Beiträge von hubi85120

Garmin fenix 7X und epix Gen 2 im Test

Der Schwerpunkt dieses Tests und Vergleichs der Garmin Fenix 7X Solar und Garmin Epix Gen 2 liegt auf den Sensoren wie Höhenmesser, Positionsbestimmung und Herzfrequenz. Was unterscheidet die beiden GPS-Outdoor-Smartwatches? Und wie gut ist die Taschenlampe der Fenix 7X für den Outdoorbereich? Hier geht es zum Test der Outdoor-Smartwatches ...

    vor meinem Wechsel zu Garmin war ich mit einem TomTom One auf meiner Deauville unterwegs. Was mir da aufgefallen ist, war dass TomTom und Garmin mit meinem damaligen ersten Zumo 400 unterschiedliche Philosophien bei den Wegpunkten inne hatten:


    Bei TomTom war es ideal einen Wegpunkt auf der Straße, fernab von anderen Straßen zu setzen, so dass die Fangfunktion die Route immer über diese Straße führte.


    Bei Garmin hingegen schien es mir so, dass damals mit den Navteq-Karten und heute mit HERE nicht nur die GPS-Koordinaten alleine, sondern auch Metadaten mit Straßen-/Kreuzungsinfos genutzt werden. Erkennbar wurde das bei der automatischen Wegpunktbezeichnung - immer dann, wenn der Wegpunkt den Straßennamen oder noch besser bei Einmündungen/Kreuzungen beide Straßen enthalten hat, war der Punkt "safe" und konnte auch nach dem Kartenupdate störungsfrei weiter genutzt werden.


    Ob das technisch tatsächlich so ist, kann ich nicht sagen, aber einen Wegpunkt auf diese Art festzulegen, hat sich in den jetzt annähernd 20 Jahren mit Garmin und City-Navigator als zielführend erwiesen.


    Und ich denke auch dass darin mit der Hauptstolperstein, bei der Migration von TomTom Routen auf Garmin liegt. Bislang hab ich derartige Routen immer in Basecamo auf CN-Karten nachgeplant und bin damit gut gefahren. Ob das bei den neueren Geräten XT und XT2 immer noch so ist, kann ich nicht sagen - mit dem XT aus dem Gerätetausch durch Garmin von Z550 auf XT werde ich bislang immer noch nicht warm - da ist vieles einfach nicht verständlich, was da errechnet wird und weicht desöfteren deutlich von meinen bewährten Altgeräten ab.


    Aber als Fallbacklösung hab ich ja immer noch ein Zweit-DS61-D und einen Zumo396. Und wenn ich mir die Entwicklung mit den neueren Geräten so ansehe, werde ich mir meine 3 Alt-Schätzchen auch hüten wie einen Augapfel :saint: :love:

    Fakt ist, Basecamp wird nicht weiterentwickelt

    ist zwar richtig, stört mich aber auch nicht, da BC so wie es ist, für mich alles abdeckt, was ich brauche. Und solange die Version von meinem MacOS unterstützt wird, passt es.


    Der aktuelle Trend bei Anwendungen - digitaler, vernetzter - ist für mich so wichtig wie ein Kropf. Ich mag meine isolierte "Insel der Glückseligkeit".

    Dank der sehr guten Karten ein Klacks.

    Für den Notfall geht das sicherlich, allerdings fehlt mir da die Kartenübersicht bzw die von mir hochgeschätzte und gern genutzte Möglichkeit der "Gummiband-Planung". Alleine schon wenn ein Zwischenziel verschoben, oder die dargestellte Route um ein weiteres Zwischenziel ergänzt werden soll, um einen anderen Routenverlauf zu bekommen, wirds am Gerät selbst schwierig.


    Nebenbei - wer schon mal gezwungen war Wegpunkte und Routen vom Navi zu sichern, wird sich über BC freuen. Wenn ich diesbezüglich an die OnBord-Systeme des VW-Konzerns denke, kommt mir das Grauen.

