Beiträge von Cabriote

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    Manfred, unser TE hat eine Preisvorstellung unter 600,-€.

    Wenn er ein XT/XT2 nich will, es gab doch davor Zumos mit einer 6 als erste Zahl. So was gebraucht finden, vielleicht die Lösung. Wobei ich techn. zur noch gegebenen Funktionalität nichts sagen kann. Hatte zu der Zeit nur Nüvis für Automobile

    Hubert, zu…

    Zitat

    Und zur intuitiven Bedienung von BC - es entspricht halt zu einem gut Teil der Vorgehensweise der Routenplanung der analogen Welt. Diese analoge Welt hab ich noch kennen gelernt, damit tolle Touren mit viel Spaß unternommen - BC war dann nur die "digitale Fortsetzung" für mich.

    Ohne jetzt spötteln zu wollen, aber vielleicht fehlen denjenigen die das nicht intuitiv finden, einfach die Basics im Umgang mit Karten.

    Einspruch, ich reise seit dem 20 Lebensjahr, das war 1972 selbstständig durch die Welt. Ich war da schon mit noch 19 über die Alpen bis nach Venedig mit einem gebrauchten 12m. Durch ein weiteres Hobby kamen innerhalb Westeuropas viele Reisen dazu, bis 2005 alles noch ohne Navigationsgeräte. Also mit analogem Reisen kenne ich mich noch aus.

    Daher plane ich auch immer noch von A über B bis X vorwärts über die Karte und nicht erst A und X und suche dann den Weg. Grob kenne ich immer noch Europa und kaum einer wird, wenn er von NRW nach X in Nordspanien plant über Österreich anreisen. schrieb ich aber schon mal. Die Gummibandfunktion der Planer ist da hilfreich und leider die bei Garmin BC sehr eigenwillig. Auch immer das Wechseln oben am Reiter zu anderen Funktionen, das geht bei anderen Planern einfach ohne dies, direkt mit der Maus.

    Aber gut, mit ständigem Anwenden bekommt man Routine auch in dieser Umgebung.

    Das Bessere ist aber des Guten Feind, auch ohne die Basics des Analogen zu verlernen.

    Ich fahre seit Jahrzehnten nun überwiegend Automatik, habe aber auch eine noch alte Kl. 2 Ausbildung gemacht und könnte mit Doppelkuppeln und Zwischengas fahren. Das ist mittlerweile auch bei modernen LKWs längst vorbei.

    Falls Du es nicht weißt, die Carpurides sind keine eigenständigen Navis, sondern Displays mit einer CarPlay/Android Autofunktion.

    Die Navigation erfolgt entweder auf einem iPhone oder AndroidSmartphone. Die Darstellung unterliegt immer den Einschränkungen von CP und AA und ist (leider) nicht 1:1 vom Telefondisplay.

    Vorteil wieder der Smartphones, egal ob IOS oder Android es gibt einige durchaus brauchbare Navigations-Apps, manche nur für IOS oder nur für Android.

    Nachteil bei lange Touren hat man vom Motorrad her Strom fürs Carpuride. Das Smartphone in der Jacke hält bei Navigation aber meist nur wenige Stunden durch. Muss dann mit angedockter Powerbank z. B. in den Tankrucksack.

    Allgemein gilt, die mobilen Navis sind für Straßennavigation eine sterbende Gattung, Verkaufszahlen sind rückläufig. Und als Nischenprodukt sind motorradtaugliche Modelle teuer.

    So wird das XT2 mittlerweile bei Garmin auch unter der Sparte Offroad -Navigation gelistet und ist da noch das Günstigste.

    Ich bin Generation weit vor X und plane noch alles zu Fuß. Ich lege absolut keinen Wert auf den Prozentsatz an Kurvigkeit, den gar die meisten Motorrad-Planer als Einstellgröße haben. Als wenn Kurven reiten auf Teufel komm raus allein das Motorradfahren ausmacht.

    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die meisten Motorradfahrer als Solisten fahren ohne Sozius.

    Hinweis, in meinen besten Jahren bin ich auch mal Motorrad gefahren. Lange bevor es Navis gab.

    Aber nun ist es mal so, das hier Wünsche erfüllt werden sollen.

    Jetzt dann mit dem Planer ein Start und Ziel eingeben und mir dann was vorschlagen lassen, nee kommt mir nicht in den Sinn.

    Ich will mich auch auf Ausblicke und Landschaft einlassen, ebenso wie auf interessante POIs und entsprechend plane ich die Anreisen oder Tagesausflüge. Hier sei auch bemerkt, ich habe dann auch immer eine Beifahrerin und die will nicht nur Kilometer abreißen.

