Beiträge von Cyprios

    Zitat von Uwilein

    beim Kompass fehlte die rote Kompassnadel.

    Fragt sich nur, unter welchen Umständen sie fehlt.

    Der Garmin 62st wird sich dabei nicht anders als mein Colorado 300 verhalten: Die rote Nadel erscheint nur dann, wenn eine Navigation auf ein Ziel gestartet worden ist. Und diese Nadel zeigt dann in die Richtung zum Ziel, während die Kompassrose die Richtung der Längsachse des Geräts im Erdmagnetfeld oder die Bewegungsrichtung (ab einer gewissen Geschwindigkeit) darstellt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Benutzer das automatische Umschalten der Art der Richtungsbestimmung (Lage des Geräts im Erdmagnetfeld oder Richtung der Bewegung längs der Erdoberfläche) konfigurieren kann. Ab Werk ist diese Funktion sicherlich aktiviert.

    Es mag sein, dass die Topo Deutschland 2010 oder Teile davon auf dem gebrauchten Exemplar des Garmin 62 st installiert war, ich bezweifle jedoch, dass Garmin jemals Exemplare des 62 st geliefert hat, bei denen diese Karte auf dem internen Speicher installiert war. Im Lieferumfang des 62 st befand sich eine Weltkarte (ist die denn jetzt sichtbar?) und eine Europa-Freizeitkarte TOPO 1:100'000.


    Die Topo Deutschland 2010 wurde auf einer DVD geliefert und es existierte wohl auch eine Version, die auf einer SD-Karte vorinstalliert war. Die SD-Karte hatte den Vorteil, dass man sie wechselnd auf mehreren Geräten einsetzen konnte. Die Karte der DVD konnte man durch Registrierung bei Garmin für ein einziges Gerät freischalten.


    Übrigens: Im Kontext-Menü des Kartenfensters des Garmin wird man wohl einstellen können, welche der installierten Karten dargestellt werden. Sind mehrere ausgewählt, dominiert jene mit der detaillierteren Darstellung. Ich selbst hatte nie einen 62 s(t).

    So etwas wie in dem ersten Bild sehe ich ebenfalls mitunter auf meinem Garmin Colorado aus dem Jahr 2007 oder noch schlimmeres.

    Einmal ist keinmal.

    Abgesehen vom Einfluss der Umgebung (Abschirmung und/oder Reflexion) und dem Einfluss durch zufällige Fehler spielt auch die Satellitenkonstellation eine Rolle. Zu einer anderen Tageszeit oder einige Wochen später zu derselben Tageszeit ist die Abweichung auf derselben Tour vielleicht geringer oder noch größer. Die Konstellation wiederholt sich in Intervallen von knapp 24 Stunden: jeden Tag 4 Minuten früher.

    Ich habe zwar keinen GPSmap 64s.

    Existiert dort ein Ordner „Profiles“ im Ordner /Garmin? In diesem Ordner sind gegebenenfalls Dateien mit den Einstellungen des Benutzers für mehrere Anwendungsprofile gespeichert. Diesen Ordner kann man wohl risikolos auf das neue Gerät verschieben (übereinstimmende Firmware vorausgesetzt). Es kann sein, dass trotzdem die Sprache der Bedienungsoberfläche am neuen Gerät gewählt werden muss.


    In der Datei „GarminDevice.xml“ werden wohl überwiegend jene Systemparameter gespeichert, die nicht vom Benutzer diktiert worden sind. Dort werden offenbar individuelle Merkmale des Geräts wie die Unit-ID gespeichert. Die würde ich vorsichtshalber wohl nicht von einem Gerät auf das andere verschieben.


    Außerdem funktionieren Karten, die mit einem bestimmten Gerät verheiratet worden sind, wohl nicht auf dem anderen Gerät.

    Ich fürchte, das hat etwas mit dem Week Number Rollover zu tun. Der Zahlenüberlauf (1023 -> 0) der Week-Number im GPS-Signal fand zwar schon im April diesen Jahres statt. Manche GPS-Empfänger ziehen jedoch von der empfangenen Week-Number einen konstanten Wert ab und berechnen das aktuelle Datum in Bezug auf ein in der Firmware hinterlegtes Referenzdatum wie zum Beispiel dem 26. 20. 3. 2000. Irgendwann passiert dann auch bei diesem reduzierten Wert ein Rollover, und zwar nach 1024 Wochen, falls man nicht die Wortlänge des internen Zahlenspeichers von den 10 Bit des Satellitensignals auf 13 Bit oder gar 16 Bit erweitert hat, wie es manche Hersteller schon machen.


