Das leuchtet mir ehrlich gesagt nicht ein. Ein Wegpunkt vor einer Abbiegung ist ein verschwendeter Wegpunkt, weil er praktisch keine Auswirkung hat. Ein Wegpunkt unmittelbar nach einer Kreuzung stellt nicht sicher, dass die Route auch wirklich der Straße, die abzweigt, folgt. Ein Wegpunkt mitten auf einer Kreuzung ist für den Routenverlauf eine ziemlich uneindeutige Angabe.
Ein Routenwegpunkt ist unabhängig von der Plazierungsstrategie erst im Kontext der übrigen Punkte eindeutig, oder auch nicht.
Auch eine Kreuzung kann ein eindeutiges und sinnvolles Ziel zwischen zwei weiteren Wegpunkten sein, nämlich dann, wenn der Route anstatt der bevorzugten Strecke über diesen Punkt einen anderen Weg wählt, der kürzer und schneller ist, aber eben nicht schöner (kurvenreicher).
Ein Routenwegpunkt kurz vor oder nach der Kreuzung wäre genauso wirksam, nur ist die Kreuzung oder sind andere Kartenmerkmale in MapSource mit der Magnetfunktion unkompliziert auswählbar, und da diese Funktionen nicht umsonst angeboten werden und hilfreich sind, nutze ich sie auch.
Wir haben hier ja schon viele Plazierungsstrategien diskutiert. Es gibt durchaus mehrere sinnvolle Möglichkeiten. Meiner Meinung nach ist die Hauptsache, daß man ein einfaches und nachvollziehbares Konzept hat, die Routenstrecken möglichst robust festzustecken. Wie immer wiederkehrende Problembeschreibungen zeigen, ist nicht jedem klar, wie man Autorouten zweckmäßig produziert, und die Outputs diverser Konverter und Routenplaner sind mitunter richtig trashig, was m. E. gerade für Einsteiger eher kontraproduktiv ist.
viele Grüße
Andreas