    Wenn ich vorher die Aufzeichnnungen lösche, gehts.

    wenn man sich mal verinnerlicht, was bei der Reiseaufzeichnung geschieht, dann wird schnell klar, dass dies der einfachste Weg ist.


    Das Navi ist idR so eingestellt, dass es mit Einschalten aufzeichnet - immer dann, wenn eine vordefinierte Zeit oder eine bestimmte Entfernung vom letzten Punkt verstrichen ist oder aber der bisherige Kurs um einen definierten Winkel verlassen wird, setzt das Navi einen neuen Trackpunkt. Und das macht es bis zum St.Nimmerleinstag, solange es an ost oder die Aufzeichnung ausgeschaltet wird. Bei manchen Geräten ist die Zeit, die Strecke und die Winkelabweichung einstellbar - beim etrex wohl eher nicht - da gibts wohl nur eine verbale Festlagung wie "häufiger" etc.


    Da der "einfachste Weg" aber nicht immer der Weg für Faulpelze wie mich ist, lasse ich das Navi aufzeichnen und werfe in BC dann die überflüssigen Punkte raus - auf der Karte sieht man das recht schön.

    Nebenbei kann man dann auch gleich Ausreisser wegen zB schlechtem Empfang auf den rechten Weg zurücksetzen und bekommt so einen homogeneren Track. Und zu guter Letzt übernehme ich dann noch die Höhe aus meiner Referenzkarte anstelle der Phantasieergebnisse aus GPS und unkalibriertem Barometer für die Höhe. Aber den Aufwand treibe ich nur dann, wenn ich Bilder geocodieren möchte oder sonstige markante Punkte für meine Sammlung ablege.

    an der Zentralmutter

    und damit halt direkt am motornahen starren Rahmen - da ist wohl kaum eine Schwingungstilgung dazwischen und die Kugeln oder Rollen des Lenkkopflagers sind da ebenso nahezu starr.


    Was da als Zwischdämpfung klappen würde, wäre eine Doppelkugel (wie zB die da) - in Verbindung mit zwei kurzen Verbindungsarmen bringt das genug Elastizität für den Zumo. Oder eben noch besser an dem betreffenden Moped gleich vom Lenkkopfadapter weg zu gehen. Ram-Mount bietet da unzählige Möglichkeiten eine Befestigungskugel anzubringen.

    Von RAM gibt es die Kugeln auch als Schraublösung, ohne Lenkerschelle. Da muss dann nur eine Bohrung für eine Schraube vorhanden sein oder per Adapterplatte erzeugt werden.

    Bei meiner Polaris Sportsman hatte ich die Kugel per Adapter an der Spiegelbefestigung.


    Alternativ bei der Rennsemmel in der Verkleidung untergebracht.

    Kann es sein, dass dieses Motorrad das Navi quasi kaputt vibriert?

    ich würde es mal mit einem längeren RAM-Verbindungsarm probieren und den nicht ganz stramm anziehen, so dass die Verbindung zum Zumohalter "weicher" wird - das sollte die hochfrequenten Schwingungen dämpfen.

    Wenn das nichts bringt, hilft nur noch eine Kugelkopfhalterung am Lenker bei der 4-Zyl. und wenns noch nicht reicht, ein Tilgergewicht am Zumohalter. Der Lenker ist typischerweise immer ein wenig entkoppelt.

    kann es sein, dass die Buds nur mit einem Gerät gleichzeitig koppelbar sind und das bereits verbundene Smartphone eine Zweitkoppelung mit dem XT stört?


    dass deine Buds kein Headset sind. Es fehlt das Mikrofon

    das wäre ungewöhnlich - bislang hatten alle BT In-Ears die mir in die Finger kamen ein Mikro und waren mit den entsprechenden BT-Profilen (HFP/HSP + AVRCP) ausgerüstet

    die samsung Galaxy Buds koppeln

    das sind In-Ear, die solltest du als KFZ-Führer eh nicht tragen, weil sie dich von den Verkehrsgeschehnissen abtrennen, selbst bei Transparenzmodus. Nebenbei drücken die auch auf Dauer unter dem Helm. Zudem ist auch nicht auszuschließen, dass durch den Druck der Helmpolster auf das Gehäuse der In-Ear, Funktionen geschaltet werden.

