Beiträge von morgen1

Garmin GPSMAP 65s, TwoNav Cross, Trail2, Aventura2 im Test

Wir schlagen sich die neuen Outdoor-Navis mit Mulit-Empfang (GPS, Glonass, Galileo) in unserem Vergleichstest? Unser Test legt den Schwerpunkt auf die Hardware (Höhenmesser, Standortbestimmung, Akkulaufzeit, Displayhelligkeit uvm.) zeigt aber auch einen Übersicht über die Karten-, Routen- und Navigationsoptionen. Zum Vergleichstest...

    Das ist ja gerade der Vorteil der MotoRoute, dass der ganze "Kleinkram" nicht dabei ist. Das ist eine Karte speziell für die Bedürfnisse der Motorradfahrer. Dadurch wird die Karte um ca. 1/3 kleiner.

    Na klar, meine Straßenkarte läßt den Kram auch weg, Der Screenshot sollte nur zeigen, was in der Datenbank maximal drin wäre. Ich habe die Backmischung nicht. Du hast ja Ahnung, schaue doch mal in das Stylefile--> Linie ob dort tatsächlich der Eintrag highway=secondary fehlt.

    Deine Screenshots vom Navi und BC sehen für mich identisch aus. Kannst Du bitte mal markieren, welche Straßen in BC vorhanden sind und am Navi fehlen ?. Ansonsten kann es an 3 Dingen liegen :

    1. das zugehörige Typfile hat keinen Eintrag für die fragliche Linie ( = Straße)

    2. der Style von Motoroute läßt die Straße einfach weg und die ist damit gar nicht in der Karte.

    3. Der Style weist der fraglichen OSM-Linie einen Garmintyp zu, der nicht routingfähig ist. Dann wäre, vorausgesetzt dasTypfile stellt die Linie dar, die Straße zwar auf der Karte zu sehen, kann aber nicht für Routing verwendet werden.


    Kontrollieren kann man das, indem man mit JOSM die OSM-Daten sich anschaut und dann vergleicht, wie im STYLE die fehlenden Straßen umgesetzt werden. Den Style kann man mit jedem Editor öffen. Ich nehme Notepad++.

    Tatsächlich fehlen in Deinem Screenshot einige wenige Wanderwege. Zum Vergleich habe ich einenSreenshot meiner Topokarte hier rangehangen

    morgen1

    Habe mein uralt 60CSx durch das 65s ersetzt. Gerade ausgepackt und mit GarminExpress die Updates machen lassen. Funktionierte auf Anhieb. Neue Firmware 3.7 und neue TopoActive drauf. Dann die alte sdCard vom 60er in das 65s eingelegt. Die darauf befindliche OSM-Karte wurde erkannt und geladen. Meine privaten POI wollte ich dann mit Mapsource draufspielen. Ich hatte am 65s den MTP Modus aktiviert und es wurde zunächst nicht erkannt. Erst nachdem ich mit der Freeware MTPDrive dem 65s einen Laufwerksbuchstaben zugewiesen hatte lief alles wie am Schnürchen. MS erkannte es und die POI waren in Sekundenbruchteilen drauf und am Gerät verfügbar.

    Was es kann, wird sich erst noch im Einsatz zeigen. Bisher nur am Fensterbrett einen Satfix gemacht. Der ging sehr schnell im Vergleich mit den alten 60er. Dann erzeugte ich eine Route auf der TopoActive im Profil Automobil. Die wurde nur Luftlinie angezeigt, weil diese Karte Automobilrouting nicht macht. Das steht auch so in der Beschreibung. Danach die sd Card mit der OSM-Karte eingelegt, die Route aufgerufen und wurde sofort mit Strassenrouting angezeigt. Dann testhalber ein 350 km Route zu einem POI erzuegt, dauerte weniger als 5 sek. und die Route ware verfügbar. Soweit erstmal alles positiv.


    @admin: ist im Titel ein Schreibfehler ? muss es nicht 65s heißen satt 655 ?

    Verschiedene Karten kannst Du prinzipiell nur dann zusammenführen, falls die vom identischen OSM-Datensatz mit identischen Kachelgrenzen erzeugt wären. Ansonsten funktioniert das kachelübergreifende Routing nicht. Ein Windowstool dafür wäre mein Tool img2ms. Ich kenne aber keinen öffentlichen Download, der solche Kacheln bereitstellt ausser openstreetmaps.nl.

    In Basecamp kann man unter Bearbeiten-->Optionen--> Anzeige die Größe der Symbole ändern. Zu (fast) jeder Karte gehört ein Typfile, da kann man die Größe der Symbole auch ändern. Und die Größe bleibt dann auch auf dem GPS so, wie im Typfile eingestellt.

