vor meinem Wechsel zu Garmin war ich mit einem TomTom One auf meiner Deauville unterwegs. Was mir da aufgefallen ist, war dass TomTom und Garmin mit meinem damaligen ersten Zumo 400 unterschiedliche Philosophien bei den Wegpunkten inne hatten:
Bei TomTom war es ideal einen Wegpunkt auf der Straße, fernab von anderen Straßen zu setzen, so dass die Fangfunktion die Route immer über diese Straße führte.
Bei Garmin hingegen schien es mir so, dass damals mit den Navteq-Karten und heute mit HERE nicht nur die GPS-Koordinaten alleine, sondern auch Metadaten mit Straßen-/Kreuzungsinfos genutzt werden. Erkennbar wurde das bei der automatischen Wegpunktbezeichnung - immer dann, wenn der Wegpunkt den Straßennamen oder noch besser bei Einmündungen/Kreuzungen beide Straßen enthalten hat, war der Punkt "safe" und konnte auch nach dem Kartenupdate störungsfrei weiter genutzt werden.
Ob das technisch tatsächlich so ist, kann ich nicht sagen, aber einen Wegpunkt auf diese Art festzulegen, hat sich in den jetzt annähernd 20 Jahren mit Garmin und City-Navigator als zielführend erwiesen.
Und ich denke auch dass darin mit der Hauptstolperstein, bei der Migration von TomTom Routen auf Garmin liegt. Bislang hab ich derartige Routen immer in Basecamo auf CN-Karten nachgeplant und bin damit gut gefahren. Ob das bei den neueren Geräten XT und XT2 immer noch so ist, kann ich nicht sagen - mit dem XT aus dem Gerätetausch durch Garmin von Z550 auf XT werde ich bislang immer noch nicht warm - da ist vieles einfach nicht verständlich, was da errechnet wird und weicht desöfteren deutlich von meinen bewährten Altgeräten ab.
Aber als Fallbacklösung hab ich ja immer noch ein Zweit-DS61-D und einen Zumo396. Und wenn ich mir die Entwicklung mit den neueren Geräten so ansehe, werde ich mir meine 3 Alt-Schätzchen auch hüten wie einen Augapfel
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