Beiträge von Sardinien

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Das ist ein Schwäche, wenn ein Gerät nur gut funktioniert, wenn man es nicht bedient.


    man sollte dabei bedenken, dass andere Anbieter die Anwendungen von Anfang an so beschränken, dass wohl immer genügend Speicher vorhanden ist. Beispielsweise erfordert eine Rastermap (ecw mehr als RMAP) mit 1 m Pixelweite und <4 GB Größe zusammen mit einer VMAP mehr Speicher als eine solo VMAP bei Nachführung mit 150 km/h und Ausrichtung in Fahrtrichtung. Für mich schon erstaunlich, dass dies mit einer so schwachen Hardware überhaupt problemlos geht.

    Wir reden hier von schwierigen Empfangsbedingungen und deren Optimierung. An der Ostsee kann dem Spieltrieb mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden als im Alpental mit 3 empfangbaren Satelliten.

    Rechenpower/Displayauflösung/Displayhelligkeit stehen in engem Zusammenhang mit der Laufzeit. Für handliche Outdoorgeräte eine wichtiger Bezug.

    Hallo,
    seit einigen Tagen laufen Praxis-Tests mit 3 Sportivas (2.4.3 + neue GPS-Firmware, die wohl identisch mit dem Sportiva+ ist), welche als Hintergrund aufzeigen sollen, welchen Zusammenhang die Speicherverwaltung auf den GPS-Empfang hat.

    1. Onroadmodus Inning am Ammersee > Cres (VMAP DACH/EasternEurope grenzüberschreitende Gesamt-Route): nur Abrisse an Tunnels ohne sonstige Unterbrüche - Speicherauslastung am Ende der Navigation bei ca. 12 MB - empfangene Satelliten 3-11 -

    2. Offroad Tour Schwäbische Alb Tracknavigation (RMAP) keine Abrisse - Speicherauslastung am Ende der Navigation bei ca. 11 MB - empfangene Satelliten 4-9

    3. Fahrt zur Arbeit (VMAP) kurzer Fix mit nur 3 Satelliten (Gerät wurde im Fahrbetrieb eingeschaltet). Stop > in wenigen Sekunden Empfang von 3 auf 7 Satelliten > folgende schwierige, topographiebedingte Empfangsphase ohne Unterbruch mit 4 bis 7 Satelliten. Speicher am Ende bei 14 MB

    4. in ca. 8 Tagen folgt Bericht über Dolomiten-Tour

    @ Mike + Rupert
    ich kann euren Frust nachvollziehen. Compe könnte das Problem letztendlich nur vor Ort nachvollziehen. Eventuell könnte ich Rupert noch zum Vergleich mit dem Sportiva meinen Aventura Sirf III zur Verfügung stellen*.

    @ all
    seit ich kaum noch mit dem Sportiva während der Navigation "spiele" und die Infos und Aktivierungen auf das Wesentliche beschränke, zeigt der GPS Empfang des Sportiva seine wahre Stärke;). Allgäutestberichte folgen noch.

    * da ein guter Sportiva GPS Empfang in schwierigem Gelände von einigen Faktoren abhängig ist, versuchen wir (3 Sportivauser) einen praktikablen Wege aufzuzeigen bzw. Compe Tipps zu geben, in welche Richtung die Software für den Sportiva angepasst werden müsste, sofern eine Anpassung überhaupt mit der gegebenen Hardwareumgebung möglich ist, dass ein guter Empfang in den Alpen vorhanden ist.

    Hallo Marek,

    meine Erfahrung zur maximalen Speicherfreigabe und stabilem Fixmpfang:

    Gerät normal beenden und bis zum Neustart mindestens 1 Minute warten.

    Werden im Hybridmodus die Maps in Fahrtrichtung nachgeführt, kann das mit der Zeit ebenfalls zu Lasten des freien Speichers gehen undl zu Empfangsproblemen führen.

    Meine TwoNav Einstellung lautet:

    Beim Öffnen letztes Objekt laden
    Trackerholungszeit 5 Minuten

    Damit ist der zeitverzögerte Neustart (1-2 Minuten) kein großes Problem.