    Falls du OSM -Karten haben willst, die von Dir gewünschte Länder bzw. Regionen oder durch Koordinaten begrenzte Gebiete umfassen, und Du nichts fertiges findest, kannst Du Dich an mich wenden. Ich mache auch Auftragsarbeiten. Strassenkarten sind einfach zu generieren. Topografische Karten mit Höhenmodell und Höhenlinien erfordern einen sehr hohen Aufwand schon von der Datenbeschaffung her. Angehängt Screenshots der selben Karte, mal mit großen, mal kleinen Symbolen in BC. Und als Strassenkarte mit kleinen Symbolen

    Das liegt an der Rechteverwaltung, Ist doch klar aus der Meldung zu lesen. Du kannst versuchen bei W10 über die Kompatibilitätseinstellungen das zu ändern. Dazu mit rechtsclick auf die fragliche exe und dann Kompatibilitätseinstellungen aufrufen. Dort dann --> Probleme behandeln--> es sind zusätzliche Rechte erforderlich und adminrechte anhaken. Falls das nicht hilft, müßtest Du tiefer in die Rechteverwaltung einsteigen und das Eigentum an den fraglichen Partitionen übernehmen, Schreibrechte vergeben , Ausführungsrechte vergeben, usw. usw. Details führen hier zu weit weg. Einiges ist auf meiner Website im Detail beschrieben. Vergiß alles, was mal betreffs adminrechten unter W7 gültig war, das zählt für W10 nicht mehr. Unter W10 hat ein gewöhnlicher admin nicht viel mehr Rechte als der Gast. Stichwort 'advanced rights'...

    Ja, das wäre hilfreich.

    Aber würdest Du (oder jemand anders) die Arbeit übernehmen alle möglichen FW, SW, ... für alle möglichen Geräte, die in Zukunft rauskommt zu sammeln? Ich halte das für eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.

    Das würde zwar Arbeit machen, war aber schon weit angedacht. Es gab schon Testseiten dazu.

    Das wirkliche Problem ist die rechtliche Seite : Garmin hat das alleinige Recht an der Firmware. Falls man die selbst vertreibt, und nichts anderes ist die Bereitstellung auf öffentlich zugängigen Servern, hast Du schnell eine Abmahnung mit 100.000, 00 Euro an der Backe. Bereitstellung im Darknet (also nicht öffentlich zugängig) ändert nichts, wenn es bemerkt wird, und davon kann man ausgehen.

    morgen1

    Danke für Deine Ausführungen.

    Ich habe einen I7-Laptop der unter Linux läuft.

    Obwohl der mit 16GB bestückt ist bekomme ich seit 1-2 Jahren einen Abbruch ... wenn ich die ganze Welt am Stück rendern will :-)


    Meine Frage zielte darauf ab, ob es sich lohnt, da noch ne Schippe Speicher raufzuschmeißen.

    Die ganze Welt auf einmal habe ich noch nie probiert. Ich mache immer nur Kontinente als Maximum. Der meiste Speicher wird beim Erzeugen der <name>_mdr .img benötigt. Eventuell kannst aus der Fehlermeldung ableiten, wo es hängt. z.B. kann man den GarpachCollector von java konfigurieren. Bei mir hat die Startoption -UseGCOverheadLimit java -Abstürze verhindert, als ich nur 8 GB RAM hatte. Bin aber kein guter Java-Kenner, Must mal schauen, ob es da noch andere JAVA Optionen gibt.

    Nachtrag : wenn Eure selbst erzeugten Karten an bestimmten Stellen nicht so funktionieren wie die sollten, dann schaut Euch in JOSM die Stelle an. Häufig ist dort falsch getaggt oder Eure STYLE muss an das tagging angepaßt werden.

    morgen1

    Windows 10 PC , 64 bit Betriebssystem mit 12 GB RAM. Prozessor AMD Quadcore. Genaue Bezeichnung kann ich aus der Erinnerung nicht sagen, da ich (nicht zuletzt wegen der deutschen Coronaspinnerei) auf den Kanaren überwintere und hier nur das Notebook habe. Der Prozessor ist aber nichts modernes, hat glaube ich nur Taktfrequenz 5400. Entscheidend ist das 64 bit OS, weil nur damit ausreichend RAM verwaltet werden kann. Mit 8 GB RAM hatte ich häufiger OutOf Memory Error bei der Erzeugung der MDR-Files für Kompletteuropa. Das Splitten der Europa-latest -osm dauert ca. 10 Stunden (aus der Erinnerung geschrieben). Und die Erzeugung der mittlerweile ca. 950 Kacheln 18 Stunden. Die Höhenlinienlayer werden nicht jedesmal neu erzeugt. Ebenso wird bei jeder Aktualisierung die beim 1. mal erzeugte, vorliegende Split-liste verwendet, das spart einen Arbeitsschritt beim Splitten, was sonst noch länger dauern würde. Ich trenne aus Gründen des verwendeten RAM und Zeiterparniss bei eventuellen Fehlern den Gesamtvorgang in 2 prinzipielle Schritte : Zuerst werden nur Kacheln erzeugt, aber keine Overview, tdb, mdr. Im 2. Schritt werden aus den vorhandenen Kacheln, dazu gehören auch die immer selben Höhenlinien, das Kartenset erzeugt, sprich es wird die mdr, tdb und Overview geschrieben. Für diesen 2. Schritt sind alle mkgmap-Optionen in einer Textdatei wie folgt: (Beispiel betrifft die Kanarischen Inseln)