    Apple und Sierra Wireless haben seit Sommer 2019 Software-Updates für alte Geräte mit GPS-Empfänger angeboten. In den Mitteilungen wurde der Rollover für den 3. November 2019 vorhergesagt. Und dieser Termin passt genau auf eine Firmware, die vom 26. 20. 3. 2000 ausgeht.


    Nachtrag:

    Wenn der Zahlenüberlauf am 3. November stattfand (am Ende des Tages kurz vor Mitternacht), dann ist der Zähler am 19. 3. 2000 kurz vor Mitternacht gestartet worden und der 26. 3. 2000 war der letzte Tag der Woche 0.

    Die GPS-Systemzeit eilt der Weltzeit UTC zunehmend um einige Sekunden voraus, weil bei der Weltzeit in unregelmäßigen Abständen Schaltsekunden eingefügt werden, die den Wechsel zum nächsten Kalendertag entsprechend verzögern. Den GPS-Empfängern ist der Versatz bekannt, und sie können damit den Wert der UTC ermitteln.

    Falls das erneut passiert, dann bitte mal die Schnittstellen-Konfiguration im Garmin vor dem Verbinden in den Modus "Garmin Spanner" bringen.

    Nach dem Verbinden mit dem Computer kann man dann ja auf dem Garmin zwischen zwei Erscheinungsformen (Geräteklassen) der USB-Schnittstelle wählen:


    Mit "Massenspeichermodus ja" nimmt der Garmin die besagte Identität an. Die Produkt-ID an der Schnittstelle hat dann einen für das Modell spezifischen Wert, zum Beispiel PID = "0x2295" beim Garmin Colorado.


    "Massenspeichermodus nein" produziert ein "Herstellerspezifisches Gerät". Die Produkt-ID ist einheitlich "0x0003", jedenfalls bei den mir bekannten von Garmin hergestellten GPS-Geräten. Ich nehme an, es gab oder gibt bei Garmin auch noch "0x0002" und so weiter...


    Die Hersteller-ID ist immer "0x091e" für Garmin International.


    Die Frage ist nun, ob das Phänomen auch dann auftritt, wenn nicht der Massenspeichermodus gewählt wird.


    Übrigens:

    1. Die Identität der Schnittstelle einschließlich der Produkt-ID kann man in Windows anhand der Einträge im Gerätemanager ablesen und beim Macintosh im Systembericht (System Profiler) in der Abteilung Hardware > USB.


    2. Das Programm Garmin Express kommt mit beiden Identitäten der Schnittstelle zurecht.


    3. „Garmin Spanner“ ist ja die für USB-Verbindungen zum Computer vorgesehene Konfiguration. Die anderen Konfigurationen wie „Garmin Serial“ oder „NMEA In/Out“ sind für den Betrieb mit dem USB-Seriell-Umsetzer vorgesehen und wählen das anzuwendende Protokoll. Falls der Garmin unter diesen Umständen durch das Zubehör-USB-Kabel mit dem Computer verbunden wird, geht er unmittelbar in den Massenspeichermodus, und das gewählte Protokoll spielt dann keine Rolle.

    Ich fühle mich herausgefordert, Garmin zu verteidigen ;)
    Den Menüpunkt zum Einstellen der Arbeitsweise der Routingfunktion findet man doch bei allen Geräten in der Liste der allgemeinen Geräteeinstellungen -- auch beim Montana. Und da gehört er hin. Das Routing arbeitet ja im Hintergrund -- sofern eingeschaltet -- unabhängig davon, welches Fenster der Gerätefunktionen gerade geöffnet ist.

    Auch der Nutzen der Anordnung am Ausgang der Powerbank leuchtet mir nicht ein.
    Ich weiß zwar nicht, welche Schwankungen am Ausgang der Powerbank auftreten, wenn die Ladespannung vom Fahrrad eine gewisse Schwelle unterschreitet.
    Aber die Arbeitsweise der Spannungsversorgung am Garmin male ich mir wie folgt aus:
    Der Garmin schaltet auf externe Stromversorgung um, wenn eine bestimmte Schwelle überschritten wird (vielleicht 4,5 V) und er schaltet zurück auf die internen Batterien, wenn eine bestimmte niedrigere Schwelle unterschritten wird. Und eine Z-Diode kann allenfalls verhindern, dass die obere Schwelle überschritten wird, was die ganze Anordnung nutzlos macht.