    Hallo Chris,
    nach einigen Touren verwende ich zur Zeit in CGPSL und Sportiva folgende Werte:

    Höhenmeter 2
    Geschwindigkeit Trekking 1 km/h
    Geschindgkeit Bike 2 km/h
    Zeit: 3 Sekunden Tracklog

    Glaube mich zu erinnern: Wenn die laufende Trackaufzeichnung noch nicht abgespeichert ist, werden bei den Trackeigenschaften die ungedämpften Werte angezeigt.

    Im Tripcomputer werden die gedämpten Werte angezeigt

    werde am GPS ein paar Einstellungen ausprobieren - wenn ich richtig interpretiere, dann ist die automatische Aufzeichnung nicht so das wahre



    wenn es um die Höhenauswertung geht, ist Automatik in Ordnung. Bei Geschwindgkeitswerten eventuell weniger geeignet. Ich habe bewusst viele Punkte bei meinem Planungs-Track gesetzt um eventuell Karten- bzw. Logfehler aufzuzeigen (bei den langsamen Geschwindigkeiten ersichtlich).

    Hallo Kay,
    beim kopieren auf den internen Speicher ist die Übertragungsgeschwindigkeit ca. 1.5 MB/Sec. Auf die micro SDHC (langsame Scandisk 32 GB) ca. 3 MB/Sec. Eine WPT im internen Speicher mit Verknüpfung auf extern ist um ein Vielfaches schneller beim Öffnen als wenn WPT und Verknüpfung auf dem internen Speicher liegen. Könnte es eventuell etwas bringen (sollte es überhaupt gehen?) TwoNav auf eine schnelle externe microSDHC zu installieren?

    Hallo,

    als workaround sehe ich:


    -nicht zu viele Daten aktivieren
    -Sportiva einige Minuten für den Startvorgang geben bis das Routing aktiviert wird
    -Datenorganisation auf geringe Speicherbelastung ausrichten
    -bei einer langen Navi-Tour das Gerät in einer Pause zur Speicherauffrischung;) ausschalten und nach einigen Minuten wieder starten, damit er für einen Downhill.... wieder fit ist
    -Sportiva nicht mit zig unnötigen Bedienungsvorgängen belasten, die zwangsläufig zu einer Minimierung des zur Verfügung stehenden Speichers führt
    -die Speicherauslastung mal testweise in die Datenleiste legen


    éine zu starke Speicher/CPU Belastung ist in schwieriger Empfangsumgebung nicht ratsam und kann zu den geschilderten Fixproblemen mit beitragen.

    Also, weniger pfuschen, auch mal einen Track eine Gerade sein lassen und mehr genießen.


    ein falsch aufgezeichneter Track ist für mich ein Pfusch und nicht ein berichtigter. Ich würde ungern einen Pfusch Freunden weitergeben. Meine Touren führen bevorzugt in Gebiete ohne totale touristische Erschließung. (Maui -Haleakala Morgens um 7.00 Uhr auf 3000 m Höhe-, Sardinien, Galizien, Island, Korsika -L'Uomo di Cagna-, Utah, Alpen -Beispiel Ammergebirge-Dolmiten italienisch sprechendes Gebiet-, Schweden, Norwegen, Schwäbische Alb -Alaska von Deutschland?-)

    Ich bin ein Naturliebhaber, der Abseits ausgetretener Pfade indivdiuell unterwegs ist und deshalb Rastermaps bevorzugt. Natürlich bleib ich auch mal im Dickicht stecken, da die Wege schon längst zugewachsen sind.

    Die große Freiheit beginnt bei Skitouren, wo oft keine Wege und Schilder mehr sichtbar sind und der Blick auf das Navi mit einem gut ablesbaren Track schnell weiterhilft.

    Als Hobbyfotograf, egal ob ein Zitronenfalter gerade festgehalten wird, der im März auf 2000 m Höhe daherkommt, oder spezielle Lichtverhältnisse am Morgen und Abend ungewöhnliche Tourenzeiten erfordern, hat man einen Blick für die Natur.

    Genuß ist für mich, wenn das Ende eines Gipfel-Tracks (durch dieses Roadbookicon auf dem Navi markiert )
    [Blockierte Grafik: http://up.picr.de/8106905qxh.png]
    erreicht ist und die Flasche Weizenbier in stiller Umgebung geöffnet wird oder eine Welle abgesurft wird.