    Das könnte im Rahmen einer Verkehrskontrole zu Ärger führen.


    Besser ist da in jedem Fall ein einfaches BT-Motorradheadset, das in den Helm eingebaut wird, weil damit bei korrektem Einbau die Umgebungsgeräusche wie am Helm ohne Headset durchgelassen werden.


    Und für die Gelegenheitshelme empfiehlt sich ein kabelgebundener "Knopf" in einem Ohr mit BT-Empfänger per Klinkenanschluss. Die sind recht klein und stören nicht. Gute flache On-Ear Exemplare gibt es mit Ohrhalter im Fahrschulzubehör - die streifen dann beim Helmaufsetzen nicht ab.

    Meines Wissens enthalten Karten keine Höhendaten, von daher die Frage woher Basecamp die Höhen nimmt? Man möge mich berichtigen wenn mein Wissen fehlerhaft ist.

    hab dafür eine Open Topo, da sind Höhendaten drin. Ist zwar noch 2021er Version, aber für den Zweck ist das egal.

    Kann man das irgendwie genauer bekommen?

    hab für mich eine Lösung gefunden, die meine Probleme mit den Höhendaten löst - habe eine für mich feste Karte, in der ich alle meine Tracks anzeigen lasse und daraus dann die Höhendaten mit Basecamp übernehme.

    Die vom GPS-Gerät ermittelten Höhendaten - egal ob Barometer oder GPS - sind dann zwar weg, aber wozu Phantasiewerte aufbewahren.


    Egal ob richtig oder falsch, auf diese Art sind meine Tracks untereinander und die Punkte in einem Track zumindest für mich vergleichbar. Und zwei Bilder, die zeitlich versetzt an derselben Stelle entstehen und von mir geocodiert werden, weisen dann immer dieselbe Höhe auf. Ob das in der Realität jetzt 10m falsch ist, ist dann ohne Belang.

    Zumindest für meinen Bedarf.

    oder in altem Forstweg festzusitzen

    in Tschechien hat mich der Zumo mal auf eine als normale Straße ausgewiesene Strecke geführt, die nach 300m in zwei Betonbändern überging. Mir war dann schon klar, dass das nicht mehr für den Standardverkehr gedacht war, war aber neugierig - um dann an einem Bahnübergang im Wald zu enden, bei dem die Schienen knapp 50cm über dem Rest war - selbst für die Polaris Sportsman zuviel.


    Aber schön war es trotzdem.

    weshalb man ein 7.600 km komplett vorplanen muss.

    muss man natürlich nicht.


    Aber wie ManfredK schon schrieb - auch für mich fängt die Tour (und damit das Reiseerlebnis) bereits bei der Planung an - sich mit der Karte, der Geografie, auseinandersetzen, Sightseeings entdecken, in Städten ideale Parkmöglichkeiten erkunden, Hotels finden, .... und, und, und.


    Manchmal erstelle ich gar bei längeren Touren Alternativabschnitte - kostet ja nichts, macht Vorfreude und hilft mir dabei mir die Karte für die Region als Orientierung einzuprägen. Um dann eben bei der ersten Straßensperrung nicht " wie der Ochs vorm Berg" dumm herum zu stehen und auch mit den Straßenschildern mich orientieren zu können - ein klein wenig Ortskenntnis in der Fremde hat noch nie geschadet.


    Letztlich war für mich Mapsource/Basecamp zusammen mit den lokalen Karten der Grund, warum ich vor fast 20 Jahren bei Garmin gelandet und geblieben bin. Auch heute noch, mit nur noch PKW, plane ich unsere größeren Touren ins Unbekannte immer noch gerne mit Basecamp vor, um den Weg dann mit dem Drivesmart im Auto oder am Rad/zu Fuß mit dem Montana zu genießen.

