schiene. Auf der Triathlonvariante sieht man noch den Garmin-Halter. Durch die ungefederte Montage hatte sich später mehrfach die Verschraubung für die Syntace Tachohalterung gelöst und hielt auch trotz Schraubensicherung nicht dauerhaft. Nachdem das Vista C da mehrmals an der "Rettungsleine" hing, bin ich auf das erwähnte Softcase umgestiegen. Stürze hatte ich zum Glück nicht, denn im Sturzfall kann durch die starre Montage die ganze Batteriefachbefestigung zerstört werden (sind mehrere Fälle bekannt).



    viele Grüße


    Andreas

    Ich fahr einen 130er Vorbau. Da würde es perfekt draufpassen.


    Auf dem Rennrad kann man massive Vibrationsausfälle bekommen, wenn die Eigenbauhalterung nicht eine gleichwertige Dämpfung wie das Softcase hat. Dazu muß das Gerät in bestimmten Fällen frei Schwingen können.


    Ob das auf dem Vorbau funktioniert? Probier es aus. Möglicherweise reicht es schon, so ein Softcase mit einem zweiten Band auf den Vorbau zu kletten. Eine Lage Schaumstoff dürfte das Gros der Vibrationen abfangen. Ob das bei Stößen (Schlaglöchern) beweglich genug ist, wäre noch zu testen.


    Montage ohne Sturzgefährdung des Gerätes geht:


    1. Am Rennradlenker oder Zeitfahrlenker,


    2. auf dem Triathlonaufsatz zwischen den Lenkeraufsätzen,


    3. am MTB-Lenker in Kombination mit dem Minoura Space Adapter.



    viele Grüße


    Andreas

    Okay, nach den Speicherkarten werde ich dann vermutlich mal am besten im Fotogeschäft fragen


    Kannst Du natürlich machen, aber dort kosten sie eher über 20 Euro.


    Speicherkarten kannst Du definitiv Online kaufen. Bei amazon.de oder eBay.de bekommst Du sie mitunter günstig *und* versandkostenfrei.

    Der Kreisverkehr in Swindon ist 'ne Schau! Ich kenne den persönlich. Das tolle mit dem Kreisel im Kreisel ist, dass der innere gegen den Uhrzeigersinn, wie bei Rechtsverkehr befahren werden muss und nicht, wie bei den roundabouts in England üblich, rechtsherum.


    Ich habe die Kreisverkehre in Großbritannien in guter Erinnerung. Auch die vermeintlich komplexen kaskadierten Roundabouts erklären sich vor Ort von selbst, und bei niedrigem bis mittelhohen Aufkommen fließt der Verkehr. Erst bei sehr dichtem Aufkommen stockt der Verkehr. Aber das ist ja klar.


    Die Sibirien-Geschichte ist übrigens überaus konfus. Hört sich so an, als ob da x-mal was weitererzählt wurde und keiner etwas vom Thema verstand. Zumal man mit den verfügbaren Straßendaten schwerlich eine Route nach Sibirien berechnen kann. Das ist sicher ein Ablesefehler.

    Weil ihr mir so schön geholfen habt, melde ich mich wieder mit meinen nächsten Fragen...


    Ich dachte, Du fragst mal nach meinem PayPal-Account, zwecks Honorierung der Beratungsleistung. :)


    Insgesamt muss ich sagen, finde ich es etwas ärgerlich, dass so einem teuren Gerät, was vermutlich in der Herstellung nicht allzu teuer ist nur ein englischsprachiges Handbuch beigelegt ist.


    Den Gerät für den deutschen Markt ist auch eine englische Übersetzung beigefügt, oder es gibt einen Gutschein dafür.


    Das Handbuch kannst Du AFAIK auch nachkaufen, wenn Du ein preiswertes Importgerät erworben hast.


    Speicherkarte heißt microSD und darf bis 2 GByte Kapazität haben. Ich empfehle eine SanDisk 2 GByte microSD (aktuell unter 18 Euro).


    Detailkarten hängen von Deinen Anforderungen ab:


    Autorouting geht nur mit Straßenkarten. Aktuell ist MapSource City Navigator 9.0.


    Wanderwege findest Du nur auf der topografischen Karte. Aktuell ist TOPO Deutschland v2. Laut Werbebanner gerade im Angebot.