    Und was nun halt eine so individuelle Planung aus Reiseführern (meine Frau und ihre Bücher) ggf. Papierkarte auf dem Tisch und so ein Planer wie MRA oder auch Track of the Day (sehr lernintensiv) und andere können, mit verschiedenen Layouts, Satellit oder gar direktem Streetview ohne in verschiedene Programme zu springen, das kann BC halt nicht.

    Und KI find ich auch blöd…


    Alles schön und gut mit BC, auch ich fand einige Dinge durchaus praktikabel. Routen duplizieren zu einer weiteren Bearbeitung war aber schon ein Akt wegen der Verwaltung der Wegpunkte. Aber gut, ich bin da nicht mehr unterwegs. Routen sammle ich als normale GPX Datei im Explorer oder schiebe benötigte mal in die Cloud und kann sie in jedes anderen Tool importieren.

    Was aber wohl passieren kann, es geht dahin, zukünftiges Upload von Karten vom Navi-Gerät zu BC ist ausgeschlossen. Damit fehlt die gleiche Kartenbasis die es mit Citinavigatorkarten noch gab.


    und mario_b

    zu verzerrten Karten und

    Zitat

    Hängt vom Kartenmaterial ab, eher kein Basecamp Thema.

    Das stimmt nicht, die eckige BC Kartengrafik beruht auf HERE Kartenmaterial. Und wie alle Naviplaner benutzt bzw. kauft Garmin in diesem Fall Kartenrohdaten für die Citinavigator hier halt von HERE.

    Beim XT2 übrigens anscheinen nicht mehr, da ist zu lesen, Basis ist OSM.

    Aber egal in beiden Fällen nutzt Garmin eine eigene Kompillierungssoftware um aus den Rohdaten sichtbare Karten zu erstellen.

    Und andere Navigationssoftware, welche mit HERE Daten arbeitet, kann diese auch „schöner“ darstellen.

    zu…

    Zitat
    • Kann man BC auch mit dem Tablet nutzen (z.B. im Urlaub oder auf dem Sofa)? Ich denke nein.
    • Das geht nicht, nenne mir mal einen Planungssoftware, die auf dem Rechner, Tablet und Telefon läuft?

    Also MRA läuft auf allen Plattformen und hat gar für die kleinen Smartphonedisplays eine eigene Version, die die fummelige Bedienung bei der Planung sehr vereinfacht,


    Ich selbst Plane heute weitgehend mit der Webversion „Routenlabor“ auf dem 10“ iPad. Bei einem 13“ gehts noch etwas einfacher und auf PC natürlich auch, weil dann Menüpunkte weniger in Unterschritten gestapelt sind.

    Das zu verbessern, da arbeitet man dran.


    Auch hat die App eine vollständige Offlinefähigkeit, wenn man die Karten auf das Smartphone runterlädt.

    CarPlay vervollständigt den Nutzen.


    Es gibt sicher noch Verbesserungen, nicht alles ist bei MRA auch nach meinen Wünschen und Erwartungen.

    Aber vermissen tue ich BC nicht und das Navi pappt bei mir auch nicht mehr hier im tief zu sitzenden Cabrio eher störend vor der Scheibe.


    Bleiben noch die Kosten, ja es ist ein Abomodell in verschiedenen Stufen. Alle Möglichkeiten bietet nur das Goldabo. Man kann aber Lifetime kaufen, aktuell zum Schnäppchenpreis, was sich nach drei Jahren dann rentiert. Und selbst im Abo, da muss man 10 Jahre ein XT für nutzen.

    Nun mit „leben nicht so lange“ kann man auch zumindest tw. anders sehen. BC kam so um 2013/14 als Nachfolger für Mapsource ist aber seit 2 Jahren seitens Garmin aus der Modernisierung gefallen, die man hätte durchaus machen können. Denn Vorteile hat BC durchaus, allem voran die autarke Nutzung ohne Netzverbindung. Demnach lebte BC seitens Garmin 10 Jahre und ist aktuell eine versteckte Dateileiche. Wer außer uns Wissenden noch nie mit Garmin zu tun hatte und sich jungfräulich mit einem neuen Navi beschäftigt wird auf der HP BC nicht finden, weil nichts mehr darauf verweist.


    Und Apps, klar einige sind gestorben, Tyre betreibt wohl gerade eine Wiedergeburt, Kurviger und Calimoto gibt es wohl schon sehr lange, und MRA hat gerade 10-jähriges Bestehen. Gestorben ist aber fast die gesamte Hardware basierte Navigation mit mobilen Geräten für PKWs.

