Eigene Karten aus ESRI Shapefiles

  • Hallo Anton,


    ja, das stimmt schon. Diesen Effekt habe ich bei meinen eigenen Karten auch, leider. Das Ergebnis is dann schon etwas unansehnlich, aber damit muss ich leben. Im MP-Source-File sieht man leichte Änderungen, wenn man live-reingezeichnete Elemente (im Moment des Zeichnens mit 6 Kommastellen im Hauptspeicher) danach im Garmin Format (danach nur mehr 5stellig) abspeichert. Ein Workaround wäre das Speichern des MP-Files im Navitel Format, bringt aber nichts, da ja danach wieder zu Garmin kompiliert wird.


    Nur der Kompiler selbst bringt dann die eh schon gekürzten 5stelligen Werte auf ein internes Grid (da hab ich allerdings zu wenig Einblick). Allerdings frage ich mich: Ist das bei Originalkarten (nicht 3rd-party-developer) auch so? Ich weiss nur, das Garmin selbst nicht MPC zur Kartenerstellung verwendet. Die haben ein eigenes Softwarepaket dafür.


    lg, Paul

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  • Hallo Uwe,


    wollte fragen, ob es bei dir alles geklappt hat?? Habe mehrere Waldflurstücke (ca. 70 Hektar) und wollte mit einem Ipad oder Navi meine Waldrenzen mit Waldwegen an diesen Geräten sehen. Das Problem ist nur, dass ich keine Ahnung habe, wo ich Anfangen und was ich machen muss:o


    Danke & Gruß, Waldemar

  • ... Habe mehrere Waldflurstücke (ca. 70 Hektar) und wollte mit einem Ipad oder Navi meine Waldrenzen mit Waldwegen an diesen Geräten sehen. Das Problem ist nur, dass ich keine Ahnung habe, wo ich Anfangen und was ich machen muss


    Wenns ein Garmin-Navi ist : Durch Deinen Wald laufen und den Track als .gpx-file aufzeichnen. GPX sollte fast immer sowieso das Standartformat für Tracks von Garmin sein. Dann GPSMapedit starten und den Track importieren. Da hast erstmal ein Grundgerüst, man kann nämlich in Mapedit nicht arbeiten, ohne irgendein File geöffnet zu haben. Dann vom Vermessungsamt die Koordinaten aller Grenzpunkte usw. beschaffen und in Mapedit eintragen. Als mp-speichern und nach Garmin-cgpsmapper exportieren. Das exportierte File hat dann die Dateierweiterung .img und kann entweder mit sendmap direkt auf das GPS gesendet werden oder z.B mit img2ms vorher als Kartensatz für Mapsource generiert werden. Die Fallen liegen u.a. darin, vom Vermessungsamt die richtige Kartenprojektion/Kartendatum zu erfahren und bei der Koordinatenschreibweise akzeptiert Mapedit nur das Format hdd.ddddd . (mit Punkt statt Komma !). Ein Hilfe für Mapedit gibt es nicht. Stattdessen must Du als Hilfe das Usermanual von cgpsmapper benutzen. Da ist alles erklärt. Speziell Level und Zoom muss man wissen, wie es funktioniert. Theoretisch könnte man auch nur die Tracks verwenden, das wird aber bei Consumertechnik zu ungenau.
    morgen1

  • Damit ist (soweit ich das sehe) das Allerwichtigste gesagt. Das Konvertieren der Grenzpunkte ist aber glaub ich nicht so sehr schwierig, hier hatte Mapedit bei meinen Versuchen eine brauchbare Voreinstellung angeboten. Ich für meinen Teil habe erstmal mit Rasterdaten weiterprobiert, bin aber aus Zeitmangel noch nicht recht weitergekommen, so daß ich noch kein vernünftiges "Rezept" anbieten kann.

    Gruß, Cl.