Beiträge von Speichennippel

    Mein Oregon600 läuft mit schwarzen eneloop, 2500mAh, ca. 12h.


    Dabei habe ich das Display und die Beleuchtung dauerhaft an. Die Beleuchtung ist auf die zweitkleinste Stufe gestellt.


    Trackaufzeichnung ist aktiv.


    Die Navigation erfolgt mit einer Route ohne Neuberechnung bei Verlassen.


    Nur GPS, glonass bringt keinen Gewinn.


    Bildschirmaufbaugeschwindigkeit normal.


    Die Akkus werden kurz vor dem Start geladen.



    Kürzere Laufzeiten bekommt man, wenn man viel bedient, beispielsweise beim Planen einer Route.

    Viel Energie frisst die Beleuchtung, wenn man sie zu sehr hoch stellt. Das ist draußen meist gar nicht nötig.


    Wenn das Gerät kürzere Laufzeiten hat, sind in der Regel die Akkus hin oder sie wurden nicht richtig geladen.

    gpx ist ein Behälter, der verschiedene Dinge enthalten kann. In den meisten Fällen ist darin ein "Track". Das ist eine Liste von Koordinaten, die eine Linie ergeben.

    Das Dakota stellt diese Linie auf dem Bildschirm dar und macht noch ein paar Statistikwerte drumherum, wenn man den Track in der Zieleingabe oder Trackmanager startet. Eine Navigation mit Abbiegepfeilen, Hinweisen oder Tönen erfolgt hierbei nicht.


    Das Dakota kann auch selbstständig Wege zwischen Zieleingabepunkten berechnen. Man lässt sich "routen". Macht man dies, bekommt man die Abbiegepfeile. Man könnte sich nun die Arbeit machen, BaseCamp starten und über einem vorhandenen Track eine "Route" zusammenklicken, die dann vom Dakota so berechnet wird, dass sie über dem Track liegt. Bis zu 50 Zwischenziele sind möglich.

    ActiveRouting macht folgendes:


    Wandern findet Wanderstrecken

    Mountainbike findet Mountainbikestrecken

    Tourenrad findet Strecken für Tourenradler

    usw.


    Das normale Routing anderer Karten findet auch Strecken, nur andere und vielleicht nicht ganz so richtig zur Aktivität passende.


    Die Navigationsweise ist identisch.


    Die Navigation wo man nur einer Linie folgt ist die Tracknavigation. Tracks sind kartenunabhängig (weitestgehend)


    Noch eine Funktion: Es werden einige Kartenmerkmale nur für die passende Aktivität angezeigt. Beispielsweise werden Radrouten nicht im Wanderprofil angezeigt, sondern nur im Radprofil.




    Eine bei komoot oder sonstwo geplante Strecke ist völlig unabhängig von der Karte auf dem Gerät. Man könnte auch ohne Karte die Strecke sehen.


    OpenSource ist theoretisch viel detaillierter als Garmin. Es gibt eine Unzahl an Parametern mit denen die Dinge beschrieben werden können. Bis hin zu Sachen wie zum Beispiel wie viele Sitzplätze eine Wanderbank hat, ob eine Lehne dran ist und aus welchem Material die Bank besteht. Die Krux ist, dass nicht alle Parameter eingetragen sind, so dass das Potenzial vielfach nicht ausgeschöpft ist. Aber man kann recht einfach selbst mitmachen, Daten in die Karten eintragen und kurze Zeit später sieht man die eigenen Änderungen auf dem eigenen Gerät. Wie gesagt, BaseCamp kostet nichts und die Karten auch nicht. Kannst ja mal meine Karten testen, Anleitungen liegen bei speichenkarte.de.

    Meinst du die Methode, aus einem Track eine transparente Overlay-Karte zu machen?


    Oder gibt´s eine Möglichkeit in die Firmware des Gerätes einzugreifen und dort etwas zu ändern?

    Bestehende Karten werden nicht ersetzt. Man kann je nach Bedarf umschalten.


    Garmin BaseCamp ist ein Offline-Tool, welches die Topo Karte auf dem PC anzeigt. Sich selbst anzeigen kann die Karte nicht. Mit BaseCamp kann man auch sehr gut Touren planen.


    Das Gerät wird auch mit der Topo routen. Ob es dann das ActiveRouting ist, weiß ich nicht. So toll ist das aber nicht, zumindest was ich auf der Topo Deutschland gesehen habe, funktioniert das ActiveRouting nicht so, wie man erwarten würde.