    Nur noch Garmin und TT sind hier am Markt zählbar und dies weiter abnehmend. Andere Marken wie Navigon, Becker, Medion sind Geschichte. Bei den Motorradnavis geht der Trend zu CarPlay

    nun, ich weiß, aber zu

    Zitat

    "Normalerweise" fährt man ja eine gänzlich unbekannte Route ab !

    mal abgesehen davon, dass man diese mit einer Software geplant hat und natürlich grob die Gesamtkilometer/Fahrzeit, Zielort kennt. Hat man nun Zwischenziele zwecks Mittagessen, Aussichtsturm, Tanken usw. erstellt (was ja wohl einige machen), ich sehr sehr selten.

    Da es in der früheren Jahren der Navis, Navigon, die Shapingpunkte zur Routenmodifikation nicht gab sondern nur „feste“ anzufahrende Zwischenziele, hatte ich noch bis vor wenigen Jahren bei den Garmins immer noch damit geplant.

    Und es kann jeder machen wie er möchte, auch heute noch, mittlerweile aber bei MRA setze ich ein eine geplante Route neben ggf. zweckgebundenen Zwischenzielen POIs immer noch an für mein dafür halten wichtigen Lenkungspunkten des Routenverlaufs Zwischenziele mit Benennung des Wechsels. Eine Route über mehr als z.B. 100 km nur mit Start und Ziel und Shapingpunkten planen, nein da wiill ich mit der Ansage der ZwZ. nach oder vor den Entscheidenden Abzweigen wissen, ob ich noch der Hauptrichtung folge.

    Zwischen einem Navi mit Kartennavigation und dem Beeline2, mit nur Pfeilnavigation, habe es mir gerade mal auf der HP angeschaut, sind Welten und 200 Euro viel zu viel Geld.


    Zum Tread2 oder generell den Tread-Navis, die Gerätereihe ist eher für Nordamerika gedacht, man muss sich nur mal die Beschreibung der Kartenauswahl anschauen oder in die Tread App Zusatzoptionen einsteigen. Für Europa West ist es ein Nischenprodukt und es gibt andere Outdoornavis, allerdings nicht preiswerter.

    Für Onroad, und gelegentlich Offroad, wenn es für Quad auch mal was wegstecken soll ist das Montana 700 das Hubi erwähnte vielleicht die beste Lösung.

    Meine Meinung, ein gebrauchtes Display wird fast unmöglich sein, weil das Gerät noch relativ neu auf dem Markt ist (Frühj. 2023) und die Stückzahlen sind nicht gerade hoch. Für ein gebrauchtes Display müsste ein anderer Schaden vorliegen um das Display zu verwerten. Die meisten Schäden, die aber auftreten sind am Display.

    Neues Display, für 150€ könnte man auch bei Garmin direkt anfragen?

    Bei einem Neuwert von über 500,- lohnt sich auch eine Werksreparatur mit Garantie.

    nun ja, die Optik ist schon der erste Punkt. Die Grafik wirkt wie zu Zeiten von Win 3.1. Das es Garmin besser und moderner kann mit Schummerung zeigt die Tread Karte, obwohl hier Kurvenradien immer noch aus aneinander gesetzten Geraden „gebaut“ sind.


    Die Bedienung ist hakelig, übrigens versuche ich das gerade mit der Tread auch. Einfach Karte öffnen und Punkte für eine Route setzen und diese als solche berechnen bekomme ich auf Anhieb nicht hin. Das war selbst auf BC einfacher.


    Warum geht das bei Kurviger, MRA, Scenic, Sygic, Google alles viel einfacher und man kommt auf Anhieb zurecht? Das sollte sich Garmin mal fragen. Natürlich kann man sich alles aneignen, aber Usability ist nun halt auch ein Qualitätsmerkmal.

    zu Netzanbindung und


    Zitat

    Neben den Kosten ist das der Grund weshalb das für MICH keine Alternative ist

    Nun ja, wenn ich bedenke wieviel Foristen hier erwähnen, dass sie mit Kurviger, Calimoto und anderen nur mit Netzverbindungen arbeitenden Programmen ihre Routen planen, so ist mit mit BC tatsächlich hier auf einem sterbenden Pferd.

    Auch ich war noch in den 10ner Jahren bei BC und war von den DVD Planern von Map&Guide für die Navigons gekommen. BC bot hat mit der Netzunabhängigkeit die Möglichkeit überall zu planen, wo es kein Netzzugang gab. Fewos waren häufig noch ohne Internet, Hotels verlangen Zusatzgebühren und mit Roaming über SIM war auch teuer.