    Ich simuliere den Vorgang an einem Garmin Colorado 300 grob mit einem USB-Netzteil:
    3 Sekunden nach dem Abziehen des Netzteils aus der Elektrosteckdose kommt das vom Trailsurfer beschriebene Fenster mit dem Countdown-Timer und den beiden Schaltflächen "Turn Off" oder "Stay on". Übrigens: Drücken des Power-Schalters unterbricht den Countdown-Timer, nach der Rückkehr läuft er aber weiter.
    Und wenn ich das Netzteil wieder einstecke, verschwindet das Fenster unmittelbar und die automatische Abschaltung findet nicht statt.

    Die Zener-Diode nützt in diesem Fall nichts, da ja die Abschaltprozedur durch Unterspannung ausgelöst wird. Durch den erforderlichen Vorwiderstand würde sogar der Wert der notwendigen Mindestgeschwindigkeit steigen.

    Zitat

    Wie hat Garmin ursprünglich mal überhaupt eine Firmware auf ein “leeres” Gerät bekommen?


    Die Funktion nennt sich "Pre-Boot Loader" und ist vermutlich im Mikropozessor eingebaut, und der Garmin ist dafür in den "Pre-Boot Mode" zu versetzen.
    Ich habe damit keine Erfahrung, aber mir schien, dass dazu nach auf den Gerätetyp passende Anleitungen zu achten ist. Oregon 700 weicht wohl etwas ab von den vorhergehenden Generationen.
    Wie ist das Gerät denn in den jetzigen Zustand geraten? Während eines Firmware-Updates oder aus heiterem Himmel nach dem Einschalten?

    Zunächst keine Übereinstimmung, nun aber doch ;)


    Das Problem: Selbst wenn man die Koordinaten eingegeben hat und Datum und Uhrzeit korrekt dargestellt werden, muss man zusätzlich den Wert der Zeitzone für die Koordinaten setzen. Der Wert stand zunächst auf UTC+09 (für Tokyo). UTC+02 musste für meinen Ort gesetzt werden, dann passte es.


    Und Ost und West sind auf der Website gegenüber der Darstellung am Garmin vertauscht.


    Datum und Uhrzeit werden ja offenbar gemäß den vom Browser gelieferten Informationen gesetzt noch bevor man den Beobachtungsort angegeben hat.


    Geräte: Colorado 300 und GPSmap 76CS


    Frage:
    Wie werden denn am GPSmap 66 die Nummern der Galileo-Satelliten dargestellt? Sind das die offiziellen mit E vorne dran?

    "GPS Chipset Type M
    Version 3.00
    File Size 306.2 kB
    Fixed a possible bug with the reported date."


    Wurde von Garmin Express per Push-Nachricht angeboten -- ohne dass aktuell ein Gerät angeschlossen war.


    Es ging wohl darum, das durch den Week Number Rollover am 6. April 2019 entstandene Problem zu beheben. Mein Colorado setzte im Juni 2019 das Datum auf einen Tag im Oktober 1999. Dieser Fehler ist jetzt behoben.
    Alte Version der Firmware für den Chipset war V2.90.


    Die Geräte-Firmware bleibt bei V3.70.


    Nachtrag 2019-06-28: Laut einer Website bei Garmin wurde das Update am 29. Mai 2019 veröffentlicht.

    Ohne (kleine) Umrechnung geht es nicht. Der Bezugspunkt für die Koordinaten im Gitternetz wurde ja verschoben, was in dem oben verlinkten pdf-Dokument auch erwähnt ist. In dem neuen System sind die Zahlen siebenstellig. Der Kanton Bern erklärt wie es geht:
    https://www.lv95.bve.be.ch/lv9…agen.html#anker-anchor-12


    Umrechnung von CH1903+ nach CH1903:
    Ost-Wert: Streiche die führende 2. Ergebnis: y für CH1903.
    Nord-Wert: Streiche die führende 1. Ergebnis: x für CH1903.


    Umgekehrt sind 2 bzw. 1 voran zu setzen für die Umwandlung vom alten in das neue System.
    [Edit 29. 6.: Schreibfehler behoben]

    Nur der Vollständigkeit halber: Ich hatte zwar selbst nie einen GPSMap 62st, laut Bedienungsanleitung kann die automatische Kalibrierung anhand der GPS-Höhe dort jedoch ebenfalls konfiguriert werden, aber nur auf "ein" oder "aus". Und im Fall "ein" wird vermutlich fortlaufend gleitend nachkorrigiert, und die Korrekturprozedur setzt ein, sobald das Gerät die Bestimmung der GPS-Höhe für Vertrauen erweckend hält.