    Code
    1. Diese Datei mdr_creation.txt mit den Optionen wird dann wie folgt aufgerufen :
    Code
    1. cd E:\Kartensoftware\mkgmap\mkgmap-r4589
    2. java -Xmx4000m -XX:-UseGCOverheadLimit -jar mkgmap.jar -c E:\Karten\Kanaren\mdr_creation.txt E:\Karten\Kanaren\mitDEM\300075*.img E:\Karten\Kanaren\4*.img
    3. pause

    Die 3000*.img sind die Kacheln und die 4*.img sind die Höhenlinienkacheln. Da die Kanaren sehr klein sind reicht hier Xmx4000m als RAM aus . Für die Europakarte setze ich den Ram auf Xmx10000m. (10 GB). Falls Du genügend HDD's hast, kannst den Vorgang beschleunigen, wenn das Schreiben und Lesen auf verschiedene HDD's verteilst.


    Straßenkarten gehen schneller, weil ich da weniger Infos rein packe, also ein anderes Steuerfile schon bei der Kachelerzeugung nutze. Mein spezieller Tipp an alle Selbsterzeuger : schaut Euch unbedingt die STYLEFILES von mkgmap an und passt die individuell an, das ist das A & O einer guten Karte. Der default-STYLE von mkgmap sollte nur die Ausgangsbasis sein. Der hat auch Mängel. z.B. fehlt barrier=*. Bevor ich das in der Realtät merkte, schickte mich das Navi mit dem Auto auf Privatstraßen, wo am Schluß einTor kam und wenden unmöglich war. Dann 300 m im Rückwärtsgang bei 15 % Steigung wieder rauf ;(||

    Viel Spaß beim Nachbauen.

    morgen1

    ich erzeuge meine Karten auf Basis der OpenStreetMap-Datenbasis und zusätzlich bekommen meine Karten ein Digitales Höhenmodell erzeugt aus den Nasa Daten; und da es in einigen Ländern genauere Höhendaten als die der Nasa gibt, werden diese verwendet. Außerdem verpasse ich meinen Topokarten ein abschaltbares Overlay mit den Höhenlinien. Alles erzeugt mit mkgmap, den freien Compiler für OSM Daten. Durch das Digitale Höhenmodell und die Höhenlinien ist dann die Dateigröße für ganz Europa bis zum Ural aber auch 19 GB. Auf das GPS passen dann nur Teilbereiche von Europa.

    ich vermute, dass durch die doppelte Netzanbindung Garmin nicht weiss, welchen Port es abhören soll. Könnte sein, dass Garmin den Download über den Ethernetport beginnt und damit erwartet, dass die Pakete auch von dort kommen sollen, aber der Router die Pakete über den WLAN Port zurücksendet, Die IP ist ja die gleiche. Das würde den Abbruch erklären. Du kannst mit dem Befehl netstat anzeigen lassen, welche Ports offen sind bzw. benutzt werden. Ich vermute mal, dass es Dir nicht gelingen wird, den Router so zu konfigurieren, dass er 2 Wege für die Kommunikation eines Downloads sauber nutzt. Selbst wenn er das ggf. von sich aus macht, bleibt immer noch die Frage, ob Garmin beide Ports abhört. So was ist unüblich, wenn gleich möglich.

    Für mich ist die Freischalterei nur akademisches Interesse, mein DriveSmart 65 D hat eh Lifetime. Fahren tue ich aber trotz der aufgespielten Cn Europa meist nur nach eigenen OSM Karten, speziell erzeugt als Autokarte, nicht als Topo. Sind aktueller, lediglich bei der Adresssuche ist CN Europa noch von Nutzen.

    ich habe ebenfalls die Uraltkarten nicht mehr auf dem PC, kann es deshalb nicht mehr testen. Die Fid zu ändern, wäre einen Versuch wert. Aber für die aktuellen Karten gibt es andere Tools, die ich ich nennen darf, sonst cancelt der admin den post. Infos gibt es da nur über private Kommunication.

    @ Gusy, soweit ich mich erinnere, prüft Mapsource die FID der Karte, und an Hand der FID weis es dann, ob für die Karte eine gma-erforderlich ist, denn die uralten Karten hatten keine GMA, sondern nur den 25 stelligen Code. Und die laufen dann auch nur mit dem Code.

    morgen1