    Das ist alles vorbei und zuhause ist man doch in und für so einige andere Dinge im Internet unterwegs. Sicher auch Du Manfred, und sei es hier im Forum. Wenn dann hier so einige Wenige ausgerechnet für die Navigation dann sich zu den Internettools sperren, sei es drum, aber das ist dann überzogen. Für BC spricht höchstens noch das Autarke, wenn man in den tiefen Osteuropas oder anderer dünn besiedelter Regionen ggf. planen muss. Aber auch da gibt es Alternativen.

    Und zum Schluss, mir wäre durchaus auch lieber gewesen, man hätte BC modernisiert und als Universalplaner für die Garminwelt weiter gepflegt. Ganz ohne Garmin bin ich nicht, ein Fahrradnavi habe ich noch und Garmin hätte sicher gut daran getan, die Navigon App, die man übernommen hatte, weiter zu führen. Das war für mich immer noch die beste Navigation als PDA und noch als App.

    Übrigens, MyRoutApp hat in der Planungssoftware die Möglichkeit mit Zeiten, auch Pausenzeiten zu arbeiten. Auch lassen sich lange Anfahrstrecken dann auf Grund der Zeitberechnungen von Wegpunkt zu Wegpunkt an den jeweiligen Wegpunkten, die in Summe eine gewünschte Tagesfahrzeit ergeben, aufspalten in einzelne Tagesetappen. MRA kommt bis auf die eher schlechte Favoritenverwaltung, da ist keine Gruppierung möglich, nah an BC BC einfacherer Bedienung. Allerdings braucht es für die Planung Netzanbindung. Fertig geplante Routen synchronisieren sich in den Speicher der App auf dem Smartphone, wenn man die Navigation nutzt. Ansonsten halt exportieren zum Garmin.

    Die Funktionen gibt es aber nur in der Goldversion

    Aktuell wieder mal im Sonderangebot Lifetime für Planer und Navigationsapp für 99,-


    Übrigens, zur Kritik zu „ alles im Kopf machen“, klar war das überzogen, aber wenn man hier Tage oder gar Wochen vor einer Reise mit einer Navisoftware minutengenaue Fahrten gar zu wichtigen Schnittpunkten, wie Abfahrtszeiten von Fähren, Zügen plant und dann so auch fahren will, dann halte ich das für riskant. Verantwortungslos ist es nicht, solange es nur einen selbst trifft.

    Für solche Dinge plant man Sicherheitspuffer ein und da reicht die Kopfrechnung.

    Hinzu, klar weiß ich auch, dass Fahrpläne von Verkehrsmitteln auf Minuten genau „geplant“ sind, dies geschah im ÖPV schon lange bevor es Computer gab. Problem hier und das ist mit einzuplanen. Obwohl heute Computer den ÖPV unterstützen, deren Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit wurde damit bewiesenermaßen nicht besser.


    Ich war über 10 Jahre halt Berufsreisender, habe mir selbst immer reichlich Puffer eingebaut und auch öfters aufgebraucht. Denn zu früh kam ein Flieger oder Zug nie.

    Ich habe lieber z. B. nur für die Anfahrt zum Flughfn DUS von Köln aus eine Stunde im Airport zugebracht als im Stau für die nur 60km und Flieger verpasst. Wer die A3 kennt, weiß wovon ich schreibe.

    Oder Auch bei der Anfahrt mit dem Zug im Kölner HBF eine Stunde mit dem Taxi, weil Unfall auf der Brücke dann noch Zugausfall und Wechsel in Köln und in FFH gerannt um den Flieger zu bekommen.

    Planen ist richtig und ganz ohne Planung geht es auch nicht, aber muss und darf jeder für sich ausmachen, Vorschätzen im Kopf und so Sicherheit einrechnen, das geht auch ohne Navi.

    Immer mehr Digitalabhängige.

    Paar Dinge sollt man auch im Kopf beherrschen und abschätzen können ohne das Navi.

    Wenn von A nach B 600 km zu überbrücken sind und ich weiß, ich fahre nur Autobahnen sind da mindestens 6 Std. für zu planen, eher heute 7. Komme ich nach 5,5 Std. an OK, dann kann ich mir irgendwie die Zeit totschlagen. Findet sich zumindest tagsüber schon was.


    Wird es leicht kurvig über Land und Dörfer geht der Schnitt auf 60 km/h. Geht es verwinkelt über Pässe ist gar 30 schon ein schneller Schnitt.


    Und alles Rechnen und Planen bleibt eine Abschätzung, während der Reise kann es alles hinfällig werden. Selbst zu oft erlebt.