    Sinn macht die Karte, wenn du auch BaseCamp benutzt. Wenn du weiter in komoot oder sonstwas planst, was soll die Topo dann bringen? Eine vorgeplante Strecke kann man auch völlig ohne Landkarte abfahren.


    Vielleicht noch ein anderer Gedanke: Garmin gestattet die Verwendung von OpenSource Karten, die zumeist auf OpenStreetMap basieren. Probiere es einfach aus, es kostet nichts. Dann kannst du auch beurteilen, ob du mit BaseCamp was anfangen kannst.

    Eine Möglichkeit wäre, den Routenplaner vom Oregon zu benutzen.

    Das Display ist dafür zwar arg klein, es geht aber. Zur besseren Orientierung kann man das Tablet daneben legen und dort eine Karte mitlaufen lassen.

    Durch wechselnde Empfangsbedingungen und die Eigenbewegung der Sats, gibt es bei der Geschwindigkeit einen Messfehler, der durchaus bei +- 5km/h liegen kann.

    Bei langsamer Fortbewegung hat das zur Folge, dass das Gerät Fortbewegung nicht von Stillstand unterscheiden kann.

    Wertet man im Anschluss den Track mit einem Programm aus, gibt es je nach Filtermethode die unterschiedlichsten Statistiken.

    In BaseCamp ist jedes Ding nur ein einziges Mal vorhanden.

    Eine Liste dient dazu, nur die Dinge anzuzeigen, die in der Liste stehen. Ein Ding kann auch in mehreren Listen eingetragen sein. Nur der Eintrag, nicht das Ding selbst.

    Ein Ordner dient dazu, nur die Listen anzuzeigen, die dort eingetragen sind.


    Aus dieser Logik ergibt sich, dass es "kopieren" und "duplizieren" gibt.

    "kopieren" kopiert den Listeneintrag in eine andere Liste. Das Ding selbst bleibt wie es ist einmalig.

    "duplizieren" erzeugt ein neues Ding.

    Garminkarten könne auf 3 Wegen in das BaseCamp gebracht werden:


    - tdb/img wird in der Windowsregistry eingetragen. Karte wird meist als .exe oder .bat angeboten

    - gmap der gmap Ordner wird auf die Festplatte in ein Systemverzeichnis von Garmin abgelegt

    - gmapsupp Eine Einzeldatei, die von einem USB-Laufwerk aus dem Ordner GARMIN eingelesen wird. Das geschieht nur, wenn die Datei dafür freigegeben ist. gmapsupp ist die Gerätedatei. Benutzt man MapInstall wird diese gmapsupp erzeugt. MapInstall erzeugt die immer mit "einlesen gesperrt". Es gibt Tools, mit denen man das ändern kann, gmaptool zum Beispiel.

    Das macht das Gerät automatisch.

    Einfach die Route starten. Die Anfahrt von deinem aktuellen Standort zum Startpunkt wird berechnet und vorne an die Route drangehängt.

    Natürlich musst du dafür GPS-Empfang haben (gültiger Satfix).

    Jaein :)


    Den Weg vom Standort zum Startpunkt einer Route berechnet das Gerät nur bei Routen, die es selbst berechnen muss. Bei mit BaseCamp vorberechneten Routen macht es das nicht.


    Ein Möglichkeit ist, beim Planen in BaseCamp, am Start der Route einen Wegpunkt zu setzen, falls nicht sowieso schon vorhanden. Den kann man bequem in der Zeileingabe auswählen und ansteuern. Am Ort angekommen kann man die Route starten.

    Eine andere Möglichkeit ist, sich die Route im Routenplaner anzeigen zu lassen, den Start auf der Karte anzuklicken und daraus eine Navigation zu diesem Punkt zu starten.

    Dritte Möglichkeit: Wenn der Startort ein bekannter POI ist oder eine Adresse, kann man das in der Zieleingabe auswählen und dort hin navigieren.

    "Geringe Distanz" macht meist genau das und schert sich kaum um die benutzten Wege. Es sei denn, sie sind für die Aktivität verboten. Die Routingergebnisse der verschiedenen OSM Karten ähneln sich.


    "Geringe Zeit" bevorzugt Wege, die im Routing als "schnell" eingetragen sind. Hier kann es erhebliche Unterschiede in der Wegewahl geben, je nach verwendeter Karte.

    Die Speiche Deutschland heißt auch nach dem entpacken Speiche Deutschland, genauer gesagt "Speiche_Deutschland_gmapsupp.img"

    Zumindest habe ich sie unter diesem Namen in die zip hineingesteckt.


    Womit entpackst du das? Kann es sein, dass der Unterstrich Probleme macht?