Der hype um die Outdoornavigation hat sich gelegt.
Die Anfänge der Technik und die Verfügbarkeit der GPS-Empfänger, eben auch für Technikfreaks welche gleichzeitig draussen unterwegs sind, dazu die Geocacher, hat dazu geführt, dass Informationsbedarf bestand. Viele Fragen konnten von den Herstellern nicht beantwortet werden. So gab und gibt es im NaviBoard auch Top-Spezialisten, welche die FAQ's zum Thema beantworten konnten.
Heute sind genügend Infos und Antworten vorhanden, um die Fragen von GPS-Einsteigern zu beglücken.
Ich erinnere noch gut, wie ich aus dem Häuschen war, als ich auf einem kleinen Schwarz-Weiss-Display meinen Standort im Wald auf einem mit groben Pünktchen dargestellten Track, welcher kurz zuvor über die RS232-Schnittstelle in den Speicher des GPS-Empfängers geschrieben wurde, sehen konnte. Weit oberhalb im Himmel schwebten Satelliten und sandten Signale zu mir unten im Wald in dieses kleine kompakte Kästchen hinein. Das war der Hammer, auch wenn die Genaugigkeit noch mit etwa der Größe eines Fussballfelds zu beschreiben war.
Die schnelle Entwicklung der Geräte förderte weiterhin den Wissensdurst der Anwender. Garmin trug mit seinen vielen kleinen und großen bugs noch kräftig zur Unterhaltung bei. Daraus ergab sich ebenfalls ein verlässlicher Antrieb für das NaviBoard.
Dann gab es private Entwickler, die eigene Programme erstellt haben und sich damit einen großen Fankreis zulegen konnten, deren Mitgleider sich ebenfalls über diese Plattform hier austauschen konnten. Als Beispiel sei GTA von Dietmar Domin genannt.
Es ist ruhig geworden in der Outdoorgemeinde. Die GPS-Freaks sind versorgt mit verlässlich funktionierender GPS-Technik, sowei brauchbaren Programmen und haben nun Zeit für andere Dinge.