    Ist jemand Besitzer eines ~5 Jahren alten eTrex und hat Erfahrung mit Topografische Karte / Deutschland v2 von Garmin?


    Hallo Dirk,



    ich denke nicht, daß Du im Harz so viele neue oder korrigierte Wegführungen finden wirst, und andererseits ist die Darstellung der v2 auf den nicht-NT-Geräten nicht optimal. (Hatte auch mal das Vista, und mittlerweile das Vista Cx.)


    Auch ist nicht zu vergessen, daß Du wegen der erheblich detaillierteren Karten nur noch 1/3 der bisher gewohnten Flächen laden kannst.


    Ich würde die v2 nur zur Planung in MapSource und in Verbindung mit einem aktuellen Gerät mit Speicherkarten empfehlen.



    viele Grüße


    Andreas

    Es kann also durchaus sein, dass ein älteres Garmingerät Eingriffe in die Hardware voraussetzt, wenn SDHC-Karten verwendet werden sollen.


    Wobei auch fraglich ist, ob der Prozessor so große Datenmengen verwalten und anzeigen kann.


    Hallo Günther,



    danke erstmal für Deine Einschätzung.


    Was die Prozessorleistung angeht: mit den richtigen Verfahren bedeuten größere Datenmengen nicht mehr, daß die Performance leidet. Offenbar verwendet Garmin ja solche Methoden, denn es macht ja kaum einen Unterschied, ob man 24 MByte, 1 oder sogar 2 GByte verwendet: Suche und Kartenanzeige sind ja vergleichbar schnell. Der Prozessor des HXc ist ja auch nur etwas schneller, und damit gehen ja 4 und vermutlich auch die aktuelle maximalen 6-GByte-Karten.



    viele Grüße


    Andreas

    Werde Vacuum mal ein IM senden.


    Bitte nicht verwechseln, hier geht es um die Cx-Modelle.


    Das es in den SiRFstarIII- und HCx-Handgeräten geht ist schon klar. Nur kenne ich abseits der Empfängerchips die Unterschiede in der Hardware nicht.


    Nun ist das 60 CSx ja auch nicht mehr ganz neu, und immerhin hat man ja auch hier die Adressierung erweitert.


    Nicht unwahrscheinlich, daß Garmin zum Wechsel auf das aktuelle HCx oder noch besser das hochpreisige 60 CSx motivieren will. Ein Grund mehr nochmal nachzuhaken und anzuzeigen, daß nicht alle Cx-Kunden diesen Weg gehen wollen. Hab' ja schon mein Vista in dritter Generation. :)

    Hallo zusammen,



    anders als das GPSmap 60/76 Cx/CSx und die neueren eTrex HCx-Modelle funktionieren microSDHC-Speicherkarten mit 4 GByte oder mehr in den Cx-Modellen mit Firmware 3.70 noch nicht.


    Das ist natürlich schade, denn spätestens seit der neuen Topo gäbe es natürlich nachvollziehbare Anwendungen für größere Speicherkarten.


    Auf Anfrage zur Berücksichtigung dieses Punktes bei weiteren Aktualisierungen antwortet Garmin jedoch, daß hier keine Änderungen zu erwarten seien, weil dies auch Hardwareänderungen erfordere.


    Ich kenne die SD-Standards auf Treiberebene nicht gut genug und würde gerne wissen, ob das möglich ist. --- Ich glaube es nämlich nicht, denn laut SD 2.00 Spec' erfordert die Adressierung größerer Adreßräume als 2 Gbyte nur die Verwendung des CSD Version 2.0 Registerlayouts. Dies kann über CSD_STRUCTURE ausgelesen werden, und demnach müßte die Ansteuerung rein durch die Firmware steuerbar sein.


    Ich weiß auch, daß die Kamerahersteller die größeren Karten in älteren Kameras unterschiedlich behandeln. Nicht wenige haben Probleme damit, nicht nur Billigprodukte, und andere wie Pentax ermöglichen sogar ein Firmwareupdate auf SD 2.0 für bis zu drei Jahre alten Modelle.


    Wer weiß da mehr? Sollte man da bei Garmin nachhaken dürfen, oder ist es tatsächlich so, daß neben einem Firmwareupdate auch eine geänderte Hardware nötig ist, um Speicherkarten größer 2 GByte verwenden zu können.