    OT:
    ich surfe oft an weniger bekannten Spots und lokalisiere auf den Rastermaps auf Grund von Tiefenlinien und Riffs die zu erwartenden Wellensets. Meistens sind gute Wind/Wellengebiete in faszinierender Umgebung, die sich ausgezeichnet für andere outdoor Aktivitäten eignen.

    .......
    An mich wird oft die Bitte herangetragen eine Möglichkeit zu schaffen, diese Punkte an ihre vermeintlich "richtige" Position verschieben zu können.......


    ohne diese Möglichkeit wäre dein Programm für mich nicht einsetzbar.Ich zeichne im Baromodus auf. Wenn jetzt ein Track manuell bereinigt wird an Positionen (Böllatschlucht...) wo kein normaler Empfang vorhanden ist und die Höhe eventuell noch manuell korrigiert wird, ist das für mich sinnvoll für die Trackarchivierung bzw. reale Höhen- und Streckenermittlung, die ich splitte nach Planungstracks und Tracks.

    brainwave,
    das Gerät verwendet bei der Auswertung unterschiedliche Parameter bzw. bei der Speicherung überhaupt keine Dämpfung. Das ist bei anderen Geräten ähnlich. Wenn diese Paramter nicht von Garmin veröffentlicht werden, können diese nur über eine Planungssoftware annähernd ermittelt werden.

    Hallo Oliver,
    eine verlässliche Höhenprofilauswertung ist mit der Art und Güte der Trackaufzeichnung und deren Auswertung am Gerät und Software eng verbunden.

    Eine manuelle Trackbereinigung ist am zielführensten bei Überprüfung am PC mit aussagekräftigen Karten. Eine Automatik ohne Einbindung von Karten kann das nie. Wie will eine Automatik ein plötzliche Drift von 200 m erkennen. Und damit sind wir wieder bei der Planungssoftware;) .

    Ich kenne deine Planungssoftware nicht, um diese beurteilen zu können.

    Hallo Rupert,
    schau dir die Speicherbelegung auf dem Sportiva mit und ohne Karten usw an bzw. nach Neustart mit den gleichen Aktivierungen. Der Zoom der Maps spielt dabei eine kaum wahrnehmbare Rolle und bleibt davon nahezu unberührt.

    Wenn diverse Systemkomponenten Aufmerksamkeit einfordern, z.B. das GPS über den NMEA Stream, werden immer Speicher/CPU belastet. Ist auch bei einem PC leicht nachvollziehbar. Stöpsle ich an einem leistungsschwachen Gerät eine Festplatte mit 1 TB Inhalt an mit Datenzugriff über die komplette Bandbreite, funktioniert plötzlich meine Maus nicht mehr richtig, egal ob Bluetooth oder Funk bzw. XP Gerät oder W7 Gerät. Genauso schaukelt sich am PC im Laufe eines Tages die Speicherauslastung immer höher, obwohl gewisse Anwendungen immer wieder geschlossen werden. Erst ein Neustart bringt da Ruhe.

    Meine 2 Sportiva-Geräte (mit und ohne hoher Speicherauslastung) zeigen ein unterschiedliches Empfangsverhalten. Siehe:

    ......
    After closing all data, ......

    Eine manuelle Planung scheidet für mich aus Zeitgründen aber aus.



    Hallo Max,
    mit einer Planungssoftware, die via Mausrad diverse Maps darstellt, kombinierte (automatisch und manuelle) Routingtracks erlaubt und gleichzeitig die Karte automatisch der fortschreitenden Planung folgt, erfordert kaum Zeitaufwand.

    Erlaubt eine Rundtour eine freie Richtungswahl, nehmen wir die Richtung, welche bessere Ausblicke bietet und im Aufstieg etwas angenehmer ist. 3D (Satmap) und Höhenprofil geben darüber in Sekunden einen Überblick.

    Rückblickend ist der Zeitaufwand für aussagekräftige Planungen (egal ob reine Straßentouren oder Offroad) mit den heutigen Hilfsmitteln ein Bruchteil dessen, das früher bei analogen Planungen erforderlich war.

    Bei mehrtägigen Rad/Trekkingtouren spielen Höhenmeter bei der Planung eine wichtige Rolle für vorgesehene Übernachtungsplätze, die bei freier Wahl möglichst schon vor Einbruch der Dunkelheit feststehen sollten.