    Falls Barometermodus = "Variable Höhe" gewählt ist, so ist ja zu erwarten, dass der Barometerwert (das ist der auf Höhe 0 Meter 'reduzierte' Luftdruck) grundsätzlich konstant bleibt und sich nur durch manuelle Kalibration des Höhenmessers ändert. Tatsächlich wird aber auch hier anhand der GPS-Höhe nachkorrigiert, und zwar unabhängig davon, wie die Automatische Kalibration des Höhenmessers konfiguriert ist.
    Schaltet man das Gerät vorübergehend aus, so verwirft es die automatischen Korrekturen und stützt sich zunächst wieder auf die bei der manuellen Kalibration ermittelten Parameter bis erneut die Korrektur anhand der GPS-Höhe einsetzt. So ist es jedenfalls beim Colorado 300.

    zu a) Anzahl der Datenfelder auf der Karte: Dieses Detail hat eine lange Historie. Der Colorado hat ja einen Bildschirm gleicher Größe, und dort ist es genau so.


    zu b) Beenden des Stromsparmodus nur durch den Power Button: Das hat wohl technische Gründe. Der Power Button nutzt vermutlich eine Interrupt-Leitung am Prozessor, um ihn aus dem Schlaf wecken zu können (wird ja auch zum Einschalten des Geräts benötigt). Müsste man regelmäßig auch die anderen Eingabeelemente abfragen, bräuchte man mehr Strom.

    Ich benutze keinen GPSMap 64, sondern einen Colorado. Bei dem ist es wohl so ähnlich:


    Das Gerät notiert sich ja die zuletzt erreichte Position, und nach dem Einschalten geht es zunächst davon aus, dass man sich noch an derselben Position befindet. Auf der Karte ist die Positionsmarkierung auf den entsprechenden Ort gesetzt. Und im Satellitenfenster werden die entsprechenden Koordinaten dargestellt, sofern dort der GPS-Demo-Betrieb eingeschaltet ist.


    Mit "Position auf Karte einstellen" setzt man genau diesen Ort wenigstens vorläufig neu. Gebraucht wird dies für alle Funktionen, die den aktuellen Standort verwenden, zum Beispiel "Sonne und Mond".


    Und „Auto Locate“ löscht wohl nichts. Es bewirkt lediglich, dass das Gerät nicht voraussetzt, dass man sich noch am alten Standort befindet. Eine merkliche Zeitverkürzung bringt das wohl nur, wenn man sich tatsächlich weit vom zuletzt registrierten Standort entfernt hat.

    Wenn die WLAN-Suche reproduzierbar an bestimmten Orten funktioniert und reproduzierbar an anderen Orten nicht, dann liegt es sicherlich nicht an einem Wackelkontakt, sondern vielleicht an der Konfiguration eines bestimmten Accesspoints, die die Suche insgesamt abstürzen lässt, sodass gar keine Ergebnisse produziert werden. Welche Konfiguration das ist, lässt sich mit einem WLAN-Scanner-Programm herausfinden. Es muss ein Programm sein, dass die Details der von den Accesspoints annoncierten 802.11-Informationselemente auflistet. Welches Programm für Windows das macht, kann ich gerade nicht beurteilen. Für MacOS kommt der WiFi-Explorer in Frage (gibts im Mac-App-Store, jedoch auch direkt beim Hersteller). Die Basisversion des Programms reicht dafür aus.
    Beispiel: Fritz!Box 7590 und Speedport 3 (Hersteller: Arcadyan) der Deutschen Telekom annoncieren Very High Throughput (VHT) gemäß 802.11ac im 2,4-GHz-Band. Das verstößt gegen den Standard 802.11, denn VHT ist nur in den Frequenzbändern oberhalb von 2,4 GHz erlaubt. Wegen solcher Einträge stürzt die WLAN-Suche des Garmin vielleicht ab.

    Gute Frage. Ich hatte nie eine Version im Besitz, bei der DVD und SD-Karte zusammen geliefert wurden. In dem Fall erwarte ich, dass DVD-Daten und SD-Daten sich gleich verhalten: Anzeige nur auf dem Gerät, für das Garmin online einen Schlüssel geliefert hat.