Für Gelegenheitsnutzer sind Eneloops also ein heißer Tip, während man bei ständiger Nutzung mit den deutlich günstigeren Standard-Akkus vielleicht besser fährt.
Hallo Bruno,
das ist als Faustformel sicher richtig. Wobei vielleicht noch weitere Faktoren eine Rolle spielen und beim Neukauf für eneloop sprechen:
1. höhere Kältefestigkeit (- 5 °C) als konventionelle NiMH-Akkus (~ 5 °C)
2. Spannungsverlauf im Gebrauch günstiger, etwas höhere Grundspannung, die länger erhalten bleibt und erst am Ende stark fällt.
Seit ich ein Diagnose-Ladegerät verwende, kann ich nur bestätigen, was über konventionelle NiMH geschrieben wird: Die Zellen können schon nach zwei Jahren stark nachlassen: Meine 2300er Zellen haben nur noch 1,8-1,90 Ah und meine 2700er Zellen nur noch 2,3-2,5 Ah Kapazität. Regelmäßiger Gebrauch heißt, daß ich die Zellen am besten binnen 24 Stunden nach dem Laden in Betrieb nehme.
Meine eneloop habe ich erst vor kurzem in Betrieb genommen. Subjektiv fällt die geringere Kapazität kaum auf, und ich kann diese Zellen aufladen und dann viel entspannter doch mehrere Wochen liegen lassen. Außerdem kommen die eneloop jetzt für weitere Anwendungsbereiche in Frage, beispielsweise meine Stabtaschenlampe, Barometer und Uhren, wo ich bisher noch Primärzellen (Duracell) eingesetzt habe. --- Die wirklich interessanten mehrjährigen Langzeiterfahrungen mit eneloop stehen ja ohnehin noch aus.
viele Grüße
Andreas