    Hallo,

    als workaround sehe ich:

    -nicht zu viele Daten aktivieren
    -Sportiva einige Minuten für den Startvorgang geben bis das Routing aktiviert wird
    -Datenorganisation auf geringe Speicherbelastung ausrichten
    -bei einer MTB/Trekking Tour das Gerät in einer Pause zur Speicherauffrischung;) ausschalten und nach einigen Minuten wieder starten, damit er für den Downhill fit ist
    -Sportiva nicht mit zig unnötigen Bedienungsvorgängen belasten
    -die Speicherauslastung mal testweise in die Datenleiste legen


    Generell kommt es in empfangsstarken Gebieten nicht so auf die Speicherbelastung an. In empfangsschwachen Gebieten kann eine geringe Speicherbelastung dagegen absolut zielführend sein.

    Ich teste das Empfangsverhalten noch parallel mit einer sehr alten Version, die deutlich weniger Resourcen beansprucht als die neuen Versionen.

    Mir geht es darum, Compe einen Weg aufzuzeigen, in welche Richtung TwoNav speziell für den Sportiva, bzw. andere leistungsschwache Umgebungen, abgespeckt werden muss bzw. WinCe angepasst wird, ähnlich wie auf dem Aventura. Ein modularer Aufbau, bei dem nur verschiedene Programmteile aktiv sind, die vom jeweiligen Anwender gewünscht sind, kann ich mir ebenfalls vorstellen. Gerade für kleine, handliche Geräte, wie den Sportiva, der eine ausgezeichnete Energieumsetzung hat, kommen keine verbrauchsintensiven Speicher/CPU's in Betracht.

    Die bei manchen Anwendern auftretenden FAE's resultieren nach meiner Meinung aus einer Speicher/CPU Überforderung bzw. an einer nicht konformen WinCE Programmierung.

    Vor Fremdinstallationen rate ich mal vorsichtshalber ab, solange wir nicht wissen, welche speicherbelastenden Dinge sich dabei in das WinCE einnisten.

    OT:
    interessant wäre zu wissen, welchen Prozessor dieses Gerät beinhaltet, auf dem TwoNav installiert ist . Von den Leistungsdaten könnte es auch ein Sportiva clone sein

    Hallo,

    eine Planung am PC mit guten Höhenmodellen und Rasterkarten, deren Höhenlinien realistisch sind, hilft einem bei der Gebietseinschätzung enorm. Wird jetzt ein Planungstrack erstellt mit nicht zu vielen Punkten unter Berücksichtigung der Topografie, werden realistische Tracks mit Höhenauswertungen erstellt, die keine weiteren Hilfsmittel benötigen.

    Eine Grafik und 2/3 D unterstützen die Planung.

    Tracks mit Barometeraufzeichnung glätte ich manuell an neuralgischen Punkten (schlechter GPS Empfang, zu viele Punkte und Ungenauigkeit bei langsamen Geschwindigkeiten). Diese Glättung ist eher der Streckenlänge dienlich als den Höhenmetern, die ich rein barometrisch, ohne GPS-Abgleich aufzeichne.

    Viele Touren-Planungen und Auswertungen haben bei mir realistische Ergebnisse ohne viel Vor- und Nacharbeit ergeben. Abweichungen von 5 % sind für mich nich relevant.

    TwoNav hat diese Einstellmöglichkeit (Höhe/Geschwindgkeit). Sind jetzt die Parameter in CompeGPSLAND (PC) nicht gleich eingestellt wie auf dem TwoNav Gerät, ist die Auswertung unterschiedlich, wie hier diskutiert wird.

    Einer leicht verständlichen Höhenauswertung Gerät/PC wird von den Herstellern und Foren generell zu wenig Beachtung geschenkt.

    Hallo,
    die VMAP USA hat 1.84 GB. Vielleicht in diesem Zusammenhang interessant:

    Um auf die Karten (liegen auf irgend einem Speichermedium) in CGPSL ohne Extra-Aktivierung zuzugreifen, genügt es, den Mapschlüssel v-map_usa_10q2_10c..........mkeyb im TwoNavgerät Map Ordner abzulegen und das Gerät via USB mit dem PC verbinden.