    Danke vorab


    Andreas

    Im übrigen hoffe ich, dass hier mitlerweile keiner mehr aus dem Umstand, dass ein Garmin-Empfänger eine Position auf einem in einer Garmin-Karte verzeichneten Weg bestimmt, auf die Genauigkeit der Berechnung schließt.


    Hallo Bruno,



    die Hoffnung stirbt zuletzt. :) Ich fürchte, es gibt da einige weit verbreitete Annahmen:


    1. Das Gerät kann die Positionsgenauigkeit anzeigen, :)


    2. wenn ich EGNOS einschalte, geht der Wert von 5 m auf 1-3 m runter, also ist die Positionsmessung genauer. :)


    3. Eine Anzeige der Position auf der Kreuzung oder Straße, auf der ich mich gerade befinde beweist, daß die Positionsmessung stimmt. :)



    viele Grüße


    Andreas

    Selbst bei uralte MetroGuide-Karten und unzugänglichen Waldwegen ist die Abweichung kaum größer wie 10m. Das heutige Kartenmaterial is noch um einiges genauer.


    Ja, bei den Detaildaten wird der Fehler mitunter garnicht mehr im Meterbereich liegen.


    Das Faktorieren des geschätzten Positionsfehlers führt aber nur in Verbindung mit der Basiskarte und AFAIR der Worldmap zu den deutlich sichtbar aufgeblasenen Fehlerkreisen, und diese Karten sind ja in der Tat nur sehr grob.



    viele Grüße


    Andreas

    Wie kommt es zu der tatsächlichen Genauigkeit


    Der Genauigkeitskreis ist eine sehr vorsichtige Fehlerschätzung.


    Vermutlich wird die sogenannten sichere Fehlergrenze mit 98,8 % Wahrscheinlichkeit angegeben.


    Das entspricht 3 x Standardabweichung (sigma), d. h., die gemessene Standardabweichung beträgt nur 1/3 des Fehlerkreises.


    Nicht zu verwechseln mit dem geschätzten Positionsfehler (EPE), bei dem offenbar eine 50 %ige Wahrscheinlichkeit angegeben wird.


    Schön in früheren Tests u. a. bei Warentest hatten die beauftragen Tester in Vergleichsmessungen an Referenzpunkten festgestellt, daß die tatsächliche Genauigkeit bei freier Himmelssicht nicht selten unter 3 m liegt. Das galt für die alten S/W-Empfänger. Mit den aktuellen Firmwaresystemen und mit EGNOS könnte der Wert eher noch etwas besser liegen. Mein subjektiver Eindruck ist jedenfalls auch, daß die Messungen meistens ziemlich treffend sind.



    viele Grüße


    Andreas

    Ist wie damals VHS, war ja auch das "schlechteste" System was sich letztlich durchsetzte.


    Das ist der Punkt, und es ist eben nicht so, daß Billyboy es am besten gemacht hat.


    Alternative Systeme müssen wir heute nicht mehr diskutieren, wo die Wahl de-facto nicht mehr besteht. Deswegen ist auch die Umschulungsdiskussion irreführend. Bangemachen gilt nicht. Wenn man sich im Wettbewerb für die Systeme entschieden hätte, bei denen die Mitarbeiter know-how von zu Hause mitbringen können, dann stünden heute ganz andere Maschinen in den Firmen. Stehen sie aber nicht, weil der IBM-kompatible als Heimcomputer die große Ausnahme war und das Argument damals keine Rolle spielte. Es ist umgekehrt: Der PC hat sich auch daheim durchgesetzt, beispielsweise deswegen, weil viele Menschen Defizite im Umgang mit dem Computer hatten und hofften, die zu Hause aufarbeiten können.


    Wie gesagt, die Argumente der Entscheider sind viel einfacher zu begründen. Nachhaltig rechenbare Entscheidungen oder langfristig entwickelbare Lösungen sind ja auch garnicht nötig, weil die Personen, die die Entscheidung maßgeblich beeinflußt oder sogar trifft selten mehr als 3-5 Jahre in dergleichen Position ist. Wenn der Unfug offenkundig wird, sind die Schuldigen längst befördert worden. :)



    viele Grüße


    Andreas

    Was bedeutet "microsSDHC > 2 Gbyte"?


    microSD-Karten mit hoher Kapazität von über 2 GByte.


    Die eTrex Cx-Modelle unterstützen nur microSD bis 2 Gbyte, die neueren HCx-Modelle auch größere Speicherkarten mit zur Zeit 4 oder 6 GByte.