    Nebenbei kann ich so zB auch Routen fernab der Fernstraßen an Flüssen oder Flüsschen laufen lassen. Oder auch einfach kleinste Grenzstraßen erkunden. Das Navi selbst würde solche Pfade nie anbieten.


    Und zu guter letzt - ich bin kein digitaler Exhibitionist und erstelle meine Touren gerne ohne die ganze Welt dran teilhaben zu lassen - mit lokalen Karten und einem lokalen Tool das diese Karten benutzt ohne einen Schwarm zu füttern.

    Nein, das Montana kann sowas in der Tat nicht

    Danke, bestätigt mein eigenes Suchergebnis. Wobei das nach meinem Dafürhalten kein Beinbruch ist, Neuberechnung steht bei mir eh auf "Automatisch" und ansonsten sind die gelben U-Schilder völlig ausreichend.

    Wobei in beiden Fällen, in denen das auf der Tour vorkam, nach rund 100m bereits eine Alternative vorlag, die der Umleitung entsprach. Danach schwenkte es sogar wieder auf die als Track hinterlegte O-Route ein.


    Auf Dauer ist mir im Auto zwar mein Drivesmart lieber, aber es ist gut zu wissen, dass im Notfall auch das Montana gute Dienste im Auto leistet.

    Hatte in den letzten Tagen Gelegenheit mein M700i mit dem Autoprofil und der aktuellen CN-NT Karte parallel zum DS61-D navigieren zu lassen


    Was mir dabei gut gefallen hat, war die Geschwindigkeit, mit der das Montana die Routen über zT 100km kleine Landstraßen berechnet hat und dabei vergleichbare Ergebnisse zum Drivesmart geliefert hat. Auch der Zeitpunkt und Qualität der Fahranweisungen war da gleichauf.


    Lediglich beim Auftreten von Straßensperrungen, war das Montana klar im Nachteil - am DS gab es da entweder durch den DAB-VF bereits eine andere Route oder aber wurde per Umfahrungsfunktion schnell eine fahrbare Alternative, die sich eigentlixh immer an die ausgeschilderte Umleitung hielt. Beim Montana gab es das keider nicht.


    Jetzt meine Frage - gibt es am Montana tatsächlich keine Umleitungsfunktion oder hab ich die einfach nur nicht gefunden? Wobei, bei Fahrt auf der Umleitung wurde recht schnell eine neue Route berechnet, die dann letztlich wieder in die alte Route einmündete und damit wieder der Drivesmart Route entsprach.


    Insofern grad für Biker ein gutes “pures“ Navisystem ohne überflüssigen Schnickschnack.


    Und, weil einige da Probleme haben, ein Ausschalten kam über die 4 Tage hinweg nicht vor.

    Wenn man sich die GPS Koordinaten ansieht, dann wird schnell klar, dass von der Auflösung der Adressen her, bei ca 3m Schluss ist. Alles was drüber hinaus geht, brauch ein Differenzial-GPS mit eingemessenen Boden-Sendern, so wie es an manchen Baustellen zur Steuerung von Baumaschinen genutzt wird. Aber nach Hörensagen aus der Baubranche ist auch da bei ca 10cm Genauigkeit in der Praxis Schluß.


    Anders ist es bei Nutzung von Galileo - zumindest bei der Vorstellung wurde für professionelle Nutzung (und Bezahlung) ein Sondermodus mit einer Genauigkeit von 1-2cm propagiert. Alles was drüber hinaus geht, braucht auch hier wieder terrestrische Zusatzanlagen.


    Von daher würde ich annehmen, dass derartige professionielle Linierer über Laserlinien gesteuert werden - über Satelitenortung wird das wohl nicht gehen. Zumal das Satsignal eh äusseren Einflüssen unterworfen ist und damit die Positionsgenauigkeit schon extrem schwanken kann.