    Ist nur dann interessant, wenn Du die Straßendaten und weitere Karten wie die topografische Kartengleichzeitig im Gerät vorhalten willst. Ansonsten reichen normale microsSD-Speicherkarten mit max. 2 GByte.


    Hallo,



    ich unterstütze Deine Vorschläge gerne, und diese Punkte habe ich alle auch schon min. einmal gemailt. Ich fürchte nur, daß Garmin immer weniger auf solche Wünsche eingeht. Es gibt einfach zu viele Modelle.


    Statt des Fensters könne auch eine Abbiegevorschau angezeigt werden, daß den Punkt im 50-m-Zoom zeigt.


    Damit würde man eine vorhandene Funktionalität auch bei Luftlinien nutzen und hätte auch eine vorhandene Abschaltoption.


    Ich würde Feedbacks an garmin.co.uk senden, mit CC an garmin.de. Wobei man garmin.de ja fast nur noch über das Kontaktformular erreicht.



    viele Grüße


    Andreas

    Wenn sich jetzt IT-Spezialisten hinstellen und sagen, dass es schon früher bessere Lösungen gab, dann muss die Frage gestellt werden, warum sind die dann nicht umgestiegen oder haben von Anfang an auf Alternativen gesetzt?


    Sorry, Norbert, ist nicht Dein Thema. Es ist definitiv nicht so, daß in den Privathaushalten schon immer PCs mit Microsoft-Systemen standen, und auch in viele gewerblichen Fachgebieten wurde min. bis Mitte der 90er Jahre mit verschiedenene Systemen gearbeitet. Bildbearbeitung wurde nicht auf dem PC erfunden, DTP auch nicht, und Videoschnitt auch nicht.


    Kosten und Herrschaftswissen sind wirklich gute Punkte:


    Die Unternehmen geben heute immense Kosten für den Betrieb und Sicherheit ihrer IT aus, weil das sogenannte Standardsystem mit seinen draufgesetzten Firewalls so löchrig ist wie ein Schweizer Käse.


    Wenn es denn mal möglich wäre, daß einzelne Spezialisten in den Unternehmen wissen, was innendrin abgeht, dann wären die Firmen vielleicht Herr ihrer Daten und der Prozeßplanung. So ist das Herrschaftswissen eben woanders, und übrigens auch die Schlüssel für die Hintertüren.


    Standardprodukte sind eine gute Sache, aber Standardisierung hat nichts mit Monopolisierung zu tun, sondern soll eher das Gegenteil erreichen. Microsoft Windows ist ein Produkt, dessen Schlüssel zum Erfolg in der Monopolisierung liegt, und nicht durch Standardisierung erreicht wurde.


    Es gibt viele Erklärungen dafür, warum das hier so gelaufen ist. --- Ich habe auch nur einen Faktor genannt.



    viele Grüße


    Andreas

    Die Konkurrenz hat es jedenfalls NICHT verstanden das MS-Monopol zu durchbrechen. Hat man vielleicht auch nix besseres im Regal?


    Das ist der Punkt, in dem sich der Erfolg von Microsoft und Garmin unterscheidet: Der Erfolg von Microsoft hat definitiv nichts mit der Qualität des Produktes oder der Qualität der Alternativprodukte zu tun.


    Auf dem Betriebssystemmarkt gab es genügend Ansätze für einen Markt mit verschiedenen Betriebssystemen und Sicherstellung der Interoperabilität durch Standardisierung und offene Schnittstellen.


    Der Markt hat sich aber für Standardisierung durch Entscheidung für ein Produkt entscheiden, allen Einwänden zum trotz. Manager mögen einfach Lösungen ("alles aus einer Hand") und haben für konzeptionell durchdachte Ansätze meist nur ein müdes Lächeln übrig. Ich arbeite in der IT und kann mich noch gut an diese frühen Diskussionen erinnern. Diese Monopol haben unsere Entscheider und letztlich auch die Endverbraucher selbst gezüchtet.


    In anderen Bereichen wäre eine vergleichbare Entwicklung undenkbar gewesen. Man stelle sich vor, wir müßten alle dasselbe Auto fahren, weil man die frühen technischen Ansätze eines Automobilherstellers zum Standard erklärt hätte. :)



    viele Grüße


    Andreas